Alle Teilnehmer der Zusatzqualifikation von Lehrkräften in Integrationskursen müssen ein Portfolio zur Qualifizierung einreichen. Dieses Portfolio umfasst eine umfassende Materialanalyse, eine detaillierte Unterrichtsfeinplanung sowie eine Selbsteinschätzung. Die vorliegende Qualifizierungsarbeit erhielt eine sehr gute Benotung und kann deshalb als Orientierungshilfe für die Erstellung eines eigenen Portfolios verwendet werden.
Inhaltsverzeichnis
II Die Teile des Portfolios – Hauptteil
1. Arbeitsblatt/Unterrichtsfeinplanung
2. Arbeitsblatt/Unterrichtsfeinplanung
1. Arbeitsblatt/Analyse von Unterrichtsmaterial
3. Arbeitsblatt/Analyse von Unterrichtsmaterial
4. Arbeitsblatt/Analyse von Unterrichtsmaterial
5. Methodische Ansätze
6. Welche Hinweise finden Sie zu dem von Ihnen gewählten Aspekt im Lehrwerk und im Lehrerhandbuch?
4. Arbeitsblatt/Analyse von Unterrichtsmaterial
II Die Teile des Portfolios – Abschließender Teil
Selbsteinschätzung bezüglich der Lernerfahrungen
1. Lernziele und Lerninhalte der ZQ
2. Welche Lernziele und Lerninhalte der Zusatzqualifizierung waren für Sie besonders wichtig und aufschlussreich?
3. Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit der Umsetzung der Lernerträge aus der Zusatzqualifizierung im eigenen Unterricht gemacht? Welche Fragen haben sich ergeben?
4. Welche Kenntnisse/ Erkenntnisse haben Sie erworben oder erweitert? Welche Anregungen und Ideen haben Sie bekommen?
5. Woran wollen Sie weiterarbeiten? – Benennen Sie Ziele und Maßnahmen, die Sie im Rahmen Ihrer weiteren beruflichen Tätigkeit für wichtig halten. Wie wollen Sie die Erkenntnisse aus dem Seminar künftig weiterentwickeln? Worauf werden Sie in Zukunft als DaZ-Lehrkraft in der beruflichen Praxis besonders achten?
6. Wie schätzen Sie allgemein Ihren Lernfortschritt ein?
Zielsetzung & Themen
Das Dokument dient als Reflexionsportfolio im Rahmen der BAMF-Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Integrationskursen, wobei der Fokus auf der Analyse handlungsorientierter Unterrichtsmethoden unter Verwendung des Lehrwerks „Menschen“ liegt.
- Analyse und Anwendung handlungsorientierter Lehrprinzipien
- Evaluation des Lehrwerks „Menschen“ hinsichtlich kommunikativer Ansätze
- Reflexion über Binnendifferenzierung und Lernerautonomie im DaZ-Kontext
- Dokumentation des persönlichen Lernfortschritts und der praktischen Umsetzung erworbener Kompetenzen
Auszug aus dem Buch
Analyse von Unterrichtsmaterial
Sinn und Zweck des DaZ-Unterrichts ist es, den Teilnehmern möglichst schnell die nötigen kommunikativen Kompetenzen zu vermitteln, um in Deutschland in ihrem Alltag zurechtzukommen. Handlungsorientiertes Lernen ist für mein Empfinden einer der wichtigsten Aspekte unseres Unterrichts, da die gesamte Persönlichkeit der Lerner berücksichtigt wird. Die verschiedenen Lerntypen, individuelle verbale und nonverbale Äußerungen, besondere persönliche Fähigkeiten, aber auch Sach- und Weltwissen bereichern den Unterricht. Gerade neu Erlerntes kann sich in einem handlungsorientierten Unterricht besonders gut festigen, da verschiedene Kompetenzen angesprochen werden. Sprache wird unmittelbar erfahren und direkt sowie zweckmäßig angewandt. Anschaulichkeit, Alltagsbezogenheit und eine relativ konkrete Erfahrung der Wirklichkeit sind die Schlüssel zu einem erfolgreichen Spracherwerb bei Kindern, Jugendlichen, aber auch erwachsenen Menschen.
Ein handlungsorientierter Unterricht fördert also nicht nur sprachliche Kompetenz, sondern auch soziale Kompetenzen und methodische Kompetenzen (z. B. Was tun, wenn mir Worte fehlen, mich auszudrücken?). Auch meine eigene Erfahrung zeigt, dass Lerninhalte, die direkt mit der Lebensrealität der Teilnehmer verknüpfbar sind, eine deutlich höhere Motivation zur Folge haben. Und je größer die Motivation und auch die Begeisterung der Lernenden ist, umso besser und nachhaltiger setzen sich neu gelernte Inhalte fest. Dazu kommt, dass ein „statischer“, mechanischer Sprachunterricht nicht die gewünschten Ergebnisse zeigt und nicht auf ein Leben außerhalb des Unterrichtsraums vorbereitet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Arbeitsblatt/Unterrichtsfeinplanung: Detaillierte Planung einer Unterrichtseinheit zum Thema Einkaufen für einen heterogenen Jugendintegrationskurs.
2. Arbeitsblatt/Unterrichtsfeinplanung: Tabellarische Ausarbeitung des Unterrichtsverlaufs inklusive Zeitplanung, Sozialformen und methodischen Hinweisen.
1. Arbeitsblatt/Analyse von Unterrichtsmaterial: Theoretische Begründung der Handlungsorientierung im DaZ-Unterricht und Einleitung zur Lehrwerkanalyse.
3. Arbeitsblatt/Analyse von Unterrichtsmaterial: Praktische Beispiele für handlungsorientiertes Lernen aus verschiedenen Teilbänden des Lehrwerks „Menschen“.
4. Arbeitsblatt/Analyse von Unterrichtsmaterial: Persönliche Einschätzung der Lehrwerksreihe „Menschen“ hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit.
5. Methodische Ansätze: Zusammenfassung der kommunikativen und induktiven Ansätze der analysierten Lehrwerkreihe.
6. Welche Hinweise finden Sie zu dem von Ihnen gewählten Aspekt im Lehrwerk und im Lehrerhandbuch?: Reflexion darüber, wie das Lehrerhandbuch die handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung unterstützt.
Selbsteinschätzung bezüglich der Lernerfahrungen: Persönliche Reflexion über den eigenen Lernprozess während der Zusatzqualifizierung.
Schlüsselwörter
Handlungsorientierung, DaZ-Unterricht, Integrationskurs, Lehrwerkanalyse, Binnendifferenzierung, Lernerautonomie, kommunikativer Ansatz, Unterrichtsfeinplanung, Sprachniveau A2, methodische Ansätze, Teilnehmerorientierung, Lernmotivation, Grammatikvermittlung, Sprachfertigkeiten, Lehrerhandbuch.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Portfolio primär?
Das Portfolio dokumentiert die Reflexion einer Lehrkraft über die Anwendung handlungsorientierter Methoden im DaZ-Unterricht, basierend auf Inhalten der BAMF-Zusatzqualifizierung.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen handlungsorientiertes Lernen, Binnendifferenzierung, Lernerautonomie sowie die gezielte Analyse und Anwendung von Lehrwerken wie „Menschen“.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die kritische Reflexion des eigenen Unterrichtsstils sowie die Erprobung und Dokumentation neuer didaktischer Impulse aus der Zusatzqualifizierung für den Integrationskurs-Alltag.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt die Methode der fallbasierten Reflexion und Lehrwerkanalyse, um theoretische Konzepte der DaZ-Didaktik mit praktischen Unterrichtsbeispielen in Beziehung zu setzen.
Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in eine konkrete Unterrichtsfeinplanung zum Themenfeld „Einkaufen“ sowie eine ausführliche Analyse der Handlungs- und Teilnehmerorientierung des gewählten Lehrwerks.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Handlungsorientierung, Lernerautonomie, Binnendifferenzierung, kommunikativer Ansatz und DaZ-Didaktik.
Wie bewertet die Autorin die Anwendung der ZQ-Inhalte im eigenen Unterricht?
Die Autorin berichtet von einer deutlichen Steigerung der Sicherheit im Unterricht und einer erfolgreicheren Korrekturstrategie, die sich positiv auf die Motivation der Teilnehmer auswirkt.
Warum spielt die Binnendifferenzierung eine so große Rolle?
Aufgrund der Heterogenität in Integrationskursen ist die Binnendifferenzierung essenziell, um individuelle Lernstände zu berücksichtigen und Frustration durch Über- oder Unterforderung zu vermeiden.
- Citation du texte
- Svenja Heneka (Auteur), 2016, BAMF-Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Integrationskursen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/347009