"Graue Eminenz oder altes Eisen?" Über die Charakterzeichnung Wates innerhalb der Kudrun


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007
28 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Gegenstand und Ziel der Darstellung

2. Zur Kudrun

3. Wates Auftreten im Text

4. Literarische Zeugnisse

5. Weiterführende Fragestellungen, Probleme, Thesen

6. Literaturverzeichnis
6.1. Textausgaben
6.2. Verwendete Sekundärliteratur

1. Gegenstand und Ziel der Darstellung

„Die Zeichnung des Kriegers Wate erinnert geradezu an eine apokalyptische Vision und Personifizierung der blutigen Schlacht, des erbarmungslosen Kampfes.“[1] So martialisch formuliert es Friedrich Hilgers, als er auf den Charakter der Figur Wates innerhalb der Kudrun zu sprechen kommt. Und tatsächlich wurde bei der Darstellung und Beschreibung dieses Heros in der Vergangenheit kaum mit kraftvollen und zum Teil gewaltigen Synonymen gespart, sodass eine Art Stilisierung seiner Rolle nicht von der Hand zu weisen ist. Eine wissenschaftlich seriöse und gleichzeitig gehaltvolle Auseinandersetzung mit diesem Topos eines konservativen Vasallen, der sich stets in den Dienst seines Herrn stellt und dem der Ruf eines großen Kriegers vorauseilt, muss sich jedoch zunächst mit anderen Fragen beschäftigen. Das Ziel dieser Untersuchung soll es sein, ein möglichst objektives Bild Wates im Rahmen der Kudrun -Handlung, aber auch als literarische Figur wiederzugeben, die sich in eine mittelalterliche Erzähltradition einreiht und auf Vorbilder bezieht. Dass Wate im Zuge einer solchen Vereinnahmung unterschiedlichste Prädikate und Charakterzüge zugeschrieben werden, erscheint aus dieser Perspektive als ein Nebenprodukt, welches aus der Anlage seiner Rolle resultiert.

Vor allem am Text selbst sollen die Umrisse dieser Gestalt von einer schemenhaften und schlagwortartigen Beschreibung hin zu einer differenzierten Charakterzeichnung ausgearbeitet werden, wobei in erster Linie die für die Erzählabsicht notwendigen Konstituenten Beachtung finden. In diesem Zusammenhang verweise ich auf die grundsätzlichen Annahmen Campbells, der Wate als „the most obvious representative of the older generation“ ansieht[2], und Sowinskis: „Der originellste unter Hetels Verwandten und Vasallen ist sein einstiger Erzieher Wate von Stürmen,…“[3]. Bereits hier wird deutlich, dass Wate in erster Linie eine (im Abdanken begriffene) Zeit repräsentiert, die in der Kudrun aufgegriffen und zumindest ansatzweise verabschiedet wird. Wate ist in der Tat ein Repräsentant, er steht für etwas Abstraktes und ist somit auch eine Allegorie, die ein eigenes Leben innerhalb der eigentlichen Handlung führt, die aber auch eine Traditionslinie fortsetzt, mit der sich das Kudrun -Epos und der heutige Leser auseinandersetzen muss.

2. Zur Kudrun

In der deutschen Literaturgeschichte des Mittelalters wird die Kudrun in die Gattung der Heldenepik und in das vierte Jahrzehnt des 13. Jahrhunderts eingeordnet.[4] Als Heldenepik bezeichnet man im Unterschied zur französisch-keltisch beeinflussten Artusepik jene zumeist strophisch abgefassten Epen, die auf heimische Sagen, meist aus der Völkerwanderungszeit, zurückgehen und wahrscheinlich zunächst nur mündlich in der Form von Heldenliedern und Kurzepen überliefert wurden. Zu dieser Gruppe der mittelalterlichen Literatur gehören neben dem Nibelungenlied und der Kudrun auch die etwas später entstandenen Dietrich -Epen sowie einige andere Texte (Biterolf und Dietleib, Ortnit, Wolfdietrich A), deren sagengeschichtlichen Voraussetzungen jedoch teilweise unbekannt sind. Es sind vor allem das Nibelungenlied und die Kudrun, die im engeren Sinne als Heldenepen in Betracht kommen, da sie uns nicht nur über ihre Entstehungszeit, sondern auch über längst vergangene, frühere Zeiten Auskunft geben. Das Kudrun -Epos liegt als Heldengedicht in Strophenform (1705 Strophen) vor.[5] Dabei ist es uns nicht aus seiner Entstehungszeit, sondern erst aus späteren Jahrhunderten überliefert. Wie auch Hartmann von Aues Erec, der Moriz von Craûn, Biterolf und einige andere epische Dichtungen ist die Kudrun nur in einer großen Sammelhandschrift erhalten, die der Bozener Zollschreiber Hans Ried zwischen 1502 (1504) und 1514 im Auftrag des Kaisers Maximilian I. angefertigt hat. Ried schrieb wahrscheinlich einen Teil der Texte dieser Handschrift, die man wegen ihrer Aufbewahrung im Schloss Ambras bei Innsbruck (heute in Wien) das Ambraser Heldenbuch nennt, aus einer älteren, möglicherweise dem späten 13. oder dem 14. Jahrhundert entstammenden Sammelhandschrift ab, die man Das Heldenbuch an der Etsch nennt. Es ist unbekannt, in welcher sprachlichen Form Ried die Kudrun (die Überschrift der Ambraser Handschrift lautet Ditz puech ist von Chautrůn) vorfand und abschrieb. Sicher ist dagegen, dass er diesen Text größtenteils in seine eigene frühneuhochdeutsche Sprachform und Orthographie übertragen hat, die keineswegs mit der Sprachform und Schreibweise des verschollenen Originals oder seiner unmittelbaren Abschrift(en) übereinstimmt. Diese werden aufgrund verschiedener inhaltlicher, stilistischer, reimtechnischer und sprachlicher Argumente ins 13. Jahrhundert, um die Zeit zwischen 1230 und 1240 datiert und setzen demnach eine mittelhochdeutsche Sprach- und Reimform voraus.

Da wir heute nur die eine Abschrift des Epos im Ambraser Heldenbuch haben und auch nicht auf Fragmente zurückgreifen können, besteht Grund zur Annahme, dass das Werk selbst möglicherweise keine größere Verbreitung erreichte und nur als Unikat des letzten Dichters oder Bearbeiters existierte.[6] Während sich diverse Vermutungen zur Entstehungszeit der Kudrun noch durch historische Daten zumindest teilweise untermauern lassen, bleibt die Frage nach der Herkunft des Werkes weitestgehend unbeantwortet. Die rekonstruierte Sprachform verweist in den bayrisch-österreichischen Donauraum und in die Nähe des Herkunftsbereichs des Nibelungenliedes, dem es nicht nur formal durch die Übernahme von Strophenformen, sondern auch in der inhaltlichen Contrastruktur verbunden ist. Auf der anderen Seite weist eine Heldendichtung, die neben anderen Motiven lange Seereisen und seemännische Probleme in ihren stofflichen Grundlagen kennt, eher nicht in die bayrisch-österreichische Hochebene und Gebirgslandschaft. Die Chautrun des Hans Ried verweist auf eine ursprüngliche Form *Gûdrûn und damit in ein niederfränkisch-niederdeutsches Gebiet. Die Rheinmündung bzw. die Nordseeküste könnten also ebenso Gebiete sein, wo die Kudrun -Dichtung in Form einer kürzeren Spielmannsdichtung entstanden ist. Da der Dichter mit dem Kaufmannswesen seiner Zeit und mit städtischem Leben vertraut ist, wird wohl eher an die Entstehung in einer größeren Stadt zu denken sein. Über den Autor selbst erfahren wir der Gattung entsprechend nichts.

Inhaltlich gliedert sich das Epos in drei Hauptteile, die nach den Protagonisten der Entführungshandlungen Hagen-, Hilde- und Kudrunteil benannt werden. Es ist darauf hinzuweisen, dass man auch von vier Hauptteilen ausgehen kann, wenn man die unterschiedlichen Brautwerbungsschemata der Einteilung zugrunde legt. Der erste Teil (Strophen 1-203) berichtet von der Entführung und der Wiederkehr des irischen Königs Hagen, der während eines Festes am Hofe seiner Eltern durch einen Greifen entführt wird und später von einer fernen Insel aus an seine Heimatgestade zurückkehrt. Der zweite Teil (204-562) beginnt in Dänemark am Hofe des Königs Hetel. Er möchte Hagens Tochter Hilde heiraten und muss mit seinen Gefolgsleuten, den Hegelingen, die irische Königstochter entführen. Hier tritt zum ersten Mal der Held Wate in Erscheinung (205), der als erfahrener Krieger und treuer Vasall für seinen König die gefährliche Brautwerbungsfahrt auf sich nimmt und erfolgreich zu Ende bringt. Im dritten Teil des Epos (563-1705) wird Kudrun, die gemeinsame Tochter Hildes und Hetels, gewaltsam von Hartmut entführt, während Wate, Hetel und ihre Mitstreiter fern von zu Hause gegen Siegfried von Môrlant, einem weiteren Werber Kudruns kämpfen. Zusammen mit Kudruns zukünftigen Mann Herwig und dem befriedeten Siegfried von Môrlant befreien die Hegelingen Kudrun, die über viele Jahre hinweg am Hofe Hartmuts vor allem von dessen Mutter Gerlint gedemütigt wurde. Es ist insbesondere Wate, der seinen gefallenen König Hetel und die Schmach Kudruns rächt, indem er grausam alles niedermetzelt, was sich ihm in den Weg stellt. Am Ende tritt jedoch die junge Thronfolgerin als große Friedensstifterin auf und erreicht durch eine geschickte Verheiratungsstrategie eine friedliche Lösung des Konfliktes.

3. Wates Auftreten im Text

Die höfische Macht Hetels ruht vor allem auf der vielseitigen Kompetenz seiner zahlreichen Vasallen, die ihm „in unbedingter Treue ergeben sind“[7]. Die bedeutendsten seiner Begleiter sind gleichzeitig seine Verwandten. Den ersten Rang in der Hierarchie der Gefährten nimmt ohne Zweifel Wate von Sturmland ein. Er war der Erzieher Hetels. Es ist bezeichnend, dass wir bereits das Lob seiner tapferen Fähigkeiten und Stärke aus dem Munde des Königs erfahren, noch ehe Wate selbst überhaupt auftritt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In der Ratsszene (230) über die Werbung Hildes spricht Fruote von ihm:

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Schnell wird dem Rezipienten klar, dass das Gelingen des Unternehmens von Wate alleine abhängt. Ihm traut man die unerhörte Aufgabe zu. Dann, als Hetels Boten bei ihm eintreffen, wundert sich Wate, was der König der Hegelingen wohl von ihm wolle (232,4): Waten hête wunder, waz sîn der künic von Hegelingen wollte. Er ist aber sofort bereit mitzukommen und seine Leute zur Verfügung zu stellen (233,1f.):

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Hier kommt Wates Charakter deutlich zum Vorschein: Er denkt an nichts anderes als an einen Waffengang. Ein anderer Gedanke „kommt gar nicht in des alten Kriegers Sinn“[8]. In dieser Passage des Textes wird Wate als der vil küene (232,2 und 234,4) beschrieben. Zwei weitere, aussagekräftige Attribute nennt der Text in Strophe 238, wenn der Dichter ihn hêr nennt und übermüete schreibt (238, 2f.). Hierin kommt zum Ausdruck, dass sich Wate seines hohen Ansehens durchaus bewusst ist. Er erklärt sich sofort bereit, mit in das Land des wilden Hagens zu fahren (240), wird aber sogleich zornig (242,1), als er erfährt, welchen Zweck seine Mission erfüllen soll. Sofort weiß er, dass es Fruote gewesen sein muss, der Hetel geraten hat, ihn als Werber nach Irland zu senden. Zum ersten Mal tritt Wates unbeherrschtes und dadurch unberechenbares, dämonisches Wesen offen zutage. Hoffmann bemerkt hierzu: „Das rasch Aufwallende, jäh Aufbrausende gehört anscheinend zu Wate hinzu. Distanziert und innerlich unbeteiligt abzuwägen ist nicht seine Art.“[9]

Den Auftrag selbst schlägt Wate natürlich nicht aus. Denn dies entspräche einem Eingeständnis von Feigheit, einer Vokabel, die im Wortschatz Wates nicht zu existieren scheint. Auch sein Wutausbruch ist nicht begründet mit der Feigheit davor, sich Hagen zu stellen. Vielmehr ärgert sich Wate darüber, dass seiner Meinung nach Fruote und Horant dem König diesen Rat gegeben haben – und dies offensichtlich aus nur einem Grund, nämlich ihm, Wate, zu schaden und ihn womöglich in Todesgefahr zu bringen. Da wundert es kaum, dass Wate die beiden auffällig freundlich und damit ironisch begrüßt (245,3f.):

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Bereits in der darauf folgenden Strophe verkündet Wate seinen weise gefällten Kompromiss (246, 1f.):

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Im vierten Vers dieser Strophe spricht Wate seine Befürchtungen aus: der mîns gemaches vâret, der sol die selben triuwe mit mir dulden. Das Misstrauen gegenüber Fruote und Horant ist meiner Ansicht nach nicht zu rechtfertigen, spielt der Autor hier doch mit dem Motiv der Vasallenrivalität[10], obgleich er im Folgenden nicht weiter Stellung dazu nimmt.

Bei der Besprechung der Taktik zur Eroberung Hildes in Irland schwanken die Werber zwischen der von Fruote vorgeschlagenen Kaufmannslist und der von Wate favorisierten Vertriebenenlist. Schnell wird klar, dass Wate die Variante Fruotes ablehnt (253,1): ich kann niht koufes phlegen. Dieser sturen Ablehnung setzt der Held sogleich einen eigenen Vorschlag entgegen (255ff.). Seiner epischen Anlage gemäß plädiert Wate für eine Vertriebenenlist, die ein gewisses Maß an Gewaltpotential birgt. Im Bauch eines Schiffes sollen guote recken (255,3) verborgen werden, um im Falle eines (beabsichtigten) Kampfes mit Hagen gewappnet zu sein. Ohne Zweifel unterstreicht Wate bereits hier seinen Anspruch, nicht nur der starke und erbarmungslose Krieger, sondern auch ein herausragender und überlegener Stratege zu sein. Er entwickelt seinen Plan anscheinend aus dem Stegreif, führt ihn unbeirrt durch und vergisst dabei nicht, sich geschickt den jeweiligen Umständen anzupassen. Es bedarf keiner Erwähnung, dass die von Fruote vorgeschlagene Option fallen gelassen wird. Er ist der unumstrittene Kopf des gefährlichen Unternehmens. Es fällt auf, dass es gerade Wate ist, der Hagen die Stärke von 26 Männern zuschreibt – in Strophe 1469,1f. heißt es von Wate selbst:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hierin wird deutlich, dass sich Wate der Gefahr, die von Hagen ausgeht, durchaus bewusst ist und ihn als reelle Gefahr für sich und das Unternehmen ansieht. Dennoch ist ein Sieg fest eingeplant und er benutzt diese Erwähnung der Stärke Hagens geschickt, um den eigenen Gefolgsleuten erneut seinen Rang innerhalb der Mannschaft Hetels deutlich zu machen und dass nur es sein könne, der Hagen besiegt.

[...]


[1] Vgl. Hilgers, Friedrich: Die Menschendarstellung in der „Kudrun“. S. 52.

[2] Vgl. Campbell, Ian Roy: Kudrun. A critical Appreciation. S. 219.

[3] Vgl. Kudrun. Aus dem Mittelhochdeutschen übersetzt und kommentiert von Bernhard Sowinski. S. 345.

[4] Vgl. im Folgenden Kudrun. Aus dem Mittelhochdeutschen übersetzt und kommentiert von Bernhard Sowinski. S. 325ff.

[5] Vgl. im Folgenden Stackmann, Karl: Kudrun. In: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. Hrsg. Von Kurt Ruh (u.a.), Bd. 5. S. 410-426 sowie Wisniewski, Roswitha: Kudrun. In: Deutsche Dichter. Leben und Werk deutschsprachiger Autoren. Hrsg. Von G. E. Grimm und F. R. Max, Bd. 1: Mittelalter. S. 282-296.

[6] Vgl. Kudrun. Aus dem Mittelhochdeutschen übersetzt und kommentiert von Bernhard Sowinski. S. 326.

[7] Vgl. Hoffmann, Werner: Kudrun. Ein Beitrag zur Deutung der nachnibelungischen Heldendichtung. S. 44.

[8] Vgl. Hoffmann, Werner: Kudrun. Ein Beitrag zur Deutung der nachnibelungischen Heldendichtung. S. 44.

[9] Ebd.

[10] Vgl. Hoffmann, Werner: Kudrun. Ein Beitrag zur Deutung der nachnibelungischen Heldendichtung. S. 45.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
"Graue Eminenz oder altes Eisen?" Über die Charakterzeichnung Wates innerhalb der Kudrun
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Kudrun (Hauptseminar)
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
28
Katalognummer
V347153
ISBN (eBook)
9783668366404
ISBN (Buch)
9783668366411
Dateigröße
522 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kudrun, Wate, Kudrun-Handlung
Arbeit zitieren
Marc Andre Ziegler (Autor), 2007, "Graue Eminenz oder altes Eisen?" Über die Charakterzeichnung Wates innerhalb der Kudrun, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/347153

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