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"Et in Arcadia ego". Das humanistische Erbe des Arkadien-Topos bei Iacopo Sannazaro

Titre: "Et in Arcadia ego". Das humanistische Erbe des Arkadien-Topos bei Iacopo Sannazaro

Thèse de Master , 2016 , 82 Pages , Note: 1,5

Autor:in: André Markmann (Auteur)

Romanistique - Philologie italienne et sarde
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Diese Masterarbeit behandelt die Wiederentdeckung und humanistische Weiterentwicklung des Arkadien-Topos durch Iacopo Sannazaro. Unter Bezugnahme auf antike Vorbilder (unter anderem Theokrit und besonders Vergil) sowie unter direktem Einfluss Giovanni Boccaccios entwickelte der Neapolitaner Iacopo Sannazaro eines der beliebtesten Motive der späthumanistischen Literatur, das bis in die Gegenwart hinein strahlt und der Konzeption von Arkadien noch immer einen nostalgisch-verträumten Zauber innewohnen lässt, welcher rational schwer zu fassen ist. Ziel dieser Arbeit ist es, diesem Bild und seiner Wirkung nachzugehen und die Bedeutung und Kraft des arkadischen Traums herauszuarbeiten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Arkadien – Landschaft oder Zustand? Die Vorläufer des Iacopo Sannazaro

2.1 Arkadien – graue Lebensrealität oder literarisches Idyll?

2.2 Der antike Ursprung und die ‚Erfindung‘ durch Vergil

2.3 Boccaccio, die Bukolik des Trecento und andere (zeitgenössische) Vorläufer der Arcadia Sannazaros

3. Das humanistische Erbe: die Arcadia

3.1 Iacopo Sannazaro und das humanistische Neapel seiner Zeit

3.2 Gattungsspezifische, formale und editionsgeschichtliche Vorbemerkungen zur Arcadia

3.2.1 Das genus humile – Die Bukolik

3.2.2 Das Prosimetrum

3.2.3 Die unterschiedlichen Fassungen

3.3 Die literarische Verarbeitung der Motive: die Arcadia

3.3.1 Der Traum von Arkadien? Die Konzeption der Natur in der Arcadia

3.3.2 Die Glorifizierung des Goldenen Zeitalters

3.3.3 Et in Arcadia ego: Autobiographie und Tragik im arkadischen Idyll

3.3.4 Politik und Zeitgeschehen in der Arcadia

4. A la sampogna, Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das literarische Arkadien als Topos in Iacopo Sannazaros Werk "Arcadia". Ziel ist es, den Begriff Arkadien und seine Rolle als humanistisches Erbe zu dechiffrieren, die poetische Dimension, die Kraft sowie die Grenzen dieses Topos aufzuzeigen und dabei die Verbindungen zur realen politischen und gesellschaftlichen Situation in Neapel während des ausgehenden Quattrocento herauszuarbeiten.

  • Literarische Dechiffrierung des Arkadien-Topos
  • Analyse der bukolischen Gattung und des Prosimetrums bei Sannazaro
  • Untersuchung der Konzeption von Natur und Goldenem Zeitalter
  • Verknüpfung von fiktiver arkadischer Welt und zeitgenössischer neapolitanischer Lebensrealität
  • Reflexion des humanistischen Selbstverständnisses und der Rolle des Dichters

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Arkadien… Wer heute irgendwo diesem Begriff begegnet, mag damit vielleicht nicht viel anzufangen wissen. Einige Menschen kennen vielleicht die gleichnamige Landschaft in Griechenland, andere hingegen haben noch nie etwas davon gehört. Bei so manchem jedoch entsteht im Kopf ein subjektiv empfundenes Bild, eine Vorstellung, die so sehr vom ursprünglichen, geographischen Bezug abweicht, dass die Gründe dafür auf den ersten Blick als rätselhaft erscheinen.

Was also steckt hinter dem Begriff und wie konnte es passieren, dass eine Landschaft, die weder im ästhetischen noch im historischen oder sonst irgendeinem Sinne jemals von hervorstechender Bedeutung war, zu einem derart beliebten Topos der humanistischen Literatur wurde, dass er in den unmittelbar darauf folgenden Jahrhunderten immer wieder aufgegriffen und rezipiert wurde?

Eindeutige Antworten auf diese Fragen zu finden, ist ebenso reizvoll wie kompliziert. Denn obwohl der literarischen Umsetzung in ‚bukolischem Gewand‘ stets der Vorwurf der Banalität und Niedrigkeit gemacht wurde, ist der durchschlagende Erfolg der Arcadia von Iacopo Sannazaro und dessen Bedeutung sowohl für die europäische als auch im Besonderen für die italienische Literatur kaum ernsthaft von der Hand zu weisen.

Ziel dieser Arbeit wird es demzufolge sein, den Begriff Arkadien und alles, was damit einhergeht, als literarischen Topos zu dechiffrieren, seine Kraft und das sich daraus ergebende Potential ebenso wie seine Grenzen aufzuzeigen und den Geltungsbereich bzw. die Intention dieser poetischen Dimension herauszuarbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Arkadien-Topos ein und definiert das Ziel der Arbeit, Sannazaros "Arcadia" als literarischen Topos zu analysieren.

2. Arkadien – Landschaft oder Zustand? Die Vorläufer des Iacopo Sannazaro: Dieses Kapitel kontrastiert das literarische Arkadien mit der geographischen Realität und untersucht die antiken Vorläufer, insbesondere Vergil und Theokrit.

3. Das humanistische Erbe: die Arcadia: Das Hauptkapitel beleuchtet Sannazaros Leben, die Gattungsmerkmale seines Werkes, die Verarbeitung zentraler Motive wie Natur und Goldenes Zeitalter sowie die politische Dimension im Kontext des Neapels seiner Zeit.

4. A la sampogna, Fazit und Ausblick: Das Schlusskapitel resümiert die Ergebnisse und betrachtet Sannazaros Abschied von der bukolischen Gattung sowie seinen Einfluss auf die Literaturgeschichte.

Schlüsselwörter

Arkadien, Iacopo Sannazaro, Arcadia, Humanismus, Bukolik, Prosimetrum, literarischer Topos, locus amoenus, Goldenes Zeitalter, Neapel, Quattrocento, Literaturgeschichte, Et in Arcadia ego, Sincero, Schäferdichtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Sannazaros "Arcadia" und untersucht, wie der Begriff Arkadien von einer geographischen Landschaft in Griechenland zu einem bedeutenden literarischen Topos der humanistischen Literatur wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die literarische Bedeutung von Arkadien, die Analyse der bukolischen Gattung, das Prosimetrum als Form, die Darstellung der Natur, das Goldene Zeitalter und der politische Kontext im spätmittelalterlichen Neapel.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Hauptziel ist die Dechiffrierung des Arkadien-Topos bei Sannazaro, um dessen poetisches Potenzial sowie die Grenzen der Darstellung herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Textanalyse, die philologische Untersuchungen mit historischen Kontextualisierungen verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit Sannazaros Biografie, den formalen Merkmalen der "Arcadia", der literarischen Motivverarbeitung und den politischen Anspielungen auf das Neapel der Renaissance.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Begriffe wie "Arkadien", "Humanismus", "Bukolik", "Prosimetrum" und "Neapel" stehen zentral für das Verständnis der Untersuchung.

Warum ist die Identität des Erzählers "Sincero" so bedeutend für das Werk?

Die Enthüllung, dass Sincero eine Persona des Autors Sannazaro ist, verwandelt das Werk von einer reinen Fiktion in eine autobiographisch geprägte Erzählung, die persönliche und politische Krisen reflektiert.

Welche Rolle spielt die Politik im arkadischen Idyll?

Die Politik ist als "Gegenwelt" allgegenwärtig. Sannazaro nutzt Arkadien, um sich von den unerträglichen politischen Zuständen im Neapel seiner Zeit zu distanzieren und eine alternative, idealisierte Welt zu erschaffen.

Was bedeutet das Zitat "Et in Arcadia ego" im Kontext der Arbeit?

Es fungiert als zentrales Motiv, das die Vergänglichkeit alles Schönen (Vanitas) thematisiert und betont, dass selbst in der idealisierten Welt Arkadiens der Tod und die Melancholie unvermeidbar sind.

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Résumé des informations

Titre
"Et in Arcadia ego". Das humanistische Erbe des Arkadien-Topos bei Iacopo Sannazaro
Université
University of Münster  (Romanische Philologie)
Note
1,5
Auteur
André Markmann (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
82
N° de catalogue
V345489
ISBN (ebook)
9783668352261
ISBN (Livre)
9783668352278
Langue
allemand
mots-clé
Arkadien Goldenes Zeitalter Humanismus Neapel Sannazaro Bukolik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
André Markmann (Auteur), 2016, "Et in Arcadia ego". Das humanistische Erbe des Arkadien-Topos bei Iacopo Sannazaro, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345489
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Extrait de  82  pages
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