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Alternative Leistungskennzahlen in der Kapitalmarktkommunikation

Titel: Alternative Leistungskennzahlen in der Kapitalmarktkommunikation

Masterarbeit , 2016 , 87 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Rainer Emslander (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist das Aufzeigen möglicher Auswirkungen der von ESMA veröffentlichten Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen auf die Kapitalmarktkommunikation des börsennotierten Premiumautomobilherstellers Audi zur Ad-hoc- und Lageberichterstattung.

Die Arbeit zeigt in Kapitel zwei die Grundlagen der Kapitalmarktkommunikation auf. Kapitel drei stellt die ESMA-Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen (APM) im Detail dar. In Kapitel vier werden schließlich die Auswirkungen der Leitlinien auf die Kapitalmarktkommunikation erläutert. Abschließend wird in Kapitel fünf ein Resümee zur Arbeit gezogen und ein Ausblick gegeben.

Der weltweite Wettbewerb um Kapitalgeber gewinnt an Intensität, da die Nachfrage nach der Ressource „Kapital“ kontinuierlich ansteigt. Eine im Unternehmen aktiv betriebene Kapitalmarktkommunikation kann derzeitige Investoren erhalten bzw. potentielle Investoren hinzugewinnen und so einen Wettbewerbsvorteil bewirken.

Die Bereitstellung kapitalmarktrelevanter Informationen ist hierbei wesentlicher Bestandteil des Kommunikationsprozesses. Neben den rechtlich verpflichtenden Anforderungen an die Kommunikationsinhalte werden meist über das Mindestmaß hinaus freiwillige Finanzinformationen publiziert. Die Offenlegung zusätzlicher Finanzinformationen ist oftmals für deren Investoren entscheidungsnützlich und korreliert zudem positiv mit der Marktliquidität der Aktien am Kapitalmarkt.

Sogenannte „Pro-Forma-Kennzahlen“ sind aus der Kapitalmarktkommunikation nicht mehr wegzudenken. Wesentlicher Nachteil dieser oftmals zusätzlich publizierten Finanzinformationen ist, dass sie bisher nicht in einschlägigen Rechnungslegungssystemen in Deutschland normiert wurden und somit nur eine eingeschränkte Vergleichbarkeit besitzen. Insbesondere Privatinvestoren neigen zur Fehlinterpretation von Pro-Forma-Kennzahlen. Finanzanalysten sprechen im Zusammenhang mit publizierten Pro-Forma-Kennzahlen von einem fließenden Übergang zwischen gesteigerter Transparenz betrieblicher Ergebnisgrößen und bewusster Ergebnismanipulation.

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat am 5.10.2015 die finalen „Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen (APM)“ veröffentlicht, deren bedeutendstes Ziel es ist, die Transparenz von Pro-Forma-Kennzahlen zu erhöhen und somit einen verbesserten Anlegerschutz zu erreichen. Finanzpublikationen, die am oder nach dem 3.7.2016 veröffentlicht werden, fallen unter diese Leitlinien.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Kapitalmarktkommunikation

2.1 Begriffsdefinitionen

2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen

2.3 Ziele

2.4 Zielgruppen

2.5 Instrumente

2.6 Inhalte

3. ESMA-Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen (APM)

3.1 Problemstellung

3.2 Anwendungsbereich und Rechtsrahmen

3.3 Zielsetzung

3.4 Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen

3.5 Status und Mitteilungspflichten

4. Auswirkungen der ESMA-Leitlinien auf die Kapitalmarktkommunikation

4.1 Mögliche Auswirkungen auf die Ad-hoc-Berichterstattung

4.2 Mögliche Auswirkungen auf die Lageberichterstattung

5. Zusammenfassung, Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der von der ESMA veröffentlichten "Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen (APM)" auf die Kapitalmarktkommunikation am Beispiel des börsennotierten Automobilherstellers Audi aufzuzeigen, um die Transparenz und den Anlegerschutz zu fördern.

  • Grundlagen und rechtlicher Rahmen der Kapitalmarktkommunikation
  • Detaillierte Analyse der ESMA-Leitlinien für alternative Leistungskennzahlen (APM)
  • Evaluierung der Auswirkungen der Leitlinien auf die Ad-hoc-Publizität
  • Untersuchung der Konsequenzen für die Lageberichterstattung
  • Praktische Fallanalyse anhand der Kommunikation der AUDI AG

Auszug aus dem Buch

3.1 Problemstellung

Pro-Forma-Kennzahlen sind aus der Kapitalmarktkommunikation nicht mehr wegzudenken. Wesentliche Eigenschaften dieser freiwillig publizierten Finanzinformationen sind, dass sie bisher nicht in einschlägigen Rechnungslegungssystemen normiert wurden und somit eine eingeschränkte Vergleichbarkeit besitzen. Zentrale Pro-Forma-Kennzahlen sind die sogenannten „Earnings-before-Kennzahlen“. Hierbei werden systematisch Ergebniskomponenten aus den periodischen Erfolgsgrößen wie beispielsweise Steuern (Earnings before taxes - EBT), das Finanzergebnis (Earnings before interest and taxes - EBIT) oder Abschreibungen auf materielles und immaterielles Anlagevermögen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization - EBITDA) eliminiert. Diese Kennzahlen können am Kapitalmarkt als etabliert angesehen werden, ihr Gebrauch ist akzeptiert und verbreitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Kapitalmarktkommunikation und die Problematik nicht normierter Pro-Forma-Kennzahlen, die zu einer eingeschränkten Vergleichbarkeit führen können.

2. Grundlagen der Kapitalmarktkommunikation: Es werden die wesentlichen theoretischen Grundlagen, Ziele und Instrumente der Kapitalmarktkommunikation sowie der rechtliche Rahmen und die Rolle der Equity Story erläutert.

3. ESMA-Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen (APM): Dieses Kapitel analysiert die von der ESMA herausgegebenen Leitlinien, die eine Systematisierung und Transparenzsteigerung bei der Verwendung alternativer Leistungskennzahlen zum Ziel haben.

4. Auswirkungen der ESMA-Leitlinien auf die Kapitalmarktkommunikation: Hier wird anhand des praktischen Beispiels der AUDI AG geprüft, wie sich die neuen Vorgaben konkret auf die Ad-hoc-Berichterstattung und die Lageberichterstattung auswirken.

5. Zusammenfassung, Fazit und Ausblick: Die Arbeit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und gibt einen Ausblick auf die steigenden Anforderungen an die Kapitalmarktkommunikation, insbesondere im Kontext der zunehmenden Digitalisierung.

Schlüsselwörter

Kapitalmarktkommunikation, Investor Relations, Alternative Leistungskennzahlen, APM, ESMA, Pro-Forma-Kennzahlen, Ad-hoc-Berichterstattung, Lagebericht, Finanzkennzahlen, Anlegerschutz, Transparenz, AUDI AG, Finanzkommunikation, Rechnungslegung, Ergebnismanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der ESMA-Leitlinien für alternative Leistungskennzahlen (APM) auf die Finanzkommunikation börsennotierter Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Grundlagen der Kapitalmarktkommunikation, die Regulierung durch ESMA-Leitlinien und die praktische Umsetzung in der Unternehmensberichterstattung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die neuen regulatorischen Vorgaben für APM die Transparenz erhöhen und den Anlegerschutz verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu theoretischen Grundlagen sowie einer angewandten Fallstudie, die fiktive Beispiele zur Anwendung der Leitlinien nutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der APM-Regulierung und die spezifische Analyse ihrer Auswirkungen auf Ad-hoc- und Lageberichte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kapitalmarktkommunikation, APM, ESMA-Leitlinien, Anlegerschutz, Transparenz und Finanzkennzahlen.

Welche Rolle spielt die AUDI AG in der Arbeit?

Die AUDI AG dient als konkretes Beispiel, um die praktische Anwendung und die Umsetzung der ESMA-Leitlinien in der Unternehmensberichterstattung zu evaluieren.

Welchen Einfluss haben die ESMA-Leitlinien auf die Ad-hoc-Berichterstattung?

Die Arbeit zeigt auf, dass Unternehmen verpflichtet werden, APM detaillierter zu definieren und ihre Überleitung aus den Abschlüssen transparent darzulegen.

Welche Herausforderung identifiziert der Autor für Unternehmen?

Ein wesentlicher Nachteil ist der erhöhte zeitliche und administrative Aufwand zur Erstellung gesetzeskonformer Finanzberichte und Ad-hoc-Mitteilungen.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Digitalisierung?

Die Digitalisierung wird als Chance gesehen, das Beziehungsmanagement zu den Stakeholdern zu verfeinern und eine zeitgemäßere Kapitalmarktkommunikation zu etablieren.

Ende der Leseprobe aus 87 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alternative Leistungskennzahlen in der Kapitalmarktkommunikation
Hochschule
Universität Regensburg  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzdienstleistungen)
Note
1,3
Autor
Rainer Emslander (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
87
Katalognummer
V366699
ISBN (eBook)
9783668466395
ISBN (Buch)
9783668466401
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Investor Relations Kapitalmarktkommunikation Kapitalmarkt APM Alternative Leistungskennzahlen Earnings-before-Kennzahlen Pro-Forma-Kennzahlen ESMA IFRS HGB MMVO WpHG DRSC DRS Offenlegung Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen Ad-Hoc Berichterstattung CAPM Regulierter Markt General Standard Zielgruppen Kommunikationspolitik Aktionäre Aktie Financial Community EBITDA Sondereinflüsse Lagebericht Geschäftsbericht Quartalsmitteilung Ergebniskomponenten Vergleichbarkeit Mitteilungspflicht Rendite Pflichtpublikation Vermögenslage Finanzlage Ertragslage Information Overload Digitalisierung Stakeholder IR Beziehungsmanagement Nützlichkeit Vertrauen Informationsqualität Finanzinformationen Konsistenz Überleitung Klarheit Transparenz Anlegerschutz Verständlichkeit Analysten Finanzanalysten
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Arbeit zitieren
Rainer Emslander (Autor:in), 2016, Alternative Leistungskennzahlen in der Kapitalmarktkommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366699
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