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Integrative Förderung für autistische Kinder im Waldkindergarten

Werden autistische Kinder in einem Waldkindergarten besser gefördert?

Titel: Integrative Förderung für autistische Kinder im Waldkindergarten

Hausarbeit , 2017 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Chiara Lambertino (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Waldkindergarten bietet den Kindern eine Vielzahl an neuen Erlebnissen und spannenden Entdeckungen. Dass sich diese Art von Kindergarten positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt, kann ich hier schon einmal festhalten. Doch gilt dies auch für Kinder, die an Autismus leiden? Ist der Waldkindergarten der richtige Ort für autistische Kinder, die abwesend und unerreichbar wirken und die zwischenmenschliche Kommunikation blockieren? In meiner Hausarbeit werde ich diesen Fragen nachgehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte und Entstehung vom Waldkindergarten

3. Formen des Waldkindergartens

3.1. klassischer/ reiner Waldkindergarten

3.2. integrierter Waldkindergarten

3.3. Naturkindergärten und andere Formen

3.4. Projektkindergärten

4. Pädagogische Ziele des Waldkindergartens

5. Besondere Möglichkeiten, die der Waldkindergarten mit sich bringt

6. Was ist Autismus?

7. Formen von Autismus

7.1. Frühkindlicher Autismus

7.2. Das Asperger- Syndrom

7.3. A- typischer Autismus

8. Herausforderung im Kindergarten

8.1. Sozialverhalten

8.2. Kommunikation und Sprache

8.3. Wahrnehmung

9. Interventionen

10. Autistische Kinder im Waldkindergarten

11. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, ob autistische Kinder in einem Waldkindergarten eine bessere Förderung erfahren können als in einem herkömmlichen Regelkindergarten, wobei besonderes Augenmerk auf die integrativen Möglichkeiten der Naturpädagogik gelegt wird.

  • Vergleich pädagogischer Ansätze zwischen Regel- und Waldkindergärten
  • Medizinische und psychologische Grundlagen des Autismus
  • Herausforderungen für autistische Kinder im Betreuungsalltag
  • Wirkungsweisen von Waldpädagogik auf motorische und soziale Entwicklung
  • Analyse von Interventionsmöglichkeiten in der Natur

Auszug aus dem Buch

8.3. Wahrnehmung

Autistische Kinder setzen, stärker als andere Kinder, ihre Sinne ein. Sie sehen, hören, fühlen und riechen sehr intensiv, ohne dabei entdeckten Empfindungen eine Bedeutung zu geben (vgl. Kalaitzidis 2014, S. 19).

„Sie riechen an allem, auch an Gegenständen, die für den Normalen keinen Geruch ausströmen. Sie führen alles an die Lippen oder stecken es in den Mund, betasten Oberflächen oder beklopfen sie (…) Gelegentlich kommt auch Augenbohren vor, was bestimmte Lichtreflexe hervorruft“ (Kehrer 1995, S. 147).

Autistische Kinder können alle fünf Sinne gleichzeitig benutzen. Jedoch werden die verschiedenen Wahrnehmungen nicht miteinander kombiniert (vgl. Klaitzidis 2014, S. 19).

Der Geschmacks- und Geruchssinn bei autistischen Kindern ist relativ normal ausgeprägt, allerdings reagieren einige Autisten negativ auf bestimmte Speisen und Gerüche. Einige reagieren stark auf die Beschaffenheit des Essens, andere wollen das Essen nicht vermischen und achten darauf, dass dies auch nicht passiert. Dieses Verhalten ist jedoch auch bei nicht autistischen Kindern zu sehen. Allerdings behalten autistische Kinder dieses Verhalten bis in die Jugendzeit, oder sogar Erwachsenenalter (vgl. Sigmann & Capps 2000, S. 28).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel im Aufwachsen von Kindern und stellt die Leitfrage nach der Eignung des Waldkindergartens für autistische Kinder.

2. Geschichte und Entstehung vom Waldkindergarten: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Waldpädagogik von den skandinavischen Ursprüngen bis zur Etablierung in Deutschland nach.

3. Formen des Waldkindergartens: Hier werden die verschiedenen Organisationsformen wie klassische, integrierte oder Naturkindergärten differenziert betrachtet.

4. Pädagogische Ziele des Waldkindergartens: Der Fokus liegt auf der Förderung von Persönlichkeitsentwicklung, Eigenverantwortung und der Bedeutung natürlicher Freiräume.

5. Besondere Möglichkeiten, die der Waldkindergarten mit sich bringt: Das Kapitel beschreibt durch Beispiele die positiven Effekte auf Konzentrationsfähigkeit, Immunsystem und soziale Kompetenzen.

6. Was ist Autismus?: Grundlagenwissen zur Definition und historischen Einordnung des Begriffs Autismus wird vermittelt.

7. Formen von Autismus: Die verschiedenen klinischen Erscheinungsformen wie frühkindlicher Autismus, Asperger-Syndrom und atypischer Autismus werden definiert.

8. Herausforderung im Kindergarten: Eine Analyse der spezifischen Problematiken in den Bereichen Sozialverhalten, Kommunikation und sensorische Wahrnehmung im Kita-Alltag.

9. Interventionen: Es werden gängige therapeutische Ansätze wie Verhaltens- und Sprachtherapie zur Unterstützung autistischer Kinder vorgestellt.

10. Autistische Kinder im Waldkindergarten: Dieses Kapitel prüft, wie spezifische autistische Symptome im Kontext der Waldumgebung durch deren natürliche Gegebenheiten positiv beeinflusst werden können.

11. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage positiv und betont, dass der Waldkindergarten für viele, jedoch nicht für alle autistischen Kinder, ideale Voraussetzungen bietet.

Schlüsselwörter

Waldkindergarten, Autismus, Integrationspädagogik, Frühkindlicher Autismus, Asperger-Syndrom, Wahrnehmungsförderung, Sozialverhalten, Naturpädagogik, Verhaltenstherapie, Sprachförderung, Inklusion, Motopädagogik, Kindesentwicklung, Sonderpädagogik, Gesundheitsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Eignung von Waldkindergärten als pädagogische Umgebung für Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung im Vergleich zum klassischen Regelkindergarten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Waldpädagogik, der klinischen Definition verschiedener Autismusformen sowie den Herausforderungen und spezifischen Interventionsmöglichkeiten für diese Kinder im Kindergartenalltag.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Werden autistische Kinder in einem Waldkindergarten besser gefördert als in einem herkömmlichen Kindergarten?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die pädagogische und psychologische Fachquellen auswertet, um eine theoretische Fundierung für die integrative Arbeit im Wald zu schaffen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Waldpädagogik, eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Erscheinungsformen des Autismus sowie eine praktische Bewertung der Integrationsmöglichkeiten im Wald.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Waldkindergarten, Autismus, Wahrnehmungsförderung, Inklusion und soziale Kompetenzentwicklung.

Wie wirkt sich die Waldumgebung speziell auf die autistische Wahrnehmung aus?

Da autistische Kinder oft intensiv auf ihre Umwelt reagieren, bietet der Wald durch seine Weitläufigkeit und die Absorption von Schall Möglichkeiten, Reizüberflutung zu entgehen, die in geschlossenen Räumen häufiger auftreten.

Wann ist der Waldkindergarten laut der Autorin eher weniger geeignet?

Bei Kindern mit schwerer geistiger Behinderung, einem hohen Pflegebedarf oder mangelnder räumlicher Orientierung, da hier die strukturellen Rahmenbedingungen des Waldes an ihre Grenzen stoßen könnten.

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Details

Titel
Integrative Förderung für autistische Kinder im Waldkindergarten
Untertitel
Werden autistische Kinder in einem Waldkindergarten besser gefördert?
Hochschule
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
Veranstaltung
Waldpädagogik
Note
1,0
Autor
Chiara Lambertino (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V366773
ISBN (eBook)
9783668454781
ISBN (Buch)
9783668454798
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Waldpädagogik Autismus Waldkindergarten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Chiara Lambertino (Autor:in), 2017, Integrative Förderung für autistische Kinder im Waldkindergarten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366773
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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