Chancen und Risiken für die Logistik im Zusammenhang mit dem eCommerce


Seminararbeit, 2004

37 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Vorwort

2 Die Entwicklung der Logistik
2.1 Entwicklungsstufen der Logistik
2.2 Entwicklungsstand der Logistik

3 Der neue Trend eBusiness
3.1 Begriffsabgrenzung eBusiness, eCommerce und eLogistik
3.1.1 Bedeutung für die Logistik
3.1.2 Ausprägungen von eCommerce
3.1.3 Business-to-Business (B2B)
3.1.4 Business-to-Consumer (B2C)

4 Chancen der Logistik im eCommerce
4.1 eProcurement
4.1.1 C-Artikelmanagement
4.1.2 Die Frankfurter Flughafen AG als Netzpionier
4.1.3 Portale und Logistikmarktplätze
4.2 eDistribution
4.2.1 eFulfillment
4.2.2 Telematiksysteme und Möglichkeiten der Sendungsverfolgung
4.2.3 e-basierte Distributionskonzepte

5 Risiken und Probleme der Logistik im eCommerce
5.1 Mangelhaftes eFulfillment
5.2 Letzte-Meile-Zustellung
5.2.1 Großbriefkästen
5.2.2 Pick-Up-Points
5.2.3 Tower 24
5.3 Risiken durch eProcurement
5.4 Nichtnutzung von Frachtbörsen
5.5 Makrologistische Aspekte des eCommerce
5.6 Rechtliche Risiken

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Eidesstattliche Erklärung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Entwicklungsstufen der Logistik

Abbildung 2 Ausprägungen des eCommerce

Abbildung 3 ABC-Analyse

Abbildung 4 Aktuelle Unternehmensmeldung im Internet-Portal mylogistics.net

Abbildung 5 Vorteile für die Teilnehmer von elektronische Marktplätzen

Abbildung 6 Tower 24

Abbildung 7 Akzeptanz von B2C-Lagerkonzepten

1 Vorwort

Unsere Zeit ist geprägt von schnellen technologischen Entwicklungen. Zu den größten Errungenschaften auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie in den letzten Jahren zählt zweifellos das Internet. Seine Nutzung macht es möglich, räumliche und zeitliche Grenzen zu überwinden. Das Internet trägt nicht unwesentlich dazu bei, dass sich unsere Gesellschaft wandelt.

Der elektronische Handel (eCommerce) ist eine der neuen Möglichkeiten, die dieses Medium hervor gebracht hat. Der Begriff eCommerce hat in den vergangenen Jahren eine emotionale Diskussion in Wissenschaft und Praxis ausgelöst. eCommerce wurde gleichgesetzt mit einer technischen Revolution, die Marktgesetzte völlig neu definiert.[1] Bisher übliche Unter­nehmensprozesse (z.B. Beschaffung und Distribution) werden technologisch unterstützt und führen so zu neuen Marktkonstellationen. eCommerce schafft Möglichkeiten, Märkte trans­parenter zu machen, Transaktionskosten zu senken, den Informationsfluss in der Wert­schöpfungskette zu beschleunigen und vor allem Kundenwünsche individueller zu bedienen. Das Internet hat die Art und Weise, wie Unternehmen Kunden informieren, gewinnen und dauerhaft binden können, radikal verändert. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung kauft jeder zweite Erwachsene in Deutschland Produkte via Internet ein.[2] Doch wie gelangen die bestellten Produkte zu dem Kunden?

Der entscheidende Erfolgsfaktor für eCommerce-Unternehmen ist die Logistik. Ohne den effizienten, physischen Transport der online-bestellten Waren landet die virtuelle Welt der Internet-Shops auf dem Boden der reellen Tatsachen. eCommerce hat einen gravierenden Einfluss auf die Veränderungen der traditionellen logistischen Abläufen.[3] Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des eCommerce auf die Logistik. Dabei werden vor allem die Chancen und Risiken logistischer Prozesse dargestellt. Praktische Beispiele sollen die Bedeutung des eCommerce für die Logistik unterstreichen. Zum Einstieg in dieses Thema wird zunächst auf die Entwicklung der Logistik und ihren heutigen Stand eingegangen. Danach werden die Begriffe eBusiness, eCommerce und eLogistik abgegrenzt, um im weiteren ein Grundverständnis für diese Thematik zu haben. Im Hauptteil werden zunächst die Chancen der Logistik im eCommerce anhand der Schwerpunkte eProcurement und eDistribution dargestellt. Anschließend werden einige Risiken erläutert, die sich aus den Anwendungen im eCommerce ergeben. Gleichzeitig werden neue Ansätze zur Lösung der Probleme in der „Letzte-Meile-Zustellung“ vorgestellt.

2 Die Entwicklung der Logistik

Die Logistik als eigenständige Funktion im Unternehmen tauchte erstmals in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts auf. Die geänderten Marktanforderungen, speziell der Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt und die damit verbundenen neuen Anforderungen für Unter­nehmen machten das Entstehen der Logistik als neuartige Spezialisierung notwendig.[4] Ein grundlegendes Merkmal der Logistik ist die kontinuierliche Neuorientierung. In den ver­gangenen 3 Jahrzehnten vollzog sie eine Entwicklung von einer anfangs stark auf die physischen Abläufe fokussierten Funktion zu einem heutigen ganzheitlichen, prozess- und kunden­orientierten Managementkonzept.[5] Es lassen sich vier Entwicklungsstufen (vgl. Abbildung 1) unterscheiden, denen eine gemeinsame Grundfunktion der Logistik zu Grunde liegt: die Gewährleistung der Versorgungssicherheit bzw. der Verfügbarkeit der vom Unter­nehmen benötigten Ressourcen.[6]

2.1 Entwicklungsstufen der Logistik

In der klassischen Logistik ging es vor allem um die Sicherstellung von Materialien und Waren innerhalb des Produktionsprozesses. Grundsätzlich umfasste dies die drei Prozesstypen Transport, Umschlag und Lagerung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Entwicklungsstufen der Logistik[7]

Das Entwicklungsniveau hinsichtlich Materialfluss- und Informationstechnik war noch gering.[8] Der Fokus wendete sich dann in der zweiten Stufe auf die Koordination der Bereiche Beschaffung, Produktion und Vertrieb.[9] Eine erstmalige integrierte Betrachtung von früher getrennt voneinander geplanten und gesteuerten Funktionen stand nun im Mittelpunkt. Diese flussorientierte Betrachtungsweise, bei der es um die Gestaltung und Optimierung von Pro­zessen ging, setzte sich in der nächsten Entwicklungsstufe fort. Die Hauptprozesse wurden bei der Planung und Koordination von Güter-, Material- und Informationsströmen um die Bereiche Entwicklung und Entsorgung ergänzt. Die rasante Entwicklung der Informations­technologien führte zu einer bereichübergreifende Optimierung über die gesamte Prozess­kette.[10] Der Blick geht in der vierten Entwicklungsstufe der Logistik über die Unternehmens­grenzen hinaus. Die miteinander in Beziehung stehenden Unternehmen werden als Glieder einer Wertschöpfungskette angesehen. Auf Grund der gewachsenen Bedeutung von Effizienz und Effektivität der Unternehmen hat Logistik die Aufgabe der ganzheitlichen Integration entlang dieser Wertschöpfungskette.[11] Dieses Konzept der ganzheitlichen Betrachtung von solchen wertschöpfenden Lieferketten wird auch als Supply Chain Management (SCM) bezeichnet. Aus Sicht des Unternehmens wird das Ziel angestrebt, mit bestimmten Geschäftspartnern eine langfristige, partnerschaftliche Beziehung einzugehen, um durch Nutzung und Verbesserung gemeinsamer Fähigkeiten die Wettbewerbsposition entlang der gesamten Logistikkette zu steigern.[12]

2.2 Entwicklungsstand der Logistik

Bei einer Betrachtung des Entwicklungsstandes deutscher Produzenten ist ein recht hohes Entwicklungspotential festzustellen. Zwar befinden sich etwa 80 Prozent der Unternehmen immer noch in den ersten beiden Entwicklungsstufen, dennoch haben nahezu 60 Prozent die Absicht die vierte Entwicklungsstufe der Logistik zu erreichen. Diese Entwicklungsstufe stellt eine neue Anforderung an die Unternehmen, indem sich die Bedeutung der zu erfüllenden logistischen Aufgaben verschiebt. Sind früher vor allem warenlogistische Aufgaben zu bewältigen gewesen, liegt jetzt der Fokus auf informationslogistischen Aufgaben, wie Disposition und Beratung. Besonders die neuen Informationstechnologien haben dazu ge­führt, dass jetzt die Leistungsfähigkeit der physischen Logistik durch die Leistungsfähigkeit der Informationslogistik stark beeinflusst wird.[13] Geschäftsprozesse werden zunehmend ins Internet verlagert, um sie effizienter gestalten und kostenreduzierend abwickeln zu können. Die noch jungen Begriffe eBusiness und eCommerce und die damit verbundenen neuen technologischen Möglichkeiten eröffnen vor allem der Logistikbranche große Chancen, ihre Marktanteile zu erhöhen.

3 Der neue Trend eBusiness

Das Internet hat die traditionellen Informations- und Kommunikationsformen in den neunziger Jahren revolutioniert. Neue Möglichkeiten in der Kommunikation zwischen Unternehmen, Unternehmensteilen sowie der Einbindung von Lieferanten und Kunden bietet diese bahnbrechenden Entwicklung in der Übertragung von Sprache, Bildern und Daten. Die Globalisierung der Märkte veranlassen Unternehmen und Kunden, das Internet als um­fassende Kommunikationsplattform zu nutzen. Die vielfältigen Möglichkeiten der Internet-Nutzung für die Geschäftswelt wird unter dem Begriff eBusiness zusammengefasst. Neue Logistik­konzepte (z.B. eProcurement, eSelling) lassen sich nur mittels dieser neuen Technologien verwirklichen und versprechen ein hohes Wachstumspotential.[14]

3.1 Begriffsabgrenzung eBusiness, eCommerce und eLogistik

Die Gesamtheit aller über das Internet getätigten Geschäfte wird als eBusiness bezeichnet. Dabei geht es nicht nur um das Zustandekommen von Kaufverträgen, sondern um eine völlig neue Art der Interaktion. Zulieferbetriebe vernetzen sich mit ihren Auftraggebern, Studenten mit ihren Hochschulen und der Endkunde kauft per Mausklick direkt beim Produzenten oder beim Online-Händler. Alle wollen dabei von den Vorteilen des eBusiness profitieren: Die effizientere Abwicklung von Geschäften, die Vernetzung der Mitarbeiter untereinander, um damit die Kommunikation zu vereinfachen und ihnen so zu helfen produktiver arbeiten zu können.[15]

eCommerce hingegen betrachtet nur die Ebene des Ein- und Verkaufs im Internet und alle damit unterstützenden Prozesse, wie Marketing, Kundenservice oder auch die Möglichkeit des Kreditkarteneinkaufs. eCommerce ist also einer Teilbereich der großen Strategie eBusiness.[16] Trotz dieser scheinbar logischen Abgrenzung der Begriffe, sei erwähnt, dass in der Literatur immer wieder neue Definitionen auftauchen und diskutiert werden. Basis dieser Arbeit ist jedoch die oben dargestellte begriffliche Abgrenzung von eBusiness und eCommerce.

3.1.1 Bedeutung für die Logistik

Die rasanten Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnik haben gravierende Auswirkungen auf die traditionelle Logistik. Ein schneller und kostengünstiger Informations­fluss hat die Folge, dass heute jeder mit jedem kommunizieren kann, weltweit und 24 Stunden rund um die Uhr – das gilt auch für Bestellungen. Der Informationsfluss überholt den Materialfluss, wohingegen Waren nicht elektronisch transportiert werden können. Hier ergeben sich neue Anforderungen an die Logistik. Die Waren müssen zwar immer noch von A nach B transportiert werden, jedoch sehr viel schneller und auch kostengünstiger.[17] Neue logistische Konzepte sind also gefordert. eBusiness und eCommerce brauchen eine auf die elektronische Geschäftsabwicklung ausgerichtete Logistik – die eLogistik.[18] „eLogistik ist die Softwareseitige Unterstützung der logistischen Prozesse, die durch das Bestellen von Waren über eCommerce-Systemen von Endkunden ausgelöst werden“[19] eLogistik bedeutet also nicht nur Waren umzuschlagen und zu transportieren, sondern auch die elektronischen Informations- und Zahlungsflüsse über die gesamte Prozesskette durch den Einsatz von internet-basierten IT-Lösungen zu planen und zu steuern.[20]

3.1.2 Ausprägungen von eCommerce

eCommerce ist geprägt durch fünf grundlegende Merkmale, die Rückschlüsse auf die Veränderung von Geschäftsprozessen zulassen:[21]

- Digitalisierung, d.h. Informationen lassen sich Platz sparend speichern und übertragen.
- Vernetzung, d.h. es entstehen Netzwerkeffekte über geographische Grenzen hinweg.
- Interaktivität, d.h. Teilnehmer können wechselseitig kommunizieren.
- Unmittelbarkeit, d.h. Informationen sind jederzeit zugriffsbereit.
- Standardisierung, d.h. eindeutige Regeln und Kommunikationsprotokolle machen die globale Nutzung möglich.

Auf diesen Merkmalen aufbauend sind die unterschiedlichen Ausprägungen bzw. Inter­aktionen (vgl. Abbildung 2) des eCommerce entstanden.[22]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Ausprägungen des eCommerce[23]

Die Bereiche B2C und B2B sind zur Zeit die wichtigsten eCommerce-Anwendungsfelder, weil sie die höchsten Umsätze generieren.[24]

3.1.3 Business-to-Business (B2B)

eCommerce im B2B-Bereich dient der Optimierung sämtlicher Prozesse unternehmens­interner sowie unternehmensübergreifender Wertschöpfungsketten. Die Vorteile liegen vor allem in einem effektiveren Informationsmanagement und einer verbesserten Koordination von Leistungserstellungsprozessen. Die Möglichkeiten sind durch das Wegfallen räumlicher und zeitlicher Restriktionen vielfältig. Es können z.B. globale Produktentwicklungsge­meinschaften unabhängiger Unternehmen eingerichtet werden, der Handel zwischen Organisationen kann durch eCommerce unterstützt werden und die Online-Präsentation im Internet bietet die Möglichkeit, den Absatzmarkt nachhaltig auszuweiten. Elektronische Marktplätze sind ein weiteres wichtiges Thema im B2B-Bereich. Ihre Einrichtung und Nutzung eröffnet den Unternehmen neue Chancen bei der Anbahnung und Verhandlung von Transaktionen:[25]

- Senkung der Transaktionskosten,
- schnelles Finden von Transaktionspartnern,
- kostengünstige Kontaktaufnahme und
- Preisverhandlungen durch die Nutzung von Ausschreibungen oder (reversen) Auktionen.

Im Verglich mit anderen Ländern liegt Deutschland bezüglich seiner eBusiness-Entwicklung noch etwa zwei Jahre zurück. Dennoch werden für dieses Jahr B2B-Umsätze von ca. 240 Milliarden € erwartet. In den USA rechnet man mit einem Umsatz in Höhe von ca. 350 Milliarden €. Auch wenn derartige quantitative Prognosen in der Vergangenheit oft zu optimistisch vorausbestimmt wurden, ist die Bedeutung des eBusiness auch in Zukunft groß und wird das unternehmerische Handeln nachhaltig beeinflussen.[26]

3.1.4 Business-to-Consumer (B2C)

Im B2C-bereich stehen vor allem die marketing- und absatzbezogenen Möglichkeiten des Internet im Vordergrund. Dominierend ist hier der Direktverkauf von Konsumgütern an den Endverbraucher. Auch dieses Segment der Nutzung des eCommerce bietet den Unternehmen einige Vorteile:[27]

- die kostengünstige und effektive Möglichkeit Waren und Dienstleistungen im Internet anzubieten,
- somit können Verkäufe wirkungsvoll unterstützt und abgeschlossen werden und
- das Medium Internet kann die traditionelle Rolle des Zwischenhandels eliminieren, dadurch können die Gewinnmargen der Anbieter an die Endkunden weitergegeben werden.

Die Bedeutung des B2C-Bereich in Deutschland ist enorm. Seit dem Jahr 1997 nahmen die Umsätze mit dem Endkonsumenten kontinuierlich zu. Für dieses Jahr wird ein Online-Umsatz auf deutschen Internet-Sites von ca. 58 Milliarden USD erwartet.[28] Besonders attraktiv sind dabei für den Online-Einkäufer geringwertige Artikel, wie Bücher und Musik- oder Software-CDs. Einer der führenden Anbieter in diesem Geschäft ist der amerikanische Internet-Versandhändler Amazon. Die Mehrzahl der Deutsche kennt die Internetadresse amazon.com als größten Buchhändler der Welt und nutzt sie per Mausklick zum schnellen und einfachen Einkauf. Als im November des Jahres 2003 der neue Harry Potter-Band auf den deutschen Markt erschien, war es ein besonderer Kraftakt von Amazon, innerhalb 24 Stunden 150.000 Exemplare auf den Weg zum Käufer zu bringen.[29] Dieses Beispiel verdeutlicht die neuen Anforderungen an die Logistik, die durch das B2C-Geschäft entstehen. Die Logistik wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die eCommerce-Unternehmen, denn ohne den effizienten, physischen Transport der Waren sind die virtuellen Internet-Shops nicht wettbewerbsfähig. Es wird jedoch nicht ausreichen, dass die Logistik nur die traditionelle Rolle des Logistikpartners übernimmt. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein muss sich der klassische Spediteur den neuen Herausforderungen stellen und selbst zum eCommerce­Anbieter werden.[30] Komplette Logistikleistungen sind heute gefragt, um in der „schönen neuen eCommerce-Welt“ ein Chance zu haben.

4 Chancen der Logistik im eCommerce

Um in der heutigen angespannten Wettbewerbssituation schnell und flexibel agieren zu können, bedarf es einer Optimierung von internen und externen Wertschöpfungsprozessen. Wichtig ist dabei die ganzheitliche Betrachtung aller Aktivitäten entlang einer Kette vom Lieferanten bis zum Kunden. Ein durchgängiger Material- und Informationsfluss entlang dieser Supply Chain ist nur möglich, wenn die Barrieren zischen Funktionsbereichen innerhalb des Unternehmens, als auch zwischen Lieferanten und Kunden überwunden werden. Ziele dieser prozessorientierten Wertschöpfung sind:[31]

- schnelle und zuverlässige Belieferung des Kunden,
- Beschaffung und Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte und Dienstleistungen,
- Kostensenkungen in der Beschaffung, Produktion und Distribution,
- Verkürzung von Durchlauf- und Abwicklungszeiten,
- Erhöhung der Kundenzufriedenheit und
- Bestandsreduzierungen auf allen Wertschöpfungsstufen.

[...]


[1] Vgl. Weber (2002), S. 5

[2] Vgl. Wannenwetsch/Nicolai (2002), Vorwort

[3] Vgl. Baumgarten (2001), S. 228

[4] Vgl. Weber (2002), S. 23

[5] Vgl. Baumgarten (2001), S. 9

[6] Vgl. Weber (2002), S. 23

[7] In Anlehnung an Baumgarten (2001), S. 10 und Weber (2002), S. 24 (eigene Erstellung)

[8] Vgl. Baumgarten (2001), S. 11

[9] Vgl. Weber (2002), S. 23

[10] Vgl. Baumgarten (2001), S. 11

[11] Vgl. Weber (2002), S. 26

[12] Vgl. Wannenwetsch/Nicolai (2002), S. 4 f.

[13] Vgl. Weber (2002), S. 27 f.

[14] Vgl. Baumgarten (2001), S. 21 f.

[15] Vgl. Maruschzik (1999), S. 74

[16] Vgl. Maruschzik (1999), S. 74

[17] Vgl. Maruschzik (2000), S. 3

[18] Vgl. Wannenwetsch (2002a), S. 9

[19] Hompel (2000), S. 10

[20] Vgl. Hompel (2000), S. 10

[21] Vgl. Weber (2002), S. 43 f.

[22] Vgl. Weber (2002), S. 44

[23] In Anlehnung an Weber (2002), S. 45 (eigene Erstellung)

[24] Vgl. Wannenwetsch (2002a), S. 17

[25] Vgl. Wannenwetsch (2002a), S. 18 f.

[26] Vgl. Wannenwetsch (2002a), S. 19

[27] Vgl. Wannenwetsch (2002a), S. 20

[28] Vgl. Graumann (2003), S. 308

[29] Vgl. Liedtke (2003), S. 246

[30] Vgl. Baumgarten (2001), S. 228 f.

[31] Vgl. Wannenwetsch/Nicolai (2002), S. 1 f.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Chancen und Risiken für die Logistik im Zusammenhang mit dem eCommerce
Hochschule
Hochschule Merseburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
37
Katalognummer
V34634
ISBN (eBook)
9783638348010
ISBN (Buch)
9783656567752
Dateigröße
875 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Chancen, Risiken, Logistik, Zusammenhang
Arbeit zitieren
Christian May (Autor), 2004, Chancen und Risiken für die Logistik im Zusammenhang mit dem eCommerce, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34634

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