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Social Entrepreneurship, Social Business. Die Zukunft unserer Wirtschaft?

Título: Social Entrepreneurship, Social Business. Die Zukunft unserer Wirtschaft?

Trabajo Escrito , 2015 , 16 Páginas , Calificación: 5,5 / 6,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Soziale Verantwortung nimmt in jedem Unternehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Deswegen wird das Einbetten des Social Entrepreneurship Modells in die eigene Organisation für viele Unternehmer interessanter.

Es wird der Forschungsfrage „Wie können Unternehmen wie beispielsweise The Body Shop, die Grammen Bank und die Ashoka Organisation, welche auf einem Social Entrepreneurship Modell beruhen, unter dem ökonomischen Gesichtspunkt erfolgreich umgesetzt werden?“ nachgegangen.
Insbesondere die Unterscheidung zwischen Social Entrepreneurs und anderen Organisationen, denen das gesellschaftliche Wohl ebenfalls sehr wichtig ist, wird diskutiert. Die Fragestellung wird mittels einer Literraturrecherche (Analyse, Auswertung und Interpretation) beantwortet.

Im Ergebnis wird deutlich, dass jede der drei beschriebenen Organisationen auf ihre Weise trotz sozialer Ausrichtung sehr erfolgreich ist. Social Entrepreneurship Unternehmen erhalten zunächst einmal steuerliche Vergünstigungen, Subventionen und Sponsorengelder externer Quellen, mit denen sie sich finanzieren können. So startete Mohammad Yunus mit seinem privaten Geld die Grameen Bank, die sich dann von selbst weiterentwickelte und schlussendlich keine eigenen Sponsorengelder oder andere externe Quellen mehr benötigte. Und dies ist dann die höchste erreichbare Stufe des Social Entrepreneurship Modells, denn an diesem Punkt angelangt, konnte er sich vollständig auf die Kernaufgabe seines Unternehmens konzentrieren, und der Profit erwirtschaftete sich von selbst.

Im Rahmen der Forschungsfrage „Wie können Unternehmen wie beispielsweise The Body Shop, die Grammen Bank und die Ashoka Organisation, welche auf einem Social Entrepreneurship Modell beruhen unter dem ökonomischen Gesichtspunkt erfolgreich umgesetzt werden?“ wird herausgefunden, was SE von eben genannten Organisationen unterscheidet, welche Varianten im sozialen Bereich, spezifisch im Bereich SE, bestehen. Denn wenn alles pauschaliert wird, geht das originale Konzept verloren oder wird auf etwas herabgestuft, was es eigentlich nicht ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Hauptteil

1.1 Entrepreneurship

1.2 Social Entrepreneurship

1.2.1 Social Entrepreneurship – Eine Definition

1.2.2 Social Entrepreneurship ist nicht mit NPOs gleichzusetzen

1.2.3 Social Business

1.2.4 Unterschiede von SE und CSR

1.2.5 Vorteile des Social Business gegenüber Wohlfahrtsunternehmen

1.3 Erfolgreiche Social Entrepreneurs

1.3.1 Anita Roddick und der Body Shop

1.3.2 Muhammad Yunus und die Grameen Bank

1.3.3 Die Ashoka Organisation und ihre Fellows

1.4 Social Entrepreneurship unter dem Gesichtspunkt der Ökonomie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, wie Unternehmen, die auf einem Social-Entrepreneurship-Modell basieren, unter ökonomischen Gesichtspunkten erfolgreich gestaltet werden können, wobei insbesondere die Abgrenzung zu anderen sozialen Organisationsformen sowie die Mechanismen der Selbstfinanzierung im Fokus stehen.

  • Grundlagen des Entrepreneurship-Konzepts
  • Definition und Abgrenzung von Social Entrepreneurship
  • Das Konzept des Social Business nach Muhammad Yunus
  • Vergleich zwischen Social Entrepreneurship und Corporate Social Responsibility (CSR)
  • Fallbeispiele erfolgreicher Social Entrepreneurs

Auszug aus dem Buch

1.2.3 Social Business

Social Business (SB) ist eine Erweiterung des SE Konzeptes. Gemäß Muhammad Yunus handelt es sich bei diesem Konzept, um die höchste Stufe, die jeder Social Entrepreneur erreichen kann (Spitzeck, 2009, S. 402). In kapitalistischen Systemen, die heutzutage vorwiegend dominieren, gibt es auf der einen Seite profitorientierte Unternehmen, in denen der Shareholder-Value nie hoch genug sein kann und auf der anderen Seite NPOs, welche den höchsten gesellschaftlichen Nutzen bzw. die Erfüllung gesellschaftlicher Ziele anstreben. Ein SB kombiniert diese beiden Ansätzen. D. h., dass die vollen Kosten aus der reinen Tätigkeit wieder eingebracht werden müssen und die Eigentümer das Recht haben, ihr investiertes Kapital wieder zurückzuerhalten. Dies zeigt, dass die SB Strategie ursachenorientiert und nicht profitorientiert ist, wie die nachfolgende Grafik verdeutlicht (Groupe HEC,(Jouy-en-Josas, Direction de la recherche, Yunus, Moingeon, & Lehmann-Ortega, 2009, S. 4–5)).

Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger und Pionier der Mikrokredite, stellt die in der Grafik ersichtlichen vier Formen des SE dar. Er bewies, dass soziale Unternehmen beides können, nämlich das höchste Ziel der Bekämpfung gesellschaftlicher Probleme zu erfüllen und profitabel zu sein (Bornstein, 2005, S. 26). Die vier Formen nach Yunus sind (a) keine Kostendeckung, (b) etwas Kostendeckung, (c) volle Kostendeckung und (d) mehr als volle Kostendeckung (Spitzeck, 2009, S. 403). Die Erreichung der vierten Stufe ist die Phase, welche von jedem Social Entrepreneur angestrebt werden soll. Wenn diese Phase erreicht wurde, sind die Kosten gedeckt und es wird folglich ein Profit erwirtschaftet. Für den Entrepreneur heißt die Erreichung dieser Stufe, dass er seine Unternehmung SB Unternehmen nennen darf (Yunus, 2006, S. 2). Das Besondere bei diesem Konzept ist, dass die Profiterwirtschaftung selbständig erfolgt und sich das Unternehmen dadurch finanziert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hauptteil: Dieser Abschnitt legt das theoretische Fundament und erläutert die ökonomischen sowie sozialen Rahmenbedingungen des Unternehmertums.

1.1 Entrepreneurship: Hier werden die klassischen Definitionen und die wirtschaftliche Rolle des Unternehmers als Innovator und Treiber schöpferischer Prozesse dargestellt.

1.2 Social Entrepreneurship: Dieses Kapitel definiert soziale Unternehmerschaft, grenzt sie von NPOs sowie CSR ab und führt das Konzept des Social Business ein.

1.3 Erfolgreiche Social Entrepreneurs: Anhand konkreter Beispiele wie Anita Roddick, Muhammad Yunus und der Ashoka-Organisation wird die praktische Umsetzung sozialer Unternehmensmodelle illustriert.

1.4 Social Entrepreneurship unter dem Gesichtspunkt der Ökonomie: Es wird analysiert, wie sich unternehmerische Kreativität und ökonomische Rentabilitätszwänge in einem sozialen Kontext verbinden lassen.

Schlüsselwörter

Social Entrepreneurship, Social Business, Entrepreneur, Soziale Verantwortung, Mikrokredite, Ashoka Organisation, Anita Roddick, Muhammad Yunus, Nachhaltigkeit, Gewinnmaximierung, Gemeinwohl, CSR, Innovation, Finanzierung, Unternehmertum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Modell des Social Entrepreneurship und untersucht, wie soziale Missionen ökonomisch erfolgreich in unternehmerisches Handeln integriert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Unternehmertums, die Definition und Abgrenzung von Social Entrepreneurship, das Konzept des Social Business sowie die praktische Anwendung durch bekannte Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie Organisationen wie The Body Shop oder die Grameen Bank durch Social-Entrepreneurship-Modelle wirtschaftlich erfolgreich agieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Beantwortung der Fragestellung erfolgt durch eine Literaturrecherche, inklusive Analyse, Auswertung und Interpretation bestehender theoretischer Konzepte und Fallstudien.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die begriffliche Einordnung von Social Entrepreneurship, die Differenzierung zu NPOs und CSR sowie die Erfolgsfaktoren bei der Implementierung sozialer Unternehmensmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Social Entrepreneurship, Social Business, Soziale Verantwortung, Innovation und Nachhaltigkeit geprägt.

Wie unterscheidet sich ein Social Business von einer klassischen NPO?

Im Gegensatz zu vielen NPOs strebt ein Social Business eine vollständige Selbstfinanzierung durch die eigene wirtschaftliche Tätigkeit an, anstatt primär von Spenden abhängig zu sein.

Warum ist laut Yunus das Social Business sinnvoller als klassische Spenden?

Yunus argumentiert, dass Spenden oft kurzfristig verbraucht werden, während eine Investition in ein Social Business eine nachhaltige Lösung für gesellschaftliche Probleme schafft und das Kapital langfristig wirken lässt.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Social Entrepreneurship, Social Business. Die Zukunft unserer Wirtschaft?
Universidad
University of Liechtenstein, früher Hochschule Liechtenstein
Calificación
5,5 / 6,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
16
No. de catálogo
V364543
ISBN (Ebook)
9783668444263
ISBN (Libro)
9783668444270
Idioma
Alemán
Etiqueta
social entrepreneurship business zukunft wirtschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Social Entrepreneurship, Social Business. Die Zukunft unserer Wirtschaft?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/364543
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