Dieser Bericht wurde zum Thema "Unterrichtsstörugen" nach einem Praktikum auf einer Gesamtschule verfasst. In dem Bericht wurde die Theorie und Praxis der Gründe für Unterrichtsstörungen, Beseitigungen der Unterrichtsstörungen und Vermeidung von Unterrichtsstörungen dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung:
2. Meine Erwartungen an das Praktikum
3. Gesamtschule:
4. Der erste Tag des Schulpraktikums
5. Unterrichtsstörungen
5.1. Definitionen von Unterrichtsstörungen
5.2. Was verursacht Unterrichtsstörungen?
5.3. Prävention von Unterrichtsstörungen
5.4. Wie sollte sich ein Lehrer bei Unterrichtsstörungen gegenüber den Schülern verhalten?
5.5. Meine Unterrichtsstunden
5.5.1 Chemie :
5.5.2 Spanisch:
5.6. Fazit zum Thema Unterrichtsstörungen:
6. Reflexion des Praktikums und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen von Unterrichtsstörungen sowie effektive Strategien für den professionellen Umgang mit diesen Herausforderungen im Schulalltag, basierend auf praktischen Erfahrungen im Orientierungspraktikum.
- Definition und Kategorisierung von Unterrichtsstörungen
- Analyse der Ursachen für störendes Verhalten im Unterricht
- Präventionsstrategien und Interventionsmöglichkeiten
- Reflexion der eigenen Rolle als angehende Lehrkraft
- Einfluss der Unterrichtsplanung auf das Schülerverhalten
Auszug aus dem Buch
5.1. Definitionen von Unterrichtsstörungen
Viele Lehrer und Schüler beschweren sich oft, dass es im Unterricht Störungen aus vielen verschiedenen Gründen gab/ gibt.
Zum besseren Verständnis sollten „Unterrichtsstörungen“ definieret werden.
Lohmann (2003) entwickelte eine mögliche Definition für Unterrichtsstörungen: „Unterrichtsstörungen sind Ereignisse, die den Lehr-Lernprozess beeinträchtigen, unterbrechen oder unmöglich machen, indem sie die Voraussetzungen, unter denen Lehren und Lernen erst stattfinden kann, teilweise oder ganz außer Kraft setzen.“ 1
Noelting (2007) nennt in seinem Buch „Störungen in der Schulklasse“ zwei Typen von Unterrichtsstörungen: aktive Unterrichtsstörungen und passive Unterrichtsstörungen. 2
Mit aktiven Unterrichtsstörungen ist gemeint, dass die Schüler Privatgespräche führen, ohne Meldung in den Raum brüllen, im Raum herumlaufen oder so viel Lärm machen, dass kein Unterricht möglich ist.
Zu passiven Unterrichtsstörungen kommt es, wenn die Schüler im Unterricht nicht mitarbeiten wollen, ihre Hausaufgaben nicht erledigen und wichtige Materialien zu Hause vergessen.
Es wird im Allgemeinen von den Lehrern bestimmt, welche Verhaltensweisen der Schüler als störend eingestuft werden. Es gibt vier besonders auffällige Kategorien störenden Schülerverhaltens.3 (vgl. EDER/FARTACEK/MAYR 1987, S. 14)
1. Verbales Störverhalten (schwatzen, Beleidigungen, Zwischenrufe)
2. Mangelnder Lerneifer (geistige Abwesenheit, Desinteresse, Unaufmerksamkeit)
3. Motorische Unruhe (zappeln, kippeln, herum-laufen)
4. Aggressives Verhalten (Wutausbrüche, Angriffe auf Personen, Sachbeschädigungen)
Es ist aber zu betonen, dass nicht jede Störung, die ein Lehrer wahrnimmt, wirklich eine Unterrichtsstörung ist. Es ist normal, dass Schüler während einer Gruppenarbeit miteinander reden und es etwas lauter wird. Auch wird es kaum eine Stunde geben, wo Sitznachbarn nicht miteinander leise reden, besonders, wenn sich der Lehrer umdreht.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Autorin begründet ihre Motivation für das Lehramtsstudium und beschreibt ihre persönlichen Ziele für das Praktikum.
2. Meine Erwartungen an das Praktikum: Reflexion über die Anforderungen an die eigene Rolle und den Wunsch nach konstruktivem Feedback durch erfahrene Lehrkräfte.
3. Gesamtschule: Kurzer Überblick über die Rahmenbedingungen, das pädagogische Konzept und die Atmosphäre der Schule.
4. Der erste Tag des Schulpraktikums: Schilderung der organisatorischen Einführung und erste praktische Erfahrungen bei der Beobachtung und Betreuung von Unterrichtsstunden.
5. Unterrichtsstörungen: Wissenschaftliche und praktische Auseinandersetzung mit der Definition, den Ursachen, der Prävention und dem Umgang mit Störungen im Unterricht.
6. Reflexion des Praktikums und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse für die zukünftige berufliche Entwicklung als Lehrerin.
Schlüsselwörter
Unterrichtsstörungen, Lehr-Lernprozess, Prävention, Intervention, Lernautonomie, Schulalltag, Orientierungspraktikum, Lehrerrolle, Klassenführung, Methodenvielfalt, Disziplinkonflikte, Schülerverhalten, Pädagogik, Gesamtschule, Schulpraktikum.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit reflektiert die Erfahrungen einer angehenden Lehrkraft im Rahmen eines vierwöchigen Schulpraktikums mit dem Fokus auf das Thema Unterrichtsstörungen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentral sind die theoretische Fundierung von Unterrichtsstörungen, deren Ursachen, sowie konkrete Strategien zur Prävention und zum Umgang mit Disziplinproblemen im Unterricht.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Die Arbeit untersucht, weshalb es zu Unterrichtsstörungen kommt und wie Lehrkräfte professionell, methodisch und selbstsicher mit diesen Herausforderungen umgehen können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse zu pädagogischen Theorien und der praktischen Beobachtung sowie Reflexion des Unterrichtsgeschehens.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden Definitionen von Unterrichtsstörungen dargelegt, Ursachen analysiert, Präventionsmöglichkeiten diskutiert und die eigenen Erfahrungen in Chemie- und Spanischstunden reflektiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Unterrichtsstörungen, Prävention, Klassenführung, Lehr-Lernprozess, Methodenvielfalt und professioneller Umgang mit Schülern.
Wie unterscheidet sich der Umgang mit Störungen in den verschiedenen Fächern der Autorin?
Die Autorin berichtet über unterschiedliche Herausforderungen in Chemie (Sicherheit bei Experimenten, Überforderung durch Stoff) und Spanisch (Motivation der Schüler, kooperative Sprachübungen).
Welche Rolle spielt die Selbstsicherheit der Lehrkraft laut der Autorin?
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Respekt der Schüler maßgeblich von der Selbstsicherheit, einer konsequenten Regeldurchsetzung und einer motivierenden Unterrichtsgestaltung der Lehrkraft abhängt.
- Citation du texte
- Regina Tseytlina (Auteur), 2016, Auslöser, Prävention und Umgang mit Unterrichtsstörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344814