Vom All-Inclusive-Urlaub zur Reise mit dem Wohnmobil. Veränderungen in der Tourismusbranche durch Wertewandel und Terrorgefahr

Eine empirische Studie anhand des Handelszentrums „der Freistaat – Caravaning & More“


Bachelorarbeit, 2016
81 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstrakt

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Tourismusbranche
2.1.1 Wirtschaftliche Bedeutung
2.1.2 Entwicklung des Tourismus
2.1.3 Zukünftige Trends, Aussichten und Probleme der Branche
2.2 Caravan-Branche
2.2.1 Definition der Branche
2.2.2 Entwicklungen
2.2.3 Vermietung von Wohnmobilen und Wohnwagen
2.3 Wertewandel im Tourismus
2.3.1 Begriffserklärung „Wertewandel“
2.3.2 Work-Life-Balance
2.3.3 Auswirkungen auf den Tourismus
2.4 Tourismus im Kampf gegen Terrorismus
2.4.1 Neue Dimensionen des Terrorismus
2.4.2 Risiko und Gefahren
2.4.3 Mögliche Folgen am Beispiel der Länder Türkei und Ägypten ..
2.5 Zu prüfende Annahmen im Rahmen der Bachelor Arbeit

3 Empirische Untersuchung
3.1 Das Caravan Handelszentrum „der Freistaat - Caravaning & More“ in Sulzemoos als Untersuchungsobjekt
3.1.1 Darstellung des Handelszentrums
3.1.2 Vermietungsstation: „HYMER Rent“ Vermietung
3.2 Die Befragung
3.2.1 Wahl der Methodik
3.2.2 Darstellung der Zielgruppe
3.2.3 Aufbau und Ablauf der Befragung
3.2.4 Durchführung der Befragung
3.2.5 Methodik der Datenauswertung
3.2.6 Operationalisierung und Erläuterung des Strukturbaums

4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Auswertung mit Hilfe deskriptiver Analyse
4.2 Prüfung der Annahmen
4.3 Handlungsempfehlungen für das Handelszentrum im Bereich der Vermietung

5 Diskussion
5.1 Kritische Reflexion der gewählten Methode
5.2 Kritische Reflexion der Ergebnisse
5.3 Fazit und Ausblick

6 Anhang

7 Literaturverzeichnis

8 Internetquellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung1: Anzahl der Ankünfte internationaler Touristen in ausgewählten europäischen Ländern von 2012 bis 2014 (in 1.000), www.statista.de

Abbildung 2: Eigene Abbildung in Anlehnung an Bieger T., Tourismuslehre

Abbildung 3: Ökonomische Folgewirkung der touristischen Entwicklung

Abbildung 4: Überblick über die Entwicklung der deutschen Caravanindustrie

Abbildung 5: Aktuelle Zulassungszahlen, Stand: März 2016, CIVD

Abbildung 6: Work-Life-Balance, Pössl Katalog http://www.poessl- mobile.de/download/20151114_Kat_Poessl_DE_Internet.pdf

Abbildung 7: Einflussfaktoren auf die Tourismusbranche

Abbildung 8: MindMap „Familien“, eigene Darstellung

Abbildung 9: MindMap „Best Agers“, eigene Darstellung

Abbildung 10 :Darstellung des Strukturbaums am Beispiel des Handelszentrums „der Freistaat - Caravaning & More“ in dem Bereich der „HYMER Rent“ Wohnmobilvermietung, eigene Darstellung

Abbildung 11: Kreuztabelle Zufriedenheit mit dem Fahrzeug und Zufriedenheit mit der Dienstleistung, SPSS, eigene Darstellung

Abbildung 12: Kreuztabelle Wieder Mietung und Weiterempfehlung, SPSS, eigene Darstellung

Abbildung 13: Mittelwert der Zufriedenheit mit dem Fahrzeug und der Zufriedenheit mit der Dienstleistung, SPSS, eigene Darstellung

Abbildung 14: Korrelation nach Pearson von Terrorgefahr und europäischen Campingplätzen, SPSS, eigene Darstellung

Abstrakt

Die vorliegende Bachelor Arbeit gibt Einblicke in ausgewählte Teilbereiche der Tourismusbranche. Das Hauptaugenmerk liegt im Verlauf der gesamten Thesis auf der Caravan-Branche. Das Handelszentrum „der Freistaat - Caravaning & More“ in Sulzemoos stellt gemeinsam mit der „HYMER Rent“ Wohnmobil- vermietung das Untersuchungsobjekt der durchgeführten empirischen Studie dar.

Im Fokus dieser Arbeit liegen folgende zwei Aspekte: der Wertewandel in der Gesellschaft und im Tourismus sowie die Auswirkungen des Terrorismus auf den Tourismus. Hinsichtlich dieser zwei Themengebiete wurden Kunden der Vermietung des „HYMER Zentrum Sulzemoos“ befragt.

Das Ziel dieser Abschlussarbeit lag in der Ausarbeitung von Optimierungsvorschlägen sowie der Entwicklung von Marketingmaßnahmen für das Handelszentrum.

Durch die Studie konnte die Annahme belegt werden, dass die Zufriedenheit der Kunden sowohl für die Dienstleistung als auch für das gemietete Fahrzeug über dem zu erwarteten Skalenmittelwert von 3,0 liegt. Dem Handelszentrum gelingt es demnach die Bedürfnisse ihrer Kunden zu befriedigen. Optimierungsvorschläge ergeben sich bspw. im Bereich zusätzlicher Serviceleistungen.

Dem hingegen konnte die Annahme, dass die aktuelle Terrorgefahr die Reiseplanung beeinflusst, nicht bestätigt werden. Aus der Studie gehen keine eindeutigen Zusammenhänge hervor. Dennoch zeigt sich, dass Reiseziele im Norden präferiert werden. An dieser Stelle können bewusst weitere Marketingmaßnahmen wie z.B. neue Kooperationen mit Campingplätzen in skandinavischen Ländern eigesetzt werden.

Diese Arbeit ist vor allem für das oben genannte Handelszentrum „der Freistaat

- Caravaning & More“ und der dazugehörigen Vermietstation „HYMER Rent“ von Bedeutung. Auch für weitere Kooperationspartner kann diese Arbeit von Interesse sein. Die Autorin selbst erhofft sich zudem einen interdisziplinären Erkenntnisgewinn.

Schlüsselwörter: Tourismus - Tourismusbranche - Caravan-Branche - Wertewandel - Sicherheitsbedenken - Terrorgefahr - Tourismusmarketing - Wohnmobil- und Wohnwagenvermietung

1 Einleitung

„Caravaning boomt.“1

In der vorliegenden Abschlussarbeit wird die Thematik des Tourismus, speziell der Teilbereich der Caravan-Branche, analysiert sowie empirisch anhand der „HYMER Rent“ Wohnmobilvermietung des Handelszentrums „der Freistaat - Caravaning & More“ in Sulzemoos untersucht.

Zu Beginn wird in diesem ersten Kapitel sowohl die Problemstellung als auch die Zielsetzung skizziert, um dann den Aufbau der Arbeit darzulegen.

1.1 Problemstellung

Die Begriffe „Wohnmobil“ und „Wohnwagen“ sind heutzutage den meisten Menschen ein geläufiger Begriff. Bereits in den letzten Jahren ist nicht nur die Nachfrage an einem eigenen Wohnmobil2 sondern auch an einem Mietfahrzeug deutlich gestiegen.

Obwohl ein All-Inclusive-Angebot - wie der Begriff schon sagt - „alles inklusive“ beinhaltet und somit die Grundlage für einen angenehmen, stressfreien und erholsamen Urlaub zu sein scheint, hegen viele Urlauber das Bedürfnis nach dem Kauf oder der Mietung eines Wohnmobils. Es stellt sich die Frage, warum die Leute heutzutage häufiger das Reisen auf vier Rädern und den damit einhergehenden „Verpflichtungen“ wie bspw. der Selbstversorgung im Urlaub bevorzugen. Welches sind die Vorzüge und Vorteile, die das Reisen mit einem Caravan so interessant und beliebt machen? Ist es möglich eine genaue Zielgruppe zu definieren? Welche Beweggründe stehen hinter der Wahl, eines solchen Urlaubs?

Dies sind essenzielle Fragen denen sich Unternehmen, die in dieser Branche tätig sind, stellen müssen. Aufgrund des Booms der Branche ist eine Beschäftigung mit dieser Thematik unausweichlich.

Gerade für den Tourismus ist die Caravan-Branche ein immer wichtiger werdender Teilbereich, welchem genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Allein im Jahr 2015 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 7,57 Milliarden Euro - was erneut ein Rekord für die Caravaning- Industrie bedeutete.3

Doch warum bekommt das Verlangen nach einem Urlaub mit einem Reisemobil einen immer höheren Stellenwert und führt zu einem solchen Boom in der Caravan-Branche?

In den vergangenen Jahrzehnten ist der Tourismus zu einem tragenden Wirtschaftssektor geworden, was mitunter an der verbesserten Mobilität liegt. Dabei stellen vor allem Mietfahrzeuge einen bedeutsamen Faktor dar.4

Zwei wichtige Punkte hierfür, gerade in der aktuellen Zeit, sind zum einen der Wertewandel in der heutigen Gesellschaft und zum anderen die momentanen Sicherheitsbedenken aufgrund der vermehrten Terrorgefahr in den letzten Jahren.

Hinsichtlich des Wertewandels wird deutlich, dass immer mehr Menschen einen größeren Freizeitanteil bevorzugen und dafür bereit sind im Beruf weniger zu verdienen. Wie kann Freizeit definiert werden?

Dieses Phänomen hat zwei Dimensionen, die deutlich erkennbar sind. Auf der einen Seite steht die eher positive Dimension, geprägt durch viele Aktivitäten, welche frei nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen gewählt werden. Auf der anderen Seite findet sich die gegensätzliche eher negative Dimension, welche sich in psychischen Konflikten und sozialen Problemen widerspiegelt.5 Ein ausgeglichenes Arbeits-Freizeitverhältnis wird von vielen Menschen angestrebt und ist für sie äußerst wichtig. Die Work-Life-Balance beschäftigt sich mit genau dieser Konfliktsituation. Dieses Modell verfolgt das Ziel, einen individuellen Berufszyklus unter Berücksichtigung von privaten, sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Faktoren zu ermöglichen.6 Auch im Tourismus ist dieser Wandel stark spürbar.

Das verbindende Element für den Wertewandel im Tourismus ist die Individualisierung - d.h. den Gast aus dem Lehrbuch gibt es nicht mehr, da jeder eigene Vorstellungen vom Urlaub hat.7 Somit muss jedes Unternehmen individuell auf die Ansprüche seiner Zielgruppen entsprechend reagieren können, damit sie ihre Kunden halten können und das Unternehmen konstante Kundenbeziehungen aufbauen kann.

Das zweite Gebiet - die Sicherheitsbedenken - erschließt sich aus der aktuell erhöhten Terrorgefahr. Aufgrund dieser ausgehenden Gefährdung werden Länder, welche gerade durch den Tourismus sehr geprägt sind, zunehmend gemieden. Die Vorkommnisse in letzter Zeit, wie z.B. die gezielten Terroranschläge auf Touristen in der Türkei oder in Tunesien, die im Verlauf dieser Arbeit genauer thematisiert werden, veranlassen Reisende andere Urlaubsorte auszuwählen, bei denen sie Flugstrecken sowie gefährdete Gebiete umgehen können.

Unternehmen, welche im Tourismusbereich agieren, haben nun die Aufgabe neue Marketingmaßnahmen oder Kooperationen mit Campingplätzen, Reisebüros, Hotels oder anderen Urlaubsunterkünften zu entwickeln, um wirtschaftliche Erfolge generieren zu können. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass den Reisenden ihre Angst genommen wird und z.B. die angebotene Unterkunft Sicherheit gibt.

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Die Zielsetzung dieser Arbeit besteht darin, zukünftige Optimierungsvorschläge für das Handelszentrum „der Freistaat - Caravaning & More“ im Bereich der Vermietung von Fahrzeugen herauszuarbeiten. Anhand einer Einzelfallstudie des „Freistaat - Caravaning & More“ sollen Handlungsempfehlungen generiert werden. Die zugrundeliegenden Leitfragen werden sowohl für das Themengebiet „Wertewandel“ als auch für das Themengebiet „Sicherheitsbedenken“ berücksichtigt.

Der erste Bereich beschäftigt sich mit dem Wertewandel in der Gesellschaft und im Tourismus und den damit einhergehenden veränderten Wünschen sowie

den Anforderungen der Kunden. Damit diese zufrieden gestellt werden und sie die Dienstleistungen der Vermietstation mehrmals in Anspruch nehmen, ist es wichtig allgemeine Verbesserungen für das Unternehmen im Bereich der Vermietung auf Grundlage von Kundenwünschen zu generieren. Dabei gilt es die nachfolgenden Fragen in den Optimierungsprozess mit einzubeziehen:

- Welche Anforderungen stellen die Kunden an das Unternehmen und was erwarten sie? Hierbei ist es wichtig, die Wünsche, Interessen und Ansprüche der Zielgruppen herauszufinden, damit das Unternehmen entsprechende Angebote zur Verfügung stellen kann.

- Welche Zielgruppen nutzt das Angebot des Unternehmens hinsichtlich einer Vermietung von Wohnmobilen und Wohnwagen? Dies ist ein essenziell wichtiger Punkt, da das Unternehmen nur mit einer genauen und präzisen Analyse optimal auf die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe eingehen kann.

- Warum entscheiden sich die Kunden zu einer Reise auf vier Rädern? Für das Unternehmen ist dies eine relevante Leitfrage, um vermehrt Marketingmaßnahmen in diese Richtung schalten zu können.

Der zweite Themenbereich ergibt sich aus den aktuellen Sicherheitsbedenken der Reisenden in tourismusreiche Länder auf der Welt. Auf Grund der angespannten politischen Lage im Syrienkonflikt und der vermehrten Gefahr von Terroranschlägen, meiden viele Leute mittlerweile Urlaubsländer, in denen die Gefahr von Terroranschlägen besteht oder es in letzter Zeit bereits terroristische Aktivitäten gab. Einerseits ist das Ziel der Terroristenorganisationen, die Überfremdung durch Touristen zu beeinflussen, d.h. Anschläge werden gezielt auf Touristen ausgeübt, anderseits wollen sie auch dem jeweiligen Staat erhebliche gesamtwirtschaftliche Schäden zufügen.8 Ereignisse dieses Ausmaßes veranlassen die Menschen ihre Urlaubsplanung und ihre Reiseziele zu überdenken. Somit ist es für das oben genannte Handelszentrum, „der Freistaat - Caravaning & More“, wichtig, dementsprechend zu handeln und den Kunden neue, noch nicht bekannte Optionen an zu bieten. Optimierungen im Bereich Marketing locken Urlauber weg von gefährdeten Ländern hin zu neuen unbekannten Reiseziele. Dafür ist es wichtig, folgende Fragen zu klären:

- Welche Beweggründe haben Kunden, vor allem Neukunden, sich ein Wohnmobil zu mieten?
- Was sind die möglichen Reiseziele?
- Kann man auf Grund bekannter Reiseziele neue Marketingstrategien entwickeln?
- Welche Vermarktungsstrategien können erfolgreich angewendet werden?

Auf dieser Basis und aus Erkenntnissen aktueller Literatur, Studien und Statistiken sollen Optimierungsvorschläge für die Vermietung abgeleitet werden.

1.3 Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Arbeit besteht zum einen aus den theoretischen Grundlagen und zum anderen aus einem Praxisteil mit einer empirischen Untersuchung. Der theoretische Teil zu Beginn dieser Arbeit ist in zwei wesentliche Bestandteile gegliedert:

1. Wertewandel der Gesellschaft
2. Sicherheitsbedenken aufgrund der aktuellen erhöhten Terrorgefahr in vielen tourismusstarken Ländern

Bevor diese näher erläutert werden, findet zunächst eine allgemeine Einführung in die Tourismus- sowie in die Caravan-Branche statt.

Der Theorieteil schließt mit den zu prüfenden Annahmen im Rahmen der Bachelorarbeit ab.

Zu Beginn des darauf folgenden Praxisteils wird die Methode der empirischen Forschung vorgestellt. Hierfür werden das zu untersuchende Handelszentrum „der Freistaat - Caravaning & More“ sowie die Vermietungsstation für Wohnmobile und Wohnwagen des „HYMER Zentrum Sulzemoos“ präsentiert.

Anschließend erfolgt eine Einführung in die Vorgehensweise der empirischen Forschung. Die Wahl der Methodik, sowie Aufbau und Durchführung werden in den dazugehörigen Unterpunkten genauer beschrieben.

Die Darstellung der Ergebnisse stellt einen weiteren Punkt der Arbeit dar, welche die Auswertung der Ergebnisse, die Prüfung der Annahmen sowie Handlungsempfehlungen für den „Freistaat“ beinhaltet.

In einem abschließenden Kapitel der Bachelor Arbeit findet zunächst eine kritische Diskussion der gewählten Methode und der Ergebnisse statt, um dann einen Ausblick für das Handelszentrum sowie ein Fazit geben zu können.

2 Theoretische Grundlagen

Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen des Tourismus. Dabei wird zunächst definiert, was unter der Tourismusbranche verstanden wird und welche Einflussfaktoren für die Entwicklung dieser Branche bestehen. Des Weiteren wird auf die Caravan-Branche und den einhergehenden Boom dieser eingegangen. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Wertewandel sowie den Sicherheitsbedenken, welche den Tourismus beeinflussen.

2.1 Tourismusbranche

Bevor nun der Fokus auf die Caravan-Branche gelegt wird, ist es wichtig, vorab zu klären, was unter dem Begriff „Tourismus“ verstanden wird. Die Tourismusbranche ist eine der wichtigsten Wachstumsbranchen weltweit, die einem stetigen und überdurchschnittlichen Wachstum, trotz Konjunkturschwankungen, unterliegt.9

Das Wort „Tourismus“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt „zirkelähnliches Werkzeug“. Eine Tour ist demnach eine Reise weg vom alltäglichen Leben hin zu einem neuen, unbekannten Ort, bei dem man eine Zeitlang verweilt, um danach wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren.10 Ein Tourist ist somit ein Reisender, der zu seinem eigenen Vergnügen, ohne festes Ziel in fremde Länder reist.11

Die Motive für das Reisen sind meist sehr vielfältig und im ständigen Wandel. Für die Zukunft sind folgende Trends zu erwarten: Durch die zunehmende Bedeutung der Umweltqualität, tendieren Reisende auf ökologische und nachhaltige Reisen, welche einen neuen Trend mit sich bringen können. Die zunehmende Bedeutung eines ausgeglichenen Verhältnisses von Aktivität und Erlebnis auf der einen Seite sowie Ruhe und Erholung auf der anderen Sei- te sind weitere Faktoren, denen die Tourismusbranche Aufmerksamkeit schen- ken muss.

Auch die immer größer werdende Bedeutung der Technologie öffnet der Branche neue Wege. Somit ist es von Relevanz, dass sich Unternehmen dementsprechend rüsten und bereit für neue Technologien sind. Reisende wollen zudem immer mehr sehen und erleben, was einen neuen Trend ausmacht: die zunehmende Erlebnisinflation.

Zudem werden die Entscheidungen immer selektiver und kurzfristiger, sodass die Tourismusbranche hierfür gut vorbereitet sein muss, um seiner Zielgruppe passende Angebote liefern zu können.12

2.1.1 Wirtschaftliche Bedeutung

Laut der WTO ist die Tourismusbranche eine der wichtigsten Wachstumsbranchen weltweit, welche ein stetiges und im Vergleich zu anderen Branchen überdurchschnittliches Wachstum aufweist.13 Im Jahr 2014 waren mehr als eine Milliarde Reisende im Ausland unterwegs, was im Vergleich zu 1950 mehr als das Vierzigfache ist. Der UNWTO zufolge wird die Anzahl an internationalen Tourismusankünften bis zum Jahr 2030 schätzungsweise auf 1,8 Milliarden ansteigen.14

Derzeit sind die Regionen Afrika, Asien, Pazifik sowie der Mittlere Osten aufgrund ihrer Neugründungen und internationalen Ausrichtungen der heimischen Fluggesellschaften sowie ihrer einzigartigen Hotelprojekte und Freizeitanlagen mit einem rasanten Wachstum versehen. Dennoch gilt Europa mit 534,8 Mio. internationalen Ankünften im Jahr 2012 als der wichtigste Reisemarkt und wird voraussichtlich auch zukünftig der Marktführer bleiben.15

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung1: Anzahl der Ankünfte internationaler Touristen in ausgewählten europäischen Ländern von 2012 bis 2014 (in 1.000), www.statista.de

Die obige Abbildung zeigt die Anzahl der Ankünfte von internationalen Touristen anhand einzelner europäischer Länder. Hierzu wird ein Vergleich mit den Statistik-Daten der Ankünfte von 2012, 2013 und 2014 gezogen. Deutlich zu sehen ist in der Abbildung, dass es einen großen Anstieg in allen Ländern, außer Israel, gibt. So waren es bspw. in Deutschland 2013 noch 30.407, 2015 bereits schon 33.005 internationale Touristen. Anhand der Grafik lassen sich die Veränderungen von 2012 bis 2015 in absoluten Zahlen ablesen.

Europa ist die besucherstärkste Region der Welt: Sechs Jahre in Folge reisten immer mehr internationale Touristen in europäische Gebiete. Laut Auswertung der European Travel Commission stiegen allein 2015 die Ankünfte um fünf Prozent im Vergleich zum letzten Jahr 2014. In Aussicht auf 2016 soll der Boom weiter anhalten.16

Der Tourismus ist für viele Länder und Regionen ein Wirtschaftszweig von strategischer Bedeutung und auch der wichtigste Mentor für die Entwicklung von verwandten Branchen wie bspw. Verkehr oder Sport.17 Dass die Tourismusbranche in den vergangenen Jahrzehnten zu den Branchen mit den größten Zuwachsraten gehört, hängt vor allem von folgenden Faktoren ab: Durch den weltweiten Ausbau der Verkehrsnetze und der Kommunikationsnetze ist auch die Attraktivität und Erreichbarkeit der Länder enorm gestiegen. Dies führte wiederrum zu einem vermehrten Andrang in der Tourismusbranche.

Die Globalisierung der Wirtschaft ist ein weiterer Faktor, welcher zu solch hohen Zuwachsraten führt. Im Vergleich zu früher besteht heutzutage eine große Verflechtung auf dem Markt, dem Handel sowie der Kommunikation. Aber auch der steigender Wohlstand zahlreicher Nationen und breiteren Bevölkerungsschichten führt zu einem stetigen Zuwachs der Branche.18

2.1.2 Entwicklung des Tourismus

„ Von der Pilgerfahrt bis hin zum modernen Tourismus.“19

Um die Entwicklungen und die Motive des heutigen Massentourismus verstehen zu können, ist es wichtig zuvor einen Blick auf die Geschichte des Tourismus zu werfen.

Hierfür werden zunächst die Ausgangspunkte des Reisens erläutert, um dann auf die geschichtliche Entwicklung eingehen zu können.

Unter dem Begriff „Fremdenverkehr“ versteht man den nationalen und internationalen Reiseverkehr, d.h. den Verkehr eines Reisenden vom Heimatort hin zum Zielort.20 Praktiker beschäftigen sich hierbei mit den folgenden drei Teilbereichen:

Zum einen geht es um den Ortswechsel, der mit Transportmitteln, wie z.B. Auto, Flugzeug und der Bahn, verbunden ist. Diese ermöglichen einen schnellen und unkomplizierten Transfer von Ort zu Ort.

Ein anderer Bereich ist der Aufenthalt. Dieser ist meist verbunden mit einem vorrübergehenden Besuch in einem Hotel, einer Pension oder einer Ferienwohnung. Unter einem Aufenthalt wird aber auch das Verweilen bei Freunden oder in einem privaten Bereich wie bspw. einer eigenen Ferienhaus verstanden.

Das dritte Gebiet umfasst das Motiv. Hierbei geht es um die Frage nach dem Warum. Damit ist gemeint, warum man auf Reise geht und welche möglichen Motive vorherrschend sind.21

Anhand der nachfolgenden Darstellung werden die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Entwicklung des Tourismus aufgezeigt. Dazu folgt zu jedem Element jeweils eine kurze stichpunktartige Beschreibung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Eigene Abbildung in Anlehnung an Bieger T., Tourismuslehre Bieger T., Tourismuslehre - Ein Grundriss, 2. Auflage, S. 49 ff.

2.1.3 Zukünftige Trends, Aussichten und Probleme der Branche

In diesem Kapitel werden sowohl mögliche Trends als auch die Aussichten und die Probleme der Tourismusbranche näher beschrieben.

Gerd Leonhard hat sechs Tourismus-Trends identifiziert:

1. Tourismusmarketing erfindet sich neu

Die Zukunft wird hyper-vernetzt, mobil und sozial. Reisende können mit verschiedenen Applikationen oder intelligenten digitalen Assistenten ihre Reise stressfrei planen und ihre Reiseziele virtuell besuchen.

2. Die Freude, etwas zu verpassen

„Joy of missing“, was bedeutet, dass viele Menschen mittlerweile nicht mehr alles haben wollen, was andere haben und ihnen die „Offline-Zeit“ wichtig wird. Für den Tourismus ist dies eine riesen Chance, wenn Reisende wieder echte Erlebnisse und mehr unvernetzte Natur genießen wollen.

3. Teilen statt besitzen

Die besten Beispiele hierfür sind: AirBnB, Car-Sharing und Ride-Sharing, welche momentan einen gigantischen Erfolg feiern.

4. Nachhaltigkeit ist das neue Profitabel

In der globalen Wirtschaft wird in Zukunft vermehrt auf Nachhaltigkeit geachtet und nicht mehr nur Profit um jeden Preis rausgeschlagen.

5. Die „Silver Surfers“ kommen

Durch die demographische Entwicklung werden in Zukunft immer mehr Rentner unterwegs sein. „70 ist das neue 50“.

6. Rebel Chic

Menschen suchen immer mehr innovative Angebote und Erfahrungen, sodass in Zukunft rebellische Anbieter und Querdenker gewinnen.22

Viele Reisende legen mittlerweile mehr Wert auf einen unabhängigen, flexiblen und abenteuerlichen, naturgebundenen Urlaub, was sich stark auf die Caravan- Branche auswirkt. Somit steigt die Nachfrage nach einem Mietfahrzeug oder

einem eigenen Wohnmobil immer mehr, weshalb diese Branche zurzeit auf Rekordkurs fährt.

Trotz den steigenden Zahlen und der großen Nachfrage in der Tourismusbranche, gibt es auch Schattenseiten.

Wie bereits erwähnt ist ein wichtiger Punkt hinsichtlich der Aussicht der Branche die Nachhaltigkeit. Jedoch liegt das Problem der nachhaltigen Tourismusentwicklung in der Umsetzung. Es gibt zwar einen internationalen Konsens, um das Ziel zu erreichen, jedoch fehlt es an geeigneten Instrumenten, um die Kriterien vor Ort qualitativ und quantitativ nach ihrem Erfüllungsgrad zu prüfen.23 In der folgenden Abbildung werden die Vor- und Nachteile beider touristischer Ausrichtungen (Massentourismus sowie nachhaltiger Tourismus) in Anlehnung an Scharpf tabellarisch dargestellt und anhand der ökonomischen, sozialen und ökologischen Wirkung festgemacht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Ökonomische Folgewirkung der touristischen Entwicklung

http://www.la-palma-aktuell.de/images/Lars%20Grafiken/lars_gerhardts45.gif

Ein weiteres Problem in der Tourismusbranche betrifft die Naturräume, die unter dem Boom der Tourismusbranche und der immer größer werdende Nachfrage leiden:

Es entsteht ein enormer Druck auf die letzten Naturoasen. Steigt die Nachfrage, müssen neue Unterkünfte, Freizeiteinrichtungen sowie erweiterte Infrastrukturen erschlossen werden. Dies führt dazu, dass noch vorhandene Naturräume weiter vernichtet werden, damit neue Bauten entstehen können. Ein weiteres Problem ist der enorme Wasserverbrauch. Touristen benötigen rund dreimal so viel Wasser als zuhause, dadurch steigt der Verbrauch in tourismusreichen Gebieten stark. Für das betreffende Land stellt dies eine große Herausforderung dar.

Auch die Erzeugung von Müll stellt ein weiteres Problem dar. Als Beispiel hierfür kann das Frühstück in einem Hotel genannt werden. Durch die portionierten, verpackten Nahrungsmittel wird deutlich mehr Müll verursacht. Ein letzter wichtiger Punkt ist der enorme Lärm, welchen viele Urlaubsländer ausgesetzt sind. Da sich in tourismusreichen Gebieten eine große Menge an Menschen aufhält, ist dort eine vermehrte Lärmquelle gegeben24

Ein anderer Faktor, der ebenfalls einen großen Bestandteil der Bachelor Thesis darstellt, sind die Sicherheitsbedenken aufgrund der vermehrten Terrorgefahr in tourismusreichen Regionen. Aufgrund aktueller Vorkommnisse an terroristischen Anschlägen entwickeln Menschen größere Bedenken in gefährdete Länder zu reisen oder überhaupt in den Urlaub zu fliegen. Eine Prognose für die Zukunft zu stellen ist hierbei jedoch schwierig und erfordert Zeit. In Kapitel 2.4. wird auf die Thematik der Sicherheitsbedenken und des Terrorismus im Tourismus näher eingegangen.

2.2 Caravan-Branche

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Bereich des „Caravanings“.

Auch die Caravan-Branche ist hinsichtlich der Problemstellung dieser Arbeit von zentraler Bedeutung. Dazu werden in diesem Abschnitt die notwendigen theoretischen Kenntnisse ausgearbeitet, um im anschließenden praktischen Teil anhand des Handelszentrums „der Freistaat - Caravaning & More“ eine

empirische Untersuchung durchzuführen. In den folgenden Unterpunkten wird theoriebezogen die Branche selbst definiert, sowie die aktuellen Entwicklungen aufgezeigt und der Bereich der Vermietung näher beschrieben.

2.2.1 Definition der Branche

Die Caravan-Branche welche in den Bereich des Tourismus fällt, deckt das gesamte Gebiet des Reisens auf vier Rädern (Wohnmobil) bzw. das Reisen auf sechs Rädern (Auto mit Wohnwagen) ab.

Das Wort „Caravan“ aus dem Englischen bedeutet übersetzt Wohnwagen. Unter einem Wohnwagen wird ein Anhänger für Kraftfahrzeuge verstanden, welcher im Wagen selbst eine vollständige Wohnungseinrichtung beinhaltet.25 Doch nicht nur Caravans gehören in diese Branche, sondern auch die bekannten Reisemobile. Der Unterschied zu einem Wohnwagen ist hierbei, dass das Reisemobil, auch Wohnmobil genannt, einen eigenen Antrieb hat. D.h. das Fahrzeug mit Motor und die Wohnfläche sind nicht voneinander getrennt.

Als Besitzer oder Mietkunde eines Reisemobiles hat man nun die Möglichkeit flexibler, spontaner, privater und unabhängiger seine Reise zu starten. Das Reiseziel kann spontan und nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen ausgewählt werden - hierfür sind keine Buchungen oder Reservierungen notwendig. Diese Faktoren bewegen immer mehr Menschen einen Blick in die Caravan-Branche zu werfen und einen Urlaub mit einem Reisemobil auszuprobieren. Angefangen mit einem gemietetem Wohnwagen bzw. Wohnmobil ist der nächste Schritt oftmals der Erwerb eines eigenen Reisemobiles.

2.2.2 Entwicklungen

Die Entwicklungen im Caravan-Segment zeigen deutlich steigende Zahlen: im ersten Quartal 2016 verbuchten die Reisemobilneuzulassungen ein Plus von 24,1 Prozent mit insgesamt 8.863 neu zugelassenen Fahrzeugen. Somit wurde erstmalig die 8.000er Marke überschritten. Allein im März 2016 gab es im

Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 13,9 Prozent, wobei ein Zulassungsrekord für diesen Monat erreicht worden ist.26

Das deutsche Wirtschaftswachstum und die Konsumfreude der Verbraucher bilden das Fundament für die herausragende Entwicklung der deutschen Caravan-Industrie, sodass der Absatz mit Neufahrzeugen, Gebrauchtfahrzeugen und Fahrzeugzubehör um 14,4 Prozent auf einen neuen Bestwert von insgesamt 7,57 Milliarden Euro gestiegen ist.27 Die folgende Abbildung zeigt den graphischen Verlauf der Entwicklung in der deutschen Caravan-Industrie. Es wird deutlich, dass im Vergleich von 2007 zu 2016 ein Anstieg an Neuzulassungen, Gebrauchtzulassungen und Fahrzeugzubehör zu verzeichnen ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Überblick über die Entwicklung der deutschen Caravanindustrie

https://www.civd.de/statistik/marktanalyse.html

Doch nicht immer war die Branche auf der Überholspur. Noch im Jahr 2009 wurde ein Umsatz-Minus von 21,2 Prozent gemacht. Daraus resultierend gingen Firmen wie bspw. „Westfalia“ oder „Knaus Tabbert“ aufgrund der anherrschenden Wirtschaftskrise insolvent.28 Dieser Einbruch wird in der oben gezeigten Abbildung ersichtlich (sh. Pfeil). Gerade die Caravan-Branche ist von großer Emotionalität geprägt, sodass mögliche Kaufentscheidungen stark von der wirtschaftlichen als auch politischen Stimmung abhängen können. Da diese

Branche ausschließlich mit Luxusgütern handelt, kommt es bei politischen oder wirtschaftlichen Krisen zu drastischen Einbrüchen.

Dennoch hat sich das Tief in der Caravan-Branche von 2009/2010 (veranschaulicht durch den Pfeil in der obigen Abbildung) mittlerweile wieder erholt und zeigt einen stetig wachsenden Anstieg an zugelassenen Fahrzeugen.

Die europäischen Länder sind nun eine wichtige Quelle für die Branche. 45 Prozent der längeren Urlaube mit Reisemobilen finden nach Daten der Reiseanalyse 2016 in Deutschland statt, der Rest führt ins europäische Ausland29

Die unten abgebildete Statistik zeigt, dass der Boom in der Caravan-Branche weiter anhält. Allein im Monat März 2016 gab es im Vergleich zu den letzten drei Jahren einen deutlichen Anstieg an Neuzulassungen von Reisemobilen und Caravans.

Abbildung 5: Aktuelle Zulassungszahlen, Stand: März 2016, CIVD

https://webmail.freistaat-it.de/statistik/marktanalyse/,DanaInfo=www.civd.de,SSL+aktuelle- zahlen.html

2.2.3 Vermietung von Wohnmobilen und Wohnwagen

Ein Bereich, der die Caravan-Branche tangiert und von immer größerer Bedeutung wird, ist die Wohnwagen- und Wohnmobilvermietung. Gerade Kunden, die sich überlegen ein eigenes Reisemobil anzuschaffen, testen gerne im Vorfeld einen Urlaub mit einem Mietfahrzeug. Somit ist für ein Unternehmen, welches im Bereich des Tourismus und des Caravanings agiert, die Vermietung ein guter und wirtschaftlicher Nebeneffekt, vor allem auch, wenn eine langfristige Kundenbindung angestrebt wird. Doch nicht nur Kunden, welche sich ein eigenes Wohnmobil bzw.

[...]


1 Vgl. Stuttgarter-Zeitung.de, Caravaning im Boom, http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.cmt- 2016-caravaning-im-boom.0d0efad9-dcb9-488e-86db-ff217b1e451f.html

2 Im weiteren Verlauf der Arbeit wird zwischen Wohnmobil und Reisefahrzeug bzw. Reisemobil kein Unterschied gemacht, da alle Begriffe das gleiche bedeuten

3 Vgl. Stuttgarter-Zeitung.de, Caravaning im Boom, http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.cmt- 2016-caravaning-im-boom.0d0efad9-dcb9-488e-86db-ff217b1e451f.html

4 Vgl. Groß S., Stengel N., 2010, S. 11

5 Vgl. Opaschowski H., 2012, S.20 6 Vgl. Stor M., 2014, S.5

7 Vgl. Crosseye.at, stark spürbarerer Wertewandel im Tourismus als zentrales Thema, http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120302_OTS0235/stark-spuerbarerer- wertewandel-im-tourismus-als-zentrales-thema-beim-3-tourismusforum-weiz-am-1-maerz- 2012-bild

8 Vgl. Reise-Pilot.de, Neue Terroranschläge: Auswirkungen auf Tourismus? http://www.reisepilot.de/neue-terroranschlaege-auswirkungen-auf-tourismus/

9 Vgl. Berg W., 2012, S.25

10 Vgl. Mundt J., 2012, S.1

11 Vgl. Opaschowski H. W., 2002, S.17

12 Vgl. Bieger, T. und Beritelli P., 2012, S.6

13 Vgl. Verkehr und Tourismus, Wirtschaftlicher Tourismus, http://www.tourismus- verkehr.de/de/a-einf%C3%BChrung-tourimus/99-wirtschaftsfaktor-tourismus

14 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Entwicklungen des Tourismus, http://www.bmwi.de/DE/Themen/Tourismus/entwicklung-des-tourismus.html

15 Vgl. Verkehr und Tourismus, Wirtschaftsfaktor Tourismus, http://www.tourismus- verkehr.de/de/47-tourismus-grundlagen/a-einf%C3%BChrung/99-wirtschaftsfaktor- tourismus

16 Vgl. Die Welt, das sind Europas Gewinner und Verlierer, http://www.welt.de/reise/article152283423/Das-sind-Europas-Gewinner-und-Verlierer.html

17 Vgl. Bieger T., 2006, S.38

18 Vgl. Bieger T., 2006, S.40

19 Vgl. Opaschowski H.W., 2002, S.29

20 Vgl. Freyer W., 2006, S. 1

21 Vgl. Freyer W., 2006, S. 1 ff.

22 Vgl Medienmitteilung, Die globalen Tourismus-Trends der Zukunft, https://www.gerdleonhard.de/2015/03/11/die-globalen-tourismus-trends-der-zukunft- medienmitteilung/

23 Vgl. Hartmann R., 2014, S. 35

24 Vgl. Ökologische Probleme des Tourismus, http://www.ikzm-d.de/inhalt.php?page=107,2960

25 Vgl. Camping-Plattform, Definition Wohnwagen, http://www.camping- plattform.de/wohnwagen.html

26 Vgl. CIVD, Reisemobilneuzulassungen erzielen Bestmarken, https://webmail.freistaat- it.de/,DanaInfo=www.civd.de,SSL+

27 Vgl. CIVD, Überblick, https://www.civd.de/statistik/marktanalyse.html

28 Vgl. Handelsblatt, Caravanbranche rollt aus dem Tal heraus, http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/gutes-exportgeschaeft- caravanbranche-rollt-aus-dem-tal-heraus/3765424.html

29 Vgl. WAZ, Caravanbranche verbucht weiteres Umsatzplus, http://www.derwesten.de/wirtschaft/caravan-branche-erholt-sich-weiter-id11472708.html

Ende der Leseprobe aus 81 Seiten

Details

Titel
Vom All-Inclusive-Urlaub zur Reise mit dem Wohnmobil. Veränderungen in der Tourismusbranche durch Wertewandel und Terrorgefahr
Untertitel
Eine empirische Studie anhand des Handelszentrums „der Freistaat – Caravaning & More“
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
81
Katalognummer
V366756
ISBN (eBook)
9783668461048
ISBN (Buch)
9783668461055
Dateigröße
1687 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tourismus, Tourismusbranche, Caravan-Branche, Wertewandel, Sicherheitsbedenken, Terrorgefahr, Tourismusmarketing, Wohnmobil- und Wohnwagenvermietung
Arbeit zitieren
Alina Gauss (Autor), 2016, Vom All-Inclusive-Urlaub zur Reise mit dem Wohnmobil. Veränderungen in der Tourismusbranche durch Wertewandel und Terrorgefahr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366756

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