Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit drei unterschiedlichen Arten der Nutzung von Sonnenenergie. Es wird dargestellt, dass durch sinnvolle Planung und geringen Aufwand das Potenzial der nahezu unbegrenzten Solarkraft sehr gut ausgeschöpft werden kann. In erster Linie wird hierdurch ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz erbracht, da der weltweit ansteigende CO2-Ausstoss so verringert werden kann und die Notwendigkeit des Gebrauchs nicht erneuerbare Ressourcen eingedämmt wird. Daneben zeigt sich allerdings auch eine nicht zu verachtende Wirtschaftlichkeit der Anwendung solarer Energie – vor dem Hintergrund steigender Energiekosten – durch Einsparung finanzieller Mittel wie Heiz- und Stromkosten.
Inhaltsverzeichnis
1. Ziel der Maßnahme
2. Beschreibung der Maßnahme
2.1 Passivhaus
2.2 Solarthermie
2.3 Photovoltaik
3. Betroffene Gesetze und Verordnungen
4. Umweltwirkungen
5. Empfehlungen für die Umsetzung
5.1 Passivhaus
5.2 Solarthermie
5.3 Photovoltaik
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial verschiedener Methoden der Solarenergienutzung, um durch eine effiziente Gebäudeplanung und Anlagentechnik den Ausstoß von Treibhausgasen zu minimieren und gleichzeitig Energiekosten zu senken. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie durch eine Kombination aus baulichen Maßnahmen und aktiven Solarsystemen ein nachhaltiger Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung geleistet werden kann.
- Prinzipien und Anforderungen der Passivhausbauweise
- Funktionsweise und Dimensionierung thermischer Solaranlagen
- Technische Grundlagen und Raumwirkung von Photovoltaikanlagen
- Gesetzliche Rahmenbedingungen und Förderprogramme für solare Anwendungen
Auszug aus dem Buch
Prinzipien des Passivhauses
Um die einwandfreie Funktion eines Passivhauses gewährleisten zu können müssen folgende Empfehlungen eingehalten werden.
Mikroklima des Standortes
Topographische Gegebenheiten haben einen Einfluss auf das Mikroklima und damit auf die Standortwahl. In Mulden und Kaltluftstaubereichen können bis zu 6 °C niedrigere Temperaturen herrschen als auf ebenem Gelände, außerdem kommt es öfter zu Nebelbildung als in Tallagen (vgl. Huber et al. 1996: 43). Hier sind der Wärmeverlust und damit auch der Energiebedarf höher, so dass ein solcher Standort für den Bau eines Passivhauses wenig geeignet ist. Ebenso wenig sinnvoll ist eine Kuppenlage, da hier der Wind den Baukörper stark auskühlt und damit auch zu erhöhtem Wärmeverlust führt.
Idealer Bauplatz dagegen ist eine Südhanglage: Höhere Solargewinne durch die Verglasungsflächen und geringere Transmissionswärmeverluste wegen höherer Umgebungstemperatur senken den Energiebedarf des Gebäudes (vgl. Huber et al. 1996: 43).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Ziel der Maßnahme: Dieses Kapitel erläutert die ökologische Notwendigkeit einer Energiewende aufgrund endlicher fossiler Ressourcen und der Begrenzung des CO2-Ausstoßes.
2. Beschreibung der Maßnahme: Hier werden die technischen Konzepte des Passivhauses, der Solarthermie und der Photovoltaik detailliert eingeführt und deren Funktionsweisen beschrieben.
3. Betroffene Gesetze und Verordnungen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und gesetzlichen Vorgaben, die die Energieeinsparung in Gebäuden regeln.
4. Umweltwirkungen: Es wird analysiert, wie die Nutzung von Sonnenenergie zur Reduzierung von Treibhausgasen beiträgt und somit den Umweltschutz fördert.
5. Empfehlungen für die Umsetzung: Das abschließende Kapitel bietet praktische Hinweise zu verfügbaren Förderprogrammen und finanziellen Anreizen für Bauherren und Investoren.
Schlüsselwörter
Solarenergie, Passivhaus, Solarthermie, Photovoltaik, Umweltschutz, CO2-Reduzierung, Energieeffizienz, Wärmedämmung, Erneuerbare Energien, Förderprogramme, Nachhaltigkeit, Energieeinsparverordnung, Baukörper, Solarkollektor, Klimaschutz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit thematisiert die Nutzung von Sonnenenergie durch Passivhäuser, Solarthermie und Photovoltaik als Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der baulichen Optimierung von Gebäuden, der thermischen Warmwasserbereitung und der solaren Stromerzeugung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch Planung und Anwendung solarer Techniken der Heizenergiebedarf gesenkt und fossile Brennstoffe eingespart werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die technische Prinzipien, Gesetzeslagen und Förderstrategien systematisch zusammenfasst.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der technischen Funktionsweisen der drei Solarnutzungsarten sowie die Darstellung relevanter Gesetze und Fördermaßnahmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Solarenergie, Passivhaus, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Förderprogramme beschreiben.
Warum ist die Wahl des Standortes für Passivhäuser entscheidend?
Topographische Gegebenheiten wie Kaltluftstaubereiche oder windanfällige Kuppenlagen erhöhen die Wärmeverluste und beeinträchtigen somit die Effizienz des Passivhaus-Konzepts.
Welche Rolle spielen Förderprogramme für die Solarenergienutzung?
Sie dienen dazu, die Investitionskosten zu senken und durch finanzielle Anreize die Markteinführung energieeffizienter Bauweisen und Anlagen zu beschleunigen.
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- Thorben Goer (Author), Kerstin Askemper (Author), Nicole Braun (Author), 2004, Solare Energienutzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35829