Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Diseño (industrial, gráfico, modas)

Genderless. Ein neuer Trend der Mode- und Lifestyle-Industrie

Título: Genderless. Ein neuer Trend der Mode- und Lifestyle-Industrie

Tesis (Bachelor) , 2017 , 114 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Konstantin Kröber (Autor)

Diseño (industrial, gráfico, modas)
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Seit einiger Zeit lässt sich eine Entwicklung in unserer Gesellschaft feststellen, die der Bedeutung des Geschlechts von Mann und Frau immer weniger Aufmerksamkeit schenkt. Geschlechtergrenzen lassen sich überbrücken und alternative Lebenskonzepte in der Gemeinschaft können sich etablieren.

Das Zukunftsinstitut hat durch ihre Trendstudie „Gender Shift“ aus dem Jahr 2015 einen wichtigen Ansatz zur Darstellung dieser gesellschaftlichen Entwicklung geschaffen. Trotz dieser Auseinandersetzung bleibt unbeantwortet, welches modische Potenzial der Megatrend aufweist. Wie reagiert die Lifestyle-Industrie in der Praxis auf den Wandel der Gesellschaft? Und welche Auswirkungen hat die Trendentwicklung auf die Gesellschaft der Zukunft?

Um diese Fragen zu beantworten, werden zunächst unterschiedliche Mode- und Geschlechtertheorien vorgestellt. Wie sieht die aktuelle gesellschaftliche Stellung von Transsexuellen oder Homosexuellen aus? Darauf aufbauend werden Bespiele aus dem Lifestyle-Bereich, genauer der Auto-, Parfum- und Kosmetikbranche, analysiert. In welcher Form spiegelt sich die zunehmende Geschlechtslosigkeit in den Produkten der Lifestyle-Industrie und deren Vermarktung wieder? In der Modeindustrie werden „High Fashion“ und „Unisex-Mode“ untersucht. Warum setzen immer mehr Modehäuser auf geschlechtsübergreifende Mode und wie drückt sich dies in den Kollektionen aus?

Aus dem Inhalt:
- Gender;
- Geschlechter;
- Mode;
- Trend;
- Lifestyle

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

2 Geschlechtslosigkeit als Thema der Modetheorie und Geschlechterforschung

2.1 Das Unbehagen der Geschlechter - Judith Butler

2.2 Die Neuerfindung der Natur: Primaten, Cyborgs und Frauen - Donna Haraway

2.3 Angezogen: Das Geheimnis der Mode - Barbara Vinken

2.4 „Wenn Frauen Männerkleider tragen“ - Geschlecht und Maskerade in Literatur und Geschichte - Gertrud Lehnert

2.5 Ist Mode queer? - Gertrud Lehnert, Maria Weilandt

2.6 Zusammenfassung

3 Der Megatrend „Gender Shift“ – ein Zeichen der postmodernen Gesellschaft

3.1 Die abnehmende gesellschaftliche Bedeutung des Geschlechts

3.2 Geschlechtslosigkeit in der Kunst

3.3 Geschlechtslosigkeit in den sozialen Medien

3.4 Zusammenfassung

4 Genderless als Thema der Lifestyleindustrie

4.1 Autobranche – Individualität als Alleinstellungsmerkmal

4.2 Parfumbranche - Genderfree

4.3 Kosmetikbranche – Aufzeigen von kultureller Geschlechterkonstruktion

4.4 Zusammenfassung

5 Genderless als Thema der Mode

5.1 Genderless als Thema von High Fashion

5.2 „Unisex“ als Mode für die Massen

5.3 Zusammenfassung

6 Schluss

7 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das modische Potenzial und die praktische Umsetzung des Megatrends „Gender Shift“, der unter dem Begriff „Genderless“ die Mode- und Lifestylebranche maßgeblich beeinflusst und traditionelle Geschlechterrollen in der Vermarktung zunehmend infrage stellt.

  • Analyse theoretischer Grundlagen zu Geschlechtsidentität und Modetheorie.
  • Untersuchung der gesellschaftlichen Bedeutung des „Gender Shift“ im Kontext der Postmoderne.
  • Erforschung der praktischen Implementierung des Trends in der Lifestyleindustrie (Automobil, Parfum, Kosmetik).
  • Analyse geschlechtsübergreifender Modestrategien im Segment „High Fashion“ und in der Massenmode.
  • Evaluierung der Rolle von sozialen Medien und Vorreitern als Mediatoren für geschlechtsneutrale Identitätsentwürfe.

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Unbehagen der Geschlechter - Judith Butler

Im Jahr 1991 hat die Schriftstellerin und Geschlechtsforscherin Judith Butler innerhalb der Gender Studies ihr Werk „Gender Trouble“, im Deutschen „Das Unbehagen der Geschlechter“, veröffentlicht und damit für viel Aufruhr in der damaligen Gesellschaft gesorgt. Der Fokus in ihrer Publikation liegt auf dem Thema Geschlecht, weshalb besonders das erste Kapitel ihres Buches „Die Subjekte von Geschlecht/ Geschlechtsidentität/ Begehren“ in dieser Arbeit eine wichtige Rolle spielt. In diesem Kontext liefert sie neue Denkanstöße und stellt bisherige Annahmen und Theorien in Frage. Zunächst geht sie darauf ein, dass zwischen dem anatomischen Geschlecht „sex“ und der Geschlechtsidentität „gender“ unterschieden wird und beide Faktoren unabhängige Komponenten darstellen. Darüber hinaus erläutert sie, dass die Geschlechtsidentität nicht durch das Geschlecht bestimmt ist und aus ihr resultiert, da sie kulturell konstruiert ist und dadurch das Geschlecht mittels der Geschlechtsidentität vielseitig interpretiert werden kann.

Des Weiteren wird innerhalb Butlers Theorie die Binarität der Geschlechter thematisiert, die ausschließlich von der Zweigeschlechtlichkeit in der Gesellschaft ausgeht und sich auf den Mann und die Frau mit dem jeweiligen männlichen und weiblichen Geschlecht beschränkt. Jedoch lehnt Butler diese Annahme ab und geht zudem davon aus, dass ein Individuum zu Mann oder Frau werden kann - unabhängig vom ausgehenden Geschlecht. Auch die Begrenzung auf exakt zwei mögliche Geschlechtsidentitäten sieht sie kritisch.

Ein weibliches oder männliches, anatomisches Geschlecht setzt somit nicht die Geschlechtsidentität einer Frau oder eines Mannes voraus.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein, die sich aus der gesellschaftlichen Entwicklung in Richtung androgyn geprägter Lebensmodelle ergibt, und formuliert die Zielsetzung einer detaillierten Analyse des Trends „Genderless“.

2 Geschlechtslosigkeit als Thema der Modetheorie und Geschlechterforschung: Das Kapitel untersucht theoretische Ansätze von Butler, Haraway, Vinken und Lehnert, die als Basis für das Verständnis der kulturellen Konstruktion von Geschlecht in der Mode dienen.

3 Der Megatrend „Gender Shift“ – ein Zeichen der postmodernen Gesellschaft: Hier wird der soziokulturelle Wandel hin zur abnehmenden Bedeutung der Geschlechterbinarität analysiert, unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Kunst und der sozialen Medien.

4 Genderless als Thema der Lifestyleindustrie: Die praktische Umsetzung des Trends wird anhand von Beispielen aus der Automobil-, Parfum- und Kosmetikbranche beleuchtet, die zunehmend mit Geschlechtsstereotypen brechen.

5 Genderless als Thema der Mode: Dieses Kapitel erforscht, wie High-Fashion-Marken und Anbieter von Massenmode durch geschlechtsneutrale Designs und innovative Inszenierungen den Trend „Genderless“ in die Praxis überführen.

6 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und bestätigt die Etablierung des Trends als Ausdruck einer postmodernen Neuinterpretation individueller Identität.

7 Ausblick: Der Ausblick wagt eine Prognose über die Fortdauer des Trends und diskutiert mögliche zukünftige Entwicklungen im Spannungsfeld zwischen Individualisierung und potenzieller Retraditionalisierung.

Schlüsselwörter

Genderless, Gender Shift, Modetheorie, Geschlechterforschung, Postmoderne, Lifestyleindustrie, Unisex, Gender-Bending, Identität, Soziale Medien, Transgender, Queer Theory, Diversität, Maskerade, Marketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Trend „Genderless“ und analysiert dessen Einfluss auf die Mode- und Lifestyleindustrie vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen in der Postmoderne.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Geschlechterforschung, soziokulturelle Entwicklungen wie der „Gender Shift“, die Anwendung in der Lifestyleindustrie und die Umsetzung in der Mode durch „High Fashion“ und „Unisex-Mode“.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Mode- und Lifestylebranche auf den gesellschaftlichen Wandel reagiert und in welcher Form das modische Potenzial von Geschlechtslosigkeit bereits etabliert ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch einschlägige Literatur (Gender Studies, Posthumanismus) und kombiniert diese mit einer qualitativen Analyse von Fallbeispielen aus Marketing, Fotografie und Modedesign.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse, eine Untersuchung der gesellschaftlichen Megatrends sowie eine detaillierte Ausarbeitung der praktischen Anwendung in Lifestyle- und Modeunternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Genderless, Gender Shift, Unisex-Mode, Identität und die Performativität von Geschlecht.

Wie spielt das Internet eine Rolle für den Trend „Genderless“?

Das Internet und soziale Netzwerke fungieren als wichtige Mediatoren, die durch globale Vernetzung und Plattformen für Selbstdarstellung die Verbreitung androgyn-postmoderner Lebensentwürfe beschleunigen.

Inwiefern beeinflusst der Modedesigner Jean Paul Gaultier diesen Trend?

Gaultier gilt als Vorreiter, da er seit Jahrzehnten bewusst mit Geschlechtergrenzen experimentiert, klassische Rollenbilder durch Provokation dekonstruiert und hybride Identitäten in seinen Kollektionen manifestiert.

Was bedeutet das „Gender-Bending“ im Kontext der Musikbranche?

Es beschreibt das gezielte Spiel mit männlichen und weiblichen Codes, wie es beispielhaft von David Bowie oder Lady Gaga genutzt wird, um Undefinierbarkeit zu erzeugen und die Zweigeschlechtlichkeit in der öffentlichen Inszenierung aufzubrechen.

Final del extracto de 114 páginas  - subir

Detalles

Título
Genderless. Ein neuer Trend der Mode- und Lifestyle-Industrie
Universidad
AMD Akademie Mode & Design GmbH
Calificación
1,0
Autor
Konstantin Kröber (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
114
No. de catálogo
V358173
ISBN (Ebook)
9783668450257
ISBN (Libro)
9783960950769
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mode Gender Trend
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Konstantin Kröber (Autor), 2017, Genderless. Ein neuer Trend der Mode- und Lifestyle-Industrie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358173
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  114  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint