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Der neue Güterstand der Wahlzugewinngemeinschaft

Título: Der neue Güterstand der Wahlzugewinngemeinschaft

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2014 , 36 Páginas , Calificación: 10 Punkte

Autor:in: Anonym (Autor)

Derecho - Civil / Derecho de Familia / Derecho de sucesiónes
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Die positive Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen und der Versuch, diese Beziehungen stetig zu fördern, spiegeln sich im Alltag der beiden einst verfeindeten Nationen deutlich wieder. Die Tatsache, dass die jeweils andere Sprache in den Schulen der Länder unterrichtet wird, trägt dazu bei, dass die Verbindung zwischen den Bürgern beider Nationen beständig wächst. Begünstigt wird diese Entwicklung durch die Europäische Union als Raum ohne Binnengrenzen, der kurzweilige oder dauerhafte Aufenthalte im Nachbarland ermöglicht. Nicht selten mündet eine deutsch-französische Freundschaft in eine deutsch-französischen Ehe. Im Jahr 2009 wurden in Deutschland ca. 34.000 deutsch-französische Ehen eingegangen. Im Vergleich zu anderen Ehen mit Auslandsberührung stellten diese die viertstärkste Gruppe gemischt nationaler Ehen im Land dar. Während sich die Eheschließung als weitestgehend unproblematisch erweist, kommt es im Scheidungsfall häufig zu Schwierigkeiten, vor allem wenn eine güterrechtliche Abwicklung vorgenommen werden muss. Dieser Problematik traten Deutschland und Frankreich in den vergangenen Jahren entgegen. Als Resultat der deutsch-französischen Zusammenarbeit fand der Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft im Mai 2013 Einzug in die nationalen Rechtsordnungen beider Staaten. Er stellt nicht nur ein Produkt deutsch-französischer Freundschaft dar, sondern verfolgt vor allem das Ziel einen Anstoß zur Harmonisierung des Familienrechts auf europäischer Ebene zu geben.

Die vorliegende Arbeit stellt den neuen Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft vor. Dabei wird zunächst auf die soziale und rechtliche Ausgangssituation in den Vertragsstaaten eingegangen. Anschließend erfolgt ein kurzer Abriss der wesentlichen Daten des Gesetzgebungsverfahrens und des Inkrafttretens des Abkommens. Der nachfolgende Vergleich der deutschen Zugewinngemeinschaft und der französischen Errungenschaftsgemeinschaft soll als Grundlage der Erläuterungen zum neuen Güterstand dienen. Den Schwerpunkt der Bearbeitung stellt die Untersuchung der Wahl-Zugewinngemeinschaft dar. Im Mittelpunkt der Darbietung des neuen Güterstandes steht die Betrachtung wesentlicher Abweichungen von den Regelungen über den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Abschließend erfolgt eine Bezugnahme auf die Bedeutung der Wahl-Zugewinngemeinschaft hinsichtlich der deutschen Rechtspraxis und der europäischen Rechtsentwicklung. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Vorüberlegungen

I. Soziale und rechtliche Ausgangssituation

II. Bedürfnis nach einem neuen Güterstand

III. Gesetzgebungsverfahren und Inkrafttreten

IV. Der deutsche und französische gesetzliche Güterstand im Vergleich

1. Eintritt der Güterstände

2. Güterrechtliche Situation während der Ehe

3. Ausgleich bei Beendigung der Güterstände

C. Der Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft

I. Anwendungsbereich

II. Begründung des Güterstandes

III. Besonderheiten während der Ehe

1. Verfügungsbeschränkungen

2. Geschäfte zur Führung des Haushalts

IV. Beendigung des Güterstandes

V. Berechnung der Zugewinnausgleichsforderung

1. Anfangsvermögen

a) Schmerzensgeld

b) Schenkungen aus dem Anfangsvermögen

c) Bewertung des Anfangsvermögens

2. Endvermögen

3. Ausgleichsanspruch

4. Kappungsgrenze

VI. Ehevertragliche Modifikation

VII. Auskunftspflichten

VIII. Aktuelle Situation und Ausblick

D. Persönliche Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den durch ein deutsch-französisches Abkommen eingeführten Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft. Das Hauptziel besteht darin, die Funktionsweise dieses neuen Instituts darzulegen, wesentliche Unterschiede zum gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft aufzuzeigen und die Bedeutung für die deutsch-französische Rechtspraxis sowie die europäische Rechtsangleichung kritisch zu beleuchten.

  • Soziale und rechtliche Rahmenbedingungen grenzüberschreitender Ehen
  • Vergleich der nationalen gesetzlichen Güterstände in Deutschland und Frankreich
  • Anwendungsbereich und Begründung der Wahl-Zugewinngemeinschaft
  • Berechnung des Zugewinnausgleichs und spezifische Besonderheiten
  • Bedeutung für die europäische Rechtsentwicklung und Praxisrelevanz

Auszug aus dem Buch

A. Einleitung

„So berechtigt es ist, die überaus positive Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg zu würdigen, so wichtig ist es, die Freundschaft stets aufs Neue mit Leben zu füllen.“ Die positive Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen und der Versuch, diese Beziehungen stetig zu fördern, spiegeln sich im Alltag der beiden einst verfeindeten Nationen deutlich wieder.

Die Tatsache, dass die jeweils andere Sprache in den Schulen der Länder unterrichtet wird, trägt dazu bei, dass die Verbindung zwischen den Bürgern beider Nationen beständig wächst. Begünstigt wird diese Entwicklung durch die Europäische Union als Raum ohne Binnengrenzen, der kurzweilige oder dauerhafte Aufenthalte im Nachbarland ermöglicht. Nicht selten mündet eine deutsch-französische Freundschaft in eine deutsch-französischen Ehe. Im Jahr 2009 wurden in Deutschland ca. 34.000 deutsch-französische Ehen eingegangen.

Im Vergleich zu anderen Ehen mit Auslandsberührung stellten diese die viertstärkste Gruppe gemischt nationaler Ehen im Land dar. Während sich die Eheschließung als weitestgehend unproblematisch erweist, kommt es im Scheidungsfall häufig zu Schwierigkeiten, vor allem wenn eine güterrechtliche Abwicklung vorgenommen werden muss. Dieser Problematik traten Deutschland und Frankreich in den vergangenen Jahren entgegen. Als Resultat der deutsch-französischen Zusammenarbeit fand der Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft im Mai 2013 Einzug in die nationalen Rechtsordnungen beider Staaten. Er stellt nicht nur ein Produkt deutsch-französischer Freundschaft dar, sondern verfolgt vor allem das Ziel einen Anstoß zur Harmonisierung des Familienrechts auf europäischer Ebene zu geben.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme deutsch-französischer Ehen und die daraus resultierende Notwendigkeit, güterrechtliche Herausforderungen bei Trennungen durch ein harmonisiertes Recht zu lösen.

B. Vorüberlegungen: Dieses Kapitel analysiert die soziale und rechtliche Ausgangssituation sowie das Bedürfnis nach einem neuen, zwischen den beiden Staaten abgestimmten Güterstand.

C. Der Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft: Das Hauptkapitel erläutert detailliert die Ausgestaltung, die Berechnungsmethoden des Zugewinns und die Besonderheiten im Vergleich zum bisherigen deutschen Recht.

D. Persönliche Stellungnahme: Der Verfasser bewertet das neue Institut kritisch, identifiziert Klärungsbedarf bei sprachlichen Divergenzen, sieht jedoch insgesamt einen positiven Beitrag zur europäischen Rechtsentwicklung.

Schlüsselwörter

Wahl-Zugewinngemeinschaft, deutsch-französisches Abkommen, Güterrecht, Zugewinnausgleich, Eherecht, internationales Privatrecht, Rechtsangleichung, Familienrecht, Vermögensverwaltung, Familienwohnung, Rechtsklarheit, grenzüberschreitende Ehen, europäische Rechtsentwicklung, Anfangsvermögen, Endvermögen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem deutsch-französischen Abkommen über den neuen Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft, der seit Mai 2013 existiert.

Welches ist das primäre Ziel der untersuchten Regelung?

Das Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen materiellen Güterrechts für deutsch-französische Ehepaare, um Rechtsunsicherheiten im Scheidungsfall zu minimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung umfasst den Anwendungsbereich, die Begründung des Güterstandes, die Vermögensverwaltung während der Ehe, die Berechnung des Zugewinnausgleichs und die kritische Würdigung der praktischen Relevanz.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine rechtsvergleichende und analysierende Hausarbeit, die auf Basis von Gesetzen, Literatur und offiziellen Dokumenten die neue Materie der Wahl-Zugewinngemeinschaft systematisch aufarbeitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der sozialen Ausgangslage, einen Vergleich mit dem bisherigen gesetzlichen Güterstand sowie eine detaillierte Erläuterung der einzelnen Artikel der Wahl-Zugewinngemeinschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Wahl-Zugewinngemeinschaft, Güterrecht, Zugewinnausgleich, Rechtsangleichung und internationales Privatrecht.

Wie unterscheidet sich die Kappungsgrenze von der deutschen Regelung?

Die Wahl-Zugewinngemeinschaft schützt den ausgleichspflichtigen Ehepartner mit negativem Anfangsvermögen stärker, da die Ausgleichsforderung auf das hälftige Endvermögen begrenzt ist.

Welche Bedenken äußert der Autor zur sprachlichen Auslegung?

Der Autor warnt vor Divergenzen durch unterschiedliche Begrifflichkeiten, wie etwa bei der Definition des "Bedarfs der Kinder" gegenüber der französischen Fassung der "Ausbildung der Kinder".

Final del extracto de 36 páginas  - subir

Detalles

Título
Der neue Güterstand der Wahlzugewinngemeinschaft
Universidad
University of Potsdam
Calificación
10 Punkte
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
36
No. de catálogo
V352741
ISBN (Ebook)
9783668390195
ISBN (Libro)
9783668390201
Idioma
Alemán
Etiqueta
Familienrecht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2014, Der neue Güterstand der Wahlzugewinngemeinschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352741
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Extracto de  36  Páginas
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