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Prozesse und Methoden der Personalauswahl

Konzeption eines fairen Verfahrens aus Bewerbersicht

Titel: Prozesse und Methoden der Personalauswahl

Hausarbeit , 2014 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marco Herz (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dieser Hausarbeit soll das Themengebiet der Personalauswahl weitergehend untersucht werden. Hierbei wird zudem auf die Auswahl von Fach- oder Hochschulabsolventen eingegangen, da diese oftmals Führungspositionen innehaben und somit für die Unternehmung vom essentiellen Wert sind.

Ziel dieser Hausarbeit ist es ein geeignetes Konzept der Personalauswahl zu entwickeln, welches auf die Bedürfnisse der Bewerber ausgerichtet, sowie für diese und die Unternehmen gleichermaßen fair ist und ein besonderes Augenmerk auf Hochschulabsolventen legt. Um die benötigte Wissensbasis herzustellen erfolgt in Kapitel 2.1 eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Personalauswahl.

Darauf aufbauend befassen sich Kapitel 2.2 und 2.3 mit dem allgemeinen Prozess der Personalauswahl, sowie dem Arbeitsvertrag. Um ein geeignetes Konzept entwickeln zu können, ist es nötig die bereits vorhandenen Verfahren zu kennen. Diese Methoden, sowie deren Vor- und Nachteile werden in den Kapiteln 2.4 bis 2.6 beschrieben. Anschließend werden die Besonderheiten bei Hochschulbewerbern herausgestellt. Auf dieser Wissensbasis wird in Kapitel 4 ein Konzept entwickelt, welches die vorgenannten Nachteile beseitigt bzw. abmildert und sich durch Fairness
gegenüber beiden Parteien auszeichnet. Im Fazit werden die Erkenntnisse zusammengefasst, danach erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Assignment. Abschließend wird ein Ausblick über mögliche Veränderungen gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung / Relevanz

1.2 Ziel und Aufbau

2. Personalauswahl

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Prozess der Personalauswahl / Vorauswahl

2.3 Arbeitsvertrag

2.4 Grafologische Gutachten, Fragebögen und Tests

2.5 Vorstellungsgespräche/Interviews

2.6 Assessment Center

3. Besonderheiten bei Hochschulbewerbern

4. Konzeption eines Personalauswahlverfahrens

5. Fazit

6. Limitationen

7. Faktoren / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, ein faires und bewerberorientiertes Konzept für die Personalauswahl zu entwickeln, das insbesondere den Bedürfnissen von Hochschulabsolventen gerecht wird. Dabei wird untersucht, wie etablierte Methoden der Personalauswahl optimiert werden können, um Subjektivität zu reduzieren, Transparenz zu erhöhen und dem Fachkräftemangel sowie dem Wertewandel entgegenzuwirken.

  • Analyse aktueller Personalauswahlprozesse und deren Nachteile
  • Bedeutung von Employer Branding bei der Nachwuchsgewinnung
  • Herausforderungen bei der Auswahl von Hochschulabsolventen ohne Berufserfahrung
  • Entwicklung eines diskriminierungsfreien, teil-digitalisierten Auswahlverfahrens
  • Optimierung der Candidate Experience durch mehr Transparenz und Informationen

Auszug aus dem Buch

2.6 Assessment Center

Eine weitere Methode zur Personalauswahl ist das Assessment Center (AC), es wird häufig zur Gewinnung qualifizierten Personals eingesetzt. Es ist ein mehrtätiges Seminar mit sechs bis 12 Teilnehmer, welche in diversen Fallbeispielen aus dem Arbeitsalltag von Fachleuten getestet werden. Das AC wird in klar definierten Phasen durchgeführt, zu diesen Phasen gehören:

Planung: In der Planung werden die Ziele und die Zielgruppen festgelegt, das Ziel könnte hier die qualitative Nachbesetzung einer freigewordenen Stelle darstellen und als angesprochene Zielgruppe könnten Hochschulabsolventen präferiert werden. Weiterhin gilt es den Beobachterkreis zu bestimmen, hierbei gilt analog zum Vorstellungsgespräch nicht zu viele Personen einzuplanen. Die Wahl der Beobachter ist zudem essentiell, da durch diese Bezugspersonen Signale ausgesandt werden, welche vom Bewerber interpretiert werden. Faktoren wie Freundlichkeit und Kompetenz erhöhen das Ansehen des Unternehmens in den Gedanken der Bewerber. Des Weiteren werden die benötigten Übungen Anforderungsgerecht erstellt. Zu den verbreiteten Übungen zählt beispielsweise die sog. Postkorbübung, bei der die Bewerber bedingt durch eine hohe Informations- u. Aufgabenflut dazu gebracht werden, Prioritäten zu bilden. Die kommunikative Kompetenz wird häufig in Form von Rollenspielen und führerlosen Gruppendiskussionen getestet. Oft werden zudem schriftliche Fallstudien angewandt. Bei den Rollenspielen versetzen sich die Bewerber in verschiedene Stellenprofile des Unternehmens, um so einen gewissen Überblick zu entwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Personalauswahl vor dem Hintergrund niedriger Fluktuationsraten, hoher Personalkosten und des Fachkräftemangels.

2. Personalauswahl: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Personalauswahl und erläutert den klassischen Prozess von der Vorauswahl über den Arbeitsvertrag bis hin zu diversen diagnostischen Methoden.

3. Besonderheiten bei Hochschulbewerbern: Es wird analysiert, warum Hochschulabsolventen als Zielgruppe eine gesonderte Betrachtung erfordern und welche Kriterien bei deren Auswahl ohne vorherige Berufserfahrung greifen.

4. Konzeption eines Personalauswahlverfahrens: Hier wird ein neues, faires Auswahlkonzept entworfen, das durch Online-Verfahren und hohe Transparenz die Nachteile herkömmlicher Methoden minimieren soll.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit bewerberorientierter und transparenter Auswahlprozesse.

6. Limitationen: Dieses Kapitel reflektiert die Einschränkungen der Arbeit, insbesondere den Verzicht auf psychologische Detailanalysen und betriebsrätliche Mitbestimmungsaspekte.

7. Faktoren / Ausblick: Der Ausblick diskutiert zukünftige Einflüsse wie gesetzliche Änderungen und die Verschärfung des Fachkräftemangels auf die Personalauswahl.

Schlüsselwörter

Personalauswahl, Fachkräftemangel, Hochschulabsolventen, Employer Branding, Assessment Center, Personalauswahlprozess, Vorauswahl, Arbeitsvertrag, Eignungsdiagnostik, Bewerberorientierung, Work-Life-Balance, Transparenz, Diskriminierungsschutz, Personalbeschaffung, Recruiting

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht bestehende Prozesse der Personalauswahl und entwickelt ein neues, faires Konzept, das speziell auf die Bedürfnisse von Bewerbern – insbesondere Hochschulabsolventen – zugeschnitten ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der standardisierte Auswahlprozess, die rechtlichen Grundlagen (Arbeitsvertrag), verschiedene diagnostische Methoden sowie Strategien zur Differenzierung im Wettbewerb um Talente.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Konzeption eines Personalauswahlverfahrens, das durch hohe Transparenz und einen modernen Online-Ansatz diskriminierungsfrei agiert und die Unsicherheiten auf Bewerberseite minimiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender Auswahlverfahren, deren kritischer Würdigung und der daraus abgeleiteten Entwicklung eines optimierten, praxisorientierten Auswahlkonzepts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Ablauf von der Vorauswahl über Interviews und Testverfahren bis zum Assessment Center und widmet sich zudem den spezifischen Herausforderungen bei der Rekrutierung von Akademikern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Personalauswahl, Employer Branding, Eignungsdiagnostik, Fachkräftemangel und Bewerberorientierung charakterisiert.

Warum spielt das "Employer Branding" für Hochschulabsolventen eine so große Rolle?

Da Hochschulabsolventen kaum über Berufserfahrung verfügen, nutzen Unternehmen Employer Branding, um sich als attraktive Arbeitgebermarke zu positionieren und sich im Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte abzuheben.

Welche Vorteile bietet das im vierten Kapitel entwickelte Konzept gegenüber klassischen Methoden?

Das Konzept erhöht die Transparenz, reduziert die Subjektivität durch einen hohen Online-Anteil in der ersten Phase und geht durch frühzeitige Informationsbereitstellung aktiv auf die Bedürfnisse der Bewerber ein.

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Details

Titel
Prozesse und Methoden der Personalauswahl
Untertitel
Konzeption eines fairen Verfahrens aus Bewerbersicht
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,3
Autor
Marco Herz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V342063
ISBN (eBook)
9783668317413
ISBN (Buch)
9783668317420
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Recruitment employer branding Personalmanagement Personalauswahl Assessment Center Grafologisches Gutachten Hochschulmarketing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marco Herz (Autor:in), 2014, Prozesse und Methoden der Personalauswahl, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342063
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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