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THE UGLY LIGHT 1. Lichtdesign im Theater

Aktualisierte und bearbeitete Fassung von 2023

Titre: THE UGLY LIGHT 1. Lichtdesign im Theater

Livre Spécialisé , 2017 , 211 Pages

Autor:in: Benjamin Schälike (Auteur)

Théâtrologie, Danse
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Résumé Extrait Résumé des informations

In den vergangenen Jahren hat mich, Benjamin Schälike, als international tätigen Lichtdesigner die Frage beschäftigt, wie sich über Licht als gestalterisches Mittel schreiben ließe – ohne dabei einen technischen Leitfaden verfassen zu müssen. Das Buch stellt die Frage, worin das Potenzial des „Lichtmachens“ als Möglichkeit in der praktischen Umsetzung besteht.
THE UGLY LIGHT soll als Anfang, Erweiterung und Anreiz des Lichtverständnisses dienen. Es wird dementsprechend ein Kaleidoskop an Betrachtungsmöglichkeiten eröffnen. Dies gelingt dadurch, dass nicht nur meine eigene Perspektive dargestellt wird, sondern weitere Lichtdesigner und Bühnenbildner sowie Regisseure, Künstler und Kuratoren involviert sind. Das Buch hat eine eigenwillige Struktur und ein reizvolles Layout, die es möglich machen, ebenso assoziativ und selektiv, letztlich also kreativ zu lesen. Ein solches Buch, das unterschiedliche Herangehensweisen und Perspektiven von Lichtdesign veranschaulicht und diskutiert, gab es in dieser Form bislang noch nicht.

THE UGLY LIGHT bietet Interviews mit: Ivan Bazak, Martin Beeritz, Herbert Cybulka, Wolfgang Göbel, Bernhard Kleber, Pavel Kodlek, Willfred Kressiment, Vincent Languemare, Bert Neumann, Sergio Passando, Bettina Pelz, Fred Pommerehn, Arndt Rösler, Benjamin Schälike, Minna Tikkainen, Jennifer Tipton, Marc Turow und Beiträge über: Olaf Altmann, Trisha Brown, Antony Mc Call, Andre Diot, Olafur Eliason, Micha Kuball, Otto Piene, Bruno Pocheron, Joseph Svoboda, James Turell, Robert Wilson, Peter Zadek.

Es gibt jeweils kurze Kapitel über die gängigen Scheinwerfer, Lichtrichtungen, Postmoderne, Utopie, verschiedene Produktionen, Farben, Filme, Zeiten sowie Lichtstimmungen, die durch das Buch führen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

010 VORWORT

012 * LEUCHTEN *

015 FLUTER

016 HOW TO DRAW AN LIGHTPLOT

018 PC UND FRESNEL SCHEINWERFER

019 NEW = A PERFORMANCE FROM LUPITA PULPO

024 LICHTPLAN UND CUELISTE ZU NEW

026 AUFZEICHNUNG EINES LICHTDESIGNERS

028 * ANSÄTZE *

031 FRONTLIGHT

034 INTERVIEW MIT BERNHARD KLEBER

037 METHODS OF THE LIGHT

042 FOCUS

044 CODES

045 MICHAEL BALLHAUS

046 INTERVIEW MIT B. PELZ UND H. CYBULKA

050 BERLIN – EINE LICHTGESCHICHTE

054 INTERVIEW MIT WILFRED KRESSIMENT

056 INTERVIEW MIT FRED POMMEREHN

060 ANDRE DIOT

062 * RÄUME *

065 TOPLIGHT

068 INTERVIEW MIT IVAN BAZAK

072 PLATON UND DAS LICHT VON THOMAS SCHÜTT

074 INTERVIEW MIT ARNDT RÖSLER

080 OLOFUR ELIASON

083 HEINER GOEBBELS (AUS DEM LICHT HERAUS DENKEN)

084 INTERVIEW MIT MARC THUROW

086 * FARBEN *

089 INTERVIEW MIT BENJAMIN SCHÄLIKE

096 FARBEN

101 PETER ZADEKS TOTENTANZ

102 DAN FLAVIN UND TRISHA BROWN

104 INTERVIEW MIT PAVEL KODLIK

107 FRED POMMEREHN

108 INTERVIEW MIT MARTIN BEERITZ

112 * RHYTMUS *

115 BRUNO POCHERON

116 PAR SCHEINWERFER

118 ZEITEN

120 INTERVIEW MIT MINNA TIKKAINEN

124 * KÖRPER *

127 PROFILSCHEINWERFER

128 GOBOS

129 SIDELICHT

130 INTERVIEW MIT JENNIFER TIPTON

134 HIGHSIDE

135 SPECIALS

136 INTERVIEW MIT SERGIO PASSANDO

139 HEINER GOEBBELS (ALLES KANN ZEICHEN SEIN)

139 INTERVIEW MIT WOLFGANG GÖBEL

140 * ILLUSIONEN *

143 BACKLIGHT

145 LICHTDESIGN FÜR MOD

147 JAMES TURELL

149 HEINER GOEBBELS (7 MAL GLEICHE INFORMATIONEN)

150 ROBERT WILSON

152 * UTOPIE *

155 HMI UND HQI

156 NA LICHT UND ERIC WONDER

159 OLAF ALTMANN

160 UTOPIE

162 LICHTDESIGN FÜR GELBE LANDSCHAFTEN

164 VORSTELLUNG UND UMSETZUNG

166 INTERVIEW MIT VINCENT LONGUEMARE

173 POSTMODERN

176 LEUCHTSTOFFLAMPEN

179 ANTONY MC CALL

182 FILM

184 NEBEL – HAZER – TROCKENEIS

186 LICHTDESIGN FÜR DUST

188 LICHTDESIGN FÜR GRIND

190 * APPLAUSE *

194 OTTO PIENE UND MICHA KUBALL

196 INTERVIEW MIT BERT NEUMANN

199 INTERVIEW MIT UELI BINGERLI

200 INTERVIEW MIT BEN RADCLIFF

203 HEINER GOEBBELS (MIT LICHT THEATER ERFINDEN)

Zielsetzung & Themen

Dieses Buch fungiert als praxisnahes Workbook für Lichtdesigner, Bühnenbildner und Theaterschaffende, das den Fokus von rein technischem Wissen hin zu kreativen Arbeitsprozessen und der Kommunikation im Theater verschiebt. Es dient als vielseitiges Kaleidoskop an Erfahrungen, um Lesern bei der Entwicklung eigener Lichtkonzepte zu unterstützen.

  • Grundlagen der technischen Beleuchtungsplanung und Lichtzeichnung
  • Methodische Ansätze für die Arbeit mit Licht im Theaterkontext
  • Umfassende Interviews mit Experten über Ästhetik, Wahrnehmung und Regie
  • Praktische Dokumentation von Aufführungen, Lichtstimmungen und Cues
  • Reflexion über die Rolle des Lichts als eigenes gestalterisches Mittel

Auszug aus dem Buch

PC SCHEINWERFER (die Allrounder)

PC steht für "Plan-Convex" was die Form der in diesen Scheinwerfern benutzten Linse beschreibt. Diese Linsen haben eine gleichmäßige, weiche Oberfläche und erzeugen einen deutlich sichtbaren Rand des Lichtkegels. PC Scheinwerfer haben ein ähnliches Prinzip wie ein Fresnel. Mit einem "klaren" Strahl und weniger Streulicht verfügt der PC über einen großen Zoombereich und bietet sich im Bühnenbereich, als Gassenlicht und von Zuschauerramenpositionen aus an. Der enge Winkel ist fast parallel und sehr effizient – ideal für dramatische Aufhellungen – während er größtmögliche Winkel von 60° sehr gut für großflächige Bühnenbeleuchtung aus kurzer Distanz geeignet ist.

Die klare Qualität des Lichtkegels bildet dem größten Unterschied zum Fresnel. Es ist zusätzlich benutzter Frostfilter wie z.B. Hamburg Frost 114 gleicht den Lichtkegel des PC einem Fresnel an. Mittelgroße bis große Abstrahlwinkel können mit Torblenden begrenzt werden. Die Größe des Lichtkegels verändert sich mit der Entfernung des Scheinwerfers zum beleuchteten Objekt. Bei den PC-Scheinwerfern lässt sich die Größe des Lichtkegels zusätzlich durch die Einstellung der Entfernung von der Linse beeinflussen. Wenn die Lampe (mit Reflektor) zur Linse geschoben wird, vergrößert sich der Lichtkegel, und er wird kleiner, wenn die Lampe zurückgeschoben wird.

Zusammenfassung der Kapitel

FLUTER: Erläutert den Einsatz von Flutern bei offener Bühne, um technische Details zu verbergen und bei geringer Aufbauzeit Flächen auszuleuchten.

HOW TO DRAW AN LIGHTPLOT: Beschreibt die Phasen der Erstellung eines Lichtplans, von der ersten Skizze bis zur konkreten Planung des Equipments.

PC UND FRESNEL SCHEINWERFER: Vergleicht technische Merkmale und Einsatzgebiete von PC- und Fresnel-Scheinwerfern für verschiedene Beleuchtungssituationen.

NEW: Dokumentiert den kreativen Prozess und die Lichtentwicklung für das Stück "NEW" der Company Lupita Pulpo.

AUFZEICHNUNG EINES LICHTDESIGNERS: Zeigt konkrete Skizzen und Aufzeichnungen, wie Lichtstimmungen für verschiedene Aufführungen geplant wurden.

Schlüsselwörter

Lichtdesign, Theater, Bühnenbeleuchtung, Lichtplan, Scheinwerfer, Regie, Kommunikation, Lichtstimmung, Performance, Szenografie, Technik, Lichtkunst, Ästhetik, Wahrnehmung, Kreativität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?

Es ist ein praxisorientiertes Workbook für Theaterschaffende, das weniger auf technische Details, sondern stärker auf kreative Ansätze und das Arbeiten mit Licht als Gestaltungsmittel fokussiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Lichtmethoden, die Kommunikation zwischen Lichtdesignern und Regieteams, die künstlerische Bedeutung von Licht sowie die technische Dokumentation von Aufführungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Theaterschaffenden neue Impulse zu geben, wie sie Licht konzeptionell denken, kommunizieren und konkret für ihre Produktionen einsetzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Arbeit im klassischen Sinne, sondern um eine erfahrungsbasierte Sammlung, die durch Interviews, Fallbeispiele und technische Dokumentationen gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Rubriken wie Leuchten, Ansätze, Räume, Farben, Rhythmus, Körper, Illusionen und Utopien, die jeweils durch fachliche Erläuterungen und Experteninterviews vertieft werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Lichtdesign, Theater, Bühnenbeleuchtung, Lichtplan, Scheinwerfer, Performance und Ästhetik stehen im Mittelpunkt.

Welchen Stellenwert nimmt die Kommunikation im Theater ein?

Die Kommunikation ist laut dem Autor essenziell, da Lichtkonzepte sehr früh zwischen den Gewerken abgestimmt werden müssen, um künstlerische Visionen erfolgreich umzusetzen.

Wie unterscheidet sich der Ansatz des "Licht als Sprache" von rein technischer Beleuchtung?

Es geht darum, Licht nicht nur als Mittel zur Sichtbarkeit zu nutzen, sondern als dramatisches Gestaltungselement, das eine eigene Dramaturgie besitzt und den Raum sowie die Wahrnehmung der Zuschauer aktiv formt.

Welche Bedeutung haben die gezeigten Skizzen und Lichtpläne?

Sie dienen als konkrete Beispiele, wie man Arbeitsprozesse und Lichtstimmungen dokumentiert, um Produktionen reproduzierbar zu machen oder die eigene Arbeitsweise zu reflektieren.

Fin de l'extrait de 211 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
THE UGLY LIGHT 1. Lichtdesign im Theater
Sous-titre
Aktualisierte und bearbeitete Fassung von 2023
Auteur
Benjamin Schälike (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
211
N° de catalogue
V356350
ISBN (ebook)
9783668417229
ISBN (Livre)
9783668417236
Langue
allemand
mots-clé
Licht Lichtdesign Beleuchtung Theater Bühnenbild Lichtkünstler Lichtrichtung Scheinwerfer Lichtstimmung Lichtplan ANDRE DIOT BRUNO POCHERON FRED POMMEREHN SUSANNE AUFFERMANN MINNA TIKKAINEN JENNIFER TIPTON. IVAN BAZAK MARTIN BEERITZ HERBERT CYPULKA BERNHARD KLEBER WILFRED KRESSIMENT PAVEL KODLEK VINCENT LONGUAMARE SERGIO PASSANDO BETTINA PELZ ARNDT RÖSLER MARC THUROW BENJAMIN SCHÄLIKE PETER ZADEK HYOUNG-MIN KIM INTERVIEWS
Sécurité des produits
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Citation du texte
Benjamin Schälike (Auteur), 2017, THE UGLY LIGHT 1. Lichtdesign im Theater, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356350
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Extrait de  211  pages
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