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Körperschaftsteuerliche Organschaft unter schwerpunktmäßiger Betrachtung inner- und vororganschaftlicher Mehr- und Minderabführungen

Título: Körperschaftsteuerliche Organschaft unter schwerpunktmäßiger Betrachtung inner- und vororganschaftlicher Mehr- und Minderabführungen

Tesis (Bachelor) , 2016 , 48 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Fabian Lauche (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Das Ziel dieser Arbeit ist die systematische Darstellung der Voraussetzungen und steuerlichen Auswirkungen der körperschaftsteuerlichen Organschaft sowie die schwerpunktmäßige Würdigung der steuerlichen Behandlung inner- und vororganschaftlicher Mehr- und Minderabführungen unter Zuhilfenahme der aktuellen Gesetzesfassungen (Stand 2016). Dabei wird auf eine Betrachtung der gewerbe-, umsatz- oder grunderwerbsteuerlichen Organschaft vollständig verzichtet.

Zu Beginn befasst sich diese Untersuchung mit der Betrachtung der zu erfüllenden Voraussetzungen zur Begründung eines Organschaftsverhältnisses. Dabei werden zuerst die persönlichen Voraussetzungen dargelegt, die von den Beteiligten diesbezüglich erfüllt sein müssen, ehe im Folgenden die sachlichen Tatbestandsvoraussetzungen im Detail gewürdigt werden.

Nachdem die Voraussetzungen präzisiert wurden, wird sich diese Arbeit mit den steuerlichen Auswirkungen der körperschaftsteuerlichen Organschaft auseinandersetzen, indem sie den Prozess der Einkommenszurechnung und -ermittlung verdeutlicht. Auf diesem Weg erkennt der Leser die Relevanz dieses steuerlichen Instruments und versteht, weshalb die körperschaftsteuerliche Organschaft das Herzstück des deutschen Konzernsteuerrechts ist.

Im weiteren Gang der Untersuchung wird die besondere Thematik der Mehr- und Minderabführungen schwerpunktmäßig betrachtet und deren steuerliche Behandlung explizit dargestellt. Dabei wird zwischen vororganschaftlichen und organschaftlichen Mehr- und Minderabführungen differenziert. Ergänzend werden die aus diesen Abführungsdifferenzen resultierenden steuerlichen Auswirkungen anhand von Praxisbeispielen verdeutlicht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Voraussetzungen und Wirkungen der körperschaftsteuerlichen Organschaft

2.1 Voraussetzungen

2.1.1 Persönliche Voraussetzungen

2.1.2 Sachliche Voraussetzungen

2.2 Einkommensermittlung und –zurechnung

2.2.1 Einkommenszurechnung

2.2.2 Einkommensermittlung der Organgesellschaft

2.2.3 Einkommensermittlung beim Organträger

3 Mehr- und Minderabführungen in der Organschaft

3.1 Organschaftliche Mehr- und Minderabführungen

3.1.1 Bildung von Ausgleichsposten

3.1.2 Auflösung von Ausgleichsposten

3.1.3 Praxisbeispiele

3.2 Vororganschaftliche Mehr- und Minderabführungen

3.2.1 Tatbestand vororganschaftlicher Mehr- und Minderabführungen

3.2.2 Rechtsfolgen vororganschaftlicher Mehr- und Minderabführungen

3.2.3 Praxisbeispiele

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die systematische Darstellung der Voraussetzungen und steuerlichen Auswirkungen der körperschaftsteuerlichen Organschaft, mit besonderem Fokus auf die Behandlung inner- und vororganschaftlicher Mehr- und Minderabführungen.

  • Persönliche und sachliche Voraussetzungen einer steuerlichen Organschaft
  • Prozesse der Einkommenszurechnung und -ermittlung im Organkreis
  • Steuerliche Behandlung organschaftlicher Mehr- und Minderabführungen
  • Besonderheiten vororganschaftlicher Abführungsdifferenzen
  • Praktische Veranschaulichung anhand von Fallbeispielen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Bildung von Ausgleichsposten

Organschaftliche Mehr- und Minderabführungen resultieren aus Vorgängen organschaftlicher Zeit und werden gemäß § 14 Abs. 4 Satz 6 KStG insbesondere durch Bewertungsdifferenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz verursacht. Durch einen wirksamen Ergebnisabführungsvertrag verpflichtet sich die Organgesellschaft ihr handelsbilanziell ermitteltes Ergebnis an den Organträger abzuführen. Dazu weist sie bei einem abzuführenden Gewinn eine Verbindlichkeit oder im Falle eines zu übernehmenden Verlustes eine Forderung in der Handelsbilanz aus.

Nach dem Maßgeblichkeitsprinzip des § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG folgt das Steuerrecht u.E. der handelsrechtlichen Bilanzierung. Folglich ist eine Forderung aus Gewinnabführung oder eine Verbindlichkeit aus Verlustübernahme auf Organträgerebene steuerbilanziell auszuweisen, die im Rahmen der Ermittlung des vom Organträger zu versteuernden Einkommens durch das zuzurechnende positive bzw. negative Einkommen der Organgesellschaft ersetzt werden. Grund dafür ist, dass das zuzurechnende Einkommen und nicht die handelsrechtliche Ergebnisabführung gemäß § 14 Abs. 1 Satz 1 KStG maßgeblich für die körperschaftsteuerliche Einkommensermittlung ist.

Ein Vergleich zwischen Organeinkommen und handelsrechtlich abgeführten Ergebnis ist dabei nicht vorzunehmen, da bei einem derartigen Vergleich auch außerbilanzielle steuerliche Zu- und Abrechnungen berücksichtigt werden würden. Nach § 14 Abs. 4 Satz 6 KStG entstehen organschaftliche Mehr- und Minderabführungen durch wertmäßige Bilanzunterschiede. Folglich gilt es Differenzen zwischen handelsrechtlicher Ergebnisabführung oder -übernahme und der im Einkommen eingegangenen steuerlichen Vermögensänderung der Organgesellschaft zu betrachten. Dabei sind grundsätzlich nur Mehr- oder Minderabführungen steuerlich relevant, die aus einer tatsächlichen Vermögensverschiebung resultieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das deutsche Konzern- und Unternehmenssteuerrecht ein und erläutert die Bedeutung der körperschaftsteuerlichen Organschaft sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Voraussetzungen und Wirkungen der körperschaftsteuerlichen Organschaft: Das Kapitel erläutert die persönlichen und sachlichen Bedingungen für eine anerkannte Organschaft und beschreibt den Prozess der Einkommensermittlung und -zurechnung.

3 Mehr- und Minderabführungen in der Organschaft: Dieser zentrale Abschnitt behandelt detailliert die Ursachen, Bildung und Auflösung von Ausgleichsposten bei organschaftlichen sowie vororganschaftlichen Mehr- und Minderabführungen anhand praktischer Beispiele.

4 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Relevanz der Thematik für die steuerliche Gestaltungspraxis.

Schlüsselwörter

Körperschaftsteuer, Organschaft, Organträger, Organgesellschaft, Mehrabführung, Minderabführung, Ausgleichsposten, Einkommenszurechnung, Ergebnisabführungsvertrag, Steuerbilanz, Handelsbilanz, Vororganschaft, Gewinnabführung, Verlustübernahme, Steuerliche Gestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der körperschaftsteuerlichen Organschaft im deutschen Steuerrecht, insbesondere mit der steuerlichen Behandlung von Mehr- und Minderabführungen zwischen Organträger und Organgesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Voraussetzungen für eine Organschaft, die Methoden der Einkommensermittlung innerhalb des Organkreises und die steuerrechtliche Einordnung von Abführungsdifferenzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die systematische Darstellung der Voraussetzungen und steuerlichen Auswirkungen der Organschaft sowie die Klärung der Behandlung von inner- und vororganschaftlichen Mehr- und Minderabführungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische, rechtsdogmatische Analyse auf Basis der aktuellen Gesetzeslage, der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) und der gängigen Literatur zum Körperschaftsteuerrecht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Voraussetzungen und Wirkungen (Kapitel 2) sowie die detaillierte Analyse der Mehr- und Minderabführungen und deren Bildung beziehungsweise Auflösung von Ausgleichsposten (Kapitel 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Körperschaftsteuer, Organschaft, Mehr- und Minderabführung, Ausgleichsposten, Einkommenszurechnung und Ergebnisabführungsvertrag.

Warum sind Ausgleichsposten für die Organschaft so wichtig?

Ausgleichsposten dienen in der Steuerbilanz des Organträgers als notwendiges Instrument, um bei Abweichungen zwischen handelsrechtlicher Ergebnisabführung und steuerlichem Gewinn eine Doppel- oder Nichtbesteuerung zu verhindern.

Was unterscheidet vororganschaftliche von organschaftlichen Mehr- und Minderabführungen?

Der Hauptunterschied liegt im Zeitpunkt der Verursachung: Organeigene Abführungsdifferenzen (organschaftlich) werden als Ausgleichsposten neutralisiert, während vororganschaftliche Differenzen als Einlagen oder Gewinnausschüttungen umqualifiziert werden.

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Detalles

Título
Körperschaftsteuerliche Organschaft unter schwerpunktmäßiger Betrachtung inner- und vororganschaftlicher Mehr- und Minderabführungen
Universidad
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Calificación
1,0
Autor
Fabian Lauche (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
48
No. de catálogo
V342758
ISBN (Ebook)
9783668330382
ISBN (Libro)
9783668330399
Idioma
Alemán
Etiqueta
Organschaft Körperschaftsteuer Mehr- und Minderabführungen Minderabführungen Mehrabführungen vororganschaftlich Steuern Steuerrecht Steuerlehre Körperschaftsteuerliche Organschaft § 14 KSt Unternehmensbesteuerung Steuern im Konzern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Fabian Lauche (Autor), 2016, Körperschaftsteuerliche Organschaft unter schwerpunktmäßiger Betrachtung inner- und vororganschaftlicher Mehr- und Minderabführungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342758
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Extracto de  48  Páginas
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