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Auf welche Weise sind transkulturelle Kompetenzen der Mitarbeiter im Krankenhaus nutzbar?

Título: Auf welche Weise sind transkulturelle Kompetenzen der Mitarbeiter im Krankenhaus nutzbar?

Tesis (Bachelor) , 2015 , 110 Páginas

Autor:in: Christopher Siefert (Autor), Erik Marquardt (Autor)

Ciencias de la enfermería - Gestión de enfermería
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Hintergrund: Kulturelle Vielfalt innerhalb der Gesellschaft spielt eine immer größer werdende Rolle in der heutigen Zeit, die durch Globalisierungsprozesse geprägt ist. Dies hat Einfluss, der sich in Krankenhäusern sowohl auf Mitarbeiter_innenebene als auch auf Patient_innenebene zeigt. Migration spielt hierbei ebenfalls eine Rolle, da hierdurch eine kulturelle Vielfalt bedingt wird.

Zielsetzung: Ziel der Arbeit ist es, transkulturelle Kompetenzen der Mitarbeiter_innen in Krankenhäusern und das Management der kulturellen Diversität der Belegschaft darzustellen. Darüber hinaus soll geklärt werden, ob dazu eine kulturelle Öffnung der Krankenhäuser nötig ist.

Ergebnisse: Migration und Gesundheit stehen in einer komplexen Wechselwirkungsbeziehung. Das gezielte Management der kulturellen Diversität der Mitarbeiter_innen in Krankenhäusern ermöglicht es, sowohl der eigenen Belegschaft als auch den Kund_innen gerecht zu werden. Es stehen eine Reihe von Modellen, Methoden und Instrumenten zur Verfügung, sowohl ein Diversity Management als auch transkulturelle Kompetenzen im Krankenhaus zu implementieren.

Schlussfolgerung: Diversity Management und transkulturelle Kompetenzen der Mitarbeiter_innen sind als wichtiges Tool zu betrachten, das es zu nutzen gilt. In die Praxis der Krankenhäuser scheint dies bisher nur begrenzt Einzug erhalten zu haben. Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass die kulturelle Öffnung der deutschen Krankenhäuser bisher nur bedingt stattgefunden hat.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kultur

2.1 Historischer Überblick

2.2 Der Kulturbegriff

2.2.1 Der enge Kulturbegriff

2.2.2 Der erweiterte Kulturbegriff

2.2.3 Das Multi-, Inter- und Transkulturalitätskonzept

2.2.4 Ebenen und Schichten von Kultur

2.2.5 Abschließende Betrachtung zum Kulturbegriff

2.3 Transkulturelle Kompetenz

2.4 Pflegekonzepte und –theorien zur transkulturellen Pflege

2.4.1 Sunrise – Modell nach Leininger

2.4.2 Transkulturelles Pflegekonzept nach Andrews und Boyle

2.4.3 Konzept nach Arthur Kleinmann

2.4.4 Transkulturelles Kompetenzmodell nach Ewald Kiel

2.4.5 Interkulturelles Kommunikationsmodell nach Orque

2.5. Potentielle Spannungsfelder

2.5.1 Allgemeine Spannungsfelder

2.5.2 Kommunikationsbedingte Spannungsfelder

2.6 Rechtliche Grundlagen

3. Migration

3.1 Definition

3.2 Gründe und Formen der Migration

3.3 Migration und Gesundheit

3.3.1 Definition von Gesundheit

3.3.2 Gesundheit von Migrant_innen

4. Personalmanagement im kulturellen Kontext

4.1 Interkulturelles Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

4.1.1.Interkulturelles Marketing

4.1.2 Interkulturelle Öffentlichkeitsarbeit

4.2 Diversity Management

4.2.1 Allgemeines Diversity Management-Konzept

4.2.2 Interkulturelles Diversity Management

4.2.3 Diversity Management in Deutschland allgemein

4.2.4 Diversity Management im Krankenhaus

5. Das Krankenhaus

5.1 Personalstruktur in deutschen Krankenhäusern

5.2 Patient_innenzahlen in deutschen Krankenhäusern

5.3 Patient_innen als Kund_innen

5.3.1 Sprachliche Maßnahmen zur Kund_innenausrichtung

5.3.2 Sonstige Maßnahmen zur Kund_innenausrichtung

5.4 Die kulturelle Öffnung der Krankenhäuser

5.5 Die Finanzierung und Versorgung

5.5.1 Gesetzliche Kankenversicherungs- und private Krankenversicherungs- finanzierte Patient_innen

5.5.2 Selbstzahler_innen

6. Diskussion

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die transkulturellen Kompetenzen von Krankenhausmitarbeitern sowie das Management kultureller Diversität innerhalb der Belegschaft darzustellen und zu untersuchen, ob eine kulturelle Öffnung der Krankenhäuser notwendig ist, um den Anforderungen einer vielfältigen Gesellschaft gerecht zu werden.

  • Kulturverständnis und transkulturelle Pflegekonzepte
  • Migration, Gesundheit und die gesundheitliche Lage von Migranten
  • Diversity Management im klinischen Kontext
  • Kulturelle Öffnung und Patientenorientierung in Krankenhäusern
  • Finanzierungs- und Versorgungsaspekte im kulturellen Kontext

Auszug aus dem Buch

2.2.4 Ebenen und Schichten von Kultur

Da Kulturen, wie bereits genannt, eine Heterogenitätscharakteristik aufweisen, sind sie als komplexes Konstrukt zu verstehen, bei dem es unterschiedliche Schichten und Ebenen gibt, die sich jeweils bedingen und somit interdependent sind. Der niederländische Sozialpsychologe Geert Hofstede verglich dieses Phänomen mit einem Computer und sprach in diesem Zuge von einer kollektiven Programmierung (vgl. Lenthe 2011, S. 24, S. 33). Im Rahmen dieser Metaphorik verglich er Kulturen mit der mentalen Software eines Computers (ebd., S. 24). Neben der Kultur machte für ihn die menschliche Natur die Persönlichkeit eines Menschen aus. Hofstede machte dies mit einer pyramidalen Darstellung deutlich, an deren Spitze als oberste Schicht die Persönlichkeit eines Menschen steht. Die Persönlichkeit unterscheidet sich individuell von Mensch zu Mensch und ist dadurch gekennzeichnet, dass sie sowohl Erlerntes als auch Erlebtes in sich vereint.

Mit dem erlernten Element meint Hofstede die Kultur, die als kollektive Programmierung zu verstehen sei. Er spricht von kollektiver Programmierung, da er die Ansicht vertritt, dass Mitglieder der selben Gruppe zum Teil die selben gruppenspezifischen Dinge (wie zum Beispiel Prägungen, Wertvorstellungen usw.) teilen, durch die sie sich von anderen Gruppen unterscheiden (vgl. ebd., S. 24-26). Die Persönlichkeit unterscheidet Menschen voneinander und ist einzigartig. Die mittlere Ebene stellt in diesem Modell die Kultur dar, die als gruppenspezifisches und erlerntes Phänomen gekennzeichnet ist. Hier treffen die Merkmale aufeinander, die eine bestimmte Gruppe ausmachen. Auch werden Dinge, die die menschliche Natur ausmachen, gruppenspezifisch unterschiedlich gewichtet und bewertet. Die Kultur dient als Matrize, an der sich Handlungen anlehnen und ableiten lassen. Sie ist somit ein Bezugsrahmen und gruppenspezifisches Orientierungssystem (vgl. ebd., S. 25).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende kulturelle Vielfalt der Gesellschaft und verdeutlicht die Notwendigkeit für Unternehmen, insbesondere Krankenhäuser, sich an die veränderten Bedürfnisse ihrer Belegschaft und Kundschaft anzupassen.

2. Kultur: Dieses Kapitel definiert und diskutiert den Kulturbegriff aus historischer Sicht, untersucht transkulturelle Pflegekonzepte sowie Spannungsfelder und legt die rechtlichen Grundlagen für eine interkulturelle Ausrichtung dar.

3. Migration: Hier werden der Begriff der Migration sowie Gründe und Formen der Migration definiert und der komplexe Zusammenhang zwischen Migration und Gesundheit analysiert.

4. Personalmanagement im kulturellen Kontext: Das Kapitel befasst sich mit interkulturellem Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und der Implementierung von Diversity Management in Krankenhäusern als strategisches Führungsinstrument.

5. Das Krankenhaus: Dieses Kapitel analysiert die Personalstruktur, Patientenzahlen und die spezifischen Herausforderungen bei der Umsetzung patientenorientierter und kulturell sensibler Maßnahmen in deutschen Krankenhäusern.

6. Diskussion: Die Diskussion reflektiert die Ergebnisse der Arbeit vor dem Hintergrund der aktuellen Migrationsdebatten und der praktischen Herausforderungen in der medizinischen Versorgung.

7. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung transkultureller Kompetenzen zusammen und betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen kulturellen Öffnung für eine zukunftsfähige Krankenhausversorgung.

Schlüsselwörter

Migration, transkulturelle Kompetenz, Diversity Management, Krankenhaus, kulturelle Vielfalt, Pflege, Patientenorientierung, interkulturelle Kommunikation, Gesundheitswesen, Migrationshintergrund, Organisationsentwicklung, interkulturelle Öffnung, Patientenwohl, Personalmanagement, Versorgungsqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Krankenhäuser die transkulturellen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter und die kulturelle Vielfalt innerhalb ihrer Belegschaft nutzbar machen können, um eine zeitgemäße, patientenorientierte Versorgung zu gewährleisten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen den Kulturbegriff, transkulturelle Pflegekonzepte, die gesundheitlichen Aspekte von Migration, Diversity Management als Führungsinstrument sowie die strategische kulturelle Öffnung von Krankenhäusern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit will aufzeigen, auf welche Weise transkulturelle Kompetenzen im Krankenhausalltag nutzbar sind und ob eine kulturelle Öffnung der Institutionen notwendig ist, um erfolgreich auf die Bedürfnisse einer vielfältigen Gesellschaft zu reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche, der Analyse wissenschaftlicher Konzepte und Modelle sowie auf der Zusammenführung aktueller Daten aus dem Gesundheitswesen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Kultur und Migration erarbeitet, gefolgt von einer Untersuchung des Personalmanagements unter Diversity-Aspekten sowie einer Analyse der spezifischen Situation in deutschen Krankenhäusern bezüglich Personal, Patienten und Finanzierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Bachelor-Arbeit?

Migration, transkulturelle Kompetenz, Diversity Management, Krankenhaus, kulturelle Vielfalt, Pflege und Patientenorientierung sind die wesentlichen Begriffe, die den Kern der Arbeit beschreiben.

Welche Rolle spielt das Diversity Management für Krankenhäuser?

Diversity Management dient als strategisches Werkzeug, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, die Versorgungsqualität zu steigern und einen Wettbewerbsvorteil durch die respektvolle Einbindung diverser Perspektiven zu erzielen.

Warum ist eine kulturelle Öffnung für Krankenhäuser notwendig?

Aufgrund der veränderten demografischen Zusammensetzung der Gesellschaft und des Anstiegs von Patienten mit Migrationshintergrund ist eine kulturelle Öffnung essenziell, um Barrieren in der Gesundheitsversorgung abzubauen und die medizinische Qualität sowie Patientenzufriedenheit nachhaltig zu sichern.

Final del extracto de 110 páginas  - subir

Detalles

Título
Auf welche Weise sind transkulturelle Kompetenzen der Mitarbeiter im Krankenhaus nutzbar?
Universidad
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Autores
Christopher Siefert (Autor), Erik Marquardt (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
110
No. de catálogo
V354711
ISBN (Ebook)
9783668407787
ISBN (Libro)
9783668407794
Idioma
Alemán
Etiqueta
weise kompetenzen mitarbeiter krankenhaus Diversity Pflege Kultur
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christopher Siefert (Autor), Erik Marquardt (Autor), 2015, Auf welche Weise sind transkulturelle Kompetenzen der Mitarbeiter im Krankenhaus nutzbar?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354711
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