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Die Auswirkung von Emotionen im Verhandlungsverlauf

Gefühle als entscheidender Faktor für Erfolg und Misserfolg in Verhandlungen

Title: Die Auswirkung von Emotionen im Verhandlungsverlauf

Term Paper , 2017 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In Verhandlungen spielen Konflikte eine besondere Rolle, da es nur in den seltensten Fällen zu Verhandlungen ohne konfliktären Kern kommt. Aus diesem Grund wird in der vorliegenden Arbeit ein besonderes Augenmerk auf die konfliktären Verhandlungselemente gelegt und darauf, wie diese durch Emotionen beeinflusst werden.

Die Arbeit legt dabei einen besonderen Fokus auf das Gefühl der Angst, da dieses in der Literatur als der stärkste emotionale Einflussfaktor im Verhandlungsverlauf beschrieben wird. Auch auf die Auswirkungen von Wut auf den Verhandlungsverlauf wird kurz eingegangen.

Es soll auch geklärt werden, inwiefern die genannten negativen Emotionen die Verhandlungsstrategie untergraben und ob sie gezielt als Strategieelement integriert werden sollten, um in Verhandlungen mit ihnen zu arbeiten. Außerdem wird untersucht, warum es nicht vorteilhaft ist, Gefühle, seien es die eigenen oder die der Gegenpartei, zu ignorieren. Auch in diesem Zusammenhang wird insbesondere das Gefühl der Angst beleuchtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Konflikte und Emotionen

1.1. Der soziale Konflikt

1.2. Interessen

2. Hauptteil: Emotionen in Verhandlungen

2.1. Angst – besonders vor und zu Beginn der Verhandlung!

2.1.1. Verschiedene Definitionen von Angst

2.1.2. Angst und Stress

2.2. Wut – besonders im Mittelteil der Verhandlung!

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die signifikanten Auswirkungen negativer Emotionen – primär Angst und Wut – auf den Verlauf und das Ergebnis von Verhandlungsprozessen, um Strategien für einen bewussten, konstruktiven Umgang mit diesen Gefühlen abzuleiten.

  • Die Rolle sozialer Konflikte in Verhandlungssituationen
  • Der Einfluss von Angst auf das Verhalten und die Ergebnisse von Verhandlungspartnern
  • Die Eskalationsmechanismen von Wut im Mittelteil einer Verhandlung
  • Methoden zur Überwindung emotionaler Blockaden durch Selbstbehauptung
  • Das Potenzial von Emotionen als diagnostisches Instrument für Interessen und Bedürfnisse

Auszug aus dem Buch

2. 1. 2. Angst und Stress

Nachdem im vorherigen Kapitel verschiedene Arten von Ängsten definiert wurden, soll nun dargelegt werden was passiert, wenn diese Ängste in Stresssituationen, zu denen die Verhandlung zählt, auftreten. Das konkrete Problem bei der Begegnung von Ängsten und Stresssituationen ist die Veränderung im Gefühlsleben. Damit ist die Gefühlsmäßige Abkapselung des Ichs von der Umgebung und die damit einhergehende Zuschreibung der eigenen Stimmung der Umgebung an den Gegner gemeint, der hier als Verursacher gesehen wird. Die Grundlage für solche seelischen Deformationen, wie das beschriebene Gefangen-sein in der eigenen Gemütsverfassung, sind Emotionen des Stresses. Diese Einschränkung der eigenen Gemütsverfassung steht der Lösung eines Konfliktes im Weg, insbesondere wenn beide Parteien in ihrer Gemütsverfassung gefangen sind. Denn in diesem Fall ist es nicht mehr möglich aufeinander zuzugehen und die Interessen des Gegenübers als positiv zu erachten und eine Lösung zu finden, die auch diese Interessen der Gegenpartei bedient. Um den Konflikt für beiden Seiten möglichst positiv zu lösen ist es unumgänglich den emotionalen Zugang zu dem jeweiligen Verhandlungspartner nicht zu verlieren.

Glasl stellt dieses Problem folgendermaßen dar: „Bei Bemühungen um eine Konfliktlösung wird es immer darum gehen, sich selbst und die anderen Menschen aus der Gefangenschaft der eigenen Gefühle und Stimmungen zu befreien und durch Einfühlungsvermögen den Zugang zum Gegenüber wiederzufinden.“

Besonders problematisch in diesem Zusammenhang ist die Tatsachen, dass Konflikte selbst mit emotionalen Belastungen einher gehen, die bei den Beteiligten zu Unzufriedenheit und zusätzlichem neuen Stress führen. Der Konflikt kann also den Stress mit seinen in diesem Abschnitt beschriebenen Folgen erst auslösen oder verstärken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Konflikte und Emotionen: Dieses Kapitel führt in die grundlegende Rolle von Konflikten ein und definiert zentrale Begriffe wie soziale Konflikte und Interessen im Kontext von Verhandlungen.

1.1. Der soziale Konflikt: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Definition des sozialen bzw. interpersonellen Konflikts in der Fachliteratur.

1.2. Interessen: Das Kapitel erläutert die Bedeutung von Interessen als abhängigkeitsstiftendes und verbindendes Element in Verhandlungen.

2. Hauptteil: Emotionen in Verhandlungen: Hier werden die Funktionen von Emotionen analysiert und deren Einfluss auf das Konfliktverhalten der Verhandlungsparteien untersucht.

2.1. Angst – besonders vor und zu Beginn der Verhandlung!: Dieses Kapitel beleuchtet Angst als stärksten negativen Einflussfaktor und dessen quantifizierbare Auswirkungen auf Verhandlungsergebnisse.

2.1.1. Verschiedene Definitionen von Angst: Es werden konfliktscheue und streitlustige Haltungen als extreme Angst-Reaktionen analysiert sowie Ansätze zur Selbstbehauptung vorgestellt.

2.1.2. Angst und Stress: Der Fokus liegt auf der psychologischen Abkapselung des Ichs in Stresssituationen und der daraus resultierenden Gefährdung der Konfliktlösung.

2.2. Wut – besonders im Mittelteil der Verhandlung!: Dieses Kapitel analysiert Wut als äußere, eskalierende Reaktion, die Verhandlungspartner in einen Kampfmodus versetzt.

3. Fazit: Die Arbeit fasst die Gefahren und Chancen des emotionalen Einflusses zusammen und plädiert für den reflektierten Einsatz von Gefühlen zur Zielerreichung.

Schlüsselwörter

Verhandlung, Emotionen, Angst, Wut, Sozialer Konflikt, Stress, Interessen, Konfliktlösung, Verhandlungsstrategie, Selbstbehauptung, Kommunikation, Psychologie, Verhandlungsverlauf, Kampfmodus, Reziprozität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse negativer Emotionen wie Angst und Wut und deren Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg in Verhandlungssituationen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Psychologie der Verhandlungsführung, der Umgang mit sozialen Konflikten sowie die Auswirkungen von Stress und emotionalen Reaktionen auf das Gegenüber.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie negative Emotionen den Verhandlungsprozess beeinflussen und wie man diese durch bewusste Selbststeuerung als Strategieelement nutzen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die psychologische Konzepte, Modelle wie die „zirkuläre Kausalität“ und Erkenntnisse aus verhaltenswissenschaftlichen Experimenten verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifisch die Auswirkungen von Angst und Wut, unterteilt in deren Funktionen, Definitionen und die daraus resultierenden Verhaltensmuster wie Flucht- oder Kampfreflexe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselwörter sind Verhandlung, Emotionen, Angst, Wut, Konfliktmanagement und Selbstbehauptung.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von Angst und Wut in einer Verhandlung?

Angst wirkt laut Arbeit eher nach innen, kann zu Lähmung oder Rückzug führen und aktiviert den Fluchtreflex, während Wut nach außen gerichtet ist und den Verhandlungspartner in einen eskalierenden Kampfmodus versetzt.

Was ist das „Was glaube ich, was andere von mir denken? - Syndrom“?

Es beschreibt die Angst vor der Fremdwahrnehmung, die oft dazu führt, dass Menschen in Verhandlungen blockiert sind und ihre eigentlichen Interessen aus den Augen verlieren.

Wie kann eine Verhandlungspause beim Umgang mit Emotionen helfen?

Eine Pause kann dem Gegenüber Zeit geben, das eigene Verhalten zu reflektieren, Reziprozität zu entwickeln und die festgefahrene Situation auf einer weniger emotionalen Ebene fortzusetzen.

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Details

Title
Die Auswirkung von Emotionen im Verhandlungsverlauf
Subtitle
Gefühle als entscheidender Faktor für Erfolg und Misserfolg in Verhandlungen
College
University of applied sciences, Cologne
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
19
Catalog Number
V356633
ISBN (eBook)
9783668424647
ISBN (Book)
9783668424654
Language
German
Tags
Verhandlung Emotionen Wut Angst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Die Auswirkung von Emotionen im Verhandlungsverlauf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356633
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