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Schule und Gender. Geschlechtsspezifische Differenzen

Gastvortrag von Dr. Ulrike Schätz, Universität München

Titre: Schule und Gender. Geschlechtsspezifische Differenzen

Dossier / Travail , 2007 , 13 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anja Giffey (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Sterotype und Vorurteile bezüglich der Rolle und der Fähigkeiten von Frauen zu den größten Schwierigkeiten bei der Berufsfindung und beim Erfolg in der Schule und im Beruf zählen. Für viele Mädchen und junge Frauen gehören Mathematik, Physik, Informatik und Technik zur „männlichen Domäne“. Sie beziehen einen Beruf in diesen Bereichen häufig nicht in ihre Überlegungen zur Berufswahl ein, auch wenn sie die entsprechenden Fähigkeiten besitzen. Speziell zu diesem Thema, „Schule und Gender: geschlechtsspezifische Differenzen“, hielt Dr. Ulrike Schätz einen Gastvortrag an der Universität Hildesheim.

Dr. Ulrike Schätz, die Mathe und Physik studiert hat, fundiert als Vorbild für viele Mädchen und Frauen. Sie setzt sich dafür ein, dass die Schule das Interesse von Mädchen in Mathematik und den Naturwissenschaften fördert. Die Mädchen sollten nämlich dahin kommen, sich jeden Beruf zuzutrauen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Aufsätze von Dr. Ulrike Schätz kurz zu erläutern und ihren Vortrag einschließlich der Diskussion wiederzugeben. Am Ende der Arbeit werden weitergehende Überlegungen zu diesem Thema angestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung der Aufsätze von Dr. Ulrike Schätz

1.1. „Auch vom Mathematikunterricht kann man träumen …“

1.2. „Erfahrungen mit einem Mathematikgrundkurs für Mädchen an einem koedukativen Gymnasium“

1.3. „Freiräume schaffen - Möglichkeiten zur Förderung von hochbegabten Mädchen im Grundschul- und Sekundarbereich“

2. „Schule und Gender: Geschlechtsspezifische Differenzen“

2.1. Mädchen so fördern, dass sie sich jeden Beruf zutrauen

2.2. Mädchen - imaginäre Größen im Mathematikunterricht

2.3. Möglichkeiten der Schule

2.4. Diskussionsrunde

3. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die wissenschaftlichen Aufsätze von Dr. Ulrike Schätz zu erläutern und ihren Gastvortrag an der Universität Hildesheim samt anschließender Diskussion zu dokumentieren. Die Arbeit untersucht dabei kritisch die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Bildungs- und Berufswahlkontext, insbesondere im Bereich der sogenannten MINT-Fächer.

  • Stereotype und Vorurteile in der schulischen Ausbildung von Mädchen
  • Möglichkeiten und Vorteile von monoedukativem Mathematikunterricht
  • Die Rolle von Vorbildern und pädagogischer Förderung für die Berufswahl
  • Unterrichtsatmosphäre und ihre Auswirkungen auf die Leistungsmotivation
  • Strategien zur Stärkung der weiblichen Selbstwahrnehmung in MINT-Bereichen

Auszug aus dem Buch

2.2. Mädchen - imaginäre Größen im Mathematikunterricht

In kognitiver Hinsicht gibt es keine Begabungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen. Die Unterschiede bestehen lediglich in ihrer Einstellung zu den Fächern Mathe, Physik und Informatik. Im Allgemeinen sind Jungen besser im Schätzen von Größen und Wahrscheinlichkeiten als Mädchen. Auffallend ist, dass die Jungen oftmals durch Probieren auf eine Lösung kommen. Auch trauen sie sich eher einen ungewöhnlichen Lösungsweg zu. Ihre Ergebnisse sind bei Problemlöseaufgaben besser. Die Mädchen erzielen dagegen bei Rechenaufgaben deutlich bessere Ergebnisse.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Arbeitsweise. Während die Mädchen vor allem in der Kooperation ihre Fähigkeiten entwickeln, sind die Jungen eher Einzelkämpfer.

Im Unterricht werden Mädchen mehr für Fleiß und Anpassung gelobt, während Jungen häufiger für gute Leistungen und Kreativität, Anerkennung bei den Lehrkräften finden. In der Regel werden die Jungen im Schulgeschehen viel getadelt. Das führt unweigerlich dazu, dass sie mehr Aufmerksamkeit erhalten. Auch nehmen Lehrkräfte meistens mehr Rücksicht auf die Interessen der Jungen, als auf die der Mädchen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zusammenfassung der Aufsätze von Dr. Ulrike Schätz: Dieses Kapitel erläutert zentrale Ansätze der Dozentin hinsichtlich der Gestaltung von Mathematikunterricht und der Förderung von Schülerinnen durch monoedukative Ansätze.

1.1. „Auch vom Mathematikunterricht kann man träumen …“: Hier werden Ergebnisse einer Schülerinnenbefragung vorgestellt, die verdeutlichen, dass eine angstfreie Atmosphäre und eine motivierende Lehrkraft entscheidend für den Lernerfolg sind.

1.2. „Erfahrungen mit einem Mathematikgrundkurs für Mädchen an einem koedukativen Gymnasium“: Dieses Kapitel diskutiert die Wirksamkeit monoedukativer Kurse, die bei Schülerinnen zu einer positiveren Unterrichtswahrnehmung und gestärktem Selbstbewusstsein führten.

1.3. „Freiräume schaffen - Möglichkeiten zur Förderung von hochbegabten Mädchen im Grundschul- und Sekundarbereich“: Es werden diskursive Ansätze zur Unterstützung hochbegabter Mädchen behandelt, wobei besonderes Augenmerk auf geschlechtssensible pädagogische Konzepte gelegt wird.

2. „Schule und Gender: Geschlechtsspezifische Differenzen“: Der Hauptteil gibt den Gastvortrag von Dr. Schätz wieder, der die Diskrepanz zwischen realen Fähigkeiten und der Berufswahl von jungen Frauen thematisiert.

2.1. Mädchen so fördern, dass sie sich jeden Beruf zutrauen: Dieser Abschnitt thematisiert, wie Vorurteile und ein Mangel an weiblichen Vorbildern Mädchen von technischen Berufen fernhalten und wie Initiativen wie der „Girls Day“ hier gegensteuern.

2.2. Mädchen - imaginäre Größen im Mathematikunterricht: Der Text analysiert die unterschiedlichen kognitiven Einstellungen und Arbeitsweisen von Jungen und Mädchen in MINT-Fächern.

2.3. Möglichkeiten der Schule: Es werden pädagogische Handlungsfelder aufgezeigt, um Rollenbilder aufzubrechen und Mädchen für technische oder naturwissenschaftliche Laufbahnen zu begeistern.

2.4. Diskussionsrunde: Die Protokollierung der Fragen aus dem Plenum vertieft Themen wie den Einfluss des Elternhauses auf das Leistungsbild und die Problematik großer Klassengrößen.

3. Reflexion: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Erfahrungen im Kontext ihrer mathematischen Bildung und setzt diese in Beziehung zu den theoretischen Erkenntnissen aus dem Vortrag.

Schlüsselwörter

Geschlechtsspezifische Differenzen, Mathematikunterricht, Mädchenförderung, Soziale Ungleichheit, MINT-Fächer, Monoedukation, Berufswahl, Bildungsforschung, Selbstbewusstsein, Vorbilder, Girls Day, Pädagogik, Leistungsmotivation, Schulentwicklung, Geschlechterrollen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die geschlechtsspezifischen Herausforderungen im Bildungssystem, insbesondere im Hinblick auf das Interesse und den Erfolg von Mädchen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Unterrichtsmethoden, der Bedeutung von Monoedukation, der Wirkung von Vorbildern sowie der psychologischen Faktoren bei der Berufswahl junger Frauen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die wissenschaftlichen Ansätze von Dr. Ulrike Schätz zu erläutern und ihre Impulse zur Förderung von Mädchen in sogenannten „männlichen Domänen“ zusammenzufassen und kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Analyse publizierter Aufsätze, dokumentiert die Ergebnisse von Umfragen unter Schülerinnen und gibt Mitschriften eines Gastvortrags inklusive einer Diskussionsrunde wieder.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Thesen von Dr. Schätz (u.a. zum Mathematikunterricht), die Darstellung geschlechtsspezifischer Differenzen im Lernverhalten sowie die Diskussion über schulische Handlungsoptionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe umfassen Mädchenförderung, Geschlechtsspezifische Differenzen, Mathematikunterricht, Monoedukation, MINT-Bereich und Berufswahl.

Welche Rolle spielt die „Null-Bock-Haltung“ in der Argumentation?

Sie wird als eines der Hindernisse angeführt, mit denen Lehrkräfte kämpfen, wobei Dr. Schätz betont, dass trotz solcher Probleme die Wünsche der Schülerinnen nach einem „Traumunterricht“ durchaus realisierbar sind.

Wie beeinflusst das familiäre Umfeld laut der Arbeit die Leistungsentwicklung?

Die Diskussion zeigt, dass Eltern oft geschlechtstypische Vorurteile reproduzieren – etwa indem sie Söhnen höhere Fähigkeiten zutrauen als Töchtern –, was das Selbstvertrauen der Mädchen nachhaltig prägen kann.

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Résumé des informations

Titre
Schule und Gender. Geschlechtsspezifische Differenzen
Sous-titre
Gastvortrag von Dr. Ulrike Schätz, Universität München
Université
University of Hildesheim  (Institut für Sozialwissenschaften)
Note
1,0
Auteur
Anja Giffey (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
13
N° de catalogue
V340992
ISBN (ebook)
9783668304918
ISBN (Livre)
9783668304925
Langue
allemand
mots-clé
schule gender geschlechtsspezifische differenzen gastvortrag ulrike schätz universität münchen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anja Giffey (Auteur), 2007, Schule und Gender. Geschlechtsspezifische Differenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340992
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Extrait de  13  pages
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