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Analyse der unternehmensweiten Auswirkungen von Solvency II

Die Rolle des Managements bei der Etablierung eines risikoorientierten Governance-Systems in Versicherungsunternehmen

Titre: Analyse der unternehmensweiten Auswirkungen von Solvency II

Thèse de Master , 2016 , 151 Pages , Note: 1

Autor:in: Daniel Cassel (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Fragestellung welche Maßnahmen seitens des Managements von Versicherungsunternehmen einzuleiten sind, um ein risikoorientiertes Governance-System im Sinne von Solvency II zu etablieren. Ziel ist es dabei darzustellen, welche Anpassungen in der Aufbau- und Ablauforganisation sowie in der Unternehmenskultur notwendig sind und wie diese umgesetzt werden können.
Hierzu wurde im Theorieteil auf Basis wissenschaftlicher Fachbücher, Journals, Studien, aktuellen Internetquellen und Gesetzestexten eine normative Grundlage erarbeitet. Diese wurde den nach einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewerteten Aussagen der neun im Rahmen der empirischen Untersuchung interviewten Expertinnen und Experten gegenübergestellt. Alle Befragten vereinen Expertise aus den Bereichen Assekuranz, Risikomanagement und Organisationsentwicklung.
Die Ergebnisse zeigen, dass in der Praxis ein breites Verständnis dafür herrscht, welche Anpassungen unter Solvency II notwendigerweise umzusetzen sind. Die Relevanz der qualitativen Faktoren zur Herbeiführung einer risikoorientierten Denkweise und Risikokultur ist hinreichend bekannt. Zugleich wird deren Umsetzung, im Vergleich zur Erfüllung der quantitativen Anforderungen, als weitaus schwieriger eingeschätzt. Eine gewisse Form des Change Managements findet in der Praxis bereits statt. Allerdings erfüllt dieses nicht alle Kriterien systematischen Change Managements und damit die Voraussetzung kulturellen Wandels. Es kann derzeit kein einheitliches Vorgehen zur Herbeiführung eines risikokulturellen Wandels festgestellt werden. Der kulturelle Wandel wird eine gewisse Nachlaufzeit erfordern. Inwiefern dieser tatsächlich umgesetzt wird, hängt von der jeweiligen Wahrnehmung von Solvency II als Chance oder Pflicht ab.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage

1.3 Methodisches Vorgehen

1.4 Aufbau der Arbeit

2 Begriffsdefinition

2.1 Risiko im Kontext eines Versicherungsunternehmens

2.2 Enterprise Risk Management

2.3 Risikokultur

2.4 Change Management

3 Solvency II

3.1 Zielsetzung von Solvency II

3.2 Chronik von Solvency II

4 Versicherungsmarkt

4.1 Europäischer Versicherungsmarkt

4.1.1 Allgemeines zum europäischen Versicherungsmarkt

4.1.2 Marktstruktur des europäischen Versicherungsmarkts

4.1.3 Investmentportfolio des europäischen Versicherungsmarkts

4.2 Österreichischer Versicherungsmarkt

4.2.1 Allgemeines zum österreichischen Versicherungsmarkt

4.2.2 Marktstruktur des österreichischen Versicherungsmarkts

4.2.3 Investmentportfolio des österreichischen Versicherungsmarkts

5 Die Auswirkungen von Solvency II auf die Aufbau- und Ablauforganisation von Versicherungsunternehmen

5.1 Folgen aus den quantitativen Anforderungen aus Säule 1

5.1.1 Solvency Capital Requiremt (SCR)

5.1.2 Minimum Capital Requirements (MCR)

5.2 Folgen aus den qualitativen Anforderungen aus Säule 2

5.2.1 Schlüsselfunktionen

5.2.2 Outsourcing

5.2.3 Fit & Proper

5.2.4 ORSA

5.2.5 Policies

5.2.6 Prudent Person Principle

5.3 Folgen aus den Meldepflichten aus Säule 3

5.3.1 SFCR und RSR

5.3.2 QRT

5.4 Unternehmensweite Auswirkungen von Solvency II

5.4.1 Kerngeschäftsprozesse

5.4.2 Unterstützende Prozesse

5.4.3 Solvency II Implementierungsprojekt

6 Die Herausforderung des Etablierens einer Risikokultur

6.1 Der Stand der Umsetzung und die Folgen

6.2 Die Rolle einer Risikokultur

6.2.1 Die Notwendigkeit einer Risikokultur

6.2.2 Die Charakteristika einer Risikokultur

6.2.3 Die Ableitung einer Risikokultur unter Solvency II

6.2.4 Das Kulturebenen-Modell nach Edgar Schein

6.3 Hürden beim kulturellen Wandel

7 Die Rolle von Change Management bei der Einführung von Solvency II

7.1 Stand der Forschung

7.1.1 Die Change Kurve

7.1.2 Der klassische Change Prozess

7.2 Change Management Prozess in der Assekuranz

7.3 Change Management Erfolgsdeterminanten

7.3.1 Kommunikation

7.3.2 Leadership

7.3.3 Training

7.3.4 Anreizsysteme

7.3.5 Fortschritt kontrollieren

8 Empirische Untersuchung

8.1 Beschreibung des Forschungsdesigns

8.1.1 Ziel der empirischen Studie

8.1.2 Erläuterung der Erhebungsmethode

8.1.3 Erstellung des Interviewleitfadens

8.1.4 Auswahl der Expertinnen und Experten

8.1.5 Durchführung der Experteninterviews

8.1.6 Erläuterung der Auswertungsmethode der empirischen Erhebung

8.2 Empirische Ergebnisse

8.2.1 Change Management

8.2.2 Kommunikation

8.2.3 Leadership

8.2.4 Zeitmanagement

8.2.5 Kultureller Wandel

8.2.6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

8.2.7 Stakeholder

8.3 Gegenüberstellung der Ergebnisse aus Empirie und Literaturanalyse

8.3.1 Change Management

8.3.2 Kommunikation

8.3.3 Leadership

8.3.4 Zeitmanagement

8.3.5 Kultureller Wandel

8.3.6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

9 Conclusio

9.1 Zusammenfassung und Fazit

9.2 Ausblick und prospektive Forschungsfelder

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit analysiert die notwendigen unternehmensweiten Maßnahmen für Versicherungsunternehmen zur Etablierung eines risikoorientierten Governance-Systems unter den Anforderungen von Solvency II, wobei der Schwerpunkt auf der Anpassung der Organisationsstruktur und der Unternehmenskultur liegt.

  • Anforderungen von Solvency II an Versicherungsunternehmen
  • Aufbau und Etablierung einer risikoorientierten Unternehmenskultur
  • Rolle des Change Managements bei regulatorischen Transformationsprozessen
  • Empirische Untersuchung von Expertenmeinungen zur praktischen Umsetzung
  • Gegenüberstellung von theoretischer Norm und tatsächlicher gelebter Praxis

Auszug aus dem Buch

6.2.4 Das Kulturebenen-Modell nach Edgar Schein

In den vorigen Unterkapiteln wurde bereits vorangestellt, dass sämtliche formellen Aspekte, wie Policies, die Schaffung der Schlüsselfunktionen oder die Einrichtung neuer Prozesse in ihrer täglichen Umsetzung von der Akzeptanz der Angestellten und somit von der in ihnen verwurzelten, kulturell geprägten Denkweise abhängen.

Die Organisationskultur steuert daher das Handeln einer Organisation. Analog zu Ursache-Wirkungszusammenhängen, ist jedoch nur die Wirkung sichtbar, nicht das Motiv, da die Kultur unter der Oberfläche liegt (Schein, 2004, S. 8).

Im Folgenden soll daher basierend auf dem Kulturebenen-Modell von Edgar Schein Transparenz dahingehend geschaffen werden, wie eine Unternehmens- und damit auch Risikokultur strukturiert ist, worauf Verhaltensweisen basieren und inwiefern sich diese in letzter Instanz steuern lassen.

Im Rahmen seines Modells unterscheidet Schein die drei Kulturebenen Artefakte, kollektive Werte und Grundannahmen (siehe Abb. 11) (Schein, 1999, S. 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Das einleitende Kapitel führt in das Thema der Anpassung von Versicherungsunternehmen an Solvency II ein und definiert Zielsetzung sowie methodisches Vorgehen der Masterarbeit.

2 Begriffsdefinition: Es werden grundlegende Termini wie Risiko, Enterprise Risk Management, Risikokultur und Change Management definiert, um ein einheitliches Verständnis für die Arbeit zu schaffen.

3 Solvency II: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung und die chronologische Entwicklung der Solvency II-Regulatorik als EU-weites Aufsichtsregime.

4 Versicherungsmarkt: Hier erfolgt eine Analyse des europäischen sowie des österreichischen Versicherungsmarktes hinsichtlich ihrer Marktstruktur und Investitionstätigkeit.

5 Die Auswirkungen von Solvency II auf die Aufbau- und Ablauforganisation von Versicherungsunternehmen: Das Kapitel analysiert die organisatorischen und prozessualen Konsequenzen der drei Solvency II-Säulen für Versicherer.

6 Die Herausforderung des Etablierens einer Risikokultur: Es wird die Notwendigkeit einer Risikokultur im Kontext der Regulatorik beleuchtet und die praktische Umsetzung sowie Hürden beim kulturellen Wandel untersucht.

7 Die Rolle von Change Management bei der Einführung von Solvency II: Basierend auf theoretischen Modellen wird ein systematischer Change Management-Ansatz für die spezifischen Erfordernisse der Versicherungswirtschaft abgeleitet.

8 Empirische Untersuchung: Dieser Teil beschreibt das Forschungsdesign und präsentiert die Ergebnisse der qualitativen Experteninterviews sowie deren Gegenüberstellung mit der Literatur.

9 Conclusio: Die Masterarbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse, einem Fazit sowie einem Ausblick auf weitere Forschungsfelder.

Schlüsselwörter

Change Management, Organisationsentwicklung, Corporate Governance, Risikomanagement, Organisationskultur, Risikokultur, Solvency II, Versicherungsregulatorik, Assekuranz, Fachkräfte, Führung, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Compliance, Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die unternehmensweiten Auswirkungen von Solvency II auf Versicherungsunternehmen, insbesondere im Hinblick auf das Management und die Etablierung eines risikoorientierten Governance-Systems.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die regulatorischen Anforderungen von Solvency II, die methodische Implementierung von Risikomanagement-Prozessen und die Bedeutung von Change Management und Unternehmenskultur in diesem Wandel.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, welche Anpassungen in Aufbau- und Ablauforganisation notwendig sind, damit Versicherungsunternehmen die qualitativen Anforderungen von Solvency II erfolgreich in ihre Kultur integrieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die empirische Analyse verwendet?

Der Autor führt eine qualitative Inhaltsanalyse auf Basis von neun Experteninterviews durch, um die theoretischen Erkenntnisse mit der gelebten Praxis in Versicherungsunternehmen zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Solvency II-Regelwerks, die Analyse von Marktstrukturen, die Auswirkungen auf interne Prozesse und die theoretische Fundierung von Change Management sowie die empirische Validierung durch Experten.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Neben dem zentralen Fokus auf Solvency II sind die Arbeit stark durch die Konzepte der Risikokultur, des Change Managements, des Enterprise Risk Managements und der qualitativen Organisationsanpassung geprägt.

Wie unterscheidet sich die Umsetzung der „weichen“ Anforderungen von den „harten“?

Während die quantitativen Anforderungen (Säule 1) technischer Natur sind, erfordern die qualitativen Anforderungen (Säule 2) tiefgreifende kulturelle Veränderungen, die laut den Experten wesentlich schwerer und zeitintensiver umzusetzen sind.

Warum spielt die Rolle der Führungskräfte eine so entscheidende Rolle?

Die Arbeit betont den „Tone from the Top“ sowie den „Tone in the Middle“, da Führungskräfte als Bindeglied fungieren, die das proklamierte Risikobewusstsein vorleben müssen, um Akzeptanz bei den Mitarbeitenden zu schaffen.

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Résumé des informations

Titre
Analyse der unternehmensweiten Auswirkungen von Solvency II
Sous-titre
Die Rolle des Managements bei der Etablierung eines risikoorientierten Governance-Systems in Versicherungsunternehmen
Université
University of applied sciences
Cours
Risikomanagement
Note
1
Auteur
Daniel Cassel (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
151
N° de catalogue
V342564
ISBN (ebook)
9783668325883
ISBN (Livre)
9783668325890
Langue
allemand
mots-clé
Change Management Organisationsentwicklung Corporate Governance Risikomanagement Organisationskultur Risikokultur Solvency II Versicherungsregulatorik Assekuranz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Cassel (Auteur), 2016, Analyse der unternehmensweiten Auswirkungen von Solvency II, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342564
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