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Disease-Management-Programme für die Indikation Brustkrebs

Titre: Disease-Management-Programme für die Indikation Brustkrebs

Dossier / Travail , 2017 , 22 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Isabell Berger (Auteur)

Santé - Santé Publique
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Nach einer Erläuterung, was es bedeutet, "chronisch krank" zu sein, und einem kurzen Abriss zu dem Thema Brustkrebs in Deutschland wird in dieser Arbeit der Zusammenhang zu Disease-Management-Programmen hergestellt. Zunächst geht es allgemein um den Ursprung der Programme und wie sie ihren Weg nach Deutschland fanden. Daran schließt sich das Disease-Management-Programm für die Indikation Brustkrebs an. Es wird der Weg der Patientin beschrieben, welche Qualitätsziele vorgegeben sind und es wird auf die Evaluation der Daten eingegangen. Die Informationen wurden mit Hilfe einer Datenbankrecherche und mit Hilfe von Fachliteratur zusammengetragen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Chronisch Krank

3 Brustkrebs in Deutschland

3.1 Datenbankrecherche

4 Disease-Management-Programme

4.1 Beginn des Disease Management

4.2 Definition und Zielsetzung

4.3 DMP - Ein neuer Weg in Deutschland

4.4 Disease-Management-Programm mit Indikation Brustkrebs

4.4.1 Der Weg der Patientin

4.4.2 Qualitätssicherung

4.4.3 Evaluation

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Wirksamkeit von Disease-Management-Programmen (DMP) für Brustkrebspatientinnen in Deutschland. Ziel ist es, den Aufbau dieser strukturierten Behandlungsprogramme zu analysieren, den Versorgungsprozess für die Betroffenen darzustellen und kritisch zu hinterfragen, inwiefern die Programme tatsächlich zu einer verbesserten Ergebnisqualität beitragen.

  • Grundlagen chronischer Erkrankungen und deren Versorgung im Gesundheitssystem.
  • Entwicklung und Zielsetzung von Disease-Management-Programmen in Deutschland.
  • Der spezifische Versorgungspfad von Brustkrebspatientinnen innerhalb des DMP.
  • Qualitätssicherung und Evaluation im Kontext der Indikation Brustkrebs.
  • Kritische Diskussion der ökonomischen und medizinischen Effekte der DMP-Teilnahme.

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Der Weg der Patientin

Die Teilnahme am DMP ist freiwillig und für die Versicherten kostenlos. Es soll sicherstellen, dass alle betroffenen Frauen eine Behandlung nach dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft erhalten, den Experten derzeit als Grundlage einer wirksamen Behandlung definiert haben.

Nach Diagnosesicherung wird der Patientin die Teilnahme angeboten und schriftlich festgehalten. Die Diagnose gilt als sicher, nachdem eine histologische Untersuchung vorgenommen wurde (vgl. G-BA 2016).

Ab diesem Moment ist eines der Einschlusskriterien erfüllt, um in ein DMP aufgenommen zu werden und es erfolgt eine Risikostratifizierung. Hier wird individuell erfasst, welche Faktoren relevant für die Erkrankung sind und welche Behandlungsinterventionen sich daraus ableiten (vgl. Karbach 2014: S.24). Die Besonderheit bei der Indikation Brustkrebs ist jedoch, dass im Rahmen des DMP keine Risikoadjustierung bzw. Risikostratifizierung erfolgt. Der Grund liegt in der im Programm eingeschriebenen niedrigen Patientinnenzahl und der damit instabilen Auswertung der Ergebnisse (vgl. BVA 2011). Im Rahmen des üblichen Behandlungsverlaufes wird jedoch abgewogen, welche Maßnahmen sinnvoll erscheinen und wie das Risiko und das Outcome für die Patientin in diesem Zusammenhang sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert das hohe Niveau der medizinischen Versorgung in Deutschland und führt in die Notwendigkeit strukturierter Behandlungsprogramme für chronisch kranke Patienten ein.

2 Chronisch Krank: Dieses Kapitel erläutert die Herausforderungen für chronisch kranke Menschen und diskutiert die Komplexität des Begriffs der chronischen Erkrankung.

3 Brustkrebs in Deutschland: Es wird der Status quo der Brustkrebserkrankungen in Deutschland dargelegt sowie die methodische Vorgehensweise der Datenbankrecherche beschrieben.

4 Disease-Management-Programme: Dieses umfangreiche Kapitel behandelt die Ursprünge der DMP, ihre Definition, ihre Implementierung in Deutschland und detailliert den spezifischen Prozess für die Indikation Brustkrebs.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass DMP ein wichtiger Bestandteil der Versorgung sind, ihre tatsächliche Wirksamkeit und der direkte Vorteil für die Patientinnen jedoch aufgrund mangelnder Vergleichsstudien und Besonderheiten der Indikation schwer zu quantifizieren sind.

Schlüsselwörter

Disease-Management-Programme, DMP, Brustkrebs, Versorgungsforschung, Qualitätssicherung, Chronische Erkrankung, Mammakarzinom, Gesundheitsversorgung, Patientenschulung, Evaluation, Risikostratifizierung, Medizinische Leitlinien, Krankheitsverlauf, Diagnostik, Mortalitätsrate

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Disease-Management-Programme (DMP) in Deutschland, insbesondere mit Fokus auf die Indikation Brustkrebs und deren Einbindung in die Versorgungsforschung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Entstehung von DMP, die strukturellen Anforderungen an diese Programme, der spezifische Versorgungspfad für Brustkrebspatientinnen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Qualitätssicherung und Evaluation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Mehrwert der DMP für Brustkrebspatientinnen zu prüfen und zu untersuchen, ob die Programme die erhofften qualitativen und ökonomischen Verbesserungen im Versorgungsalltag erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine systematische Datenbankrecherche (Google, Google Scholar, DIMDI, PubMed, LIVIVO) sowie die Auswertung von Fachliteratur und Studienberichten zur Ableitung der Argumentation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung chronischer Krankheiten, die Epidemiologie von Brustkrebs, die theoretischen Grundlagen des Disease Management und die detaillierte Beschreibung der Anforderungen an ein DMP Brustkrebs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe wie DMP, Brustkrebs, Versorgungsforschung, Qualitätssicherung und Evaluation kennzeichnen den Kern der wissenschaftlichen Untersuchung.

Warum erfolgt bei Brustkrebs im DMP keine formale Risikostratifizierung?

Aufgrund der vergleichsweise niedrigen Patientenzahl innerhalb des Programms wäre eine Risikoadjustierung statistisch instabil, weshalb man auf diese bei der Indikation Brustkrebs verzichtet.

Ist ein klarer ökonomischer Nutzen der DMP bei Brustkrebs nachweisbar?

Nein, der ökonomische Nutzen ist nicht eindeutig erkennbar; die Ausgaben konnten nicht gesenkt, sondern eher umverteilt werden, was mit der geringen Beeinflussbarkeit des Krankheitsverlaufs durch die Patientinnen begründet wird.

Welche Rolle spielt die Patientin im DMP-Prozess?

Die Patientin soll durch Schulungen und Aufklärung zu einer höheren Gesundheitskompetenz gelangen, wobei der Einfluss auf den individuellen Verlauf der Erkrankung jedoch als eher gering eingestuft wird.

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Résumé des informations

Titre
Disease-Management-Programme für die Indikation Brustkrebs
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
2,0
Auteur
Isabell Berger (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
22
N° de catalogue
V366444
ISBN (ebook)
9783668451803
ISBN (Livre)
9783668451810
Langue
allemand
mots-clé
Disease Management Programm
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Isabell Berger (Auteur), 2017, Disease-Management-Programme für die Indikation Brustkrebs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366444
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Extrait de  22  pages
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