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Der gesetzlose Superheld am Beispiel der TV-Serie "Arrow"

Título: Der gesetzlose Superheld am Beispiel der TV-Serie "Arrow"

Tesis (Bachelor) , 2017 , 45 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Julia Dahm (Autor)

Medios / Comunicación - Películas y television
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Diese Arbeit thematisiert die Entwicklung des Charakters Oliver Queen über die ersten drei Staffeln der TV-Serie 'Arrow' hinweg. Dabei liegt der Fokus auf dem Heldenbild, welches durch Oliver und sein Alter Ego Arrow vermittelt wird und auf welche Vorbilder der letzten Jahrhunderte sich dieses stützt. Zusätzlich soll das Verhältnis zwischen dem Superhelden und der Gesellschaft, mit der er interagiert, dargestellt und analysiert werden. Dabei wird es vor allem wichtig sein, die Motivation des Helden zu untersuchen.

Außerdem soll die Arbeit thematisieren, welche typischen Eigenschaften eines Superhelden Arrow in sich vereint und wie diese mit dem Bild des Gesetzlosen korrespondieren. Bedeutend dafür ist der Ursprung seines Superheldendaseins, also seine origin story. Nicht relevant auf Grund des kurzen Rahmes dieser Arbeit wird ein Vergleich zwischen der Handlung des Comics, auf dem die Serie basiert, sein. Zudem werden nur Heldenvorbilder angesprochen, die für die spätere Analyse relevant sind, obwohl dem Superhelden generell noch ältere und antike Helden zu Grunde liegen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Helden und Heldengeschichten

2. Die Vorgänger der Superhelden

2.1 Der gesetzlose Held

2.2. Outlaws und Viglianten

3. Das Superheldengenre

3.1 Superhelden-Comics: Entstehung eines Genres

3.2 Klassifizierung

4. Die Serienfigur Arrow

4.1 Die Pilotfolge

4.2 Der gesetzlose „Kapuzenmann“

4.3 Der heldenhafte „Arrow“

4.4 Identitätskrise: „gebrochener Arrow“

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Entwicklung der Serienfigur Oliver Queen alias "Arrow" über die ersten drei Staffeln der gleichnamigen TV-Serie. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, inwieweit der Protagonist die klassischen Konventionen des Superheldengenres erfüllt, obwohl er primär als gesetzloser Rächer agiert, und wie sich sein Rollenbild sowie seine Motivation im Verlauf der Handlung transformieren.

  • Analyse der Transformation vom rachsüchtigen Gesetzlosen zum Superhelden
  • Untersuchung des Konzepts der Doppelidentität und deren Auswirkung auf das soziale Umfeld
  • Reflektion der Gesetzlosigkeit als liminales Merkmal im Vergleich zu mythologischen Vorbildern
  • Deutung der seriellen Narration und Rückblenden als Mittel der Charakterentwicklung
  • Analyse des Einflusses von gesellschaftlicher Anerkennung auf den Heldenstatus

Auszug aus dem Buch

3.2 Klassifizierung

Generell bilden auffallend viele Konventionen des Superheldengenres Schnittmengen mit denen anderer Genres. Ob es nun Tropen wie die „damsel in distress“ aus dem Abenteuergenre ist, welche häufig das love intrest des Helden darstellt; der Superbösewicht, eine hilfreiche Autoritätsfigur, das Team oder der sidekick.

Peter Coogan macht an Superman drei Konventionen fest, welche sich beschreibend für den Superhelden und das komplette Genre an sich, etablieren. Es handelt sich um „mission, powers and identity“, also eine Mission, Kräfte und Identität.

Bei der Mission handle es sich um den Kampf gegen das Böse und die selbstlose Aufgabe, die Unschuldigen zu beschützen. Damit werde der ‚Helden‘-Teil des Superhelden erfüllt. Die Mission müsse allerdings ebenso in die Sitten der Gesellschaft passen, in der der Held agiert und nicht dafür gedacht sein, dem Helden selbst Vorteile zu verschaffen. Wer nicht selbstlos handle, sei so auch nicht heroisch, ergo kein Held. B.J. Oropeza weist allerdings darauf hin, dass Helden laut seiner Definition eine schwierige Beziehung zu Gesetzes-Autoritäten haben und somit, dass was sie selber für gerecht halten oft über das allgemein anerkannte Gesetz stellen. Danny Fingeroth geht sogar so weit zu sagen, dass ein starker Charakter, ein System positiver Werte und die Bestimmung Gutes tun zu wollen um diese Werte zu beschützen, auch alles Charakterzüge eines Bösewichts sind. Es sind eben jene Charaktere ohne selbstlose Mission wie Batman, die aus dem Raster dieser klassischen Superheldendefinition nach Coogan fallen. Dies ist das Indiz dafür, dass es auch Superhelden gibt, die nicht dem Gesetz treu sind. Somit kann in der Analyse geprüft werden, ob Arrows Gesetzlosigkeit Ähnlichkeit zu der hier beschriebenen Konvention aufweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Helden und Heldengeschichten: Einführung in die Etablierung des Superhelden-Comics als medienübergreifendes Genre und Vorstellung des Serien-Protaginisten Oliver Queen.

2. Die Vorgänger der Superhelden: Theoretische Herleitung des Heldentypus durch mythologische und moderne Vorbilder wie Robin Hood und den Western-Helden.

3. Das Superheldengenre: Definition der klassischen Superhelden-Konventionen (Mission, Kräfte, Identität) und Einordnung der Seriengeschichte.

4. Die Serienfigur Arrow: Detaillierte Analyse der Charakterentwicklung von Oliver Queen über drei Staffeln anhand der drei Hauptkonventionen.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklung von Oliver zum Superhelden durch gesellschaftliche Legitimation und den Verzicht auf tödliche Gewalt.

Schlüsselwörter

Superheldengenre, Oliver Queen, Arrow, Doppelidentität, Gesetzlosigkeit, Vigilantismus, Liminalität, Charakterentwicklung, Serien-Narration, Comic-Adaption, Heldentum, Starling City, Mission, Identitätskrise, Moral.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Charakterentwicklung der Hauptfigur aus der TV-Serie "Arrow" und prüft, inwiefern diese Figur als moderner Superheld klassifiziert werden kann, obwohl sie sich zunächst außerhalb des Gesetzes bewegt.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Superheldengenres, die Problematik von Selbstjustiz (Vigilantismus), das Konzept der Doppelidentität und die Bedeutung gesellschaftlicher Anerkennung für den Heldenstatus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Oliver Queen sich vom rachsüchtigen Gesetzlosen zum moralisch legitimierten Superhelden entwickelt und welche Rolle dabei die Definition von "Heldentum" im Kontrast zur Gesellschaft spielt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine intertextuelle Untersuchung ausgewählter Episoden der ersten drei Staffeln vorgenommen, wobei die Ergebnisse anhand fachwissenschaftlicher Theorien zum Superhelden-Narrativ (u.a. nach Peter Coogan) reflektiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition des Superheldengenres und die praktische Analyse der Serienfigur, unterteilt in die Phasen der Entwicklung (Pilotfolge, "Kapuzenmann", "Arrow" und Identitätskrise).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie "liminal outlaw hero", "Doppelidentität", "Serialität" und die moralische Abgrenzung zwischen rachsüchtigem Tun und selbstlosem Heldentum aus.

Wie unterscheidet sich die Entwicklung von Oliver Queen in Staffel 1 von der in Staffel 3?

In Staffel 1 ist Oliver primär durch Rache und eine Liste getrieben, was ihn als Gesetzlosen erscheinen lässt. In Staffel 3 hingegen erfolgt eine Transformation durch die Anerkennung seiner selbstlosen Rettungstaten durch die Gesellschaft, was seine Anerkennung als Superheld festigt.

Welche Rolle spielt die Figur des Ra’s al Ghul für die Identität des Helden?

Ra’s al Ghul dient als Antagonist, der die Doppelidentität Olivers gezielt dekonstruiert und ihn durch die Infragestellung seiner Motivation in eine existenzielle Identitätskrise treibt, die für das Wachstum des Helden entscheidend ist.

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Detalles

Título
Der gesetzlose Superheld am Beispiel der TV-Serie "Arrow"
Universidad
University of Cologne  (Institut für Medienkultur und Theater)
Calificación
2,0
Autor
Julia Dahm (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
45
No. de catálogo
V368145
ISBN (Ebook)
9783668465688
ISBN (Libro)
9783668465695
Idioma
Alemán
Etiqueta
Superheld DC Comic Marvel Serie Serien Analyse The CW Arrow Green Arrow
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julia Dahm (Autor), 2017, Der gesetzlose Superheld am Beispiel der TV-Serie "Arrow", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368145
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