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Die Rolle der Pflegekraft im interdisziplinären Patientenmanagement im Kontext von sozialpolitischen Entwicklungen

Statistische Analyse der Prozessqualität von stationären Behandlungsverlaufstrukturen aus Mitarbeiterperspektive mit literaturgestützter Bewertung

Titre: Die Rolle der Pflegekraft im interdisziplinären Patientenmanagement im Kontext von sozialpolitischen Entwicklungen

Thèse de Bachelor , 2016 , 117 Pages , Note: 1,1

Autor:in: Rüdiger Uhl (Auteur)

Economie politique - Economie de la santé
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Diese Bachelorarbeit analysiert anhand einer standardisierten Befragung von aktiven Pflegefachpersonen auf Normalstation erlebte und wahrgenommene Behandlungsverlauf-Strukturen unter Berücksichtigung der Bedeutung des interdisziplinären Prozessmanagements und der generellen Rolle und Bedeutung der Pflegefachperson im Behandlungsprozess.

Zunächst werden arbeitsrelevante Begriffe literaturgestützt definiert und somit voneinander abgegrenzt. Anschließend erfolgt eine Darstellung von relevanten gegenwärtigen sozialpolitischen Entwicklungen: im Gesundheitswesen ist es für das Management zu einer elementaren Aufgabe geworden, dem Patienten zusätzlich Kundeneigenschaften zuzusprechen. Daraus resultierend müssen sämtliche patientenrelevanten Arbeitsprozesse im stationären Krankenhausalltag vermehrt kundenorientiert gestaltet werden, um ein hohes Maß an Zufriedenheit im Rahmen des Krankheitsempfindens zu erzeugen. Dies geschieht unter sich fortlaufend verändernden Bedingungen für das Pflegefachpersonal wie zum Beispiel knappere Personalplanung, Einflüsse der DRG-Regelungen, vermehrte Betreuung von multimorbiden Patienten und zunehmenden Dokumentations- und Verwaltungsaufgaben. Gleichzeitig strebt die Pflege eine Professionalisierung ihres Berufsbildes an und versucht, sich in den Prozessstrukturen im Krankenhausalltag klar von anderen Berufsgruppen abzugrenzen.

Die Prozessqualität der Behandlungsverlauf-Strukturen ist jedoch in jedem Fall das Ergebnis von interdisziplinärer Kooperation und Interaktion. In welchem Maße der Patient als Kunde davon profitiert ist abhängig vom Grad des erfolgreich geplanten und durchgeführten berufsgruppenübergreifenden Prozessmanagements. Alle am Behandlungsprozess beteiligten Akteure werden ebenso exemplarisch dargestellt wie auch die verschiedenen Aspekte der Verlaufsphasen.

Eine differenzierte Darstellung der erlebten und beobachteten Prozessumsetzung aus Sicht der Pflege erfolgt durch eine quantitative, deduktive Umfrage, die anonym durchgeführt wird. Sie soll Erfahrungswerte und Beobachtungen des Personals in den jeweiligen Phasen des Behandlungsverlaufs erfassen.

In der Darstellungs- und Auswertungsphase wird literaturgestützt herausgearbeitet , an welchen Stellen der Prozessgestaltung aus Sicht des Pflegefachpersonals Optimierungsbedarf besteht, welche konkrete Rolle dabei die Pflegefachperson hat und welchen Nutzen bzw. welche Auswirkung eine dargestellte Veränderung zur Folge haben kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Definitionen und Grundlagen

1.1 Prozessmanagement

1.2 Qualitätsmanagement

1.3 Schnittstellenmanagement

1.4 Klinische Behandlungspfade

1.5 Case Management

1.6 Care Management

2 Darstellung von sozialpolitischen Entwicklungen

2.1 Wandel und Veränderungsbedarf in den Versorgungsstrukturen

2.2 Veränderte Wahrnehmung der Patientenrolle

2.3 Professionalisierungsbestreben der Pflege

3 Stationärer Behandlungsprozess im Krankenhausalltag

3.1 Beteiligte Berufsgruppen im Behandlungsprozess

3.2 Aufnahmemanagement

3.3 Behandlungsmanagement

3.4 Entlassungs- und Überleitungsmanagement

4 Evaluationsphase

4.1 Zielsetzung der Evaluation

4.2 Vorstellung der Mitarbeiterumfrage

4.3 Initiierung und Durchführung der Umfrage

5 Auswertung der Mitarbeiterumfrage

5.1 Differenzierte Darstellung der allgemeinen Merkmale der erhobenen Daten und der Teilnehmer

5.2 Darstellung der allgemeinen organisationsstrukturellen Informationen

5.3 Darstellung der berufspolitischen Aspekte

5.4 Darstellung der Prozessphase „Geplante Aufnahmesituation“

5.5 Darstellung der Prozessphase „Stationäre Versorgung“

5.6 Darstellung der Prozessphase „Entlassungssituation“

6 Bewertung der Mitarbeiterumfrage

6.1 Potentielle Einflussnahme der Pflegefachperson auf die Prozessqualität

6.2 Die Rolle der Pflegefachperson im interdisziplinärem Kontext

6.3 Zusammenfassung

6.4 Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle der Pflegefachperson innerhalb stationärer Behandlungsprozesse im Krankenhaus, mit dem Ziel, Potenziale zur Verbesserung der Prozessqualität durch eine stärkere Einbindung und Professionalisierung der Pflege aufzuzeigen. Dabei wird analysiert, wie Pflegefachkräfte trotz bestehender Hierarchien und Herausforderungen, wie dem Fachkräftemangel, aktiv zur Optimierung der Patientenversorgung beitragen können.

  • Analyse des Prozess-, Qualitäts- und Schnittstellenmanagements im klinischen Umfeld.
  • Untersuchung sozialpolitischer Herausforderungen wie dem demografischen Wandel und dem Kostendruck unter DRGs.
  • Empirische Erhebung und Auswertung einer Mitarbeiterumfrage unter Pflegefachkräften.
  • Identifikation von Ressourcen und Defiziten bei der beruflichen Rollengestaltung.
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit und Professionalisierung der Pflege.

Auszug aus dem Buch

1.1 Prozessmanagement

Zunächst wird der Begriff Prozess differenziert betrachtet und definiert: Betriebswirtschaftlich formuliert Geiger einen Prozess als „…ein System von Tätigkeiten, das Eingaben (Input) in Ergebnisse (Output) umwandelt“ (Geiger, W. 1998: 89).

Für Horvath ist ein Prozess „…eine Folge von Aktivitäten, deren Ergebnis eine Leistung für einen (internen oder externen) Kunden darstellt“ (Horvath, P. 2003: 107).

Im QM beschreibt ein Prozess lt. Hensen „…den strukturellen Ablauf von einzelnen Tätigkeiten und Verrichtungen“ (Hensen, P. 2016: 204).

Auf die Patientenversorgung bezogen ist ein Prozess „…eine Kette von Tätigkeiten zur zeitlich vorgegebenen Schaffung von Leistungen, die in einem direkten Zusammenhang miteinander stehen...mit einem Ergebnis, das für den Patienten einen Mehrwert enthält“ (Greiling, M.; Osygus, M. 2014: 26).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Definitionen und Grundlagen: Vermittelt theoretische Definitionen zu zentralen Begriffen wie Prozess-, Qualitäts- und Schnittstellenmanagement sowie Case- und Care-Management.

2 Darstellung von sozialpolitischen Entwicklungen: Beleuchtet den Wandel der Krankenhausstrukturen, die Rolle des Patienten als Kunde sowie Bestrebungen zur Professionalisierung der Pflege.

3 Stationärer Behandlungsprozess im Krankenhausalltag: Beschreibt die Phasen der Behandlung von der Aufnahme bis zur Entlassung und die Rolle der beteiligten Berufsgruppen.

4 Evaluationsphase: Erläutert das methodische Vorgehen der empirischen Studie, inklusive Design und Durchführung der Online-Mitarbeiterumfrage.

5 Auswertung der Mitarbeiterumfrage: Präsentiert und analysiert die deskriptiven Ergebnisse der durchgeführten Mitarbeiterumfrage bei Pflegefachpersonen.

6 Bewertung der Mitarbeiterumfrage: Diskutiert die Ergebnisse, identifiziert Chancen und Defizite und leitet konkrete Optimierungsmaßnahmen für die Pflegepraxis ab.

Schlüsselwörter

Pflegefachperson, Prozessmanagement, Qualitätsmanagement, Krankenhaus, Behandlungsprozess, Case Management, Pflegeprofessionalisierung, Interdisziplinarität, Patientenversorgung, Personalmangel, DRG-System, Entlassungsmanagement, Prozessqualität, Mitarbeiterumfrage, Gesundheitswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Pflegefachperson in stationären Krankenhausprozessen und untersucht, wie Pflege durch Professionalisierung und prozessorientiertes Handeln die Qualität der Patientenversorgung aktiv mitgestalten kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen Prozessmanagement, die strukturellen Herausforderungen des Gesundheitswesens (z.B. DRGs, Fachkräftemangel) sowie die berufspolitische Positionierung und Akademisierung der Pflege.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Erhebung aufzuzeigen, wie Pflegefachkräfte ihre Rolle im stationären Alltag ausfüllen und welche Potenziale zur Prozessoptimierung bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein quantitativer Ansatz in Form einer Online-Querschnittsstudie (Mitarbeiterumfrage) gewählt, um Daten über die Wahrnehmung von Prozessabläufen und berufspolitischen Aspekten zu generieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe und Rahmenbedingungen, die Darstellung der stationären Behandlungskette und die ausführliche Analyse der empirischen Daten.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Prozessqualität, Pflegeprofessionalisierung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Case Management und Patientenorientierung.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Pflege im Krankenhausalltag?

Der Autor konstatiert, dass Pflegekräfte oft noch in traditionellen Rollenbildern feststecken, aber durch fachliche Qualifizierung und prozessorientiertes Arbeiten eine zentrale Schnittstelle für die Qualitätssicherung bilden können.

Welche Bedeutung hat das Entlassungsmanagement für die Pflege?

Das Entlassungsmanagement wird als komplexer Prozess identifiziert, bei dem die Pflege eine Schlüsselrolle bei der Überleitung einnimmt, was jedoch derzeit durch Schnittstellenprobleme und fehlende Kooperation oft erschwert wird.

Welche Rolle spielt die Akademisierung der Pflege?

Der Autor sieht in der Akademisierung einen wesentlichen Hebel für eine evidenzbasierte Pflegepraxis und eine verbesserte Außenwirkung gegenüber anderen Berufsgruppen wie der Ärzteschaft.

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Titre
Die Rolle der Pflegekraft im interdisziplinären Patientenmanagement im Kontext von sozialpolitischen Entwicklungen
Sous-titre
Statistische Analyse der Prozessqualität von stationären Behandlungsverlaufstrukturen aus Mitarbeiterperspektive mit literaturgestützter Bewertung
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
1,1
Auteur
Rüdiger Uhl (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
117
N° de catalogue
V358935
ISBN (ebook)
9783668437487
ISBN (Livre)
9783668437494
Langue
allemand
mots-clé
Interdisziplinäres Patientenmanagement stationäre Behandlungsverlaufstrukturen Prozessqualität stationäre Pflegequalität Qualitätsmanagement Case Management Versorgungsmanagement
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Rüdiger Uhl (Auteur), 2016, Die Rolle der Pflegekraft im interdisziplinären Patientenmanagement im Kontext von sozialpolitischen Entwicklungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358935
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Extrait de  117  pages
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