Die Zielsetzung dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, die Nutzen und Risiken des Outsourcing von Controllingprozessen im Mittelstand zu ermitteln.
Das Outsourcing von Geschäftsprozessen wie zum Beispiel Logistik- oder Buchhaltungstätigkeiten, ist im Gegensatz zur Auslagerung von Controllingprozessen sehr weit fortgeschritten und populär. Die Gründe hierfür werden im Laufe dieser Hausarbeit herausgearbeitet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Begriffs-Definitionen
2.1 Definition Controlling
2.2 Definition Outsourcing
2.3 Definition Mittelstand
2.4 Definition Risiko
3 Nutzen und Risiken des Outsourcings von Controllingprozessen
3.1 Outsourcing
3.1.1 Marktchancen
3.1.2 Risiken
3.1.3 Arten
3.2 Controlling
3.2.1 Aufbau Controllingabteilung
3.2.2 Bedeutung in mittelständischen Unternehmen
3.3 Auslagerung von Controllingprozessen
3.3.1 Nutzen
3.3.2 Risiken
3.3.3 Mögliche auszulagernde Controllingprozesse
4 Schlussbetrachtung
4.1 Zusammenfassung
4.2 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das Outsourcing von Controllingprozessen im Mittelstand, um dessen spezifischen Nutzen sowie die damit verbundenen Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Dabei liegt der Fokus darauf, welche Teilbereiche des Controllings für eine Auslagerung geeignet sind und wie Unternehmen die Balance zwischen Fremdvergabe und Eigenleistung wahren können.
- Definition und theoretische Einordnung von Controlling, Outsourcing, Mittelstand und Risiko.
- Analyse der Marktchancen und Risikofaktoren beim Outsourcing von Geschäftsprozessen.
- Untersuchung der Bedeutung und des Aufbaus von Controllingabteilungen im Mittelstand.
- Evaluierung konkreter Outsourcing-Potenziale einzelner Controlling-Aufgaben anhand aktueller Studien.
Auszug aus dem Buch
3.1.2 Risiken
Nachfolgend wird auf die wesentlichen Risiken und Gefahren eingegangen, die bei der Auslagerung von Geschäftsprozessen im Voraus bedacht werden müssen. Die Risiken teilen sich auf in:
- Abhängigkeitseffekte
- Leistungs- und Qualitätseinbußen
- Kostensteigerungen
- Weiche Faktoren
3.1.2.1 Abhängigkeitseffekte
Durch das Outsourcen von Geschäftsprozessen kann mitunter eine Abhängigkeit vom Dienstleister für das beauftragende Unternehmen entstehen. Diese Abhängigkeit sollte stets analysiert werden. Sollte sie zu hoch werden, besteht die Gefahr, dass der Dienstleister sich seiner Macht bewusst ist und diese für sich zu nutzen versucht, in dem er z.B. Preiserhöhungen durchsetzen möchte.
3.1.2.2 Leistungs- und Qualitätseinbußen
Eine weitere Gefahr des Auslagerns besteht in möglichen Leistungs- und Qualitätseinbußen. So besteht das Risiko des Quantitäts- statt Qualitätsdenken bei dem beauftragten Dienstleister, falls vertraglich kein Qualitätsmindeststandard vereinbart wurde.
Weiterhin können auf Grund mangelnder Kommunikation zwischen den Unternehmen ein Prozess-Verlangsamungen oder sogar gravierende Fehler auftreten. Ebenso besteht die Gefahr des Know-how Verlust.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit.
2 Begriffs-Definitionen: Hier werden die zentralen Fachbegriffe Controlling, Outsourcing, Mittelstand und Risiko für den weiteren Verlauf der Arbeit definiert.
3 Nutzen und Risiken des Outsourcings von Controllingprozessen: Dieses Hauptkapitel analysiert Chancen und Risiken des Outsourcings, beleuchtet die Rolle des Controllings im Mittelstand und untersucht spezifische Potenziale für die Auslagerung einzelner Controllingaufgaben.
4 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Outsourcing-Trends im Bereich Controlling.
Schlüsselwörter
Controlling, Outsourcing, Mittelstand, Risikomanagement, Geschäftsprozesse, Kosteneffizienz, Kernkompetenz, Liquiditätsplanung, Dienstleister, Marktchancen, Wertschöpfungskette, strategisches Outsourcing, Controllingprozesse, Leistungsoptimierung, Unternehmenssteuerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die strategische Entscheidung mittelständischer Unternehmen, Controllingprozesse an externe Dienstleister auszulagern, und beleuchtet dabei die Vor- und Nachteile.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Kerngebiete sind das Outsourcing-Management, die Definition von Controlling-Aufgaben, Risikobewertung sowie die spezifische Situation in mittelständischen Unternehmungen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist es, den Nutzen und die Risiken des Outsourcings im Bereich Controlling im Mittelstand systematisch zu ermitteln, um Unternehmen eine Orientierungshilfe zu bieten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung bestehender Studien zur Outsourcing-Praxis im deutschen Mittelstand.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsdefinition, eine detaillierte Risiko-Nutzen-Analyse des Outsourcings sowie eine Untersuchung konkreter Controlling-Tätigkeiten auf ihr Auslagerungspotenzial.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Controlling, Outsourcing, Mittelstand, Risikomanagement, Kernkompetenz und Effizienzsteigerung.
Wie unterscheidet sich die Risiko-Einschätzung bei der Liquiditätsplanung?
Laut Arbeit ist die Liquiditätsplanung eine so essenzielle, kontinuierliche Aufgabe ohne hohen Spezialisierungsgrad, dass sie in der Regel besser im Unternehmen verbleiben sollte, anstatt sie auszulagern.
Warum spielt das "Unternehmensimage" eine Rolle beim Outsourcing?
Das Image ist ein sogenannter "weicher Faktor"; eine Auslagerung kann bei der Belegschaft Ängste vor Stellenabbau schüren, was wiederum die Arbeitsmoral negativ beeinflussen kann.
- Citar trabajo
- Jannik Westbomke (Autor), 2016, Nutzen und Risiken des Outsourcing von Controllingsprozessen im Mittelstand, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355413