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Romeo und Gisela. Ein generationenübergreifendes Theaterstück und geragogisches Praxisbeispiel

Título: Romeo und Gisela. Ein generationenübergreifendes Theaterstück und geragogisches Praxisbeispiel

Trabajo , 2016 , 10 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Veronika Siegrist (Autor), Lisa Mehler (Autor)

Salud - Gerontología
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Die vorliegende schriftliche Ausarbeitung befasst sich mit einem positiven Praxisbeispiel aus einem geragogischen Handlungsfeld, welches aufzeigt, dass Bewohner von Pflegeheimen aktiv in einen Bildungs- und Lernprozess eingebunden werden können.

Im Rahmen dieser schriftlichen Ausarbeitung soll zugleich gezeigt werden, dass man generationenübergreifend lernen und arbeiten kann. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Austausch zwischen den jungen und alten Generationen. Gezeigt wird dieser Austausch anhand eines Projekts: der intergenerationellen Theateraufführung von 'Romeo und Gisela' in Duisburg.

Dieses Projekt ist zugleich eine Chance zur Gestaltung von zivilgesellschaftlichen Prozessen und legt besonderen Wert auf die Nutzung der Potenziale älterer Bewohner von Pflegeheimen sowie der Einbringung von neuen Erfahrungswerten der Schüler.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Romeo und Gisela – Ein generationenübergreifendes Theaterstück in Duisburg

II.I Vorwort

II.II Vorstellung des Projektes

II.III Bezug vom Praxisbeispiel zu Bildung und Lernen im Alter

III. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand des generationenübergreifenden Theaterprojekts „Romeo und Gisela“ in Duisburg, wie Bewohner von Pflegeheimen aktiv in Bildungs- und Lernprozesse eingebunden werden können und welche Bedeutung intergenerationelles Lernen im Kontext des demografischen Wandels einnimmt.

  • Geragogische Handlungsfelder in der stationären Altenhilfe
  • Potenziale und Kompetenzen pflegebedürftiger und hochbetagter Menschen
  • Intergenerationelles Lernen als Chance für zivilgesellschaftliche Prozesse
  • Qualitätsziele der Seniorenarbeit und Altersbildung
  • Überwindung negativer Altersbilder durch differenzierte Bildungsangebote

Auszug aus dem Buch

II.II Vorstellung des Projektes

Romeo und Gisela ist ein Theaterprojekt der besonderen Art. Denn es ist anders: außergewöhnlich und erfrischend. 2013 wurde das generationenübergreifende Theaterstück durch den Sozialdienstleiter des Seniorenheims St. Elisabeth in Duisburg-Meiderich ins Leben gerufen. Er hatte die Idee mal etwas Anderes zu initiieren. Etwas, was es bislang so noch nicht gegeben hat. In Kooperation mit dem Sophie-Scholl-Berufskolleg in Duisburg-Marxloh begangen die Arbeiten für das Generationentheater.

Bei einem ersten zwanglosen Treffen zwischen den Bewohnern und den Schülern in den Sommerferien 2013 in einer barrierefreien Zweigstelle der Schule wurde über das weitere Vorgehen diskutiert. Nach einem regen Austausch bei einem gemeinsamen Frühstück zwischen Jung und Alt kam man auf die Idee, das Theaterstück Romeo und Julia von Shakespeare nachzuspielen. Doch die Bewohner und Schüler wollten etwas Besonderes. Sie hatten die Idee das Stück auf die einzelnen Generationen umzuschreiben und mit Charme und Witz die Vorurteile und Probleme zwischen den beiden Generationen zu vermitteln. So entstand nun das Stück Romeo und Gisela, welches ein Happy End haben sollte. Anders als bei Shakespeares Theaterstück.

Romeo und Gisela beschreibt eine etwas andere Liebesgeschichte mit Witz und viel Humor: Der Punker Romeo hat einer alten Dame aus einem Seniorenheim die Handtasche gestohlen. Daraufhin wird er zu Sozialstunden verurteilt, welche er in einem Seniorenheim erbringen muss. Dort lernt er Gisela kennen. Giesela möchte eigentlich nicht im Seniorenheim leben, aber ihr Sohn hat ihr, aufgrund einer Auslandsreise, ein Zimmer dort besorgt. Romeo und Gisela lernen sich kennen und verabreden sich für einen Discobesuch, da die alte Dame mal etwas anderes in ihrem Alter erleben möchte. Als die Sozialpädagogin des Heimes und der Heimleiter darüber in Kenntnis gesetzt werden und heraus kommt, dass Romeo die Halskette von Gisela gestohlen hat, wird er letztendlich fristlos entlassen. Da ihn sein schlechtes Gewissen sehr plagt, verabredet er sich heimlich mit Gisela. Er gesteht ihr alles und gibt ihr die Halskette zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des generationenübergreifenden Lernens und führt in das gewählte Praxisbeispiel eines Theaterstücks ein.

II. Romeo und Gisela – Ein generationenübergreifendes Theaterstück in Duisburg: Dieses Kapitel beschreibt die Entstehung, den Ablauf und die pädagogische Umsetzung des Projekts in Zusammenarbeit mit Senioren und Schülern.

II.I Vorwort: Dieses Unterkapitel leitet in die Darstellung des Theaterstücks ein und verknüpft es mit den grundlegenden theoretischen Aspekten der Altersbildung.

II.II Vorstellung des Projektes: Hier werden die inhaltliche Handlung des Stücks sowie die organisatorische Zusammenarbeit zwischen Seniorenheim und Schule detailliert beschrieben.

II.III Bezug vom Praxisbeispiel zu Bildung und Lernen im Alter: Das Kapitel reflektiert das Projekt kritisch anhand von Qualitätskriterien der Seniorenarbeit und diskutiert die Auswirkungen auf die Teilnehmenden.

III. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit sowie die Wirksamkeit von Bildungsangeboten für pflegebedürftige Ältere.

Schlüsselwörter

Geragogik, Bildung im Alter, generationenübergreifendes Lernen, Altenhilfe, Seniorenheim, Partizipation, Lebenslanges Lernen, Theaterpädagogik, demografischer Wandel, Altersbild, soziale Teilhabe, intergenerationelle Arbeit, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Potenzial von Bildungsangeboten in der stationären Altenhilfe und präsentiert ein Praxisbeispiel für generationenübergreifendes Lernen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themenfelder sind Geragogik, intergenerationelles Lernen sowie die Bedeutung von Teilhabe und Partizipation für Bewohner von Pflegeheimen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu zeigen, dass auch pflegebedürftige und hochbetagte Menschen in der Lage sind, aktiv an Bildungsprozessen teilzunehmen und sich weiterzuentwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autoren nutzen eine qualitative Praxisbeschreibung und führen diese auf fachwissenschaftliche Konzepte der Geragogik zurück, um das Projekt zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Projektvorstellung von „Romeo und Gisela“ sowie einer Analyse der pädagogischen und sozialen Effekte auf die beteiligten Generationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Geragogik, intergenerationelles Lernen, Partizipation und die Überwindung negativer Altersbilder charakterisiert.

Warum wurde ausgerechnet ein Theaterstück als Praxisbeispiel gewählt?

Das Theaterprojekt wird als „außergewöhnlich“ beschrieben, da es soziale und kommunikative Fähigkeiten fördert und eine bisher selten praktizierte Zusammenarbeit zwischen Schule und Seniorenheim ermöglicht.

Welche Rolle spielt der demografische Wandel für die Arbeit?

Der demografische Wandel wird als Grund angeführt, warum Bildungsangebote für Ältere zunehmend an Bedeutung gewinnen und intergenerationelles Lernen eine gesellschaftliche Notwendigkeit darstellt.

Wie gehen die Teilnehmer mit Lernschwierigkeiten im Projekt um?

Die Arbeit verdeutlicht, dass unterschiedliche Methoden wie Auswendiglernen, Ablesen oder das Nutzen von Tonbandaufnahmen eingesetzt wurden, um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.

Wie bewerten die Autoren den Projekterfolg?

Die Autoren bewerten das Projekt als sehr gelungen und erfolgreich, da es verschiedene Qualitätsziele wie die Orientierung am Einzelnen und die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung erreicht hat.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Romeo und Gisela. Ein generationenübergreifendes Theaterstück und geragogisches Praxisbeispiel
Universidad
TU Dortmund
Calificación
1,0
Autores
Veronika Siegrist (Autor), Lisa Mehler (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
10
No. de catálogo
V345361
ISBN (Ebook)
9783668354180
ISBN (Libro)
9783668354197
Idioma
Alemán
Etiqueta
romeo gisela theaterstück praxisbeispiel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Veronika Siegrist (Autor), Lisa Mehler (Autor), 2016, Romeo und Gisela. Ein generationenübergreifendes Theaterstück und geragogisches Praxisbeispiel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345361
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