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Ernährungstherapeuten auf Palliativstationen. State of the Art und Zukunftskonzepte

Eine Pilotstudie

Title: Ernährungstherapeuten auf Palliativstationen. State of the Art und Zukunftskonzepte

Bachelor Thesis , 2015 , 100 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sandra Radina (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird über die Integration von Ernährungsfachkräften in das multiprofessionelle Team einer Palliativstation sowie über die Ernährungstherapie in der Palliativsituation intensiv auf Grundlage der Literatur und Ergebnissen einer durchgeführten Umfrage diskutiert und Lösungsmöglichkeiten dargestellt. Die Themen werden unter modernem Verständnis und Erkenntnissen der Palliativmedizin betrachtet. Sowohl Leitungen von Palliativstationen, das Team und Ernährungsfachkräfte können von den Darstellungen profitieren.

Ernährungsprobleme, die bei Palliativpatienten im Verlauf häufig auftreten, können die Lebensqualität der Patienten mindern. Auf Palliativstationen wird die Ernährungsmedizin weiter an Bedeutung gewinnen. Schließlich ist Palliativmedizin keine reine Sterbemedizin mehr, sondern sollte möglichst frühzeitig in das Behandlungskonzept integriert werden. Wenn Ernährungsmedizin auf Palliativstationen ein relevantes Thema ist, sollten Ernährungsfachkräfte in das multiprofessionelle Team integriert sein. Den Ergebnissen der Literaturrecherche zufolge, kann an der Umsetzung allerdings gezweifelt werden. Außerdem liegt in vielfältigen Darstellungen der Bezug lediglich auf die Ernährung in der Sterbephase, was entgegen des modernen Verständnisses der Palliativmedizin ist. So finden sich auch unterschiedliche Darstellungen zur Ernährungstherapie in der Palliativsituation.

Inhalt:
- Teil I: statistische Auswertung von Umfragen zur Erfassung des State of the Art
(Integration von Ernährungsfachkräften, subjektive Relevanz, usw.)

- Teil II: Zukunftskonzepte
(Umsetzungsmöglichkeiten Integration von Ernährungsfachkräften bzw. zur Optimierung der ernährungstherapeutischen Betreuung auf Station, Hindernisse, Risiken, Voraussetzungen, Erfahrungen, neue Konzepte, abschließende Empfehlungen)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Kennzeichen der Palliativversorgung

1.1.1 Fokus und Patientengut

1.1.2 Setting

1.1.3 Ziele und Indikationsstellung

1.1.4 Neue Tendenzen in der Palliativversorgung

1.2 Häufige Ernährungsprobleme und mögliche Folgen

1.3 Ernährungstherapeuten auf Palliativstationen

1.3.1 Relevanz

1.3.2 Projekt auf der Palliativstation am UK Würzburg

1.3.3 Etablierung

1.4 Ernährungskonzepte / -standards

1.5 Forschungshypothesen

2 Material und Methodik

2.1 Studiendesign, Aufbau der Arbeit

2.2 Online-Befragung von Pflegestationsleitungen

2.2.1 Auswahl der Teilnehmer

2.2.2 Fragebogenentwicklung und Versand

2.2.3 Forschungsrelevante Fragen zu den Hypothesen 1, 2 und 3

2.2.4 Statistische Auswertung

2.3 Patientenbefragung auf einer Palliativstation

2.3.1 Hintergrund

2.3.2 Umsetzung

2.3.3 Forschungsrelevante Fragen zu den Hypothese 4 und 5

2.3.4 Statistische Auswertung der Patientenbefragung

3 Ergebnisse

3.1 Online-Befragung bei Pflegestationsleitungen

3.1.1 Teilnehmerquote

3.1.2 Details zu den teilnehmenden Stationen

3.1.3 Präsenz an fest angestellten Ernährungsfachkräften

3.1.4 Standpunkt zur Relevanz

3.1.5 Existenz an Ernährungskonzepten

3.2 Patientenbefragung auf der Palliativstation am UK Würzburg

3.2.1 Teilnahmequote

3.2.2 Details zu den Teilnehmern

3.2.3 Subjektive Relevanz

3.2.4 Subjektiver Nutzen der Beratung

4 Diskussion der Ergebnisse

4.1 Interpretation, Diskussion und Vergleiche

4.1.1 Präsenz an fest angestellten Ernährungsfachkräften

4.1.2 Meinung zum Einbezug von Ernährungsfachkräften

4.1.3 Ernährungskonzepte/-standards

4.1.4 Ansichten der Patienten

4.2 Limitationen der Studie

5 Zukunftskonzepte

5.1 Mögliche Risiken und Hindernisse, Voraussetzungen

5.1.1 Gefahr zu vieler Personen im Team und am Patienten?

5.1.2 Hindernis: Finanzierung

5.1.3 Beratungskompetenz, Erfahrungen und Resilienz

5.2 Formen der Zusammenarbeit

5.2.1 Partizipation: Konsiliarisch

5.2.2 Kooperationen mit selbstständigen Ernährungsfachkräften

5.2.3 Partizipation: Fest angestellt

5.2.4 Intensität der Zusammenarbeit, alte und neue Konzepte

5.3 Umsetzung und Erfahrungen am Palliativzentrum UK Würzburg

5.3.1 Anstellungsverhältnis

5.3.2 Spezialisierte Kenntnisse

5.3.3 Aufgaben im Ernährungsmanagement

5.3.4 Ernährungskonzept

5.3.5 Positive und negative Erfahrungen

5.3.6 Rück- und Ausblick

5.4 Abschließende Empfehlungen

5.4.1 Koordination erforderlich

5.4.2 Palliativmedizinische Sichtweise als notwendige Kompetenz

5.4.3 Pflegekräfte im Ernährungsmanagement stärken

5.4.4 Ernährungskonzepte bieten Hilfestellung

5.4.5 Zusammenarbeit mit Ernährungsfachkräften ratsam

5.4.6 Ein Zukunftskonzept: Transdisziplinarität; Forschungsbedarf

6 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Bachelor-Thesis ist es, den aktuellen Stand ("State of the Art") der ernährungsmedizinischen Betreuung auf Palliativstationen in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg zu erheben und Möglichkeiten zur Verbesserung dieser Versorgung aufzuzeigen.

  • Ernährungssituation von Palliativpatienten
  • Präsenz und Einbindung von Ernährungsfachkräften
  • Etablierung und Bedeutung von Ernährungskonzepten
  • Multiprofessionelle Zusammenarbeit in der Palliativmedizin
  • Patientenzufriedenheit und subjektiver Nutzen der Ernährungsberatung

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Setting

Eine spezialisierte Palliativversorgung kann ambulant, konsiliarisch im Sinne einer Mitbetreuung und stationär, zum Beispiel im Kontext einer Palliativstation an einem Krankenhaus, erfolgen.

Die Besonderheit liegt in der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Professionen. Das Behandlungsteam kann sich zum Beispiel aus Ärzten, Pflegekräften, Psychoonkologen, Seelsorgern, Sozialarbeitern und weiteren Therapeuten zusammensetzen. Dadurch können die Patienten und deren vielfach komplexe Symptome und Problemlagen gerade im stationären Setting ganzheitlich, bedürfnis- und bedarfsgerecht behandelt werden.

Ansprechende Einzelzimmer wahren die Privat- und Intimsphäre und ermöglichen die Übernachtung eines Angehörigen. Im Vergleich zu den meist steril wirkenden Stationen im Krankenhaus wird auf Palliativstationen besonders auf eine angenehme Atmosphäre durch farbliche und dekorative Gestaltung, durch wohltuende Beleuchtung und räumliche Rückzugsmöglichkeiten (z. B. Raum der Stille, Patientencafé) Wert gelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Grundlegende Einführung in die Palliativversorgung, die Bedeutung der Ernährungsmedizin und die Relevanz von Ernährungstherapeuten.

2 Material und Methodik: Beschreibung des Studiendesigns, basierend auf einer Online-Befragung von Pflegestationsleitungen und einer Patientenbefragung.

3 Ergebnisse: Darstellung der quantitativen Daten zur Präsenz von Ernährungsfachkräften und der Patientenmeinung zur Ernährungsbetreuung.

4 Diskussion der Ergebnisse: Kritische Auseinandersetzung mit den erhobenen Daten, Interpretation und Vergleich mit aktueller Fachliteratur.

5 Zukunftskonzepte: Aufzeigen von Lösungsansätzen für Risiken und Herausforderungen sowie Empfehlungen für eine optimierte transdisziplinäre Zusammenarbeit.

6 Schlussfolgerung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Plädoyer für den Ausbau einer evidenzbasierten ernährungsmedizinischen Betreuung.

Schlüsselwörter

Palliativstation, Ernährungstherapie, Ernährungsfachkräfte, Palliativmedizin, Krankheitsbedingte Mangelernährung, Patientenbedarf, Multiprofessionelles Team, Ernährungskonzept, Ernährungsberatung, Lebensqualität, Symptomlinderung, Stationäre Versorgung, Zukunftskonzept, Transdisziplinarität, Ernährungsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den aktuellen Status quo der ernährungsmedizinischen Betreuung auf Palliativstationen in drei deutschen Bundesländern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind die Präsenz von Ernährungsfachkräften, die Einstellung von Pflegestationsleitungen dazu, bestehende Ernährungskonzepte sowie die Zufriedenheit und Bedürfnisse der Patienten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Daten zum "State of the Art" zu erheben, um zur Verbesserung der ernährungsmedizinischen Betreuung auf Palliativstationen beizutragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Untersuchung durchgeführt, bestehend aus einer Online-Befragung von Pflegestationsleitungen sowie einer Beobachtungsstudie (Patientenbefragung) an einer spezifischen Palliativstation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ergebnisse der Befragungen, deren kritische Diskussion und die Ableitung von Zukunftskonzepten sowie Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Palliativmedizin, Ernährungstherapie, Ernährungsfachkräfte, Mangelernährung (DRM), interdisziplinäre Zusammenarbeit und Lebensqualität.

Was ist das Ergebnis bezüglich der Ernährungskonzepte auf Palliativstationen?

Die Studie zeigt, dass eine Mehrheit der Stationen zwar konzeptionelle Ideen hat, aber nur ein kleinerer Teil über schriftlich fixierte Konzepte oder Standards verfügt.

Wie stehen Palliativpatienten zur Ernährungsberatung?

Die befragten Patienten empfinden die Möglichkeit einer ernährungsmedizinischen Beratung mehrheitlich als wichtig und bewerten erhaltene Beratungen sehr positiv.

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Details

Title
Ernährungstherapeuten auf Palliativstationen. State of the Art und Zukunftskonzepte
Subtitle
Eine Pilotstudie
College
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf
Grade
1,0
Author
Sandra Radina (Author)
Publication Year
2015
Pages
100
Catalog Number
V344820
ISBN (eBook)
9783668347892
ISBN (Book)
9783668347908
Language
German
Tags
Ernährungstherapeuten; Ernährungstherapie; Palliativstation; palliativ Palliativsituation;
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Radina (Author), 2015, Ernährungstherapeuten auf Palliativstationen. State of the Art und Zukunftskonzepte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344820
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