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Erfolgsfaktoren für kommunales Veränderungsmanagement

Entwicklung eines integrativen Modells

Titre: Erfolgsfaktoren für kommunales Veränderungsmanagement

Dossier / Travail , 2016 , 29 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Joana Merker (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Welchen Rahmenbedingungen der öffentliche Dienst ausgesetzt ist und mit welchen möglichen Erfolgsfaktoren sich Veränderungsprojekte in der kommunalen Verwaltung erfolgreich umsetzen lassen, versucht die vorliegende Hausarbeit zu klären. In diesem Zusammenhang werden bei der Betrachtung der Erfolgsfaktoren aber auch die Misserfolgsfaktoren betrachtet, die Veränderungsprojekte in der Kommunalverwaltung hemmen.

Das Ziel dieser Hausarbeit soll somit sein, die Besonderheiten im Veränderungsmanagement in der Kommunalverwaltung aufzuzeigen – welchen Rahmenbedingungen die kommunale Verwaltung ausgesetzt ist und welche Auswirkung dies auf Veränderungsprojekte hat. Neben der theoretischen Abhandlung von Begrifflichkeiten, dem Aufzeigen von Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren soll ein passendes Veränderungsmodell für die Kommunalverwaltung gefunden und beschrieben werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kommunalverwaltung

2.1. Definition Kommunalverwaltung

2.2. Innere Organisation der Kommunalverwaltung

3. Veränderungsmanagement

3.1. Definition Veränderungsmanagement

3.2. Organisationsentwicklung als Grundlage

3.3. Handlungsfelder des Veränderungsmanagements

3.4. Phasenmodell der Veränderung nach Lewin

4. Veränderungsmanagement in der Kommunalverwaltung

4.1. Spezifische Rahmenbedingungen

4.2. Misserfolgsfaktoren

4.3. Erfolgsfaktoren

5. Ein Veränderungsmodell für die Kommunalverwaltung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines integrativen Modells für das Veränderungsmanagement in der Kommunalverwaltung. Ziel ist es, spezifische Rahmenbedingungen, Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren zu identifizieren, um Veränderungsprojekte trotz der bürokratischen und hierarchischen Strukturen kommunaler Verwaltungen nachhaltig erfolgreich umzusetzen.

  • Analyse der Besonderheiten und Herausforderungen der Kommunalverwaltung als Organisationsform.
  • Untersuchung theoretischer Grundlagen des Veränderungsmanagements und deren Anwendbarkeit.
  • Identifikation kritischer Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren im kommunalen Kontext.
  • Entwurf eines praktischen, prozessorientierten Veränderungsmodells unter Einbeziehung des Top-Managements.
  • Berücksichtigung von Methoden zur Mitarbeiterbeteiligung und Rollenprofessionalisierung.

Auszug aus dem Buch

3.4. Phasenmodell der Veränderung nach Lewin

Modelle bilden ein vereinfachtes und theoretisches Bild einer komplexen Wirklichkeit und deren Wirkungszusammenhänge. Dadurch, dass sie die Komplexität reduzieren, generieren sie demzufolge einen Informationsgewinn und geben einen Handlungsrahmen. (vgl. Zelesniak/Grolman 2014b: o.S.)

Phasenmodelle der Veränderung können bezüglich ihrer Methoden, Instrumente, Zeitintensität und Hintergründe erheblich voneinander differenzieren. Die Gemeinsamkeit besteht jedoch darin, dass in Prozessen Zwischenziele genannt werden, dass erreichte Schritte reflektiert werden und auch nächste Schritte geplant werden können. Sie unterstützen somit im Veränderungsprozess und geben Hilfestellung bei Ordnung, Orientierung sowie Kommunikation. Auch unterstützen Phasenmodelle im Veränderungsprozess bei der Entscheidungsfindung. (vgl. ebd.: o.S.)

Veränderungsprozesse können grundsätzlich in typische, klar voneinander unterscheidbare Phasen aufgeteilt werden, die jeweils an den vorangegangenen Phasen anknüpfen und aufbauen. Jede einzelne Phase kann dabei unter zwei Aspekten betrachtet werden: nach dem sachlogischen Vorgehen und dem emotionalen Vorgehen. Das sachlogische Vorgehen beinhaltet die rein organisatorische Methodik, hingegen das emotionale Vorgehen die psychologische Prozessgestaltung beinhaltet. Beide Aspekte gelten in Bezug auf den Erfolg eines Veränderungsprojektes als wichtige Variable. (vgl. Klug 2008: 55)

Lewins 3-Phasen-Modell ist als Erklärungsmodell für das Management von Veränderungsprozessen besonders hervorzuheben, da es den partizipativen Ansatz der Organisationsentwicklung betont. Die Einfachheit des Modells ermöglicht es demzufolge, die Grundannahmen von Veränderungsprozessen verständlich zu erläutern sowie wesentliche Prinzipien und Vorgehensweisen im Veränderungsmanagement zu erklären. (vgl. Erhardt/Zimmermann 2015: 18; Gourmelon/Mroß/Seidel 2014: 293)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit moderner Verwaltungsstrukturen angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen und stellt das Ziel der Arbeit vor, ein Veränderungsmodell für die Kommunalverwaltung zu erarbeiten.

2. Kommunalverwaltung: Dieses Kapitel definiert den Begriff Kommune, ihre rechtliche Stellung im Föderalismus sowie ihre innere Organisation und Herausforderungen bei Modernisierungsbemühungen.

3. Veränderungsmanagement: Hier werden die theoretischen Grundlagen des geplanten Wandels, der Bezug zur Organisationsentwicklung und das Phasenmodell nach Lewin erläutert.

4. Veränderungsmanagement in der Kommunalverwaltung: Das Kapitel analysiert die spezifischen Rahmenbedingungen, hemmende Faktoren (Misserfolgsfaktoren) sowie erfolgskritische Aspekte für Veränderungsprojekte in der Verwaltung.

5. Ein Veränderungsmodell für die Kommunalverwaltung: Aufbauend auf den theoretischen Erkenntnissen wird ein praktisches Modell entworfen, das Unterstützung durch das Top-Management und prozessorientierte Steuerung kombiniert.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass es kein allgemeingültiges Erfolgsrezept gibt, betont jedoch die Bedeutung von Sinnstiftung, Rollenkompetenz und prozessorientierter Führung für nachhaltige Veränderungen.

Schlüsselwörter

Veränderungsmanagement, Kommunalverwaltung, Organisationsentwicklung, Erfolgsfaktoren, Misserfolgsfaktoren, Lewin Phasenmodell, Verwaltungsmodernisierung, Neues Steuerungsmodell, Change Management, Führungskompetenz, Projektmanagement, Prozesssteuerung, Organisationsstruktur, Sinnstiftung, Mitarbeiterbeteiligung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Veränderungsprozesse in kommunalen Verwaltungen erfolgreich gestaltet werden können, da diese sich stark von privatwirtschaftlichen Strukturen unterscheiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Veränderungsmanagement, die Organisationsstruktur der Kommunalverwaltung sowie die Identifikation von Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren für Reformprojekte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines integrativen Modells, das eine nachhaltige und erfolgreiche Durchführung von Veränderungsprojekten unter Berücksichtigung der spezifischen kommunalen Rahmenbedingungen ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Zusammenführung bestehender Modelle (z.B. nach Lewin) sowie Managementansätze, um diese auf den Kontext der Kommunalverwaltung zu adaptieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Veränderungsmanagements, eine detaillierte Analyse der kommunalen Rahmenbedingungen, die Untersuchung von Misserfolgsfaktoren und die Ableitung von Erfolgsfaktoren für ein neues Veränderungsmodell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern gehören Veränderungsmanagement, Kommunalverwaltung, Organisationsentwicklung, Erfolgsfaktoren, Change Management und Prozesssteuerung.

Warum ist das "Phasenmodell nach Lewin" für die Arbeit relevant?

Es dient als theoretisches Fundament, um Veränderungsprozesse in klare, nachvollziehbare Schritte (Auftauen, Verändern, Einfrieren) zu unterteilen und dabei sowohl sachliche als auch emotionale Aspekte zu berücksichtigen.

Welche Rolle spielt das "Top-Management" laut dem Modell der Autorin?

Das Top-Management ist entscheidend für den Erfolg, da es Veränderungsprozesse als "Chefsache" begleiten, die Ziele transparent kommunizieren und aktiv am Prozess teilnehmen muss.

Warum gelten kommunale Verwaltungen oft als "veränderungsträge"?

Die Arbeit nennt hierfür starre Hierarchien, starke politische Bindungen, das Festhalten an traditionellen Bürokratiemodellen sowie eine Sicherheitsorientierung der Beschäftigten als Hauptgründe.

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Résumé des informations

Titre
Erfolgsfaktoren für kommunales Veränderungsmanagement
Sous-titre
Entwicklung eines integrativen Modells
Université
University of Kaiserslautern  (DISC)
Cours
Veränderungsmanagement
Note
1,7
Auteur
Joana Merker (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
29
N° de catalogue
V345510
ISBN (ebook)
9783668355163
ISBN (Livre)
9783668355170
Langue
allemand
mots-clé
Erfolgsfaktoren Veränderungsmanagement Erfolgsfaktoren Change Management Veränderungsmanagement öffentlichen Dienst Change Management öffentlichen Dienst Change Management Kommunalverwaltung Veränderungsmanagement Kommunalverwaltung
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GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Joana Merker (Auteur), 2016, Erfolgsfaktoren für kommunales Veränderungsmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345510
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Extrait de  29  pages
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