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Jugendgerechte Kommunen und politische Beteiligung. Wie kann die Soziale Arbeit die Partizipation von Jugendlichen fördern?

Title: Jugendgerechte Kommunen und politische Beteiligung. Wie kann die Soziale Arbeit die Partizipation von Jugendlichen fördern?

Term Paper , 2016 , 22 Pages

Autor:in: Adelaide Catalano (Author)

Social Work
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Die Jugend ist ein wichtiger Teil in der Gesellschaft, da sie auch die Zukunft dieser bildet. Durch den demografischen Wandel, kommt auf die Jugend eine hohe Verantwortung zu. Sie muss in Zukunft fähig sein politische und gesellschaftliche Aufgaben und Probleme zu lösen. Um demokratische Strukturen frühzeitig zu stärken ist es dabei sinnvoll die politische Partizipation der Jugend in ihrer unmittelbaren Umwelt, der Kommune in den Fokus zu nehmen und zu fördern.

In dieser schriftlichen Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwieweit und in welcher Form politische Jugendpartizipation durch die Soziale Arbeit gefördert werden kann. Welche Rolle kann Soziale Arbeit im Prozess zu mehr Jugendgerechtigkeit in der Kommune einnehmen? Dabei wird ein Schwerpunkt auf Hannover, als „Referenzkommune der jugendgerechten Kommune“ gelegt.

Als Erstes wird auf die Jugendphase und den Begriff Partizipation eingegangen, um eine Grundlage für weitere sinnvolle Überlegungen zu schaffen. Wichtig ist auch die Verortung der Jugendpartizipation in den Normen und in der Politik. Hierfür werden exemplarische Beispiele genannt, die auch Relevanz für die Soziale Arbeit haben. Das Handlungsfeld von Partizipation stellt in dieser Arbeit die Kommune dar. Sie wird aus der partizipativen Perspektive beleuchtet. Auf dieser Grundlage werden zwei Beispiele von Jugendpartizipation dargestellt: Der „Jugend Check“ und das Projekt „jugendgerechte Kommune“ in Hannover. Insbesondere die Qualifikation von Jugendlichen und beteiligten Akteuren, wie Fachkräfte der Jugendarbeit, werden als Handlungsfeld der Sozialen Arbeit anhand dem Beispiel der Qualifikation von „Demokratie Scouts-„ und „Peers“ dargestellt. Die Qualifikationsmaßnahmen und die Entwicklung eines „Jugend Checks“ könnten dabei innerhalb des Gesamtkonzeptes der „jugendgerechten Kommune“ eingebunden werden. Da die Beteiligung Jugendlicher an dem Prozess zu mehr Jugendgerechtigkeit eine wichtige Voraussetzung bildet, wird der Ansatz der Peer Education, welcher auch ein wichtiger Ansatz in der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist, dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Jugend

3. Partizipation

4. Normative Grundlagen

5. Der Politische Rahmen

5.1. Die EU Jugendstrategie

5.2. Die Jugendstrategie des Bundes

5.3. Der Entschließungsantrag in Niedersachsen

6. Handlungsfeld Kommune

7. Projektbeispiel: Jugendegerechte Kommune Hannover

8. Ein Instrument der Jugendbeteiligung: der Jugend Check

9. Qualifizierungsvorhaben für Jugendliche und erwachsene Akteure der Jugendbeteiligung

10. Peer Education - Ein Ansatz für die Soziale Arbeit

11. Fazit

12. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Förderung politischer Partizipation Jugendlicher im kommunalen Raum, mit einem besonderen Fokus auf das Modellprojekt „Jugendgerechte Kommune“ in Hannover.

  • Jugend als eigenständige Lebensphase und ihre Herausforderungen
  • Normative und politische Rahmenbedingungen der Jugendbeteiligung
  • Kommunale Handlungsfelder und Projektbeispiele (Jugend Check)
  • Qualifizierung und Peer Education als Instrumente der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

2. Jugend

Das Jugendalter bildet eine eigenständige Phase mit eigenen Bedürfnissen und Interessen. In der Jugendphase müssen Entwicklungsaufgaben, wie z. B. die Ablösung von den Eltern und die Entwicklung einer eigenen Identität bewältigt werden. Sie setzt sich von der Kindheit und der Erwachsenwelt ab und wird in eigenen Sozialgruppen erlebt, deren Ziel nicht mehr einzig das Erwachsen werden ist. Dabei entstehen eigene Jugendkulturen. In der Gesellschaft haben Jugendliche eine marginale Stellung. Sie werden nicht als gleichwertiger Status von der Erwachsenenwelt akzeptiert und ist aus der Perspektive der Erwachsenen meist Problem und Defizit behaftet.

Das Jugendalter ist Teil des Lebenslaufes, begleitet durch institutionalisierte Lebensbereiche wie Schule und Berufsausbildung sowie einer alterstypischen Alltagskultur. Diese Phase des Jugendalters ist bestimmt durch „somatischer Veränderung (→Pubertät)“, psychischer Veränderungen und soziokulturelle Entwicklungsaufgaben. Sie beginnt zwischen zehn und zwölf und reicht bis zum 20. Lebensalter.

Das Jugendalter bildet zunächst eine Zeit der Unsicherheit und Desorientierung. Es bedeutet den Übergang vom Kind zum Erwachsenen. Die_der Jugendliche verliert den (biosozialen) Status als Kind und das kindliche Bezugssystem. Es finden körperliche, soziale und kognitive Veränderungen statt und eine Überflutung mit neuen Impulsen. Dies stellt ihre bisherige Identität in Frage. Dabei werden verschiedene Erwartungen an die Jugendlichen gestellt, die zum Teil widersprüchlich sind. Einerseits müssen sie sehr früh im Medien-, Konsum- und Freizeitverhalten die Erwachsenenrolle einnehmen und in anderen Bereichen wie der Familiengründung und Berufsfindung geschieht dies dagegen sehr spät.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Einführung in die Relevanz der Jugendpartizipation sowie Darstellung der Zielsetzung der Arbeit mit Schwerpunkt auf Hannover.

2. Jugend: Theoretische Auseinandersetzung mit der Lebensphase Jugend, ihren Entwicklungsaufgaben und ihrer gesellschaftlichen Stellung.

3. Partizipation: Definition und Differenzierung der Begriffe Partizipation und Teilhabe im Kontext von Demokratie und gesellschaftlicher Mitwirkung.

4. Normative Grundlagen: Überblick über internationale und nationale Rechtsgrundlagen, die das Recht auf Jugendbeteiligung festschreiben.

5. Der Politische Rahmen: Analyse der politischen Rahmenbedingungen auf EU-, Bundes- und Landesebene als Grundlage für Beteiligungsmodelle.

6. Handlungsfeld Kommune: Untersuchung der Kommune als primärer Lebensraum und zentrales Handlungsfeld für politische Partizipation.

7. Projektbeispiel: Jugendegerechte Kommune Hannover: Vorstellung des Modellprojekts zur Implementierung jugendgerechter Strukturen in Hannover.

8. Ein Instrument der Jugendbeteiligung: der Jugend Check: Diskussion des Jugend Checks als rechtsverbindliches Instrument zur Prüfung politischer Vorhaben auf ihre Relevanz für junge Menschen.

9. Qualifizierungsvorhaben für Jugendliche und erwachsene Akteure der Jugendbeteiligung: Erläuterung der Bedeutung professioneller Qualifizierung für eine nachhaltige Jugendbeteiligung.

10. Peer Education - Ein Ansatz für die Soziale Arbeit: Darstellung des Peer-Education-Konzepts zur Förderung von Kompetenzen durch gegenseitige Unterstützung unter Gleichaltrigen.

11. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Rolle der Sozialen Arbeit bei der Förderung einer jugendgerechten Kommunalpolitik.

12. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Jugendbeteiligung, Kommune, Partizipation, Jugendgerechte Kommune, Demokratie, Peer Education, Jugend Check, Politische Bildung, Empowerment, Kommunalpolitik, Jugendhilfe, Identitätsbildung, Teilhabe, Prozessbegleitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Formen politischer Partizipation von Jugendlichen innerhalb der Kommune und der begleitenden Rolle der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Lebensphase Jugend, den rechtlichen Grundlagen der Beteiligung, dem "Jugend Check", dem Projekt "Jugendgerechte Kommune" sowie dem Ansatz der Peer Education.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, inwieweit und in welcher Form politische Jugendpartizipation durch die Soziale Arbeit gefördert werden kann und welche Rolle diese dabei einnimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Hausarbeit, die auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur sowie der Analyse von Projektbeispielen und politischen Dokumenten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Rahmenbedingungen (rechtlich/politisch), das konkrete Handlungsfeld Kommune, Qualifizierungsmaßnahmen wie das Demokratiescouting und den Peer-Education-Ansatz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Jugendpartizipation, Soziale Arbeit, Kommune, Demokratie, Jugendgerechte Kommune und Peer Education.

Was bedeutet das Projekt "Jugendgerechte Kommune" konkret für Hannover?

Hannover fungiert als Referenzkommune, die in einem dreijährigen Entwicklungsprozess Strukturen schafft, um Jugendliche stärker in die Kommunalpolitik und Stadtplanung einzubinden.

Welche Rolle spielt der "Jugend Check" im Diskurs?

Der Jugend Check soll als Instrument dienen, um gesetzliche und staatliche Maßnahmen systematisch auf ihre Auswirkungen und Interessen für junge Menschen zu prüfen.

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Details

Title
Jugendgerechte Kommunen und politische Beteiligung. Wie kann die Soziale Arbeit die Partizipation von Jugendlichen fördern?
College
University of Applied Sciences Hanover
Author
Adelaide Catalano (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V367972
ISBN (eBook)
9783668463899
ISBN (Book)
9783668463905
Language
German
Tags
jugendgerechte kommune jugendpartizipation aufgabe sozialen arbeit Jugend Politik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Adelaide Catalano (Author), 2016, Jugendgerechte Kommunen und politische Beteiligung. Wie kann die Soziale Arbeit die Partizipation von Jugendlichen fördern?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367972
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