Fit für den Markt, heißt es auch in der Fitnessbranche zu sein. Wer als Unternehmen kein Six-Pack darstellt, gilt als unattraktiv und wartet vergeblich auf motivierte MitarbeiterInnen und vor allem Kunden, deren Anspruchsniveau nach immer besseren und effizienteren Dienstleistungen steigt. Der hohe Wettbewerbsdruck presst so manches Unternehmen aus dem Markt, Konzentrationsprozesse lassen die Preise in den Keller fallen und technologische Entwicklungen verändern die Kundenerwartungen genauso, wie demographische Verschiebungen, das umweltbewusste Denken und der Wertewandel der Gesellschaft.
Die Fragestellung lautet also, warum entscheidet sich ein hoch motivierter Mensch für ein bestimmtes Unternehmen als Dienstnehmer tätig zu sein und was muss das Unternehmen bieten, um diesen Mitarbeiter so lange wie möglich zu halten?
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 DERZEITIGER KENNTNISSTAND
3.1 Employer Branding
3.1.1 Marke & Branding
3.1.2 Definition
3.1.3 Anfänge, Entwicklungen und aktueller Stand
3.2 Demographischer Wandel
3.2.1 Demographie
3.2.2 Demographischer Wandel in Deutschland
3.2.3 Generationen Y
3.3 Arbeitszufriedenheit und Motivation
3.3.1 Arbeitszufriedenheit
3.3.2 Motivationstheorien
3.3.3 Maslow
3.3.4 Fazit – Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
3.4 Unternehmensanalyse – Marketing & Organisation
3.5 Unternehmen Bodystreet
3.5.1 Franchising
3.5.2 Das Unternehmen
3.5.3 Die Stakeholder
3.5.4 Markenpositionierung
3.5.5 Markenname und Logo
3.5.6 Marken- und Unternehmensentwicklung
3.5.7 Werte, Philosophie und Mission
3.5.8 Stellenangebote
4 METHODIK
4.1 Forschungsfragen
4.2 Untersuchungsobjekte
4.3 Online – Befragung
4.4 Datenauswertung
5 ERGEBNISSE
5.1 SWOT-Analyse – Forschungsfrage 1
5.2 Die Wünsche der MitarbeiterInnen – Forschungsfragen 2 und 3
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Franchise-System Bodystreet vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels. Ziel ist es, Determinanten zu identifizieren, die das Unternehmen befähigen, sich als attraktiver Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren und hochqualifizierte Bewerber zu gewinnen sowie bestehende Mitarbeiter zu binden.
- Analyse der Arbeitgeberattraktivität im Fitness-Franchise-Sektor.
- Untersuchung von Mitarbeiterzufriedenheit und Motivationsfaktoren.
- Erforschung von Erwartungshaltungen potenzieller Fachkräfte.
- Entwicklung von Handlungsempfehlungen für das Human-Resources-Management.
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Marke & Branding
Das Employer Branding hilft Kosten zu senken, bessere Leistungen durch motivierte Mitarbeiter zu erbringen, was zu zufriedeneren Kunden und letztendlich zu mehr Umsatz führt (vgl. Deutsche Employer Branding Akademie, 2006, S. 1). Die Deutsche Employer Branding Akademie (2006, S. 1) verweist darauf, dass in Deutschland das Employer Branding mit dem Personalmarketing und dem Recruiting verwechselt wird. Dabei stellt Employer Branding keine Lösung für einen einzelnen Teilbereich dar, sondern bildet eine gesamtstrategische Lösung (Die Deutsche Employer Branding Akademie, 2006, S. 1).
Das Employer Branding bewirkt neben der rascheren Mitarbeitergewinnung und langfristigeren Mitarbeiterbindung, eine Steigerung der Unternehmensleistung und Ergebnisse, verändert die Unternehmenskultur und bildet dadurch die Unternehmensmarke (vgl. Deutsche Employer Branding Akademie, 2006, S. 2). Die oben gezeigten Wirkungsbereiche stehen in direkter Wechselwirkung (vgl. Deutsche Employer Branding Akademie, 2006, S. 2). Das Verhalten von Konsumenten wird, in erheblichem Ausmaß von Marken geprägt. (vgl. Esch, 2001, S. VI.)
Das Markenschutzgesetz bezeichnet eine Marke als schutzfähiges Zeichen. (vgl. MarkenG, 2014, o.S.) Um die Eigentümer und die Herkunft der Waren nach Außen hin zu präsentieren, wurden ursprünglich Produkte und Dienstleistungen als Marken gekennzeichnet. (vgl. Meffert, 2000, S. 846) Um die Wiedererkennung zu erleichtern wurden Formalien, wie ein einheitliches Design und Markenbilder geschaffen. (von Wahlert, 1994, S. 568)
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Problematik des Fachkräftemangels in der Fitnessbranche und die wachsende Bedeutung des Arbeitgebermarken-Konzepts.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Ziels, die Determinanten für ein attraktives Arbeitgeberprofil bei Bodystreet unter Berücksichtigung von Mitarbeiterzufriedenheit und Kommunikation zu finden.
3 DERZEITIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu Employer Branding, demographischem Wandel, Motivationstheorien sowie eine detaillierte Unternehmensanalyse von Bodystreet.
4 METHODIK: Beschreibung des forschungswissenschaftlichen Vorgehens, basierend auf einer anonymen Online-Befragung unter Mitarbeitern der Bodystreet-Studios im Rhein-Main-Gebiet.
5 ERGEBNISSE: Präsentation und Auswertung der empirischen Daten mittels SWOT-Analyse zur Identifikation von Stärken, Schwächen und Handlungsfeldern.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse und Ableitung von Tendenzen sowie notwendigen Anpassungen für die Unternehmensführung.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschlussbetrachtung, die den Handlungsbedarf für das Management unterstreicht und die Relevanz eines angepassten Employer Branding Konzepts hervorhebt.
Schlüsselwörter
Employer Branding, Mitarbeiterbindung, Fachkräftemangel, Arbeitgebermarke, Bodystreet, Franchising, Arbeitszufriedenheit, Motivation, Personalmarketing, Generation Y, Unternehmensanalyse, Personalentwicklung, Mitarbeiterbefragung, Management, Unternehmenskultur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie sich das Franchise-System Bodystreet angesichts des demographischen Wandels und Fachkräftemangels als attraktiver Arbeitgeber positionieren kann, um Talente zu gewinnen und zu halten.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind Employer Branding, Arbeitszufriedenheit und Motivation, demographische Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie die speziellen organisatorischen Strukturen eines Franchise-Unternehmens.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, jene Determinanten zu identifizieren, die Bodystreet helfen, am Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und dabei die Bedürfnisse der bestehenden Mitarbeiter besser zu erfüllen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche sowie einer empirischen, anonymen Online-Befragung unter Mitarbeitern des Unternehmens im Rhein-Main-Gebiet.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Arbeitgebermarken und Motivationstheorien, eine Unternehmensanalyse von Bodystreet sowie die methodische Auswertung der Mitarbeiterbefragung.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Employer Branding, Mitarbeiterbindung, Fachkräftemangel, Arbeitgebermarke, Bodystreet, Franchising und Arbeitszufriedenheit.
Welches zentrale Problem im Betriebsklima wurde durch die Umfrage identifiziert?
Obwohl die Teamarbeit grundsätzlich positiv bewertet wird, zeigen sich erhebliche Spannungen aufgrund unklarer Kompetenzverteilung und der empfundenen Strenge der Franchise-Vorgaben.
Was empfiehlt der Autor für das Management von Bodystreet?
Es wird eine stärkere Individualisierung der Karrierewege, eine Überarbeitung des Entlohnungssystems sowie intensiveres Mitarbeitercoaching durch externe Kräfte empfohlen.
- Citar trabajo
- Nadeem Javed (Autor), 2016, Employer Branding. Status Quo und Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352079