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Herausforderung Pflegedokumentation. Möglichkeiten und Nachteile EDV-gestützter Dokumentationssysteme in der stationären Altenhilfe

Título: Herausforderung Pflegedokumentation. Möglichkeiten und Nachteile EDV-gestützter Dokumentationssysteme in der stationären Altenhilfe

Tesis , 2013 , 98 Páginas , Calificación: 1,1

Autor:in: Frank Fischer (Autor)

Ciencias de la enfermería - Gestión de enfermería
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Ziel der Arbeit ist es, zunächst die vielfältigen qualitativen und quantitativen Anforderungen aufzuzeigen, die im Bereich der stationären Altenhilfe an die Pflegedokumentation gestellt werden. Auf diesem Hintergrund wird untersucht, ob EDV-Dokumentationssysteme die erwünschte Entlastung erbringen und eine Steigerung der Dokumentationsqualität in der Praxis der stationären Altenhilfe ermöglichen. Insbesondere gilt das Augenmerk den Anforderungen an die EDV-Dokumentationssysteme sowie den Voraussetzungen und Einflussfaktoren, welche innerhalb der Einrichtungen für deren erfolgreiche Einführung und Umsetzung zu berücksichtigen sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Thematik und Strukturierung der Arbeit

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2 Anforderungen an die Pflegedokumentation

2.1 Der Pflegeprozess

2.2 Die Dokumentation des Pflegeprozesses

2.2.1 Die Pflegeanamnese

2.2.2 Die Pflegediagnose

2.2.3 Festlegen der Pflegeziele

2.2.4 Planung der Pflegemaßnahmen

2.2.5 Durchführung der Pflegemaßnahmen

2.2.6 Pflegeevaluation – Bewertung der Pflegemaßnahmen

2.3 Gesetzliche Anforderungen

2.4 Qualitätssichernde Anforderungen im SGB XI

2.5 Steuer- und Analyseinstrument interner Prozesse

2.6 Sicherstellung der innerbetrieblichen und interdisziplinären Kommunikation

2.7 Haftungsrechtliche Begründungen

3 Dokumentationssysteme in der Praxis

3.1 Vorteile der papiergestützten Pflegedokumentation

3.2 Nachteile der papiergestützten Pflegedokumentation

3.3 Vorteile einer EDV-gestützten Pflegedokumentation

3.4 Nachteile einer EDV-gestützten Pflegedokumentation

4 Einflussfaktoren bei Pflegekräften auf die Akzeptanz einer EDV-gestützten Pflegedokumentation

4.1 Vorbemerkung

4.2 Theoretische Grundlagen zur Einführung neuer Technologien in Organisationen

4.3 Einflussfaktoren mit eher positiven Wirkungen

4.4 Einflussfaktoren mit eher negativen Wirkungen

4.5 Zusammenfassung

5 Empirische Untersuchung

5.1 Fragestellung und Ziel

5.2 Methodisches Vorgehen

5.3 Der Fragebogen

5.4 Ergebnisse

5.4.1 Rücklaufquote und sozialstatistische Befunde

5.4.2 Hypothesenprüfung und weitere Ergebnisse

5.5 Diskussion der Ergebnisse

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Anforderungen an die Pflegedokumentation in der stationären Altenhilfe sowie die Analyse der Auswirkungen EDV-gestützter Systeme auf die Qualität, Akzeptanz und Prozesse in der täglichen Pflegepraxis.

  • Anforderungen an die Pflegedokumentation (qualitativ, quantitativ, rechtlich)
  • Vergleich von papiergestützten und EDV-gestützten Dokumentationssystemen
  • Einflussfaktoren bei Pflegekräften auf die Akzeptanz neuer Technologien
  • Empirische Studie zur Verbreitung und Erfahrung mit EDV-Systemen in Pflegeheimen

Auszug aus dem Buch

3.2 Nachteile der papiergestützten Pflegedokumentation

Obwohl seit 1985 die Pflegdokumentation anhand des Pflegeprozesses gesetzlich festgeschrieben wurde, kommen Ammenwerth et al. über 15 Jahre später zu einem enttäuschenden Urteil in der Betrachtung der papiergestützten Pflegedokumentation:

„So ist die Pflegedokumentation häufig unvollständig geführt in Bezug auf Informationssammlung, Probleme und Ressourcen, getroffene Maßnahmen, Evaluation der Pflegeinterventionen sowie Pflegebericht. Als besonders problematisch gilt die Unvollständigkeit in Bezug auf die Datierung und die persönliche Unterschrift der jeweiligen Verantwortlichen. Häufig kann beobachtet werden, dass die vorgegebenen Formulare nicht den Vorgaben entsprechend angewandt werden. So werden etwa Maßnahmen in der Problemspalte eingetragen, oder andere Felder der Formulare nicht richtig ausgefüllt oder falsch genutzt. Häufig gelingt es den Dokumentierenden nicht oder nur lückenhaft, Ziele zu benennen, diesen Zielen geeignete Interventionen zuzuordnen und dann entsprechend zu handeln. Auch sprachlich bestehen häufig Probleme, geeignete Formulierungen zu finden. Vielfach findet die Dokumentation nicht zeitnah statt, sondern es wird nachträglich und aus dem Gedächtnis heraus dokumentiert, was zu Unvollständigkeiten der Dokumentation führen kann. Und schließlich ist die konventionelle Dokumentation ein Unikat, welches nur jeweils an einem Ort verfügbar sein kann“ (Ammenwerth et al. 2002:85).

Diese Einschätzung wurde von vielen Autoren in den Folgejahren immer wieder aufgegriffen und diente als Ausgangspunkt einiger empirischer Untersuchungen zum Einsatz von EDV-gestützten gegenüber papiergestützten Systemen in der Pflegedokumentation (vgl. Schaubmayr 2004; Schaubmayr 2007; Steffan 2007; Kreidenweis 2008; Zieme 2010; Albrecht 2010; Meyer und Fleischmann 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in die Thematik und Strukturierung der Arbeit: Diese Einführung erläutert die Problemstellung der zunehmenden bürokratischen Anforderungen in der Altenpflege und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2 Anforderungen an die Pflegedokumentation: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des Pflegeprozesses und die vielfältigen rechtlichen sowie qualitätssichernden Anforderungen dargelegt.

3 Dokumentationssysteme in der Praxis: Hier werden die Vor- und Nachteile von papiergebundenen gegenüber elektronischen Systemen basierend auf aktueller Literatur analysiert.

4 Einflussfaktoren bei Pflegekräften auf die Akzeptanz einer EDV-gestützten Pflegedokumentation: Dieses Kapitel widmet sich den theoretischen Modellen zur Technologieakzeptanz und identifiziert förderliche sowie hemmende Einflussfaktoren auf das Personal.

5 Empirische Untersuchung: Dieser Teil beschreibt das methodische Vorgehen der Befragung von Einrichtungsleitungen und präsentiert die erzielten Ergebnisse sowie deren Diskussion.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der digitalen Pflegedokumentation.

Schlüsselwörter

Pflegedokumentation, Altenhilfe, EDV-Systeme, Pflegeprozess, Akzeptanz, Pflegequalität, MDK, Dokumentationsaufwand, Personalmanagement, IT-Einführung, Pflegemanagement, Qualitätssicherung, Digitalisierung, Empirische Untersuchung, Dokumentationssysteme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Herausforderungen der Pflegedokumentation in der stationären Altenhilfe und vergleicht dabei traditionelle Papierdokumentation mit modernen EDV-gestützten Systemen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen gesetzliche und qualitative Anforderungen an die Dokumentation, die Vor- und Nachteile der eingesetzten Systeme sowie Faktoren, die die Akzeptanz der Pflegekräfte bei der Einführung neuer IT beeinflussen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, ob EDV-Systeme die Dokumentationsqualität steigern und das Pflegepersonal entlasten können, und welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung nötig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturrecherche sowie eine empirische, schriftliche Befragung (Online-Fragebogen) von 30 Heim- und Pflegedienstleitungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Modelle (FITT- und TOM-Modell) vorgestellt und empirisch überprüft, ob eine Korrelation zwischen der Nutzung von EDV und der empfundenen Qualität sowie Zeitersparnis besteht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Pflegedokumentation, EDV-Einsatz in der Altenpflege, Akzeptanz von Technologien, Pflegeprozessmodell und Qualitätssicherung.

Wird durch EDV-Systeme automatisch Zeit eingespart?

Die Studie zeigt, dass zwar eine hohe Übereinstimmung herrscht, dass EDV Zeit einsparen könnte, die Anwender den Zeitbedarf in der Praxis dennoch als weiterhin sehr hoch einstufen.

Wie stehen die Führungskräfte zur Digitalisierung?

Die Mehrheit ist zufrieden mit ihren Systemen, zeigt sich jedoch zurückhaltend bei der Frage nach einer vollständigen Umstellung und priorisiert weiterhin die Schulung der Mitarbeiter im bestehenden System.

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Detalles

Título
Herausforderung Pflegedokumentation. Möglichkeiten und Nachteile EDV-gestützter Dokumentationssysteme in der stationären Altenhilfe
Universidad
University of Applied Sciences Hamburg
Calificación
1,1
Autor
Frank Fischer (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
98
No. de catálogo
V354569
ISBN (Ebook)
9783668408821
ISBN (Libro)
9783668408838
Idioma
Alemán
Etiqueta
herausforderung pflegedokumentation möglichkeiten nachteile edv-gestützter dokumentationssysteme altenhilfe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Frank Fischer (Autor), 2013, Herausforderung Pflegedokumentation. Möglichkeiten und Nachteile EDV-gestützter Dokumentationssysteme in der stationären Altenhilfe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354569
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