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Der Einsatz psychometrischer Verfahren im Coachingprozess

Titre: Der Einsatz psychometrischer Verfahren im Coachingprozess

Dossier / Travail , 2014 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Andreas Mamerow (Auteur)

Psychologie - Diagnostiques
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In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, in welchen Phasen des Coachingprozesses psychometrische Verfahren sinnvoll eingesetzt werden können. Hierzu werden zunächst die Qualitätskriterien psychometrischer Verfahren erläutert und die Phasen im Coachingprozess dargestellt. Im Anschluss werden exemplarisch einige geeignete Testverfahren vorgestellt und die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten der Testverfahren im Rahmen der Prozessphasen untersucht.

Psychometrische Testverfahren sind ein noch relativ junges Instrument in der psychologischen Forschung und Praxis. Auch wenn schon um 1900 erste Versuche unternommen wurden, Aspekte menschlicher Eigenschaften mit objektiven Methoden zu bestimmen und zu messen (z.B. Spearman, 1904), haben sich psychometrische Testverfahren erst in den letzten vierzig Jahren als Instrument für die Bereiche Psychologie, Bildung, Personalwesen und seit kurzem auch im Coaching etabliert. Untersuchungen aus Großbritannien zeigen, dass psychometrische Verfahren bereits von einer großen Anzahl von Coaches eingesetzt werden (88% in einer Stichprobe von 90 Coaches). Laut Aussage der Anwender dienen sie in erster Linie als Gesprächsanker bzw. Gesprächseröffnung (93,6%) im Coachingprozess und als wertvolle Datenquelle für die weitere Arbeit.

In der Coachingpraxis hat sich gezeigt, dass der Einsatz psychometrischer Verfahren sowohl für den Coach als auch für den Coachee selbst ein Gewinn sein kann, wenn sie sinnvoll und mit bedacht eingesetzt werden. Welchen Nutzen psychometrische Tests sowohl für den Coach als auch für den Coachee haben, wird im dritten Kapital dargestellt.

In der abschliessenden Zusammenfassung werden die Grenzen psychometrischer Testverfahren aufgezeigt. Dabei wird sowohl auf die Frage der Interpretation der Ergebnisse der Testverfahren eingegangen, als auch auf die Frage, was der Coach bei der Vermittlung der Ergebnisse von psychometrischen Tests an den Coachee zu berücksichtigen hat und welche Expertise er besitzen sollte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Psychometrische Testverfahren im Coaching

2. Psychometrische Verfahren im Coachingprozesses

2.1. Kennzeichen psychometrischer Verfahren

2.2. Phasen im Coachingprozess

2.3. Psychometrische Verfahren für das Coaching

2.3.1. Skala Allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung (SWE)

2.3.2. Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP)

2.3.3. Leistungsmotivationsinventar (LMI)

2.3.4. Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM)

3. Der Nutzen psychometrischer Verfahren im Coachingprozess

3.1. Der Nutzen für den Coach

3.2. Der Nutzen für den Coachee

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einsatz und Nutzen von psychometrischen Testverfahren innerhalb des Coachingprozesses. Es wird analysiert, in welchen Phasen des Coachings diese Instrumente sinnvoll eingesetzt werden können, um sowohl dem Coach als auch dem Coachee einen Mehrwert in Bezug auf Diagnose, Prozesssteuerung und Evaluation zu bieten.

  • Grundlagen und Qualitätskriterien psychometrischer Testverfahren
  • Integration psychometrischer Tests in die Phasen des Coaching-Prozesses
  • Vorstellung ausgewählter Testverfahren (SWE, BIP, LMI, AVEM)
  • Analyse des Nutzens für Coach und Coachee
  • Evaluation und Qualitätssicherung in der Coaching-Praxis

Auszug aus dem Buch

2.1. Kennzeichen psychometrischer Verfahren

Das standardisierte Vorgehen und die Testergebnisse in Form von validierten Zahlen und Daten unterscheidet psychometrische Testverfahren von anderen Verfahren wie z.B. das strukturierte Interview, Verhaltensbeobachtungen, einfachen Fragebögen oder Checklisten. Psychometrische Verfahren müssen bestimmte, wissenschaftlich überprüfte Gütekriterien erfüllen. Sie müssen objektiv und reliabel sein, über eine konstrukt- und kriterienbezogene Validität verfügen, an Normgruppen getestet sein und über standardisierte Vergleichsdaten verfügen (Böning & Kegel, 2013).

Die Standardisierung, die Anwendung unter vergleichbaren Bedingungen, gilt als Voraussetzung, dass Ergebnisse überhaupt miteinander verglichen werden können. Sie gewährleistet eine ausreichende Objektivität als eins der drei Hauptgütekriterien von Tests.

Die Reliabilität gibt Auskunft darüber, wie genau der jeweilige Test dasjenige misst, was er messen soll. Wird das Merkmal zuverlässig gemessen oder ist die Messung in zu großem Ausmaß mit Messfehlern behaftet?

Bei psychometrischen Verfahren kommt der Validität des Tests eine besondere Bedeutung zu. Sie gibt Auskunft darüber, in welchem Ausmaß der Test tatsächlich das misst, was er vorgibt inhaltlich zu messen. Misst das Verfahren tatsächlich das gewünschte Merkmal?

Hier liegt der tatsächliche Mehrwert psychometrischer Tests gegenüber anderen Verfahren (Bourne, 2008). Durch die relative Objektivierung der Daten steigt beim Coachee die Akzeptanz der Coachingbotschaften. Der Test erhält seinen besonderen Wert innerhalb der Coachingmassnahme dadurch, dass er das Ausmass der Sicherheit, mit der der Coachee seine Erkenntnisse gewinnt, deutlich erhöht. Psychometerische Verfahren können dadurch die Selbstreflexion des Coachees deutlich vertiefen und beschleunigen (Böning & Kegel 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Psychometrische Testverfahren im Coaching: Einführung in die historische Entwicklung und die Etablierung psychometrischer Verfahren als Instrumente im Coaching-Bereich.

2. Psychometrische Verfahren im Coachingprozesses: Erläuterung wissenschaftlicher Gütekriterien, Einordnung in das GROW-Modell sowie detaillierte Vorstellung spezifischer Testverfahren wie SWE, BIP, LMI und AVEM.

3. Der Nutzen psychometrischer Verfahren im Coachingprozess: Diskussion der Vorteile der Testanwendung, insbesondere hinsichtlich Professionalität für den Coach und gesteigerter Selbsterkenntnis beim Coachee.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Anwendungsmöglichkeiten sowie der Notwendigkeit einer hohen fachlichen Expertise beim Umgang mit Testergebnissen im Coaching.

Schlüsselwörter

Coaching, Psychometrie, Testverfahren, Coachingprozess, Selbstwirksamkeit, Persönlichkeitsdiagnostik, Coaching-Tools, Selbsterkenntnis, Prozesssteuerung, Evaluation, Professionalisierung, Validität, Reliabilität, Coaching-Methoden, Leistungsmotivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung psychometrischer Messinstrumente zur Unterstützung und Professionalisierung des Coaching-Prozesses.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Gütekriterien von Tests, die Einbettung in Coaching-Phasen nach dem GROW-Modell sowie spezifische Instrumente zur Persönlichkeits- und Motivationsdiagnostik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie psychometrische Verfahren sinnvoll zur Strukturierung und Wirksamkeitsmessung von Coachings eingesetzt werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich etablierter psychometrischer Testverfahren hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im Business-Coaching.

Was wird im Hauptteil detailliert beleuchtet?

Der Hauptteil analysiert neben den methodischen Grundlagen explizit die Verfahren SWE, BIP, LMI und AVEM hinsichtlich ihrer praktischen Einsatzmöglichkeiten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Konzepte sind psychometrische Diagnostik, Coaching-Prozess, Selbstrelexion und professionelle Interventionssteuerung.

Welche Rolle spielt das GROW-Modell in dieser Arbeit?

Das GROW-Modell dient als struktureller Rahmen, um zu veranschaulichen, in welchen Coaching-Phasen (Goal, Reality, Options, Will) psychometrische Tests besonders effektiv sind.

Welche besondere Vorsicht rät der Autor beim Umgang mit Testergebnissen?

Der Autor warnt vor einer Überbewertung der Ergebnisse und betont, dass Daten stets nur Hypothesen darstellen, die empathisch interpretiert und mit dem Coachee gemeinsam erarbeitet werden müssen.

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Résumé des informations

Titre
Der Einsatz psychometrischer Verfahren im Coachingprozess
Université
University of Cologne  (INeKO Institut an der Universität zu Köln)
Note
1,0
Auteur
Andreas Mamerow (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
16
N° de catalogue
V353157
ISBN (ebook)
9783668393950
ISBN (Livre)
9783668393967
Langue
allemand
mots-clé
Coaching Diagnostik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andreas Mamerow (Auteur), 2014, Der Einsatz psychometrischer Verfahren im Coachingprozess, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353157
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Extrait de  16  pages
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