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Frauen- und Männerbilder in der Wirtschaftswerbung des 20. Jahrhunderts - Der starke Karrieremann

Title: Frauen- und Männerbilder in der Wirtschaftswerbung des 20. Jahrhunderts - Der starke Karrieremann

Seminar Paper , 2004 , 42 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Michael Hamoser (Author)

Business economics - Economic and Social History
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Nach einem allgemeinen Teil zum aktuellen Begriff von Menschenbildern wie er im Marketing aber auch in anderen Bereichen Verwendung findet, folgt eine Systematisierung von Männerbildern in der Werbung. Eines dieser Männerbilder entspricht dem starken, erfolgreichen Karrieremann. Dessen Bedeutung für die Wirtschaftswerbung des beginnenden 20. Jahrhunderts wird im vorliegenden Text ausführlich dargestellt und untersucht. Der besondere Fokus liegt dabei auf der Zeit der Jahrhundertwende, den Goldenen 20er Jahren und dem Nationalsozialismus. Dabei wird besonders deutlich, dass die Fragen Was ist Schönheit? Was ist Erfolg? Was ist Stärke? von der Jahrhundertwende bis heute unterschiedlicher kaum beantwortet werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.a. Menschenbilder

1.b. Männerbilder in der Werbung

1.b.i. Der erfolgreiche Mann

1.b.ii. Der Familienvater

1.b.iii. Der attraktive Mann

1.b.iv. Der Alleskönner

1.b.v. Der Praktiker

1.b.vi. Der Genießer

1.b.vii. Der verkannte Künstler

1.b.viii. Weitere Männerbilder in der Werbung

2. Die Anfänge des 20. Jahrhunderts (1900-1914)

2.a. Ausgangssituation

2.b. Der Karrieremann in der Werbung des beginnenden 20. Jahrhunderts

3. Die goldenen 20er Jahre (1920-1929)

3.a. Ausgangssituation

3.b. Der Karrieremann in der Werbung der 20er Jahre

4. Der Nationalsozialismus (1933-1945)

4.a. Ausgangssituation

4.b. Der Karrieremann in der Wirtschaftswerbung des Nationalsozialismus

5. Schlussgedanken aus heutiger Sicht

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die mediatisierte Darstellung von Männerbildern in der Wirtschaftswerbung des 20. Jahrhunderts, wobei ein besonderer Fokus auf dem Typus des „Karrieremannes“ in drei prägenden Zeitepochen liegt. Ziel ist es, die Entwicklung dieser Rollenbilder vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen nachzuvollziehen.

  • Analyse verschiedener Männertypen in der Werbung (u.a. erfolgreicher Mann, Familienvater, Karrieremann)
  • Untersuchung der Werbeentwicklung in den Anfängen des 20. Jahrhunderts
  • Betrachtung des Einflusses der „Goldenen 20er Jahre“ auf die Werbegestaltung
  • Evaluation des Männerbildes in der Wirtschaftswerbung während der Zeit des Nationalsozialismus
  • Vergleichende Analyse der Konstanz von Werbeklischees gegenüber politischen Umbrüchen

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Der erfolgreiche Mann

Der erfolgreich dargestellte Mann in der Werbung tritt vor allem durch seine Sachlichkeit, seinen Sachverstand und seinen (beruflichen) Erfolg hervor. Es wird aber nicht klar, worin dieser Erfolg begründet ist und es entsteht der Eindruck, dass dieser Erfolg nicht das Ergebnis harter Arbeit ist. Gesellschaftlicher Einfluss und physische Kraft zählen nicht zu seinen herausragenden Eigenschaften, genauso wenig wie Romantik. Auch Idealisten sind diese Männer nicht, da ihr Erfolg wenig Nutzen für die Gesellschaft, sondern nur für sie selbst hat. Männer werden trotz des sich verändernden Männerbildes bevorzugt im Umfeld Arbeit und Beruf gezeigt.

Dabei bleiben die Unterschichten – von Ausnahmen, bei denen es darum geht, Aufmerksamkeit zu erregen – ausgespart da die Werbung ihre Geschichten überproportional in der Oberschicht oder zumindest in der breiten Mittelschicht platziert. Dafür bietet sich der Karrieremann im Besonderen an. Das nachfolgende Diagramm 1 zeigt eine Übersicht, in welchen szenischen Umfeldern Männer wie häufig in der Werbung dargestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition von Menschenbildern und Kategorisierung verschiedener in der Werbung vorkommender Männertypen.

2. Die Anfänge des 20. Jahrhunderts (1900-1914): Beschreibung der Expansion der Werbewirtschaft und der Rolle des Soldaten als Werbefigur.

3. Die goldenen 20er Jahre (1920-1929): Analyse spektakulärer neuer Werbeformen und des Wandels der Darstellungen hin zu einem beschwingteren Lebensgefühl.

4. Der Nationalsozialismus (1933-1945): Untersuchung der Vereinnahmung der Werbung durch die NS-Ideologie und der Anonymisierung des Mannes.

5. Schlussgedanken aus heutiger Sicht: Resümee über die relative Konstanz von Rollenstereotypen trotz politischer Einschnitte.

Schlüsselwörter

Werbung, Männerbilder, Karrieremann, 20. Jahrhundert, Nationalsozialismus, Konsumgesellschaft, Werbefiguren, Rollenverteilung, Markenartikel, Werbestrategie, Geschlechterstereotype, Gesellschaftswandel, 20er Jahre, Wirtschaftswerbung, Medienpräsenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Männerbildern in der Wirtschaftswerbung des 20. Jahrhunderts und untersucht, wie diese mediatisiert und gesellschaftlich geprägt wurden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung der Werbewirtschaft, die Typisierung von Männermodellen und die spezifischen Darstellungsweisen in der Jahrhundertwende, den 1920er Jahren sowie im Nationalsozialismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich das Bild des „Karrieremannes“ über die Jahrzehnte hinweg verändert hat und welche Faktoren diese Typisierung in der Werbung beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine qualitative Analyse von Werbeanzeigen und stützt sich dabei auf sozialwissenschaftliche Erkenntnisse und bestehende Theorien zu Menschenbildern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist chronologisch gegliedert und analysiert drei Epochen: die Anfänge des Jahrhunderts, die 1920er Jahre und den Nationalsozialismus hinsichtlich ihrer spezifischen Werbecharakteristika.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Männerbilder, Karrieremann, Wirtschaftswerbung, Konsumgesellschaft und Geschlechterstereotype.

Wie unterschied sich die Werbung im Nationalsozialismus von den 20er Jahren?

Während die 20er Jahre für eine gewisse Leichtigkeit und Modernisierung standen, propagierte die NS-Zeit ein sehr traditionelles, teils rückständiges Männerbild, in dem Karrierefrauen nahezu vollständig ausgeblendet wurden.

Welche Rolle spielte der Soldat als Werbefigur?

Der Soldat galt besonders zu Beginn des Jahrhunderts und während des Nationalsozialismus als Identifikationsfigur für Erfolg und gesellschaftliche Anerkennung, oft losgelöst von einem tatsächlichen beruflichen Zusammenhang des Produkts.

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Details

Title
Frauen- und Männerbilder in der Wirtschaftswerbung des 20. Jahrhunderts - Der starke Karrieremann
College
University of Regensburg
Course
Frauen- und Männerbilder in der Wirtschaftswerbung des 20. Jahrhunderts
Grade
1,0
Author
Michael Hamoser (Author)
Publication Year
2004
Pages
42
Catalog Number
V35144
ISBN (eBook)
9783638351553
ISBN (Book)
9783638652957
Language
German
Tags
Frauen- Männerbilder Wirtschaftswerbung Jahrhunderts Karrieremann Frauen- Männerbilder Wirtschaftswerbung Jahrhunderts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Hamoser (Author), 2004, Frauen- und Männerbilder in der Wirtschaftswerbung des 20. Jahrhunderts - Der starke Karrieremann, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35144
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