Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne

Entwicklung eines Marketingkonzeptes für die Betriebsansiedlungspolitik in Gleisdorf, Österreich

Titre: Entwicklung eines Marketingkonzeptes für die Betriebsansiedlungspolitik in Gleisdorf, Österreich

Mémoire (de fin d'études) , 2000 , 56 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Andreas Unger (Auteur)

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Ist unsere Gemeinde, Stadt oder Kleinregion den Kräften der Globalisierung ausgeliefert und wird sie von dieser getrieben? Müssen Verantwortliche in den Kommunen tatenlos zusehen, wenn wieder einmal ein Unternehmensstandort geschlossen und in andere Weltgegenden verlagert wird?

Oder gibt es die Möglichkeit das eigene Geschick wieder selbst in die Hand zu nehmen, vor Ort zu entscheiden und gemeinsam auf lokaler Ebene selbstbestimmt die Zukunft zu gestalten? Ist es etwa möglich sich von den Unternehmen, die ja ebenfalls im rauen Wind des Wettbewerbs und der globalisierten Marktwirtschaft bestehen müssen, etwas abzuschauen?

In der Betriebswirtschaft gibt es ein breites Instrumentarium, welches Unternehmen erlaubt sich marktgerecht zu verhalten, die eigene Nische zu finden und mit den eigenen Produkten und Dienstleistungen Erfolg zu haben. Diese Handlungsfelder subsummiert man unter dem Begriff des MARKETING. Im Rahmen dieser Diplomarbeit habe ich mich mit Stadt- bzw. Standortmarketing, also der Übertragbarkeit des Marketing auf die Bedürfnisse von Kommunen befasst. Es werden die einzelnen Bausteine (die Werkzeuge) und deren Zusammen-hänge genau erklärt und am Beispiel der Steirischen Stadt Gleisdorf, praktisch als Fallstudie, eine mögliche Umsetzung beschrieben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmungen

2.1 Definitionen

2.1.1 Stadtmarketing

2.1.2 Standortmarketing

2.1.3 Standortfaktoren

2.1.3.1 Harte Standortfaktoren

2.1.3.2 Weiche Standortfaktoren

2.2 Stadtmarketing als kommunalpolitische Innovation

3. Bestandsaufnahme

3.1 Bevölkerungsentwicklung und Demographie

3.1.1 Bevölkerungsentwicklung

3.1.2 Haushalte

3.1.3 Altersstruktur

3.1.4 Bildungsstand

3.1.5 Ausländeranteil

3.2 Verkehrssituation

3.2.1 Straßeninfrastruktur

3.2.1.1 Autobahnanbindung

3.2.1.2 Bundesstraßen

3.2.1.3 Innerstädtische Verkehrssituation

3.2.2 Bahn und diesbezügliche Ausbauprojekte

3.2.3 Verkehrsanbindung des Gewerbeparks

3.3 Bildungsangebot

3.3.1 Gleisdorf

3.3.2 Umgebung

3.3.2.1 Graz

3.3.2.2 Weiz

3.3.2.3 Feldbach

3.3.2.4 Leoben

3.4 Arbeitsmarkt und Wirtschaft

3.4.1 Arbeitsmarkt

3.4.1.1 Beschäftigte am Arbeitsort

3.4.1.2 Pendler

3.4.1.3 Arbeitslosigkeit im Amtsbezirk Gleisdorf

3.4.2 Wirtschaftsstruktur

3.4.2.1 Land- und Forstwirtschaft

3.4.2.2 Industrie und Gewerbe

3.4.2.3 Handel und Dienstleistungen

3.5 Kommunale Finanzsituation

3.6 Kultur

3.7 Bisherige Profilierung

3.8 Telekommunikations-Infrastruktur

4. Stoßrichtungen des Konzeptes

4.1 Image

4.1.1 Corporate Identity

4.1.2 Interner Aspekt (Identifikation mit der Stadt)

4.1.3 Externe Zielgruppen

4.2 Gleisdorf als Wohnort

4.3 Die Stadtverwaltung als Dienstleistungsbetrieb

4.4 Handel, Gastronomie und Dienstleistungen

4.5 Freizeit und Tourismus

4.6 Betriebsansiedlungen im gewerblichen und industriellen Bereich

5. Ansiedlungskonzeption

5.1 Größere Handlungsfähigkeit der Kommune durch Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, welche höhere Steuereinnahmen nach sich ziehen

5.2 Wechselwirkungen mit den anderen Bereichen

5.3 Standortfaktoren

5.3.1 Harte Standortfaktoren

5.3.2 Weiche Standortfaktoren

5.4 Marketingmix

5.4.1 Kommunikationspolitik

5.4.1.1 Direktmarketing versus klassische Werbung

5.4.1.2 Public Relations

5.4.2 Angebotspolitik

5.4.2.1 Optimierung der Infrastruktur

5.4.2.2 Service und Beschleunigung der Genehmigungsverfahren

5.4.2.3 Gewerbepark-Management

5.4.3 Kontrahierungspolitik

5.4.3.1 Favorisierter Branchenmix

5.4.3.2 Besondere Förderung von Jungunternehmern

5.5 Finanzierung

5.5.1 Träger der Kosten

5.5.2 Umwegrentabilität

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit entwickelt ein zielgerichtetes Marketingkonzept für die Betriebsansiedlungspolitik der Stadt Gleisdorf. Das zentrale Forschungsziel ist die Erarbeitung von Strategien, um Gleisdorf als attraktiven Wirtschaftsstandort zu positionieren, die regionale Kaufkraft zu sichern und durch die Ansiedlung innovativer, zukunftsorientierter Unternehmen die lokale Wirtschaftskraft sowie das Steuereinkommen nachhaltig zu stärken.

  • Analyse der infrastrukturellen und demographischen Ist-Situation in Gleisdorf.
  • Konzeptionelle Ansätze zur Profilierung als "Solarstadt" und "Solar Shopping City".
  • Strategien zur Optimierung der Standortfaktoren sowie zur effizienten Ansiedlung von Gewerbe- und Industriebetrieben.
  • Methoden zur gezielten Kommunikation und Vermarktung des Wirtschaftsstandortes.
  • Finanzierungsmodelle und Ansätze zur interkommunalen Zusammenarbeit.

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Corporate Identity

Das im Bereich des Unternehmensmarketing entstandene Corporate Identity-Konzept umfaßt sowohl die Selbstdarstellung nach innen (Kommunikation bezogen auf die Mitarbeiter) als auch nach außen (Kommunikation bezogen auf die allgemeine Öffentlichkeit und die Kunden des Unternehmens). Es setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:

Corporate Design: Ist das visuelle Erscheinungsbild. Die Stadt Gleisdorf verfügt seit Jahren über ein derartiges einheitliches Corporate Design.

Corporate Communication: Damit ist der systematische Einsatz aller Kommunikationsmittel gemeint.

Corporate Behavior: Sind die Verhaltensweisen in Hinblick auf Kunden, Mitarbeiter oder etwa die Preispolitik.

Damit soll die Identifikation aller Gruppen mit der Stadt gestärkt, die Glaubwürdigkeit von Stadtentwicklung und Gemeindepolitik gefestigt und die Identität der Stadt hervorgehoben werden. Was hier bezüglich der Stadt Gleisdorf und dem Element Corporate Comunications auffällt, ist, daß hier noch ein einheitlicher Slogan fehlt. Ein solcher leitbildkonformer und die bisherige Profilierung unterstreichender Slogan könnte beispielsweise mit Hilfe eines Ideenwettbewerbes gefunden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Grundidee des Stadtmarketings als strategische Produktentwicklung für Gemeinden und die Zielsetzungen dieses Prozesses.

2. Begriffsbestimmungen: Definiert die theoretischen Grundlagen des Stadt- und Standortmarketings sowie die Einordnung als kommunalpolitische Innovation.

3. Bestandsaufnahme: Analysiert detailliert die demographische, verkehrstechnische, wirtschaftliche und soziale Ausgangslage der Stadt Gleisdorf.

4. Stoßrichtungen des Konzeptes: Erläutert die strategischen Schwerpunkte wie Imagebildung, Wohnortattraktivität, Verwaltungsservice und Branchenförderung.

5. Ansiedlungskonzeption: Konkretisiert die notwendigen Maßnahmen und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Betriebsansiedlung, unterteilt in Marketingmix und Finanzierung.

6. Ausblick: Reflektiert die Zukunftsperspektiven der Region und betont die Bedeutung einer ganzheitlichen, von der Bevölkerung getragenen Marketingstrategie für den dauerhaften Erfolg.

Schlüsselwörter

Stadtmarketing, Standortmarketing, Gleisdorf, Wirtschaftsförderung, Standortfaktoren, Betriebsansiedlung, Solarstadt, Infrastruktur, Ansiedlungskonzeption, Kommunalpolitik, Demographie, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Standortpolitik, Regionalentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines strategischen Marketingkonzeptes, das spezifisch auf die Betriebsansiedlungspolitik der Stadt Gleisdorf ausgerichtet ist.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Standortanalyse, das Stadtimage (insbesondere als Solarstadt), die Optimierung der Standortfaktoren und die Gestaltung eines wirksamen Marketingmix für Industrie- und Gewerbeansiedlungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, die Handlungsfähigkeit der Kommune zu erhöhen, um durch gezielte Betriebsansiedlungen Arbeitsplätze zu schaffen und langfristig höhere Steuereinnahmen sowie eine wirtschaftliche Stabilität zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Sekundäranalyse der vorhandenen wirtschaftlichen und demographischen Daten sowie auf den Ansätzen des kommunalen Marketing-Managements und der Standortforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine umfassende Bestandsaufnahme der Stadt (Demographie, Verkehr, Bildung, Wirtschaft), die Ableitung konkreter Stoßrichtungen und eine detaillierte Ansiedlungskonzeption für den gewerblichen Bereich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stadtmarketing, Standortfaktoren, Wirtschaftsförderung, Solarstadt und regionale Entwicklung geprägt.

Wie spielt das Image der „Solarstadt“ eine Rolle für die Ansiedlung?

Das Image dient als Alleinstellungsmerkmal, das gezielt genutzt wird, um innovative Unternehmen aus den Bereichen Umwelttechnik und erneuerbare Energie anzuziehen und sich als moderner Wirtschaftsstandort zu präsentieren.

Warum wird die „Umwegrentabilität“ in dieser Arbeit thematisiert?

Die Umwegrentabilität ist ein Finanzierungsaspekt; sie verdeutlicht, dass Infrastrukturinvestitionen zwar Kosten verursachen, durch die generierten Beschäftigungseffekte und Kaufkraftsteigerungen jedoch langfristig die kommunalen Einnahmen erhöhen.

Fin de l'extrait de 56 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Entwicklung eines Marketingkonzeptes für die Betriebsansiedlungspolitik in Gleisdorf, Österreich
Université
University of Graz
Note
2,0
Auteur
Andreas Unger (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
56
N° de catalogue
V366715
ISBN (ebook)
9783668483279
ISBN (Livre)
9783668483286
Langue
allemand
mots-clé
Stadtmarketing Betriebsansiedlungspolitik Standortfaktoren
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andreas Unger (Auteur), 2000, Entwicklung eines Marketingkonzeptes für die Betriebsansiedlungspolitik in Gleisdorf, Österreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366715
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  56  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint