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Psychische Gefährdungsanalyse im Krankenhaus

Title: Psychische Gefährdungsanalyse im Krankenhaus

Research Paper (undergraduate) , 2015 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Martin Neugebauer (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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In dieser Arbeit soll eine psychische Gefährdungsanalyse für den Arbeitsplatz Krankenhaus untersucht werden mit einer Analyse der Arten psychischer Erkrankungen und daraus resultierenden Präventionsmaßnahmen. Dabei wird zwischen ärztlichem und nichtärztlichem Personal differenziert und untersucht, ob für beide Gruppen die gleichen Ursachen für eine psychische Erkrankung vorliegen.
Neben häufig physiologisch ungünstigen Arbeitsbedingungen durch schweres Heben und Tragen spielen psychische Belastungen durch konstante Stressmomente für beide Gruppen eine sehr große Rolle. Erstaunlich ist, dass gerade im medizinischen Bereich die Arbeitsunfähigkeitstage durch psychische Erkrankungen gemeinsam mit der öffentlichen Verwaltung am Häufigsten auftreten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Executive Summary

2. Einleitung

3. Psychische Erkrankungen

3.1. Ursachen für psychische Erkrankungen

3.2. Stress als Ursache für psychische Erkrankungen

3.3. Arten psychischer Belastungen

3.4. Unterscheidung zwischen psychischer Belastung und Beanspruchung

3.5. Auswirkungen psychischer Belastungen und Beanspruchungen auf den Körper

3.6. Früherkennung

4. Gefahr am Arbeitsplatz Krankenhaus

4.1. Unterschiede im Krankenstand bei den verschiedenen Berufsgruppen

4.2. Belastungen und Beanspruchungen im Gesundheitswesen

4.3. Hauptgründe für psychische Erkrankungen bei Ärzten

4.4. Hauptgründe für psychische Erkrankungen beim nichtärztlichen Personal

4.5. Resultierende Risikofaktoren

5. Präventionsmaßnahmen

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychische Gefährdungslage im Krankenhaus für ärztliches und nichtärztliches Personal. Ziel ist es, Ursachen für psychische Erkrankungen zu identifizieren, zwischen Belastung und Beanspruchung zu differenzieren und daraus resultierende Präventionsmaßnahmen aufzuzeigen, um der hohen psychischen Belastung im Klinikalltag effektiv entgegenzuwirken.

  • Analyse der psychischen Gefährdungsquellen im Krankenhausumfeld
  • Differenzierung zwischen ärztlichem und nichtärztlichem Personal
  • Untersuchung von Stressfaktoren und deren gesundheitlichen Auswirkungen
  • Vergleich von Krankenständen in verschiedenen Berufsgruppen
  • Entwicklung und Darstellung notwendiger Präventionsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.3. Arten psychischer Belastungen

Neben dem im Vorstehenden bereits ausführlich behandelten Stress, gibt es noch weitere Arten von psychischer Belastung.

• Psychische Ermüdung und ermüdungsähnliche Zustände

„Psychische Ermüdung ist eine vorübergehende Beeinträchtigung der psychischen und physischen Funktionstüchtigkeit. Diese eingeschränkte Funktionstüchtigkeit wird subjektiv als Müdigkeit empfunden. Sie zeigt sich aber auch im Anstieg der erforderlichen Anstrengung im Verhältnis zur Leistung sowie in der Zunahme der Häufigkeit von Fehlern. Der Grad psychischer Ermüdung ist wesentlich abhängig von der Dauer und der Intensität der psychischen Beanspruchung.“5

Ermüdungsähnliche Zustände entstehen durch immer wiederkehrende identische Arbeitsmuster. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich, dass die einzelnen Arbeitsschritte einfach oder stupide sein müssen. Auch anspruchsvolle immer wiederkehrende Arbeitsmuster können ermüdungsähnliche Zustände auslösen. Ermüdungsähnliche Zustände werden in drei Gruppen unterteilt, in Monotonie, herabgesetzte Wachsamkeit und psychische Sättigung.

„Der Zustand der Monotonie entsteht durch langandauernde, einförmige und sich wiederholende Arbeitsaufgaben. Das menschliche Arbeitsvermögen ist qualitativ unterfordert. Monotonie geht häufig mit Schläfrigkeit, Müdigkeit, Leistungsabfall und -schwankungen einher.“6

Herabgesetzte Wachsamkeit ist meistens eine Folge abwechslungsarmer Tätigkeiten wie z.B. Überwachungstätigkeiten auf einer Intensivstation, bei denen durch bestimmtes Personal Überwachungsmonitore kontrolliert werden müssen.

Die herabgesetzte Wachsamkeit steht in direktem Zusammenhang mit der Dauer der monotonen Tätigkeit.

Die psychische Sättigung stellt die dritte Möglichkeit der ermüdungsähnlichen Zustände dar.

„Dies kennzeichnet einen Zustand der Nervosität und Unruhe sowie der Ablehnung einer sich wiederholenden Tätigkeit oder Situation. Es herrscht das Gefühl des "Auf-der-Stelle Tretens" oder des "Nicht-weiter-Kommens". Weitere Symptome sind Empfindungen von Ärger und Überdruss sowie die Tendenz sich zurückzuziehen. Deutlicher Leistungsabfall ist die Folge.“7

Zusammenfassung der Kapitel

1. Executive Summary: Diese Einleitung fasst die Zielsetzung der Arbeit zusammen, die Gefährdungsanalyse im Krankenhaus zu untersuchen und sowohl ärztliches als auch nichtärztliches Personal hinsichtlich psychischer Erkrankungen zu betrachten.

2. Einleitung: Das Kapitel führt in die Problematik der psychischen Gefährdungslage in Krankenhäusern ein und verdeutlicht, warum diese als besonders belastend für die Mitarbeiter gelten.

3. Psychische Erkrankungen: Es werden Definitionen und Ursachen psychischer Störungen erläutert, wobei insbesondere Stress, Arten von Belastungen und deren Auswirkungen auf den Körper im Vordergrund stehen.

4. Gefahr am Arbeitsplatz Krankenhaus: Dieses Kapitel analysiert spezifische Belastungsfaktoren wie Zeitdruck, Personalmangel und Schichtdienst, die zu überdurchschnittlich hohen Krankenständen im Gesundheitswesen führen.

5. Präventionsmaßnahmen: Hier werden Strategien vorgestellt, wie durch Belastungsoptimierung und Sensibilisierung Fehlbeanspruchungen entgegengewirkt werden kann.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Arbeitgeber präventiv tätig werden müssen, um die psychische Gesundheit des Personals langfristig zu sichern.

Schlüsselwörter

Psychische Gefährdungsanalyse, Krankenhaus, Stress, psychische Belastung, psychische Beanspruchung, Burnout, Präventionsmaßnahmen, Arbeitsunfähigkeit, Gesundheitsmanagement, psychische Erkrankung, Stressfaktoren, Personalmangel, Arbeitsbedingungen, Früherkennung, psychosoziale Belastung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse psychischer Gefährdungen am Arbeitsplatz Krankenhaus und untersucht, welche Faktoren zu psychischen Erkrankungen bei dem dort beschäftigten Personal führen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Stressursachen, die Differenzierung von psychischer Belastung und Beanspruchung, die Auswirkungen dieser auf den menschlichen Körper sowie die Implementierung von Präventionsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die spezifische Gefährdungslage für ärztliches und nichtärztliches Personal zu analysieren und Wege aufzuzeigen, wie Arbeitgeber präventiv zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien, Fachpublikationen und Daten von Krankenkassen, um die Belastungssituation im Gesundheitswesen fundiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die psychologischen Grundlagen, die spezifischen Gefahrenquellen im Klinikalltag – wie Schichtdienst und emotionale Belastung durch Patienten – und die daraus resultierenden langfristigen Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie psychische Gefährdungsanalyse, Stress, Burnout, Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsmanagement charakterisiert.

Warum sind gerade Mitarbeiter im Krankenhaus besonders gefährdet?

Die hohe Gefährdung ergibt sich aus einer Kombination von stetigem Zeitdruck, Schichtarbeit, der Verantwortung für lebenswichtige Entscheidungen und der emotionalen Belastung durch den Kontakt mit sterbenden Patienten und schwierigen Angehörigen.

Welche Rolle spielt der Unterschied zwischen ärztlichem und nichtärztlichem Personal?

Obwohl sich viele Stressoren überschneiden, unterscheidet sich das Anforderungsprofil, beispielsweise durch unterschiedliche Personalverantwortungen oder spezifische pflegerische Tätigkeiten, was zu differenzierten Belastungsfaktoren führt.

Warum ist eine Früherkennung von psychischen Erkrankungen im Klinikkontext so wichtig?

Eine frühzeitige Erkennung, beispielsweise durch Sensibilisierung der Mitarbeiter und Vernetzung mit Hausärzten, ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung, bevor chronische Erkrankungen oder langfristige Arbeitsunfähigkeit eintreten.

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Details

Title
Psychische Gefährdungsanalyse im Krankenhaus
College
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Course
Ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement
Grade
1,3
Author
Martin Neugebauer (Author)
Publication Year
2015
Pages
27
Catalog Number
V345358
ISBN (eBook)
9783668351608
ISBN (Book)
9783668351615
Language
German
Tags
psychische Belastung Arbeitsplatz Krankenhaus psychische Belastung im Krankenhaus Krankenhaus als psychische Belastung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Neugebauer (Author), 2015, Psychische Gefährdungsanalyse im Krankenhaus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345358
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