Innerhalb des Personalmanagements hat sich bei der Rekrutierung von neuen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen herausgestellt, dass ein wichtiger Zusammenhang zwischen Emotionen und Personalauswahlentscheidungen besteht. Seit diesem Zeitpunkt steigt auch das Interesse der Wissenschaft an der Bedeutung von Emotionen innerhalb von Personalauswahlprozessen stetig an.
Die vorliegende Arbeit soll sich mit Emotionen in der Personalauswahl und deren Auswirkung auf Personalentscheidungen beschäftigen. Hierbei soll die Frage nach dem aktuellen Forschungsstand, durch Verwendung von adäquaten Studien, kritisch beantwortet und ein grober Überblick über die Thematik gewährleistet werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretischer Rahmen
3. Studienanalyse
3.1. Theoretische und methodische Fundierung
3.2. Besonderheiten und Ergebnisse
4. Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen aktuellen Forschungsüberblick über die Bedeutung und Auswirkung von Emotionen innerhalb von Personalauswahlprozessen zu geben und die kritische Auseinandersetzung mit diesem Themenfeld anhand ausgewählter Studien zu fördern.
- Rolle von Intuition und Bauchgefühlen bei Personalentscheidungen
- Analyse soziologischer Modelle im Kontext der Personalauswahl
- Einfluss von Emotionen auf Diskriminierung und Beurteilung von Bewerbern
- Methodische Ansätze in internationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften (2010-2016)
- Spannungsfeld zwischen standardisierten Verfahren und der Autonomie von Personalexperten
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Gefühle und Emotionen haben im Alltag des Menschen schon immer eine besondere Rolle gespielt. Seit Anbeginn der Evolution leiten und begleiten uns unsere Gemütsbewegungen durch unser Leben. Jede noch so kleine Erfahrung die wir machen, löst bewusst oder unbewusst eine Emotion aus. Dieser psychophysiologische Prozess gehört damit zu einem der bedeutendsten Einflussfaktoren auf unser Leben. Das Zitat von Schopenhauer (1819) macht deutlich, dass Intuition und Bauchgefühle in sehr engem Zusammenhang mit unserem Handeln und Denken stehen.
Neben der Wirkung auf unsere Stimmung, lenken und beeinflussen Gefühle auch unsere Interaktion mit unserem sozialen Umfeld und tragen maßgeblich zu einer funktionierenden Kommunikation mit unseren Mitmenschen bei. Ergo, ist es nicht verwunderlich, dass Emotionen auch im beruflichen Kontext schon immer einen wichtigen Platz einnahmen, auch wenn die Erforschung dieser Thematik erst in den letzten zwei Jahrzenten stark zugenommen hat (vgl. Sieben/Wettergren 2010, S. 1 f.). Innerhalb des Personalmanagements hat sich bei der Rekrutierung von neuen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen herausgestellt, dass ein wichtiger Zusammenhang zwischen Emotionen und Personalauswahlentscheidungen besteht. Seit diesem Zeitpunkt steigt auch das Interesse der Wissenschaft an der Bedeutung von Emotionen innerhalb von Personalauswahlprozessen stetig an.
Die vorliegende Arbeit soll sich mit Emotionen in der Personalauswahl und deren Auswirkung auf Personalentscheidungen beschäftigen. Hierbei soll die Frage nach dem aktuellen Forschungsstand, durch Verwendung von adäquaten Studien, kritisch beantwortet und ein grober Überblick über die Thematik gewährleistet werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische und psychologische Relevanz von Emotionen im menschlichen Alltag ein und begründet das wachsende Interesse der Wissenschaft an deren Einfluss auf moderne Personalauswahlprozesse.
2. Theoretischer Rahmen: Hier werden die theoretischen Grundlagen erörtert, wobei insbesondere die soziologische Sichtweise auf Personalauswahlmodelle und die Rolle von Emotionen als organisatorisches Instrument beleuchtet werden.
3. Studienanalyse: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Auswertung von zehn internationalen wissenschaftlichen Beiträgen aus dem Zeitraum 2010-2016 hinsichtlich ihrer theoretischen Fundierung sowie ihrer spezifischen Ergebnisse.
3.1. Theoretische und methodische Fundierung: Es wird die methodische Vielfalt der untersuchten Studien dargestellt, die von qualitativen Interviews bis hin zu statistischen Regressionsanalysen reicht.
3.2. Besonderheiten und Ergebnisse: Hier werden die wesentlichen Erkenntnisse zusammengefasst, wobei das Spannungsfeld zwischen intuitiven Entscheidungen und standardisierten Auswahlverfahren sowie die Diskriminierungsproblematik im Vordergrund stehen.
4. Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert den Forschungsstand und identifiziert bestehende Forschungslücken, insbesondere in der Verknüpfung von Emotionen und diskriminierendem Auswahlverhalten.
Schlüsselwörter
Emotionen, Personalauswahl, Intuition, Bauchgefühl, Personalmanagement, Personalentscheidungen, Diskriminierung, Soziologisches Modell, Behavioral Event Interviews, Bewerberbewertung, Arbeitspsychologie, Forschung, Entscheidungsprozess, Rekrutierung, Fachzeitschriften
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Emotionen und Intuition im Prozess der Personalauswahl und beleuchtet, wie diese Faktoren Personalentscheidungen beeinflussen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der Rolle von Intuition bei Personalentscheidungen, dem Einfluss von Emotionen auf die Bewerberbewertung sowie den methodischen Unterschieden in der aktuellen internationalen Forschung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, durch die Analyse ausgewählter Studien einen kritischen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Emotionen in Personalauswahlprozessen im Zeitraum 2010 bis 2016 zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?
Die Autorin oder der Autor nutzt eine literaturbasierte Analyse (Meta-Analyse) von zehn internationalen wissenschaftlichen Studien aus Fachzeitschriften.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen, die methodische Fundierung der untersuchten Studien sowie eine detaillierte Diskussion der Ergebnisse und Besonderheiten der gewählten Fachbeiträge.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Personalauswahl, Emotionen, Intuition, Entscheidungsprozess und Diskriminierung geprägt.
Wie unterscheidet sich Theorie und Praxis laut den analysierten Studien?
Die Analysen zeigen, dass Personalentscheider in der Praxis häufiger intuitiv vorgehen, während die Theorie eher standardisierte Verfahren fordert, um die Autonomie zu wahren und Fehlentscheidungen zu reduzieren.
Welche Rolle spielt das soziologische Modell von Christian Imdorf?
Es dient dazu, den "Wert" von Kandidaten betrieblich zu kategorisieren und erklärt, wie Emotionen als Hilfsmittel fungieren, um soziale Passung in Unternehmen zu bewerten.
Gibt es Erkenntnisse über Diskriminierung im Auswahlprozess?
Ja, die Arbeit stellt fest, dass Emotionen und subjektive Wahrnehmungen zur Diskriminierung beitragen können, wobei dies jedoch in der Literatur noch zu wenig direkt mit dem Faktor Emotion verknüpft untersucht wird.
Welche Bedeutung haben "Behavioral Event Interviews"?
Diese Methode wird als ein effektives Werkzeug diskutiert, um die negativen Auswirkungen rein emotionsbasierter Entscheidungen bei der Beurteilung von Bewerbern zu begrenzen.
- Citation du texte
- Dominik Hey (Auteur), 2016, Emotionen in der Personalauswahl und deren Auswirkung auf Personalentscheidungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355676