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Ansatz und Bewertung von Rückstellungen nach IAS und HGB. Ein Vergleich

Titre: Ansatz und Bewertung von Rückstellungen nach IAS und HGB. Ein Vergleich

Dossier / Travail , 2014 , 16 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Florian Selchow (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Im Rahmen der Arbeit wird das Thema „Ansatz und Bewertung von Rückstellungen nach IAS und HGB im Vergleich detailliert betrachtet. Das primäre Ziel der Arbeit, sich kritisch mit dem Thema Rückstellungen auseinanderzusetzen, soll durch eine exakte Darstellung der aktuellen Rechtslage nach IFRS/IAS und HGB erfolgen. Die IAS bilden zusammen mit den IFRS die Gesamtheit aller Standards. Dabei ist es im weiteren Verlauf unerheblich, ob von IAS oder IFRS die Rede ist. Änderungen durch das BilMoG werden als gegeben angesehen.

Weiterhin wird angestrebt, Unterschiede zwischen den beiden Rechnungslegungsformen bezüglich des Ansatzes und der Bewertung von Rückstellungen aufzuzeigen und zu erläutern. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorliegende Arbeit keineswegs die einzelnen Arten von Rückstellungen beschreiben wird, sondern vielmehr versucht, die Besonderheiten der Rückstellungen zu thematisieren. Pensions- und Steuerrückstellungen spielen im Folgenden keine signifikante Rolle.

Es „bietet kein anderer Bilanzposten derart viele Möglichkeiten, Bilanzpolitik zu betreiben“. Allein dieses Zitat des renommierten Wirtschaftsprüfers Christian Zwirner zeigt die wirtschaftliche Bedeutung von Rückstellungen für bilanzierende Unternehmen. Daher werden Rückstellungen in der Literatur auch häufig als „wichtiges bilanzpolitisches Werkzeug“ bezeichnet. Mit dem BilMoG aus dem Jahr 2009 ist das Handelsrecht an IFRS angenähert worden, um eine kostengünstigere Alternative für kleine und mittelständische Unternehmen zu schaffen. Davon sind die Rückstellungen als Bilanzposten ebenfalls betroffen. Im Folgenden sollen die einzelnen Bestandteile der Rückstellungsbilanzierung nach IFRS und HGB erläutert werden.

Im Allgemeinen sind Rückstellungen Passivposten, die aufgrund zukünftiger Handlungen, beispielsweise der Verlust von liquiden Mitteln, zu bilanzieren sind. Hierbei ist zu beachten, dass die exakten Höhen und Zeitpunkte der zu beurteilenden Tatsachen lediglich hinreichend sicher sind. Ist die Wertminderung tatsächlich eingetreten, ist diese als Aufwand innerhalb des Geschäftsjahres zu erfassen. In der Literatur ist der Rückstellungsbegriff allerdings nicht eindeutig definiert. Das liegt in erster Linie daran, dass Rückstellungen an den Zweck einer Bilanz gebunden sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

1.3 Einführung in die zu behandelnde Materie

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition

2.2 Funktion von Rückstellungen

2.3 Bilanztheoretische Einordnung von Rückstellungen

3 Rückstellungsbilanzierung nach HGB

3.1 Ansatz von Rückstellungen

3.1.1 Überblick

3.1.2 Aufwandsrückstellungen

3.1.3 Verbindlichkeitsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen

3.1.4 Anhangangaben

3.2 Bewertung von Rückstellungen

3.2.1 Überblick

3.2.2 Schätzmaßstab

3.2.3 Sammelrückstellungen

3.2.4 Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen

3.2.5 Abzinsung von Rückstellungen

4 Rückstellungsbilanzierung nach IFRS

4.1 Ansatz von Rückstellungen

4.1.1 Überblick

4.1.2 Allgemeine Ansatzkriterien

4.1.3 Anhangangaben

4.2 Bewertung von Rückstellungen

4.2.1 Überblick

4.2.2 Bestmögliche Schätzung

4.2.3 Abzinsung von Rückstellungen

5 Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Bilanzierung von Rückstellungen nach IFRS/IAS und HGB detailliert gegenüberzustellen und Unterschiede in Ansatz und Bewertung kritisch zu beleuchten.

  • Vergleich der Rechnungslegungsformen HGB und IFRS/IAS
  • Analyse der Ansatzkriterien für Rückstellungen
  • Methodische Bewertungsgrundsätze und Schätzmaßstäbe
  • Regelungen zur Abzinsung von Rückstellungen
  • Bedeutung der Anhangangaben für die Transparenz

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Aufwandsrückstellungen

Der relevante Paragraph nennt mit den Rückstellungen für Abraumbeseitigung und unterlassenen Instandhaltungsmaßnahmen, die im Folgejahr innerhalb von drei bzw. zwölf Monaten nachgeholt werden, die zwei wesentlichen passivierungspflichtigen Aufwandsrückstellungen. Diese Kategorie zeichnet sich dadurch aus, dass Rückstellungen nicht aufgrund von substanziellen Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen. Handelt es sich allerdings um einen Aufwand, der aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung entsteht, muss anstatt einer Aufwandsrückstellung eine Verbindlichkeitsrückstellung gebildet werden. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein Mietvertrag erfordert, dass ein Objekt wieder instand gesetzt werden muss.

Weiterhin liegt der Ursprung dieser Rückstellungskategorie bereits in den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung begründet, die bei der Führung der Handelsbücher maßgeblich sind. Alle Ausgaben müssen demnach periodengerecht abgegrenzt werden, indem der Zeitpunkt der wirtschaftlichen Verursachung (Realisationsprinzip) der Vermögensminderung maßgeblich ist, sodass der Periodenerfolg sachlich korrekt ausgewiesen werden kann. Damit lassen sich die eingangs genannten Rückstellungen aufgrund ihres Charakters als Abgrenzungsposten der dynamischen Bilanztheorie, die ursprünglich von Schmalenbach sehr geprägt wurde, zuordnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Zielsetzung der Arbeit, erläutert die Vorgehensweise und führt in die wirtschaftliche Relevanz von Rückstellungen ein.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen und die bilanztheoretische Einordnung von Rückstellungen vorgenommen, um ein Basisverständnis zu vermitteln.

3 Rückstellungsbilanzierung nach HGB: Dieses Kapitel erläutert detailliert die Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie die Anhangangaben nach deutschem Handelsrecht.

4 Rückstellungsbilanzierung nach IFRS: Der Fokus liegt hier auf den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IAS 37) hinsichtlich Ansatz, Schätzung und Bewertung von Rückstellungen.

5 Schlussteil: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse des Vergleichs zwischen HGB und IFRS zusammen und schließt mit einem Fazit.

Schlüsselwörter

Rückstellungen, HGB, IFRS, IAS 37, Bilanzierung, Bewertung, Erfüllungsbetrag, Verbindlichkeitsrückstellungen, Aufwandsrückstellungen, BilMoG, Abzinsung, Rechnungslegung, Vorsichtsprinzip, Periodenabgrenzung, Schätzmaßstab.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bilanzierung von Rückstellungen und führt einen detaillierten Vergleich zwischen den Vorschriften des deutschen HGB und den internationalen Standards (IFRS/IAS) durch.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Ansatz von Rückstellungen, die Bewertungsmethoden, die spezifischen Anforderungen an die Anhangangaben sowie die Auswirkungen der Abzinsung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Unterschiede zwischen dem HGB und den IFRS bei der Rückstellungsbilanzierung aufzuzeigen und kritisch zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtsvergleichende Methode, indem sie die aktuellen Gesetzesvorgaben und Standards analysiert und die Unterschiede systematisch gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rückstellungsbilanzierung nach HGB (Kapitel 3) und nach IFRS (Kapitel 4), inklusive Ansatzkriterien, Bewertungsmethoden und Besonderheiten der Abzinsung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Rückstellungen, HGB, IFRS, Bilanzierung, Bewertung, BilMoG und Abzinsung.

Welche Rolle spielt das BilMoG bei den Rückstellungen?

Das BilMoG hat das Handelsrecht in der Bewertung von Rückstellungen stärker an die IFRS angenähert, insbesondere durch die Konkretisierung des Erfüllungsbetrags.

Was unterscheidet die IFRS von dem HGB hinsichtlich der Ansatzwahrscheinlichkeit?

Nach IFRS ist für den Ansatz einer Rückstellung meist eine Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit von über 50 Prozent erforderlich, während das HGB aufgrund des Vorsichtsprinzips in der Praxis teilweise früher zur Passivierung neigt.

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Résumé des informations

Titre
Ansatz und Bewertung von Rückstellungen nach IAS und HGB. Ein Vergleich
Université
Hochschule Weserbergland
Note
1,3
Auteur
Florian Selchow (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
16
N° de catalogue
V344661
ISBN (ebook)
9783668350595
ISBN (Livre)
9783668350601
Langue
allemand
mots-clé
Rückstellungen Bilanzierung IAS IFRS HGB Rückstellungsbilanzierung Bewertung von Rückstellungen Aufwandsrückstellungen Verbindlichkeitsrückstellungen Abzinsung Schätzung Ansatzkriterien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Florian Selchow (Auteur), 2014, Ansatz und Bewertung von Rückstellungen nach IAS und HGB. Ein Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344661
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Extrait de  16  pages
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