Das Bildungssystem als Faktor für den Erfolg oder Misserfolg der Integration von MigrantInnen

Deutschland und Frankreich im Vergleich


Hausarbeit, 2013
18 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Integrationspolitik im Nationalstaat
2.1 Deutschland
2.1.1 Integrationsbegriffsverständnis in Deutschland
2.1.2 Einwanderungs- und Integrationskonzept in Deutschland seit 1950
2.1.3 Nationaler Aktionsplan Integration in Deutschland
2.1.4 Aktuelle Debatten
2.2 Frankreich
2.2.1 Integrationsbegriffsverständnis in Frankreich
2.2.2 Integrationskonzepte in Frankreich seit 1950
2.2.3 Aktuelles Integrationsmodell in Bezug auf Bildung
2.2.4 Aktuelle Debatten

3 Fallbeispiele
3.1 Türken in Deutschland
3.2 Maghrebiner in Frankreich

4 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Für Deutschland und Frankreich wird das Thema Integration immer relevanter. Dies zeigt sich daran, dass das Thema immer wieder in der öffentlichen Debatte steht. Sei es mit dem 2010 erschienen Buch von Thilo Sarrazin (SPD) „Deutschland schafft sich ab – Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“ oder den Aufständen in den französischen Vorstädten 2005.

Trotz der hohen Aktualität des Themas unterscheiden sich die beiden Länder im Umgang mit Integration von MigrantInnen stark voneinander.

Während in Deutschland lange galt, dass die MigrantInnen irgendwann in ihre Heimat zurückkehren und deshalb nicht stark integriert werden müssen („Gastarbeitermodell“), ging man in Frankreich davon aus, dass sich die MigrantInnen selbst integrieren würden.

Die Beantwortung meiner Forschungsfrage, wie sich Bildung auf die Integration von MigrantInnen auswirkt, bedient sich folgender Hypothese: Je höher das Bildungsniveau von Menschen mit Migrationshintergrund, desto besser die Integrationschancen.

Zur Beantwortung meiner Forschungsfrage ziehe ich zunächst in Kapitel 2 die Integrationskonzepte sowohl Deutschlands als auch Frankreichs heran. Ersteinmal beschäftige ich mich in Kapitel 2 mit der Begriffsdefinition von Integration in beiden Ländern. Dann gehe ich sowohl auf die aktuellen als auch auf die historischen Entwicklungen der Integrationskonzepte ein, des weiteren erläutere ich abschließend zu Kapitel 2 die aktuellen Debatten in beiden Ländern.

Ergänzend zum Kapitel 2 geht es im 3. Kapitel um die Bildungspolitik in beiden Ländern mit dem Fokus auf die Einbeziehung von MigrantInnen, wobei ich junge in Deutschland lebende Türken und junge in Frankreich lebende Maghrebiner als Fallbeispiele heranziehen möchte.

Zum Schluss fasse ich den Vergleich der beiden Länder kurz zusammen und komme anschließend zu meinem Fazit.

2 Integrationspolitik im Nationalstaat

2.1 Deutschland

2.1.1 Integrationsbegriffsverständnis in Deutschland

Der Begriff „Integration“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet in der Soziologie „Verbindung einer Vielheit von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit“[1].

In Deutschland hielt man die Integration von Zuwanderern lange Zeit für unnötig, da man davon ausging, die GastarbeiterInnen und MigrantInnen würden nach geraumer Zeit in ihre Heimat zurückkehren. Auch die Arbeitsmigranten selbst lebten mit dieser Rückkehrillusion.[2]

Heute weiß man in Deutschland, wie wichtig die Integration von MigrantInnen ist, die durch den demographischen Wandel auch immer mehr an Bedeutung gewinnt.

2.1.2 Einwanderungs- und Integrationskonzept in Deutschland seit 1950

Lange galt Deutschland als „nicht“-Einwanderungsland. Das wird auch klar, wenn man sich das Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz von 1913 ansieht, dass noch bis 1990 galt.

Trotz dessen warb man in Deutschland ab 1955 „Gastarbeiter“ aus Italien an, die aufgrund des Wiederaufbaus im Nachkriegsdeutschland dringend gebraucht wurden. Es folgten 1960 Spanier und Griechen, 1961 schoss man ein Abkommen mit der Türkei, 1964 mit Portugal und 1968 mit dem damaligen Jugoslawien. Aufgrund des „Gastarbeiterstatus“ wurden diese Menschen jedoch nicht wirklich integriert, da man jahrzehntelang davon ausging, sie verließen Deutschland wieder. Von 1955 bis zum Anwerbestopp 1973 kamen ca. 14 Millionen MigrantInnen in den BRD, ca. 11 Millionen zogen in diesen Jahren auch wieder weg.[3] So wurde die BRD schon in ihrer frühen Phase zum Einwanderungsland ohne, dass dies von der breiten Öffentlichkeit diskutiert und registriert wurde.

„Aus diesem Grund beschloss die Bundesregierung 1978, einen „Beauftragten zur Förderung der Integration der ausländischen Arbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen“ zu berufen.“ Obwohl dieses Ressort des Ausländerbeauftragten an das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung gebunden war, sollte sich der Beauftragte um alle Bereich des Lebens der ausländischen Mitbürger kümmern und die deutsche Bevölkerung für Integration sensibilisieren.[4]

1979/80 gab es sogar die ersten Integrationskonzepte und der erste „Ausländerbeauftragte“ der Bundesregierung Heinz Kühn (SPD) kritisierte die bisherige Ausländerpolitik und forderte Eingliederungsmaßnahmen (z.B. Kommunalwahlrecht für Ausländer). Er sagte sogar den demographischen Wandel voraus und wies auf die sich daraus ergebenden Folgen auf dem Arbeitsmarkt hin. Es gebe keine „Gastarbeiter“ mehr, sondern Einwanderer.[5]

Allerdings blieb die Bundesregierung SPD/FDP weit hinter den Forderungen Kühns und lehnte das Kommunalwahlrecht für Ausländer und auch die erleichterte Einbürgerung ab.

1991 änderte man das Ausländergesetz zumindest so weit, dass es nun einen Rechtsanspruch auf Einbürgerung gibt. Schon lange vor dieser Änderung gab es von Kirchen- und Wohlfahrtsverbänden Bemühungen in diese Richtung, nicht zu Letzt, da durch Angriffe auf Ausländer (Mölln, Hoyerswerda, Solingen) die Ausländerpolitik als defizitär und schlechter als bei den europäischen Nachbarn angesehen wurde.

Nach fast 20 Jahren kündigte sich dann einen Wandel in der Integrations- und Ausländerpolitik an. 1998 gab es von der neuen Bundesregierung SPD/Bündnis 90/Die Grünen ein klares Bekenntnis zu Deutschland als Einwanderungsland.

Den ersten Wendepunkt stellte die erleichterte Einbürgerung von Kindern mit Migrationshintergrund dar. Somit wurde aus dem „ius sanguinis“, dem Recht des Blutes das „ius soli“, das Recht des Bodens. Das bedeutet, die Kinder die in Deutschland geboren werden, erhalten auch die deutsche Staatsangehörigkeit und müssen nicht zwangsläufig die Staatsangehörigkeit ihrer Eltern übernehmen, allerdings sind sie dazu verpflichtet sich mit der Vollendung des 23. Lebensjahres für eine Staatsangehörigkeit entscheiden. Das veraltete Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz ist damit nicht mehr gültig.

In der Broschüre zum Staatsangehörigkeitsgesetz der Bundesregierung 1999 stellte die Bundesregierung zum ersten mal schriftlich fest, dass Deutschland ein Einwanderungsland geworden ist.[6]

Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) setzte schon im Sommer 2000 eine Zuwanderungskommission ein. Diese unabhängige Kommission, auch Süssmuth-Kommission, da Rita Süssmuth (CDU) den Vorsitz hatte, setzte sich aus verschiedenen Vertretern von Gewerkschaften, der Kirche und anderen gesellschaftlich wichtigen Akteuren zusammen. In ihrem Abschlussbericht fordert die Kommission einen Integrationsplan, dieser soll die gesteuerte Zuwanderung von ausgebildeten Fachkräften, ein Asylgrundrecht und natürlich auch die Integration der MigrantInnen umfassen.

Nach fast 3 Jähriger Debatte um ein neues Zuwanderungsgesetz, gelang es der Bundesregierung aus SPD und Bündnis 90/ Die Grünen zusammen mit der Opposition einen Kompromiss zu finden. Dieser Zuwanderungskompromiss stand von Anfang an unter der Überschrift „Gesetz zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung und zur Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsbürgern und Ausländern (Zuwanderungsgesetz)“[7] und trat am 1.Januar 2005 in kraft. Das neue Zuwanderungsgesetz wurde oftmals kritisiert, da es selbst Juristen schwer falle es zur durchschauen.

Drei der größten Veränderungen waren, dass es nun statt 5 Aufenthaltstiteln nur noch 2 (befristeter Aufenthalt und unbefristeter Aufenthalt) gibt und die Schaffung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die dritte und wohl größte Änderung war, dass zum ersten mal ein Integrationsanspruch für Neuzuwanderer eingeführt wurde. Dieser Integrationsanspruch bezieht sich hauptsächlich auf Sprachkurse. Wer nicht an diesen Sprachkursen teilnimmt, muss mit staatlichen Sanktionen rechnen. Alle Kosten der Integrationskurse übernimmt die Bundesrepublik Deutschland. Für Bürger der Europäischen Union besteht seit der Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes nur noch eine behördliche Meldepflicht, wie für Deutsche auch.

2005 erklärte die Große Koalition das Thema Integration zu einer Schwerpunktaufgabe. Tatsächlich steuerte die Koalition aus SPD und CDU/CSU einen integrationspolitischen Kurs.[8] 2006 stellte Wolfgang Schäuble fest: „Der Islam ist Teil Deutschlands und Teil Europas. Er ist Teil unserer Gegenwart und er ist Teil unserer Zukunft.“

Seit eben diesem Jahr gibt es die Deutsche Islam Konferenz (DIK), bei der sich Vertreter aus Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Politik und Sportvereinen treffen, um Lösungsvorschläge zu Problem von MigrantInnen erarbeiten. Daraus wurde 2007 der Nationale Integrationsplan (NIP) entwickelt. Dieser gibt Handlungsspielräume für die Integration von Migrantinnen vor, beschreibt aber keine Finanzierung.

Die Arbeitsgruppen der DIK verabschiedete bis 2009 verschiedene Empfehlungen, die sich vor allem der Vorbeugung von Islamfeindlichkeit widmeten (Einführung von islamischem Religionsunterricht, Bau und Betrieb von Moscheen etc.).

Aus dem Wahlkampf 2009 hielten die Parteien das Thema Integration weitestgehend raus. Im Koalitionsvertrag von FDP und CDU/CSU wird die Wichtigkeit von Integration beschrieben und die Weiterentwicklung des NIP zu einem Aktionsplan angedacht, da dieser sich mit klar definierten Zielen leichter überprüfen ließe.[9]

Christian Wulff wiederholte als Bundespräsident 2010, was Schäuble gesagt hatte, jedoch löste er damit eine Kontroverse aus. Der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) distanzierte sich gleich bei seinem Amtsantritt im März 2011 von den Worten des Bundespräsidenten und sagte, die in der Bundesrepublik lebenden Menschen islamischen Glaubens gehörten natürlich zu Deutschland, »dass aber der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen« ließe.[10]

2.1.3 Nationaler Aktionsplan Integration in Deutschland

Auf dem 5. Integrationsgipfel, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 31.01.2012 einlud, wurde der Nationale Aktionsplan Integration als Weiterentwicklung des NIP 2007 vorgestellt. Im Vorwort der Kanzlerin heißt es: „Fast jeder Fünfte der deutschen Bevölkerung hat ausländische Wurzeln. Viele von ihnen leben in Deutschland bereits in der dritten oder vierten Generation, mehr als die Hälfte hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Während die Gesamtbevölkerung abnimmt, wächst der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund weiter an. Deshalb ist Integration eine Frage von nationaler Bedeutung.“[11]

Der Aktionsplan Integration wurde vom Bund, den Ländern und Kommunen aber auch von MigrantInnen-Verbänden initiiert und bearbeitet.

Außer Berichte aus verschiedenen Dialogforen enthält der Aktionsplan auch die Maßnahmen der Bundesregierung, wie z.B. „Frühkindliche Erziehung“, „Bildung, Ausbildung, Weiterbildung“, „Arbeitsmarkt und Erwerbsleben“ aber auch Themen wie „Integration vor Ort“ und „Integrationskurse“ werden wieder behandelt.[12]

2.1.3.1 Nationaler Aktionsplan Integration in Bezug auf Bildung

Im Nationalen Aktionsplan Integration ist Bildung ein wichtiges Thema.

Frühkindliche Bildung: Im Gegensatz zum NAP, bei dem der Schwerpunkt der frühkindlichen Bildung auf Spracherwerb lag, soll der Nationale Aktionsplan Integration das Thema weiter beleuchten. Es wurden vom Bund, den Ländern und den Kommunen drei Hauptziele formuliert:

1. Chancengerechtigkeit für alle Kinder durch Angebote früher Erziehung, Bildung und Betreuung
2. Weiterentwicklung der Qualität früher Erziehung, Bildung und Betreuung in allen Formen der Kindertagesbetreuung
3. Partizipation von Eltern als Qualitätsmerkmal frühkindlicher Bildung

Da die Sprache oft einen großen Einfluss hat auf Erfolg oder Misserfolg im Bildungsgang eines Kindes bzw. Jugendlichen mit Migrationshintergrund, setzt der Nationale Aktionsplan Integration auf die frühe Bildung von Kindern mit Migrationshintergrund und den frühen Zugang zu Bildungseinrichtung wie Kindergärten.

Für diese Erleichterung unterstützt der Bund Initiativen wie „Offensive frühe Chancen: Programmschwerpunkt Kitas, Sprache und Integration“. Außerdem setzt der Bund auf die Weiterbildung früh pädagogischer Fachkräfte. Mit der Initiative „Bildungs-Brücken – Elternqualifizierung für bessere Bildungschancen in Migrantenfamilien“ will die Bundesregierung Eltern, dabei unterstützen den Bildungsweg ihrer Kinder zu Planen.

Bildung, Ausbildung, Weiterbildung:

Es wurden primär vier Ziele vereinbart, denen die Länder zustimmten. Zum einen sollen die „Rahmenbedingungen für gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten und Zugänge zu Bildung, Ausbildung und allgemeiner Weiterbildung“ optimiert werden, zum anderen die

Übergänge im Bildungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungssystem gestaltet und Anschlüsse gesichert werden die Durchlässigkeit des Bildungssystems soll ausgebaut werden. Die individuelle Förderung wird verstärkt und die Potenziale von Kindern, Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen mit Migrationshintergrund sollen gefördert werden. Des weiteren soll die Berichterstattung in Deutschland über Bildung weiterentwickelt werden (Nationaler Aktionsplan Integration 2012:12).

Der Bund unterstützt lt. Aktionsplan das Bildungsmanagement in 40 Kreisen und kreisfreien Städten.

Der Bund will mit seiner Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ Jugendlichen mit Migrationshintergrund helfen, die Bildungskette bis zum Ausbildungsabschluss fortzuführen und so auch dem demographischen Wandel und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Diese Maßnahme soll ergänzt werden von der Initiative „Jugend stärken“, bei der an 800 Einsatzstellen Jugendliche mit Migrationshintergrund beim Übergang zwischen Schule und Beruf unterstützt werden sollen. Des weiteren gibt es viele Programmelemente, für die der Bund verschiedene Unternehmen gewinnen will, die selbst von Menschen mit Migrationshintergrund geleitet werden, damit diese Ausbildung für Jugendliche anbieten.

So sollen ausbildungswillige Jugendliche vor allem mit Migrationshintergrund mit UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund zusammengeführt und von Vermittlern von Kammern und anderen Wirtschaftsorganisationen begleitet und unterstützt werden.

2.1.4 Aktuelle Debatten

2010 löste Thilo Sarrazin mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab – Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“ eine heftige Debatte um den Willen der Muslime sich zu integrieren und um den Stand ihrer Integration aus, in Wahrheit ging es bei dieser von Sarrazin angestoßenen Debatte allerdings um „Ängste, Ressentiments und rassistische Abwehrreaktionen“[13] so Naika Foroutan, die es sich 2010 zur Aufgabe machte, Sarrazins Thesen zu überprüfen.

Recep Tayyip Erdogan, Ministerpräsident der Türkei, löste 2011 die „deutsch-türkische Sprachdebatte“[14] aus. Er forderte, türkische Kinder sollen erst die türkische und dann die deutsche Sprache lernen. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer hielt dagegen: „Die Sprache des Landes, in dem man auf Dauer lebt, muss Vorrang haben.“[15] Erdogan löste mit seiner Aussage heftige Reaktionen bei FDP- und Unionspolitikern aus, während Kanzlerin Merkel relativ gelassen blieb, sie setze darauf, dass junge Türken trotzdem auch Deutsch lernen.[16]

2013 Wahlkampfthema: „Doppelpass“.

Im Bundestagswahlkampf gehört das Thema doppelte Staatsangehörigkeit fast zur Tagesordnung. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) fordert mehr doppelte Staatsbürgerschaften für MigrantInnen. Selbst die Kanzlerin, die oftmals auf Konsens aus ist, meldet sich in dieser Debatte zu Wort und sieht keinen Handlungsbedarf für eine Erleichterung des Erhaltes der doppelten Staatsbürgerschaft. Alexander Dobrindt (CSU-Generalsekretär) geht sogar noch weiter: Die deutsche Staatsbürgerschaft ist kein Ramschartikel, den man billig verscherbelt.“[17]

An Hand dieser fast jährlich geführten Debatten um Integration, zeigt sich wie wichtig das Thema ist.

[...]


[1] Duden: Definition Integration

[2] Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun et al. 2011: 4

[3] Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun et al. 2011: 4

[4] http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/AmtUndPerson/heinz-kuehn.html

[5] http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/AmtUndPerson/heinz-kuehn.html

[6] Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun et al. 2011: 5

[7] Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun et al. 2011: 5

[8] Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun et al. 2011: 7

[9] Koalitionsvertrag CDU/CSU und FDP 2009: 74

[10] Pro. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun et al. 2011: 7

[11] Nationaler Aktionsplan Integration – Zusammenhalt stärken, Teilhabe verwirklichen, Angela Merkel 2012: 5

[12] Nationaler Aktionsplan Integration 2012

[13] Naika Foroutan „Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand“ 2010, S.69

[14] http://www.stern.de/politik/deutschland/integrationsdebatte-erdogan-loest-deutsch-tuerkische-sprachdebatte-aus-1658869.html

[15] http://www.stern.de/politik/deutschland/integrationsdebatte-erdogan-loest-deutsch-tuerkische-sprachdebatte-aus-1658869.html

[16] http://www.stern.de/politik/deutschland/integrationsdebatte-erdogan-loest-deutsch-tuerkische-sprachdebatte-aus-1658869.html

[17] http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-02/merkel-doppelte-staatsbuergerschaft

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Das Bildungssystem als Faktor für den Erfolg oder Misserfolg der Integration von MigrantInnen
Untertitel
Deutschland und Frankreich im Vergleich
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Otto Suhr Institut)
Note
2,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
18
Katalognummer
V354044
ISBN (eBook)
9783668403086
ISBN (Buch)
9783668403093
Dateigröße
473 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Staats- und Nationenverständnis: Deutschland und Frankreich im Vergleich
Arbeit zitieren
Sarah Kutscher (Autor), 2013, Das Bildungssystem als Faktor für den Erfolg oder Misserfolg der Integration von MigrantInnen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354044

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