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Bessere Chancen für behinderte Kinder und Jugendliche im Inklusionsystem

Titel: Bessere Chancen für behinderte Kinder und Jugendliche im Inklusionsystem

Hausarbeit , 2016 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Gamze Bulut (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dieser Hausarbeit möchte ich beweisen, dass das Inklusionssystem die Chancen der behinderten Kinder und Jugendlichen verbessert. Auch wenn die Inklusion eine systematische Veränderung des deutschen Bildungssystems hervorruft und viel Arbeit verursacht, lohnt sie sich sowohl für die behinderten als auch für die nicht behinderten Kinder. Inklusion schafft nicht nur ein gerechtes Schulsystem, sondern vermeidet auch die Ausgrenzung der behinderten Kinder aus der Gesellschaft.

Da Inklusion ein sehr aktuelles Thema ist und es schon die ersten inklusiven Schulen in Deutschland gibt, die auch eine positive Entwicklung aufweisen, habe ich mir dieses Thema herausgesucht. Es ist nochmal interessant zu sehen, was sich für Chancen für die behinderten Kinder ergeben, aber auch, dass nicht nur behinderte Kinder einen Vorteil aus diesem System ziehen, sondern auch nicht behinderte Kinder.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Behinderung

3 UN- Behindertenkonvention

4 Bildungssystem in Deutschland

5 Die Entwicklung: Der Weg zur Inklusion

5.1 Exklusion

5.2 Separation

5.3 Integration

5.4 Inklusion

6 Grundsätzlicher Unterschied zwischen Integration und Inklusion

7 Die Inklusive Bildung

8 Bessere Chancen im Inklusionssystem für behinderte Kinder und Jugendliche?

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern ein inklusives Bildungssystem die Chancen für Kinder mit Behinderung verbessert und welche Auswirkungen dies auf den gesamten Schulalltag hat. Dabei wird analysiert, wie durch den Abbau von Exklusion und eine Abkehr von der reinen Integrationspädagogik hin zu einem System der Vielfalt eine gerechtere Teilhabe und bessere Entwicklungsmöglichkeiten für alle Kinder – mit und ohne Behinderung – geschaffen werden können.

  • Definition und wissenschaftliche Einordnung des Begriffs Behinderung
  • Analyse des deutschen Bildungssystems und seiner selektiven Strukturen
  • Differenzierung der historischen Entwicklungsstufen: Exklusion, Separation, Integration und Inklusion
  • Gegenüberstellung der Konzepte von Integration und Inklusion
  • Bedeutung der inklusiven Schulkultur für Empowerment und Teilhabe

Auszug aus dem Buch

5.1 Exklusion

Exklusion ist der Ausschluss von behinderten Kindern aus dem Bildungssystem. Von der Geschichte der inklusiven Bildung war nie die Rede, in der Wirklichkeit gab es immer nur das System der Exklusion: „die disziplinäre Trennung von Allgemeiner Pädagogik und Sonderpädagogik“. Es war in der deutschen Bildung nie einheitlich, es gab immer nur die „Normalen“ und die „Behinderten“, die kategorial keine Einheit bildeten. Dies führte in der praktischen Hinsicht automatisch zu getrennten Lernräumen, die von verschiedenen Pädagogen betreut wurden und werden. Diese zwei Pädagogiken stellen eine „getrennte Sphäre von Forschung und Lehre dar“ und haben wenig miteinander zu tun. In der allgemeinen Pädagogik kamen behinderte Kinder und Jugendliche nicht vor, es beschränkte sich immer auf die nicht behinderten Kinder. Weder vor oder nach dem Ersten Weltkrieg wurden Behinderte integriert, sie wurden immer selektiert und ausgeschlossen. „Die Reformpädagogik hatte wie jede Allgemeine Pädagogik das normale, gesunde und nicht behinderte Kind vor Augen, eine Sichtweise, die seinerzeit stark eugenisch beeinflusst war.“

Die behinderten Kinder galten als „bildungsunfähig“, die Betreuung und Förderung der Kinder war eine Angelegenheit der Familie, eine Schulpflicht gab es für sie nicht. Eine Bildungsgerechtigkeit für behinderte Kinder gab es in der Exklusion nicht, sie wurden von jeglichem Schulbesuch ausgeschlossen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Inklusion ein, stellt die Forschungsfrage zur Chancenverbesserung bei behinderten Kindern und erläutert den Aufbau der Arbeit.

2 Definition Behinderung: Dieses Kapitel nähert sich dem Behinderungsbegriff durch verschiedene internationale und wissenschaftliche Perspektiven an, einschließlich der UN-Behindertenkonvention.

3 UN- Behindertenkonvention: Hier wird die UN-Konvention als zentrales Menschenrechtsinstrument vorgestellt, das sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben einsetzt.

4 Bildungssystem in Deutschland: Das Kapitel skizziert die Struktur des deutschen Schulwesens und kritisiert dessen selektive Mechanismen, die Kinder mit Behinderung häufig benachteiligen.

5 Die Entwicklung: Der Weg zur Inklusion: Dieser Abschnitt beschreibt historisch die Transformation von exklusiven und separaten Strukturen hin zu integrativen und schließlich inklusiven Bildungsansätzen.

6 Grundsätzlicher Unterschied zwischen Integration und Inklusion: Es wird dargelegt, dass Integration primär das Individuum an das bestehende System anpassen will, während Inklusion einen systematischen Wandel für alle Kinder anstrebt.

7 Die Inklusive Bildung: Dieses Kapitel definiert inklusive Bildung als Leitbild für eine Schule der Vielfalt, in der Heterogenität als Ressource betrachtet wird.

8 Bessere Chancen im Inklusionssystem für behinderte Kinder und Jugendliche?: Hier wird die Frage nach der tatsächlichen Chancenverbesserung durch die Inklusion diskutiert und die Bedeutung einer inklusiven Schulkultur hervorgehoben.

9 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass ein inklusives Schulsystem die Chancen für Kinder mit Behinderung sowie für die soziale Kompetenz aller Schülerinnen und Schüler nachhaltig verbessert.

Schlüsselwörter

Inklusion, Integration, Exklusion, Separation, Behinderung, Bildungsgerechtigkeit, UN-Behindertenkonvention, Sonderpädagogik, Chancengleichheit, Schulkultur, Heterogenität, Empowerment, Regelschule, Teilhabe, Schulsystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Inklusion im deutschen Bildungssystem und untersucht, welche konkreten Chancen sich dadurch für Kinder mit Behinderung ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung des Behinderungsbegriffs, die historische Entwicklung von der Exklusion zur Inklusion sowie der Vergleich zwischen integrativen und inklusiven Schulkonzepten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu beweisen, dass die Implementierung eines inklusiven Bildungssystems nicht nur behinderten Kindern, sondern auch nicht behinderten Kindern zu Gute kommt und ein gerechteres Schulwesen schafft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen, rechtliche Rahmenbedingungen wie die UN-Behindertenkonvention und aktuelle pädagogische Fachdiskussionen auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Darstellung der Schulstufen, die historische Entwicklung der Schulpädagogik sowie eine vertiefende Analyse der Unterschiede zwischen Integration und Inklusion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Inklusion, Bildungsgerechtigkeit, Heterogenität, Schulkultur und Teilhabe.

Warum lehnt die Arbeit das Konzept des „Integrationskindes“ ab?

Die Etikettierung als „Integrationskind“ wird als problematisch angesehen, da sie zur Stigmatisierung führt und die „Zwei-Gruppen-Theorie“ festigt, statt echte, gleichberechtigte Teilhabe zu fördern.

Welche Rolle spielt die Schulkultur für den Erfolg der Inklusion?

Eine inklusive Schulkultur ist laut der Autorin essenziell, da sie durch Respekt, Verständnis und das Empowerment der Lernenden die Basis für die soziale Einbindung und das Selbstbewusstsein der Kinder bildet.

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Details

Titel
Bessere Chancen für behinderte Kinder und Jugendliche im Inklusionsystem
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Bildungswissenschaften)
Note
1,0
Autor
Gamze Bulut (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V345699
ISBN (eBook)
9783668356696
ISBN (Buch)
9783668356702
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bessere chancen kinder jugendliche inklusionsystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gamze Bulut (Autor:in), 2016, Bessere Chancen für behinderte Kinder und Jugendliche im Inklusionsystem, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345699
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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