Einsatz von (Lern-)Spielen und Quiz-Creatoren in der Schule

Spielpädagogik


Bachelorarbeit, 2017

136 Seiten, Note: 2,00


Leseprobe

INHALT

1.1 Abstract
1.2 Hypothese

2 Historische Übersicht: Die Geschichte des Spielens
2.1 Spiel und Spiele in der Antike
2.1.1 Mesopotamien
2.1.2 Ägypten
2.1.3 China
2.1.4 Spiele und Spielzeug im antiken Palästina
2.1.5 Spiel und Sport im Alten Testament
2.1.6 Olympische Spiele im antiken Griechenland, 776 v. Chr. bis 393 n. Chr
2.1.7 Imperium Romanum
2.1.8 Von der Bedeutung des Spielens
2.2 Das Spiel im Mittelalter
2.2.1 Weltgerichtsspiele
2.2.2 Winter-Sommer-Spiele, Neidhartspiele, Fasnachtspiele
2.2.3 Lehrdichtung
2.2.4 Exkurs Schachzabelbücher
2.2.5 Brettspiele, Kinderspiele
2.2.6 Spielhäuser und Verbote
2.2.7 Vom Spiele im Mittelalter
2.3 Spielen in der Neuzeit, 15. Jh
2.3.1 Spielhäuser, Casinos
2.3.2 Spiele
2.3.3 Spiel des Jahres
2.3.4 Spielesammlungen
2.3.5 Glückspiele
2.3.6 Das Spiel im TV - Game- und Quizshows
2.3.7 Computerspiele, Entwicklungen, Plattformen
2.3.8 Zusammenfassung

3 Spiele
3.1 Definition des Spieles
3.1.1 Spielpädagogik
3.1.2 Spielendes Lernen in der progressiven Pädagogik
3.1.3 Das Spiel in der Sonderpädagogik
3.1.4 Game Based Learning
3.1.5 Das Quiz
3.1.6 Quiz Creators
3.1.7 Selektion
3.1.8 Die Quiz App im Überblick
3.1.9 Ethische Betrachtungen
3.1.10 Nachwort
3.2 Anhang
3.3 Wesentliche Quellen
3.3.1 Linkliste zu Datenbanken und Sammlungen
3.3.2 Abbildungsverzeichnis
3.3.3 Tabellenverzeichnis
3.3.4 Dank

1.1 Abstract

Mit dem verstärkten Einsatz von Neuen Medien im Unterricht wurden auch immer öfter Lernspiele, mitunter auch digitale Lernspiele Teil des Lernens. Diese Arbeit wirft einen Blick auf den Charakter des Spielens im Wandel der Epochen, die wesentlichen Entwicklungen in jüngerer Zeit sowie auf die noch recht junge Disziplin der Spielpädagogik. Besonders interessiert jedoch der Bereich des Quizzens, dem durch die starke Präsenz in der medialen Unterhaltungsindustrie ein besonderer Stellenwert zukommt. In diesem Zusammenhang wurden die Funktionen und der Hintergrund der meist gratis im Internet zum Download angebotenen Quiz-Kreatoren analysiert und hinsichtlich ihrer Eignung für den Einsatz im Unterricht untersucht und abschließend betrachtet.

With the increase of the use of New Media in the classrooms, learning games - sometimes also digital learning games - became part of learning. This work takes a loot at the changing character of games n the course of the epochs, the important developments in receent times, als well as the (still young) discipline of game pedagogy. Particularly interested (is this document) in the area of the quiz and ist special precence in the entertainmant industry. In this context, the funcions are the background oft he quiz creators, who are mostly free to download on the Internet, where analydes and examined with regard to their suitability fort he use in the classroom.

1.2 Hypothese

Immer mehr Erwachsene, Jugendliche und Kinder beschäftigen sich immer öfter mit dem Smartphone und seinen teils beeindruckenden Möglichkeiten. Die Nutzerzahlen von Social Media-Pages steigen, die Downloads auf App-Seiten boomen und es ist kein Ende dieses Trends in Sicht. Gewinner dieser Entwicklung sind mitunter auch die Spiele-Anbieter, denn diese können ihre Produkte via Social Media Dienste, allen voran Facebook, ganz einfach an die Zielgruppe bringen. Und nicht nur Spiele-Entwickler, auch ganz generell die Software-Industrie erfährt einen ganz enormen Innovationsschub in diesen Tagen. Mit den Entwicklungen Schritt zu halten, die Übersicht zu bewahren und die Spreu vom Weizen zu trennen ist bei einer täglich wachsenden Zahl an Angeboten eine Herausforderung für Pädagoginnen. Die etwas ältere LehrerInnen-Generation und möglicherweise auch jene, die gerade ihre Ausbildung abschließt, sehen dies mit geteilter Meinung. Die Smartphones bieten einen ganz erstaunlichen Umfang an Apps, die teilweise nützlich, teilweise aufregend, oft auch unterhaltsam und manche auch - vor allem in den falschen Händen - gefährlich sein können.

Ob die Forderung der Pädagogen, die Jugend müsse „weg vom Handy“ gebracht werden, gerechtfertigt ist, wird sich erst zeigen. Derzeit klingt sie illusorisch. Vorerst ist es zu faszinierend, mit den Freunden via neuer Tools zu kommunizieren, sich per Selfie an die Welt zu wenden und dafür ein paar Likes zu erhalten. Dabei ist es völlig nebensächlich, ob die GesprächspartnerInnen im Nebenraum oder in einem anderen Land sind. Es ist eine Generation, die damit aufwächst, auf Knopfdruck Daten verfügbar zu haben und Tools zu nutzen, von denen frühere Generationen noch gar nicht ahn(t)en, dass es sie gibt. Die Tatsache, dass diese Entwicklung erst am Anfang steht, lässt die Forderung einer „Handyfreien Freizeit“ wie eine Illusion erscheinen.

Viel sinnvoller wäre es doch, die Jugendlichen hinsichtlich ihrer Nutzung nicht sich selbst zu überlassen, sondern - wenn möglich - exemplarisch sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten zu empfehlen. Einerseits könnte die Kluft zwischen den Schülern und der Lehrkraft dadurch ein Stück verkleinern, andererseits entdecken auch die Lehrkräfte das enorme Potential hinter dem Schritt ins Web 4.0.

In diesen Kontext stellt sich diese Arbeit mit der Hypothese, da die Lehrkräfte durch den Einsatz von Software, konkret downloadbaren Quiz-Apps, nicht nur ihren Unterricht abwechslungsreicher machen können, sondern den Jugendlichen eine vernünftige Alternative beim Einsatz ihrer Smartphones geben können. Diese Quiz-Creator-Apps gestatten den Lehrkräften, gezielte, auf den Lehrplan abgestimmte Quizze, zugeschnitten auf bestimmte Themen zu gestalten und die SchülerInnen auf die Idee zu bringen, auch in anderen Lebenslagen zu Quizzen, etwa um Geographie- oder Geschichte-Wissen zu festigen und zu erweitern.

2 HISTORISCHE ÜBERSICHT:

DIE GESCHICHTE DES SPIELENS

Das genannte Zitat soll Alexander der Große während des Feldzugs gegen die Perser auf dem Grabmal des sagenhaften Königs Sardanapal gesehen haben, der letzte König des assyrischen Reiches. Überliefert wurde es von einem Schriftsteller aus Naukratis in Ägypten namens Athenaios.

Im antiken Palästina wäre ein solches Grab-Epigramm zwar undenkbar, doch waren Ess- und Trinkgefäße sowie Spielzeug häufig Grabbeigaben in Palästina. Der Tote soll auch nach dem Tode essen, trinken und spielen können, wie im Leben davor. Obwohl in bronze- und eisenzeitlichen Gräbern eine ganze Reihe verschiedenartigsten Spielzeugs gefunden wurde (Astragale, Würfel, Brettspiele, Terrakotten etc.), so sind diese Dinge meist zu alltäglich, als dass man dem Alten und Neuen Testament den Hintergrund entnehmen könnte. [2]

2.1 Spiel und Spiele in der Antike

Die Nachweise von Spielen und Gepflogenheiten rund ums Spielen beginnen im Zeitraum von vor rund 3000 Jahren, als die ersten Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten entstanden.

2.1.1 MESOPOTAMIEN

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Das Königliche Spiel aus Ur, 2.600 - 2.400 v. Chr., Ira

Im 3. Jahrtausend: Funde aus Königsgräbern umfassten Brettspiele, Murmel- und Würfelspiele, Laufspiele später taktische und strategische Spiele aus dem antiken Griechenland, daneben Rollenspiele in Theaterdarbietungen.

Bei den sportlichen Spielen traten die Wettkampfgedanken in den Vordergrund. Sie boten neben Regeln auch die Entwicklung von Spielfreude, Disziplin, technischem Können und Siegeswillen. Somit sind Spiele auch Mittel zur Identitätsentwicklung, die nicht nur die kindliche Persönlichkeitsfindung unterstützen, sondern auch Erwachsene ihre Fertigkeiten und emotionale Welten erforschen lassen. [3]

2.1.2 ÄGYPTEN

Aus dem antiken Ägypten, etwa in der Zeit um 2800 v. Chr., sind Ballspiele, Khazza lawizza, Gleichgewichtsspiele, Kraftproben, Geschicklichkeitsspiele, Kampfspiele, Ruhe- und Sitzspiele sowie Zählspiele überliefert. Aufgrund von Abbildungen konnte das Feld der Spiele und Brettspiele gut differenziert werden. Es werden verschiedene Bewegungs- und Ruhespiele erwähnt, die meist von Kindern oder jüngeren Personen ausgeübt werden, umrissen. Die vielfältige Art der Darstellung lässt auf eine sehr hohe Spielkultur im alten Ägypten schließen.

SENET/SNT

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Spielfeld, 30 Felder, teilweise mit Hieroglyphen versehen; Vermutliche Bedeutungen: Feld 15 (Haus der Wiedergeburt) = vermutlich nochmal würfeln, 26 (Das schöne Haus) = Pflichtfeld, 27 (Unglücksfeld, das dem Spieler seine Spielfigur nahm), 28 und 29 (3 bzw. 2 Würfeln) und 30(1 würfeln).

Besonders beliebt war ein Würfelspiel namens znt (Senet), das von zwei Spielern auf einem Spielfeld mit 30 Feldern gespielt wurde und dem Backgammon sehr ähnlich zu sein scheint. Ziel war es, den gefährlichen Pfaden der Unterwelt zu folgen, um in die seligen Gefilde einzukehren, ein Spiel um Wiedergeburt und einen guten Ausgang seines ewigen Lebens. Hatte man kein Spielbrett zur Hand, spielte man auf dem Boden. [4]

Während die Königin Nofretete (14. Jh. v. Chr.) beim Gesellschaftsspiel bildlich festgehalten wurde, ist es Sache des Königs, sich bei der Jagd abbilden zu lassen. Sport, den der König ausübte, war wesentlich komplizierteren Regeln und Gesetzen unterworfen als de des „einfachen“ Ägypters. Der Pharao tritt nicht als Wettkämpfer auf, sondern als jemand, der dem Volk die Höchstleistung demonstriert. Das Königsdogma der Ägypter - schließlich ist der Pharao die Inkarnation des Himmelsgottes Horus und Sohn des Sonnengottes Re und damit Inhaber magisch-göttlicher Kräfte - lässt keinen Zweifel an der königlichen Überlegenheit. Sport ist Wettkampf. Ab und zu fordert auch Amenophis II. seine Offiziere zu einem Wettkampf im Bogenschießen heraus. [5] [6] [7]

HUNDE UND SCHAKALE

Neben Senet war „Hunde und Schakale“, auch bekannt als „Schildspiel“, beliebt. Wieder besteht das Feld aus 30 Feldern, bzw. aus 59 + 1 sowie aus Spielfiguren, die mit Hunden und Schakalköpfen versehen waren. Das Spielfeld erinnert an den Schild der Soldaten, daher der Name.[8]

SCHLANGENSPIEL

Das Schlangenspiel erhielt seinen Namen ebenfalls wegen der Form des Spielbrettes in Form einer Ringelschlange (mhn). Die Spielsteine werden Tänzer genannt und bestanden aus mehreren Löwen. Jeder Löwe hat 6 Kugeln. Die Spielregeln sind nicht bekannt. Grabbeigaben belegen, dass die Pharaonen und Mitglieder der ägyptischen Oberschicht sich mit Brettspielen begraben ließen. Spielbretter und Spielfiguren sind meist zwei Parteien zugeordnet und es waren auch schon erste Würfel bekannt, allerdings solche, die nicht der Form des heute bekannten Würfels nahe ist, sondern welche die völlig eigenwillig in ihrer Bewegung waren: Astragaloi. [9] [10]

Viele Gräber beinhalteten Spiele, deren Sinn bis heute verborgen bleibt. [11]

Kinderspiele

Gleichgewichtsspiele (Errichten einer Weinlaube oder Drehkreiselspiel), Bockspringen, Laufen und Fangen waren laut Abbildungen sehr beliebt beim männlichen ägyptischen Nachwuchs. Daneben spielten die Mädchen Ballspiele mit Bällen aus einem Kern (Stroh, Schilf, Haaren, Garn, Spreu) und einer zusammengenähten Haut aus Leder.

Jmd (Jonglieren), bei dem man drei Bälle gleichzeitig in Bewegung hält und ein Spiel namens rwjt, das aus rhythmischem Zuwerfen eines Balles bestand, während zwei Spielerinnen durch ihr Klatschen die Geschwindigkeit des Balles bestimmten, erfreute sich großer Beliebtheit. Daneben gab es Kegelspiele, bei denen ein Satz Kegel mit einer Kugel getroffen werden sollte, die zuvor noch durch ein Tor gerollt werden musste.[12]

Das Alte Ägypten ist es auch, das ein erstes Lernspiel entwickelte: das Hieroglyphen-Memory, das speziell in den Schreibstuben zum Einsatz kam.

Khazza lawizza ist ein üblicherweise von Jungs gespieltes Spiel, bei dem einer am Boden sitzt und die Beine ausstreckt, während der andere Spieler darüber springt. Der Schwierigkeitsgrad wird gehoben, indem man zusätzlich die Hände ausstreckt.[13]

2.1.3 CHINA GO

Eines der ältesten Spiele des asiatischen Raumes ist jenes, das zur Zeit der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) noch Weiqi genannt wurde und sich auch in der Elite steigender Beliebtheit erfreute. Auch unter den späteren Dynastien behielt das Spiel seine Anziehungskraft und so wurde es nicht nur von Generälen und am Kaiserlichen Hof der Qing gepflegt, sondern auch nach Japan exportiert. Das damalige Zentrum war jedoch Chang'an, ein Gebiet etwa fünf Kilometer nordwestlich des heutigen Xi'an. Das Spiel gelangte mit Studenten an den dortigen Hof und wurde unter „Go“ bekannt. Auch in Japan war es so beliebt, dass der neue Shogun einen Posten namens Godokoro (Go-Minister) besetzte und eine Zeremonie abhielt, bei der der stärkste Go-Spieler ermittelt wurde (heute würde man wohl „Turnier“ sagen). Außerdem vergab er Go-Stipendien für die damals entstandenen Go-Schulen: Honinbo, Inoue, Yaui, Hayashi. Die starke Rivalität zwischen den Schulen ließ ein Rangsystem entstehen, das an das der Kampfkünste angelehnt war. Spielzüge trugen die Namen der Erfinder, und Spitzenspieler gelangten zu Ruhm. Nach dem Umschwung in der Regierung wurden die Go-Schulen nicht mehr unterstützt, so wurden Zeitungsverlage zu Sponsoren für die „Go“-Spieler. Lange Zeit war das Spiel eine Männerdomäne, ähnlich wie das aus Indien stammende Schach.[14]

Die zahlreichen Turniere öffneten jedoch auch Spielerinnen die Möglichkeiten des internationalen Go- Geschehens. Ein Boom war in den 1980er Jahren in China und Korea zu erkennen, als Japan seine Vormachtstellung bei internationalen Turnieren verlor. In Deutschland, Österreich und der Schweiz spielen rund 2 500 Personen in Go-Vereinen. Es gibt Spieleabende und regelmäßige Turniere in vielen Städten. Es wird eine eigene europäische Ratingliste geführt. Die Entwicklung von Go-spielenden PC- Programmen gestaltete sich äußerst schwierig. Lange konnte keines der Computerspiele mit einem starken Amateur (auf dem 19 x 19 Brett) konkurrieren.

Beim Go versuchen, zwei einander feindlich gesinnte Kriegsherren, symbolisiert durch die schwarzen und weißen Steine, die auf die Schnittpunkte der Linien gelegt werden, Gebiete untereinander aufzuteilen und möglichst viele Punkte zu erreichen. Das Legen der Steine ermöglicht es den Spielern, Stellungen zu sichern. Trotz der wenigen Grundregeln (4), sind die Varianten umfangreichst und Spieler trainieren ein Leben lang, um den eigenen Stil zu verfeinern. [15] [16]

2.1.4 SPIELE UND SPIELZEUG IM ANTIKEN PALÄSTINA

Im antiken Palästina spielte man innerhalb aller Bevölkerungs- und Alterschichten häufig und gerne, was das archäologische Fundmaterial belegt. Dass dieses Spielzeug, wie Rasseln, Klappern etc. auch kultisch benutzt worden ist, etwa als Ordal[17], Orakel oder Votivgabe, ist nicht belegbar. Und die Weitergabe und Wiederverwendung von Gegenständen erschwert die Unterscheidung, ob es sich um eine rein spielerische Nutzung oder um eine kultische, magische oder gar juridische Verwendung des Gegenstandes handelte. Häufig jedoch fand man Tiergestalten, etwa Vögel, Schildkröten, Heuschrecken, Käfer, Affen, Bären, Delphine, Elefanten oder andere Haus- und Wildtiere unter dem aus Lehm oder Holz gefertigten Spielzeug.[18]

2.1.5 SPIEL UND SPORT IM ALTEN TESTAMENT

Das Alte Testament, dessen Schriften in der Entstehung auf einen Zeitraum vom 8. bis zum 2. Jh. v. Chr. datiert wird, beinhaltet hauptsächlich Wendungen, wie etwa lcb b - „sein Spiel mit jdm. treiben“, shq das im qal „lachen“ etc. meint oder auch „Scherze machen, scherzen“. Darüber hinaus kennt das Alte Testament noch das „miteinander scherzen“ im erotischen Sinne bzw. „seinen Mutwillen/sein Liebesspiel treiben“, das im part. Pi. mesaheq heißt. [19] [20]

Außerdem sind aus verschiedenen Quellen die Spiele „Blinde Kuh“ (bzw. „Blinde Fliege“) oder Versteck-, Lauf- und Fangspiele wie „Plumpsack“ bekannt. Auch spielten die Kinder (Ez. 4 f) gerne im Sand - was wohl mit dem „Sandkasten-Spiel“ unserer Tage vergleichbar sein dürfte, ging es doch um den Bau und die Zerstörung von Sandburgen.[21]

In Palästina sind Boxkämpfe belegt. Hiob und Jakob wurden als (Glaubens-)Ringer bzw. Boxer gewürdigt. Esau und Jakob trugen ihre Konflikte (laut Gen. 25,[22] ) schon pränatal mit Fäusten und Füßen aus. Jesus rang gern mit seinen Spielkameraden, genauso wie er laut der Überlieferung im armenischen Kindheitsevangelium (23,3) gerne auf Bäume kletterte.[22]

ludit in humanis divina potentia rebus

Ovid ex Ponto 4,3,49

Oftmals spielten auch die Götter mit den Menschen ihr „Kinderspiel Gottes“, womit wohl gemeint ist, dass Götter mit den Menschen wie mit Marionetten spielen. Andererseits ist allerdings auch bekannt, dass Menschen immer wieder versuchen „Gott zu spielen“. [23]

Überliefert ist aus verschiedenen Quellen, von Ovid bis zu Biesantz[24], dass verschiedenste antike Kulturen gerne mit an ihrem Fuß angebundenen Vögeln spielten, die in Käfigen gehalten wurden. Auch Heuschrecken und Schildkröten waren beliebte Haustiere von Kindern und Erwachsenen der Antike.

Die Jagd galt nicht nur als Nahrungserwerb, als Zeitvertreib mit kultischen, magischen, erzieherischen oder gar propagandistischen Zügen. Die Jagd hatte auch spielerischen Charakter, zumindest in der Sicht der Oberschicht. Es wird angenommen, dass auch im antiken Palästina Hahnen- oder Wachtelkämpfe 23 Hagen Biesantz. Die thessalischen Grabreliefs. Studien zur nordgriechischen Kunst, Mainz 1965 ausgetragen wurden. Darstellungen auf Mosaiken, Öllampen, Gemmen und Siegeln deuten darauf hin. Daneben sind auch Ballspiele (pila) bekannt. Bei den Griechen und den Römern wurden die Ballspiele als medizinisch vorteilhafte Übung angesehen. Es wurde im Alltag gespielt, die Unterwelt spielte Ball, aber es wurde auch als Orakel- und Glücksspiel gespielt. Sogar bei kultischen Anlässen wurde mit Bällen gespielt. Später wurde auch gelegentlich bei christlichen Gottesdiensten das liturgische Ballspiel eingesetzt. [25]

Nicht nur palästinische Kinder, sondern Kinder verschiedenster Kulturen spielen gern mit Kreiseln. Auch wurden schon - mehr oder weniger sorgfältig und raffiniert gearbeitete - Puppen aus verschiedenen Materialien hergestellt. Im antiken Griechenland wurden „Puppen“ als „kore“ oder „nymphe“[26] bezeichnet, beides Worte für junge Mädchen in der Blüte ihrer Jugend. Neben den bereits erwähnten Astragalspielen sind noch Nusspiele, Ephedrismos (Huckepackspiele, zahlreiche Sarkophage zeigen Mädchen dabei) und Reifenschlagen, wobei ein Reifen aus Holz oder Bronze mit einem Stab angetrieben wurde. [27] [28]

In den Jahren der hellenistisch-römischen Zeit änderten sich die ökonomischen und kulturellen Möglichkeiten, kamen neue Vergnügungen (delectabiles) hinzu: die athletischen und musikalischen Agone[29] in griechischer Tradition, die in Tyros schon seit dem Jahre 331 v. Chr. nachweisbar sind.[30]

2.1.6 OLYMPISCHE SPIELE IM ANTIKEN GRIECHENLAND, 776 v. chr. bis 393 n. chr.

Die Olympischen Spiele der Antike waren ein Bestandteil der sogenannten Panhellenischen Spiele, die in ganz Griechenland zu Ehren der Götter an Kultstätten ausgetragen wurden. Das bedeutet, dass die Spiele nicht nur in Olympia, sondern auch an den drei Kultstätten Delphi, Korinth und Nemea stattfanden. Die sportlichen Wettkämpfe hatten religiösen Bezug. Die Wettkämpfe erstreckten sich auch auf die Gebiete des Dichtens und der Musik. [31]

Man unterscheidet die Spiele an den Kultstätten nicht nur anhand des Rhythmus, sondern auch anhand der Gottheit, der zu Ehren sie abgehalten wurden. So waren die Spiele in Olympia und Nemea etwa Zeus geweiht, jene in Delphi Apollon (Pythische Spiele) und jene in Korinth Poseidon. Die Sieger wurden, je nach Austragungsort und Gottheit, mit Oliven- oder Lorbeerkränzen, Fichtenzweigen oder gar Selleriestängel bedacht. Der sogenannte Mechanismus von Antikythera, ein antikes Gerät, welches die astronomisch-kalendarische Zusammenhänge anzeigen konnte, beinhaltet neben den Daten der Panhellenischen Spiele auch weitere Daten zu Spielen: die Naaischen Spiele in Dodona. Daneben sind auch die Panathenischen Spiele, die Asklepischen Spiele (Epidauros) und die Ptolemäischen Spiele (Alexandria) bekannt. Natürlich gab es auch noch an anderen Orten Spiele. Es sind zumindest zwanzig weitere Austragungsorte für athletische Veranstaltungen mit Ähnlichkeit zu den Spielen in Olympia bekannt. Viele allerdings sind nur durch Inschriften oder Münzen bekannt. Manche hatten die zusätzliche Inschrift „Pisa“. Dies bezeichnet wohl die Landschaft, einer Polis, (später Pisatis) auf dem Peloponnes, die für die Ausrichtung der Spiele in Olympia verantwortlich war. [32] [33]

Neben dem Preis wurde dem Sieger einer Sportart in einer der vier Hauptkampfstätten ein Titel verliehen: Periodonike. Unter den 46 Athleten, die diesen Titel erhielten, gab es auch mehrere, die mehrfach siegreich waren. Der Boxer Diagoras von Rhodos soll den Titel dreimal errungen haben und erhielt den Titel Pankratiast. Dieses Pankration, eine stets am 4. Tag des Wettkampfes stattfindende Sportart, bestand aus Elementen des Ringkampfes und des Boxens. Es konnte passieren, dass einer der Athleten während des Kampfes zu Tode kam, er aber dennoch posthum aufgrund des guten Kampfes den Sieg zuerkannt bekam. [34]

Berufsathletentum, Massenspektakel und Körperkult

Diese Spiele hatten auch ihre chronologische Entwicklung: so wurden die Disziplinen der Schwerathletik, um nur ein Beispiel zu nennen, mehrfach erweitert: Ab 708 v. Chr. fand der Ringkampf der Männer (pale) statt, 688 v. Chr. der Faustkampf der Männer (pygme), 648 v. Chr. der erwähnte Allkampf der Männer (pankration) sowie ab 632 v. Chr. der Faustkampf der Jungen (pale) und ab 616 v. Chr. der Faustkampf der Knaben (pygme). 200 v. Chr. wurde noch der Allkampf der Knaben (pankration) ergänzt. Neben der erwähnten Schwerathletik gab es Laufwettbewerbe (stadion, diaulos, dolichos, hiplitodromos), Pferdesportwettbewerbe (darunter tethrippon, apene, calpe, synoris) als auch den Fünfkampf, den Pentathlon, der ab 708 v. Chr. aus den Disziplinen diskos (Diskuswerfen), halma (Weitsprung, vermutlich Fünfsprung), akontion (Speerwerfen), dromos (Stadionlauf) und pale (Ringkampf) bestand. [35]

Die Sportfeste in Olympia hatten kulturell und politisch die größte Bedeutung im antiken Griechenland. Es verbanden sich Kult, Sport, Weihe und Wettkampf, daneben boten sie ein politisches Forum für diplomatische Gespräche, Theateraufführungen und Platz für Gaukler und Jongleure. Als Zuseher, genannt Agonen, waren nur unverheiratete Frauen und freie Männer zugelassen. Die Spiele fanden nach einer strengen Dramaturgie statt: So fand im Vorfeld ein Trainingslager in Elis statt. Der Beginn-Zeitpunkt der Spiele war ebenfalls genau festgelegt: Es war der zweite oder dritte Vollmond nach der Sommersonnenwende. Am ersten Tag fand auch eine Opferzeremonie statt, die Athleten und Schiedsrichter legten den Eid ab, danach begannen die Wettkämpfe in Laufen, Ringen und Faustkampf. Am zweiten Tag wurden Wettreiten, Wagenrennen und der Fünfkampf, der als Highlight der Spiele galt, ausgetragen. Der dritte Tag begann mit der Opferung eines Stiers, danach Laufbewerbe. Am vierten Tag kamen die Ringer, Boxer und Waffenläufer zum Einsatz, ehe am letzten Tag die Prozession der Sieger zum Tempel des Zeus stattfand, sowie Feierlichkeiten zu deren Ehren. Nur Kaiser Nero schaffte es 66 n. Chr., den Spielzeitpunkt zu verschieben, denn er nahm an den vier panhellenistischen Wettkämpfen teil und passte den Spielablauf einfach an seinen Reiseplan an. Er nahm in Rom als Wagenlenker des Zehnspänners teil und wurde trotz seines Sturzes nachträglich zum Sieger erklärt.[36] [37]

Die Sieger erhielten neben den Ehren als Helden Privilegien, die als Steuerbefreiung, Geldboni, Geschenke oder bürgerliche Ehrenrechte sowie große Begräbnisse offenbar wurden. Die Antike kannte bereits „Sportstars", die als Legenden zu Ruhm und Ehre kamen. Hier seien einige genannt:[38]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Kyniska aus Sparta, die erste weibliche Olympiasiegerin, die zwei Pferderennen gewann (tethrippon, 396 u. 392 v. Chr,) obwohl Frauen gar nicht als Teilnehmerinnen zugelassen waren: Die Pferderennen bildeten eine Ausnahme - hier wurde im Falle des Sieges der Rennstallbesitzer geehrt.[39]

Dabeisein ist alles[40] [41] [42]

Das Motto der Spiele war damals bei weitem nicht von Fairplay geprägt. Bei den Spielen der Antike ging es darum, den ersten Platz zu erringen. Der Zweitplatzierte wurde vom Sieger verspottet. [43]

Und Niederlagen wurden oft auch nicht gut verkraftet. So brachte etwa Kleomedes von Asypalaia die Niederlage so sehr in Verzweiflung, dass er das Gymnasium in seiner Heimatstadt in Brand steckte. Die Statuen mancher Olympiasieger verrichten auch Wunder. So heilte die Statue des Theogenes von Thasos gegen finanziellen Tribut Fieberkrankheiten. Das Werk des Bildhauers Glaukias wurde Anfang des 4. Jh. v. Chr. in der Agora von Thasos aufgestellt.[44]

Der Olympiasieg allein war jedoch noch kein Garant für die Einrichtung eines Kultes. Aber dennoch ist es auffällig, dass gerade Olympiasieger Gegenstand der Heroisierung wurden. [45] [46]

2.1.7 IMPERIUM ROMANUM

Brot und Spiele, gesellschaftliche Macht und politische Herrschaft Erst in römischer Tradition kamen Gladiatorenkämpfe (munera), die von Herrschern zu propagandistischen Zwecken und zur Belustigung ihrer Untertanen veranstaltet wurden, hinzu. [47]

Besitzer von Rennställen (circenses equi) belegen sich gegenseitig mit Schadenszauber, um den jeweils anderen am Siegen zu hindern. Die ludes publici wurden von vielen Beobachtern eher als ludes diabolici gesehen.

Römer kannten aber auch weniger dramatische Spiele: So wurden etwa aus Äpfeln zwei Kerne entnommen und durch Zusammendrücken gegen die Decke des Tricliniums [48] geschnippt, um ein Ziel zu erreichen. Erreichte man dieses, so konnte man dies als Zeichen deuten, dass man die Zuneigung der Person, an die man während des Spiels dachte, erlangen würde. Doch die Römer kannten noch weitere, raffiniertere Spiele - etwa das sogenannte Alea, das mit zwei Arten von Würfeln, tesserae und tali, gespielt werden konnte. Diese Würfel hatten auch im Griechischen eine Entsprechung, so bezeichnete 42 Ein Speisesofa (https://de.wikipedia.org/wiki/Triclinium). 28.1.2017 man die tesserae als τέσσαρες / téssares, was so viel wie „vier“ bedeutet. Bei den Griechen waren sie auch als Berechtigungs-, Eintritts- oder Erkennungsmarken im Gebrauch sowie als Spiel und Zählmarken. Beim römischen Militär waren sogenannte tesserae militares in Verwendung, die, mit einer Losung versehen, als Erkennungsmarke dienten. Außerdem gab es noch tesserae frumentariae, Getreidemarken, die als Berechtigungsmarken für die kostenlose Versorgung mit Getreide fungierten.[49]

Die Römer spielten mit den tali, die aus vier ebenen Flächen und zwei Rundungen bestanden. Die vier ebenen Flächen trugen Punkte oder Striche, die die Werte 1, 6, 3 und 4 ergaben. 1 und 6 sowie 3 und 4 lagen sich gegenüber. Anders die tessarae, die aus sechs ebenen Flächen bestanden und die Zahlen 1 bis 6 bezeichneten. Im Gegensatz zu den tessarae, bei denen es um die Höhe des Wurfes nach Zusammenzählen der Augen ging, wurde bei den talis die Zusammenstellung der Zahlen berücksichtigt (zB gab es ein eigenes Wort für den Wurf von vier Einsen oder vier Sechsen). Tesserae nannte man auch quadantalia und lepusculi. Wurde um Geld gespielt, so waren einige dieser Spiele nur zur Zeit der Saturnalien, Festtage zu Ehren des Gottes Saturn, des Herrschers des urzeitlichen goldenen Zeitalters, erlaubt. Bei den Saturnalien war die Aufhebung der Standesunterschiede ein wichtiger Aspekt. Auch Sklaven wurden an diesem Tag/diesen Tagen als gleichberechtigt mit den Herrn angesehen. Der Weinkonsum stieg und auch Würfelspiele um Geld, das Verlosen von Festgeschenken waren üblich.

„Die Würfel waren gemacht aus Knochen, Elfenbein, Krystall und selbst von Gold; wurden sie aber nicht aus der Hand geworfen, sondern einem inwendig mit Absätzen versehenen, trichterförmigen Becher von Holz, Horn, Elfenbein, fritillus oder pyrgus, turricula, phimus genannt.“ beschreibt Ruperti, der damalige stellvertretende Rektor des Goethegymnasiums von Hannover, in seinem 1841 erschienenen Werk „Handbuch der Römischen Alterthümer“ die Würfelspielzeuge.

Den umfassten Spieltisch, auf dem das Würfelspiel stattfand, nannte man abacus, alveus oder alveolus, auch tabula, auch wohl forum[50] aleatorum. Das Hasardspiel alea war verboten, dennoch wurde es privat betrieben, auch in popinae, Gasthäusern, des einfachen Volkes mit limitiertem Wein- und Speiseangebot. Oft wurde in vornehmen Häusern um hohe Summen gespielt. Manchmal wurden auch spaßeshalber "Weinkönige“ mittels der Würfel eruiert.

Darüber hinaus waren auch Spiele mit kriegerischem Geiste beliebt, etwa das dem Schach ähnliche Ludus Latruncultorum. Als Latrunculi wurden die Mietsoldaten bezeichnet, die Spielfiguren allerdings nannte man calculi. Das Spielbrett war die tabula latruncularia. Das Spiel wurde mit zwei verschiedenfarbigen Figurensätzen gespielt, die bestimmte Posten einnahmen, sich verschanzten oder als Sieger eine Stadt einnahmen, die Figuren des Gegners festsetzen, sodass sie nicht mehr gezogen werden konnten, also in Schach setzen oder eben nehmen. Wer die wenigsten Figuren verloren hatte, war der Sieger.[51]

Ludus duodecim Scriptorum, ein Brettspiel bei dem ebenfalls weiße und schwarze Figuren sowie tesseris um Einsatz kamen, wurde auf einer tabula mit zwölf Linien gespielt. Manche Quellen lassen eine Verwandtschaft mit dem Backgammon vermuten, andere wieder sehen Parallelen zum Mühle-Spiel. Es wurde ebenfalls durch Ziehen der Steine der Sieger ermittelt, und es wurde durch Kaiser Justinian I. verboten.[52] [53]

Außerdem beliebt war Par impar, ein Ratespiel, bei dem geraten wurde, ob die Zahl an Stücken in der Hand gleich oder ungleich einer anderen verborgenen Menge war. Auch Wetten waren bei solchen „Trinkfesten“ üblich, genau wie Geschicklichkeitsspiele es waren. Später kam es zu Gladiatoren-Gefechten bei den Conviis und - neben den vielen Gastmählern - auch Beschäftigungen die auf Unterhaltung sowie Belehrung abzielten: Vorlesen durch geübte Sklaven oder Schauspiel/Rollenspiele. Neben dem Trinken, das bis spät in die Nacht fortgesetzt wurde, wurde auch Musik geboten, mimische Darstellung durch Tänze, Seiltänzer, Gaukler, Possenreißer. [54]

2.1.8 VON DER BEDEUTUNG DES SPIELENS

Ludere und In-luderess beinhaltet zahlreiche dialektische Positionen, Glück und Pech, Spannung und Entspannung, Sieg und Niederlage. Schon der ägyptische Pharao betrachtete das Spielen als Teil der Entspannung - denn wie ein Bogen kann auch der Mensch nicht immer unter Spannung stehen, so wird er schlaff oder müde. Alexander d.Gr. soll einige seiner Gefolgsleute gar bestraft haben, weil sie nicht bloß zum Vergnügen und Scherz Würfel gespielt hatten. Ein interessanter Gedanke, die „Unentgeltlichkeit“, die in heutiger Zeit im Verschwinden begriffen ist, sind doch die meisten Spiele nicht nur in ihrer Anschaffung, sondern auch ihre jeweilige Erweiterung - egal ob im herkömmlichen physischen (analogen) Sinne oder digital - kostenpflichtig. Speziell die Spiele, die via Social Media (etwa Facebook) angeboten werden, sind in ihrer [55] „Grundausstattung“ kaum noch spielbar - immer öfter müssen schon, um einfache Missionen zu beenden, Diamanten oder andere spezielle Geldmittel erworben werden, um entsprechende weitere Entscheidungen zu ermöglichen. Gewinne gibt es bei diesen Spielen dann eher keine, oder zumindest profitiert in erster Linie der Anbieter und nicht zuletzt Facebook & Co davon. Bei Alexander d.Gr. gab es hingegen zumindest einen bzw. mehrere, die materiellen Gewinn erzielen wollten bzw. eben vielleicht sogar in die Spielschuldenfalle tappten.[56]

Die Spielzeug-Herstellung oblag in der Antike den privaten Produzenten. Entweder den Kindern selbst, die aus Lehm allerlei Getier formten und so zu Produzenten ihres eigenen Bedarfes wurden, oder Erwachsenen, die mit oder für die Kinder selbige herstellten. Manchmal wurde von Handwerkern Spielzeug hergestellt. Alle Bevölkerungsschichten, beide Geschlechter, Groß und Klein spielten ohne Unterschied.

Das Spiel, insbesondere das Brettspiel der Antike, hat zwei wesentliche Charakteristika. Erstens weist es einen zeitlichen Aspekt auf, wenn, sodass man das Spielen zum Zwecke durchführt, das Warten auf etwas zu verkürzen. Aber, es gibt auch einen religiös-mystischen Aspekt von Werden und Vergehen. Bei den Ägyptern kannte man den Zeitvertreib des „Vorbeigehens, Passierens“, so ist das Spiel eigentlich „Vergänglichkeit“. Die Chinesen verstehen unter dem in ihren Breiten bekanntesten Spiel „Go“ ein Wort für „gehen“, die Japaner das Wort für „später“, was auf einen zeitlichen Aufschub hindeutet. Andererseits hat es einen gesellschaftlichen Aspekt, der, möchte man Alexander d. Gr. glauben, Spannungen löst und den Gemeinschaftssinn fördert. Möglich, dass Alexander d.Gr. sich bereits mit den Risiken des Glückspiels auseinandergesetzt hat und sich eine differenzierte Sichtweise der Ebenen bzw. Funktionen des Spiels zugelegt hat, aber er lehnte die ausschließliche Durchführung von Spielen zum finanziellen Zwecke innerhalb seiner Mannschaft ab. Gut möglich also, dass er dem Spiel in seiner Grundlegung als Unterhaltung und Zerstreuung seiner Soldaten, oder aber auch in seiner Wettbewerbsfunktion, die beim Gewinner mit einer Stärkung des Selbstwertgefühls einhergeht, positiv gegenüberstand, der Durchführung derselben allein aus finanziellem Interesse oder gar aus Gründen der Sucht hingegen negativ. Als Feldherr seiner Zeit mag er vielleicht auch den „Göttern des Glücks“ gefolgt sein.[57] Exkurs Glücksspiele und Glückspielverbote in der Antike Glücksspiele sind schon seit etwa 3000 Jahren bekannt. Die ersten Würfel wurden in Fundstätten in China und auf dem Gebiet des alten Mesopotamiens gefunden. Würfelspiele werden in antiken indischen Schriften erwähnt, wie auch in der griechischen Mythologie. In der römischen Gesellschaft spielten alle Schichten, wie erwähnt, Glückspiele je nach ihrer finanziellen Möglichkeit, obwohl sie vom Senat verboten wurden. Spielschulden durften schon damals nicht eingeklagt werden. Besonders Tacitus, Sueton und Cassius Dio hinterließen zahlreiche Dokumente zum Thema Spiele und der Kaiser, die selbige veranstalteten. Tacitus berichtet auch von der Würfelleidenschaft der Germanen, derer sie sich in nüchternem Zustand und mit äußersten Leichtsinn hingeben, sodass sie sich um Haus, Hof oder gar die eigene Freiheit spielten. [58] [59]

Kaiser Justinian verbot im Corpus Iuris Civilis[60] bereits fünf Arten von besonders gefährlichen Glückspielen, darunter Alea und Ludus duodecim Scriptorum, auch wurde schon zwischen Wette und Spiel unterschieden. Die Wette galt mangels benötigter Spielgegenstände (Karten, Würfel) als vereinfachte Art des Glückspiels. Auch wurde nicht etwa auf den Ausgang von Sportveranstaltungen gewettet, im Vordergrund standen Wetten auf das Leben und Sterben von Personen, auf Reisen und Wallfahrten sowie auf den Ausgang von Kriegen oder Schlachten. Das Verbot bezog sich auf die Spieler, nicht auf die Spielhallen, die zu betreiben durchaus erlaubt war.[61]

Das Glückspiel war im alten Rom jedoch wesentlich verbreiteter als heute. Ovid empfiehlt in der Ars amatoria (Liebeskunst) den Mädchen, mit der Kunst des Glückspiel vertraut zu sein. [62]

2.2 Von der Bedeutung des Theaterspiels im Mittelalter

Das geistliche Spiel entwickelte sich im 10. Jahrhundert aus dem mittelalterlichen Theater, das seinen Ursprung wiederum in der christlichen Liturgie hatte. Im Hochmittelalter diente es der Heilsverkündung und entwickelte sich bis in die Neuzeit hinein in verschiedenen volkstümlichen Genres. [63]

Die in Latein gefassten Tropen, wie etwa der Ostertropus, der den Gang Mariens zum Grab Jesu thematisiert, wird um Szenen und Handlungselemente erweitert, so dass sich Osterspiele entwickelten, die im 13. Jh. ihre Blütezeit hatten und zu umfangreichen Dramen, teilweise sogar in den jeweiligen Volkssprachen aufgeführt, wuchsen. Nach dem Ostertropus, wurde der Weihnachtstropus mit dem Handlungskern der Verkündigung Thema des ab dem 11. Jh. weiterentwickelten Weihnachtsspiels. Das älteste deutsche Weihnachtsspiel ist „Das St. Galler Spiel von der Kindheit Jesu“. [64] [65]

Auch erste Passionsspiele und Prozessionsspiele entstanden, die das Osterspiel um die Leidensgeschichte Christi erweiterten bzw. den Rahmen der christlichen Festtage. Weitere Entwicklungen, die mit dem geistigen Spiel einhergingen, sind das Mirakel- und das Mysterienspiel. In verschiedenen Ausprägungen sind biblische Geschichten, Totentänze oder das Jüngste Gericht Gegenstand der „Spiele“. In der Schweiz, aber auch in Niederdeutschland, auch in Südtirol waren diese unter geistlicher Leitung aufgeführten Spiele sehr verbreitet. Als Darsteller fungierten meist fromme Bürger oder auch die Mitglieder diverser Zünfte. Zu modernen Mysterienspielen zählt der Salzburger Jedermann (H. v. Hofmansthal), auch Totentanz (Hugo Distler). [66] [67]

Neben den religiösen Spielen kamen auch Volksschauspiele zur Entfaltung, die sich in vielen Spielen, wie dem Schwerttanz, Frühlingsreigen-Tänzen, Fastnachtumzügen uvam. teilweise erhalten haben. Die Sprache der Spiele war dereinst kultischen Ursprungs. Darüber hinaus boten fahrende Mimen antikes, besonders römisches Mimusgut,[68] dar. Dabei trugen Spielleute ihre Elegienkomödien mit verstellten Stimmen dar. In die Schriftform und die Literatur gelangte das deutsche weltliche Spiel erst im 14. Jahrhundert. Auch die Pflege und der Erhalt von episch-dramatischen Heldenliedern und der deutschen Verskunst ist den mittelalterlichen Spielleuten zu verdanken. Diese Spielleute bestanden aus den Vertretern der „niederen Künste“, etwa Tierbändigern, Puppenspielern, Possenreißern. In der zweiten Gruppe befanden sich mitunter vornehme Erben altgermanischer Poeten, Rezitatoren, die von Hof zu Hof wanderten und eine gehobene Kunst pflegten, und in der dritten Gruppe, Kleriker, die der Kirche zu schaffen machten. Theologiestudenten und Wandermönche verbrachten ihr Leben meist auf Reisen. Das mittelalterliche Hochschulwesen war von Studium und Wanderleben, sowie von der Suche nach geistiger Selbständigkeit gekennzeichnet. [69] [70]

2.2.1 WELTGERICHTSSPIELE

Zu bemerken ist in diesem Zusammenhang das Drama Everyman, das bereits um 1495 von Peter van Diest (Diesthemius) niedergeschrieben wurde. Es beinhaltet die für diese Art Spiel typische, von übersinnlichen Mächten (Tod, Teufel, Engel) gelenkten, Stufen der Bekehrung des sterbenden Menschen in dramatischer Vertiefung. Das Drama soll auf eine buddhistische Parabel zurückgehen und seinerseits von Petrus Dorlandus ins Niederländische übersetzt worden sein. Dieser Jedermann-Stoff fand so den Weg nach Salzburg (Hugo von Hoffmanssthal). Andere, vom Mittelalter her bekannte Spiele sind „Zehn Alter dieser Welt“, in dem die 10 Lebensalter auftraten. [71]

Zehen Jar ein kind; Zwaintzig Jar ain Jüngling; Dreyssig Jar ain Man; Viertzig Jar Stillsan; Fünfftzig Jar Wolgetan; Sechtzig Jar Aban; Siebentzig Jar, Dein seel bewar; Achtzig Jar Der Welt narr; Neüntzig Jar Der kinder spot; Hundert Jar Nun gnad dir got.

Augsburg, 1518

Neben den Moralitäten gibt es noch allegorische Dramen, in denen personifizierte Abstrakta die Handlung fortführen. Steitgedichte und Totentänze tangieren ebenfalls den Themenbereich der Moralitäten.

2.2.2 WINTER-SOMMER-SPIELE, NEIDHARTSPIELE, FASNACHTSPIELE

Spätmittelalterliche Spiel-Texte bezeichnet man eigentlich als Fasnachtspiele, vorchristliche Kulttänze und Fasnachtsspiele werden auch als Neidhartspiele, Frühlingsfeiern und Jahreszeiten-Kampf benannt. Es gibt mehrere Sammlungen, etwa jene, die die Werke des Schwankdichters Claus Spaun (auch Span) beinhaltet.

Berühmt ist auch das St. Pauler Neidhart-Spiel, das in einer Handschrift des Benediktinerstiftes St. Paul im Lavanttal erhalten geblieben ist.[72] [73]

Als Entstehungsort des großen Neidhart-Spiels wird Wien oder Umgebung angenommen. In den Wolfenbüttler Sammelhandschrift überlieferten Nürnberger (Kleinen) Neidhart-Spielen, sind die Formen der Nürnberger Fasnachtspiele erkennbar. Daneben sind die Volksschauspiel-Werke „Ein Streit zwischen Herbst und Mai“ und die Appenzeller Sommer- und Winterspiele zu erwähnen, die den Kampf zwischen Jahreszeiten darstellen. So wird etwa die Tochter des Winters vom Sommer zurückgewiesen. Fasnachtsspiele waren Spiele, die innerhalb des Kirchenjahres den Bürgern (vielleicht auch den Bürgerinnen) eine Ausnahmezeit versinnbildlichten, indem sie die Ausgelassenheit der Triebsphäre symbolisierten. Diese Spiele erweiterten sich im 16. Jh. vom Spiel zum Schaustück. [74]

Das Puppenspiel

Bereits aus der griechisch-römischen Antike bekannt war das Puppenspiel, welches der Volksunterhaltung diente, wahrscheinlich auch der Kinderunterhaltung. Quellen belegen, dass das „spilwîp“ und der „spilmann“ meist die Puppen mit sich trugen und bei jeder Gelegenheit das Volk unterhielten. „Neben Marionettenspielen, bei denen die Spieler dem Publikum sichtbar waren, gab es (zumindest in Frankreich) auch solche, bei denen die Akteure durch eine Draperie verborgen waren.“ In Deutschland wurde das bühnenmäßige Puppentheater „Himmelreich“ („Hymelrych“) bezeichnet. Oft agierten die „Himmelreicher“ auch mittels Tiermarionetten auf der Figuren-Kleinbühne. [75]

2.2.3 LEHRDICHTUNG

Die Gattung, die Berührungspunkte zur Zeitkritik und zur Satire aufweist nennt man Lehrdichtung. Sie wird meist als künstlerisch geringer eingeordnet. Während Satire den Zweck verfolgt, den Menschen die Augen zu öffnen, indem sie ihnen die Laster und Fehler vorführt, beinhaltet die Lehrdichtung das Sprichwort, das große und kleine Lehrgedicht, den Lehrspruch, Beispieldichtung sowie Spiegelliteratur mit den Standes- und Sittenlehren. Auch Schachbücher, Moralsatiren, Fabeln und Tierepen gehören zu dieser Gattung. [76]

Zur älteren Lehr- und Spruchdichtung gehörten die Betragensbüchlein, die in Reimen über das Betragen und Benehmen unterrichteten. Thomasin von Zerklaere, ein erster Sammler dieser Lebensregeln, wurde von Notker dem Deutschen übersetzt. In seinem Werk „Welscher Gast“ wendet er sich an die adeligen Laien als Zielgruppe. Später wird von Hugo von Trimberg die ganze menschliche Gesellschaft ins Blickfeld genommen und mit einer umfassenden Morallehre auf Basis der sieben Hauptsünden konfrontiert. Der „Renner“, wie sein Werk genannt wird, setzt die Ständedreiheit Klerus, Ritter, Bauern voraus und gilt als moralisches Lehr- und Erbauungsbuch. Ein weiteres Werk war der „Novus Cato“, eine Fortsetzung eines ähnlichen Werks aus dem zuvor erwähnten Genre. Der Novus Cato erschien im 12. Jh. in gereimten Hexametern und vertritt das „Lob der Mitte“. Inhalt sind vor allem „Tischzucht“ und Verhaltensregeln bei der Wanderschaft, Bescheidenheit, Dienstwilligkeit. [77]

Daneben existierten noch Werke der Weltklugkeit von Martin von Braga, das auf dem Werk „De officiis“ von Seneca beruhte und ebenfalls die christliche Sittenlehre beinhaltet. Diese wurde im 14. Jh. in deutsche Prosa übersetzt. Außerdem entstand im 13. Jh. „De amore Dei et Proximi“ von Albertanus Brixiensis, das auf Cicero, Cato und den Ansichten der Kirchenväter basiert. Aus den Kanzelreden wurden Beispielsammlungen zusammengestellt. Bîspel gehört zu spel, „Rede“, und will die Lehre mittels Erzählung oder Fabel veranschaulichen. Parabeln, Novellen, Fabeln, Schwänke und Fazetien sind Material dieser Exempla, denen möglicherweise die antike und orientalische Lehrdichtung Vorbild war. „Speculum Exemplorum“ war der „Bestseller“, der dem „denkenden, seiner sittlichen Verantwortlichkeit bewußten Manne“ lehren sollte, richtige Entscheidungen zu treffen. Teilweise gab es auch Bücher in dieser Rubrik, die mit Hilfe von theologischen Stichworten geordnete naturkundliche Merkwürdigkeiten etc. auflisteten, die zur Verdeutlichung religiöser Wahrheiten in der Predigt dienen sollten. [78]

Sprichworte sind seit dem frühen Mittelalter beliebt, um Anekdoten, Fabeln und Schwänke in sprichwörtliche Formen zu „pressen“. Die reichen Sammlungen an lateinischen und deutschen Sprichworten dienten lehrhaft pädagogischen Zwecken; die Beispiele finden Ihren Ursprung in der Bibel, der Antike, der Patristik, aber auch in der mündlichen Überlieferung der deutschen Literatur. [79]

Die Spiegelliteratur nun will dem Menschen ermöglichen, das eigene Sein durch einen Spiegel, eine Abspiegelung, erfassbar zu machen. Hier ist vor allem Johann von Morschheim (gest. 1516) zu nennen, der in seinem Werk „Spiegel des Regiments“ über das Leben am Hofe berichtet. Außerdem existierte im 14. Jh., neben einer Reihe von weiteren Werken, auch ein speziell für Geistliche verfasstes Werk namens „Speculum clericorum“. Die Ordensfrauen orderten den „Nonnenspiegel“, die Mönche, die Mönchsvorschriften. Die sozialen Strömungen fanden im Adelsspiegel „de origine nobilitatis“ ihren Widerhall. Sogar für die Rechtfertigung der bäuerlichen Abhängigkeit bestand ein Bauernspiegel, der aus moraltheologisch-seelsorgerischer Sicht diese zu rechtfertigen versuchte. Die Fülle an Spiegeln ist in diesem Rahmen kaum zu sichten, gab es doch zu den überraschendsten Zwecken Sammlungen sprichwörtlicher Lebensweisheiten. Weiters erwähnt sei hier die Fabeldichtung, die aus der Antike direkt in die Fabeldichtung des Mittelalters ihre Brücke schlug. Die Romulus-Fabeln bilden den Anknüpfpunkt, die daraufhin in einer reichhaltigen Fabel-Literatur verzweigen. Neben Fabeln sind auch Rechenrätsel überliefert. 1192 entstand ein bebildertes Werk des schlauen „Reinhart Fuchs“, der auf dem lateinisch abgefassten Epos „Ysengrimus“ basiert. Dieses wiederum erzählt die Geschichte des Fuchses, der von einem Wolf bedrängt wird. [80] [81] [82]

Zur Standes- und Sittenlehre zählt man auch die seit dem 13.

Jh. gebräuchlichen Schachbücher, die ihren Ursprung im „Schachzabelbuch“[83] des Jacobus de Cessolis nehmen. Dieser benutzte das Schachspiel, um an seine Figuren auf dem Spielfeld einen Predigtzyklus zu binden, der Betrachtungen und Lehren enthält. Schaffzagel wird das Schachspiel in mittelalterlichen Quellen genannt. Meister Ingold, der mit seinem Prosa-Werk „Das goldene Spiel“ an die allegorischen Ausdeutungen früherer Autoren anschließt, widmet mehr als die Hälfte des Werks dem Schachspiel. Aber auch andere Spiele kommen darin vor: Sieben Spiele symbolisieren die sieben Todsünden, eben Schach „wider hoffart“, „pretspil mit den scheiblachen wider fraußhayt“, Kartenspiel „wider vnkeusch“, Würfelspiel „wider geitikayt“, schießen „wider zoren“, tanzen „wider trauckayt“ sowie Saitenspiel „wider neid und haß“. Die Spiele sind symbolisch-moralisierend ausgelegt, allerdings mit heiteren Erzählungen versehen. [84] [85]

2.2.4 EXKURS SCHACHZABELBÜCHER

Jacobus de Cessolis, auch Jakob von Cessolis, war ein italienischer Dominikanermönch. Er ist in Zusammenhang mit der Inquisition in Genua urkundlich erwähnt, einer Ketzerverfolgung am Beginn des 14. Jh. Außerdem ist er - wie erwähnt - durch das vor 1330 entstandene Werk „Liber de moribus hominum et officiis nobilium ac popularium super ludo scacchorum“ [86] berühmt geworden. Das Werk ist von großer Beliebtheit, daneben trägt es gesellschaftskritische Züge.[87]

Es ist in mehr als 100 Handschriften erhalten, das bedeutet, es war eines der meist verbreiteten und beliebtesten Bücher des Spätmittelalters. Auch in gedruckter Weise ist es erschienen, 1437 in Utrecht. Daneben entstanden auch eine englische Fassung von Wiliam Caxton („Game and play of the chesse“), französische, holländische, schwedische und tschechische Versionen sowie eine Reimfassung durch Konrad von Ammenhausen. Das Schachzabelbuch des Benediktinermönchs „Kunrats“ (auch „Cuonrat“) führt die Rechte und Pflichten der einzelnen Stände aus. Er soll es auf seinen Reisen in Frankreich, der Provence und Graubünden ähnliche Schriften kennengelernt haben, sehr belesen gewesen sein und über eine rasche Auffassungsgabe verfügt haben. So ergänzte er die lateinische Vorgabe mit eigenen Geschichten und Erfahrungen. Die Fassung Kunrats hat, wie die Jakobs, vier Teile: Der erste berichtet über die Erfindung des Schachspiels, den angeblichen Erfinder und den Sinn des Spiels, der in der Belehrung der Könige besteht. Der zweite handelt von edlen Figuren, also den gehobenen Ständen, ihren Tugenden und Konrads Erwartungen an einen König, als da wären „Milde, Barmherzigkeit, Wahrhaftigkeit, Strenge gegen böse Ratgeber, Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit“, während er von einer Königin „Weisheit, Keuschheit, Zucht und Scham erwartet“. Es zeichnet sie außerdem eine edle Geburt aus. Bei den Läufern, die die Richter symbolisieren, philosophiert er über Gerechtigkeit, Unabhängigkeit und eifriges Studium. Gute Ritter, die von den Springern dargestellt werden, zeichnen sich durch Weisheit, Treue, edle Gesinnung sowie Tapferkeit und Barmherzigkeit aus. Zu den ritterlichen Tugenden gehören außerdem Volksfreundlichkeit und Gesetzeseifer. Landvögte hingegen, repräsentiert vom Turm, haben gerecht, mild, demütig, geduldig und genügsam zu sein. Diese Tugenden heben deren edle Gesinnung hervor. Klassische Sagen und Erzählungen begleiten diese Beschreibungen. Im dritten Teil, der sogar noch üppiger ausfällt, als der erste, umfasst er doch 8380 Verse, befasst sich der Autor mit den „gemeinen“ Schachfiguren, also den „Venden“, wie die Bauern genannt wurden. Jeder Bauer verfügt über eine eigene Identität, so ist etwa der

(h) Landmann,

(g) der Schmied, der Maurer, der Zimmermann,

(f) der Weber, der Schreiber und weitere Kleinhandwerker (e) sowie vom Kaufmann und dem Geldwechsler,

(d) sogar dem Arzt und dem Apotheker die Rede,

(c) als auch vom Schenk- und Gastwirt (b) und dem Beamten und Verwalter.

(a) Den Verschwendern, Spielern und Boten widmet er ein eigenes Kapitel.

Erst im vierten Abschnitt, der mit seinen 862 Versen das eigentliche Schachspiel beschreibt, das Brett und die Gangart der Figuren, fällt vergleichsweise gering aus. Die Erfindungsgeschichte des Schachspiels wird ebenfalls kurz erwähnt. Doch es wird deutlich, dass die Allegorien im dritten Teil den Schwerpunkt des Werks darstellen, das im 14./15. Jh. mehrfach abgeschrieben wurde und im Schweizer und elsässischen Gebiet verbreitet wurde. [88] [89] [90] [91] [92] [93]

Abbildung 5, „Trick-Track-Spiel" (1479) entstammt jedoch dem Cod. 3049, fol 158r, der Konrad von

Ammenshausen zugeordnet wird (Bl. 141ra - 171vb =Meister Ingold: „'guldîn spil').[94] [95] [96] [97] [98]

2.2.5 BRETTSPIELE, KINDERSPIELE

Abbildung 6: Dekoltierte Damen und ein Herr gekleidet mit "Schnecke" bei der Schneeballschlacht (einer Variante des Ballspiels?), das auch eine Entsprechung hat bzw. eben Gegenspieler (nicht im Bild), Fresko des Castello Buonconsiglio Adlerturm, Trient, SüdtirolSpiele im Mittelalter gehen entweder auf den Mittelmeer-Raum zurück. So entwickelten sich teilweise Spiele weiter, die bereits bekannt waren, oder aber, es kam zu neuen Spielen, die durch die Berufsstände motiviert waren. Es gibt Quellen, die besagen, dass Kinder an Brett- und Kartenspielen im Mittelalter nicht teilnahmen: Sie verfügten über Steckenpferde, über Bälle aus Schweinsblasen sowie Murmeln und Reifen.

Neben dem Schachspiel, das in einer „byzantinischen Variante“ vorhanden war, spielte man eine frühe Art des bereits bekannten Backgammon. Ein Spiel namens Tablut (eine Variante des Hnefatafl[99] ), das ein „Eroberungsspiel“ darstellt, erfreute sich ebenfalls großer Beliebtheit. Daneben existierten Kartenspiele, die in großer Runde in Gaststätten oder an Adelshöfen stattfanden. Doch es war verpönt und wurde dem Teufel zu geschrieben, nichtsdestotrotz stammen einige heute noch beliebte Kartenspiele aus dieser Zeit („21“, „Rouge et Noir“ sowie „Baccarat“ etc.). Würfelspiele mit 4- oder 6-seitigen Würfeln waren ebenfalls bekannt und meist wurde auch um einen Gewinn gewürfelt, der durchaus auch durch einen Sachwert repräsentiert werden konnte. Neben dem Bauerntum und den Schaustellern spielten auch Geistliche, der Adel und die Bürgerinnen gleichermaßen wie die Bürger Würfelspiele. Mit der Ausbreitung des Münzwesens, sind zunehmend auch Geldgewinne nachweisbar. Man spielte in Wirtshäusern, auf Festen oder auch in Spielhäusern (Siehe „Spielhäuser“), auf Bällen und in privaten Räumen.

Es wird auch ein Spiel namens Alquerque genannt, das als Vorversion des Spiels „Dame“ bzw. des Fanorona gilt. Es dürfte ebenfalls aus dem Nahen Osten stammen. Es fand seinen Weg mit den Mauren nach Spanien. Von dort über Portugal bis nach Mittel- und Südamerika.[100] [101]

Fuchs und Gans, Ritterspiele, Kugelspiele, die auch mit Nüssen statt Kugeln gespielt werden konnten, aber auch mit Äpfeln, Wollknäul oder Eiern waren bekannt. Das seit der Römerzeit bekannte „Deltaspiel", das auf einem gleichschenkeligen Dreieck beruht, das in Felder von 1 bis 10 aufgeteilt wird, ist ebenfalls Teil der mittelalterlichen Spielkultur geworden. Aber besonders Augenmerk kann auf Nüsse als Spielzeug gelegt werden: Nüsse kullern, Nüsse schießen, beides Spiele, die auf römische Überlieferungen zurückgehen, sind so beliebt, dass sogar Bruegel d. Ä. diese Spiele in seinen Werken abbildet. Murmeln, ein Spielegenstand, der zwar Jahrhunderte überdauert hat, aber nicht das Fernsehen, ist heute nicht mehr so verbreitet. Das sogenannte Schusserspiel, das mittels einer Schusserbahn gespielt wurde, erinnert an eine Variante des Kegelns. Weiters das mit einem Hammer und einer Holzkugel gespielte Meilenspiel und das Hüpfspiel, das vermutlich aus dem „Tempelhüpfen" entwickelt wurde und kultische Bedeutung hatte. Beliebt waren weiters Rennen, die mit den Steckenpferden durchgeführt wurden oder Läufe, die mittels Stelzen veranstaltet wurden. Das später vom Seilspringen abgelöste Reifenspringen sei hier noch erwähnt, neben dem damit verwandten Reifentreiben. Bei Klein und Groß beliebt war das Spiel Moberle, ein Wurfspiel aus Frankreich sowie einige Spiele, die im Rahmen von mittelalterlichen Ritterturnieren abgehalten wurden, wie etwa das Ringelstechen, bei dem der Spieler mit seiner Lanze einen Ring treffen musste. [103]

Gaukler, Schauspieler, Ketten- und Schwerttänzer

Es sei erwähnt, dass die Leute im Mittelalter Unterhaltung liebten und dabei besonders Gauklerspielen Aufmerksamkeit schenkten. Natürlich ist eine genauere Auflistung sämtlicher Spiele, die in Rahmen von Festen und Märken abgehalten wurden, schwierig. Jedenfalls soll es schon Roulette und Karusselle gegeben haben. Es ist wahrscheinlich, dass die heute noch beliebten Jahrmarktstände, bei denen man mittels verschiedener Waffen auf unterschiedliche Ziele schießt, um seiner Liebsten einen Gewinn überreichen zu können, Nachfahren des mittelalterlichen Bogenschießens, Armbrustschießens, Axt- oder Messerwerfens etc. darstellt.[104]

Das Volksspiel Schwerttanz, eine Art Waffen- und Kettentanz der nur von Männern bzw. Männervereinigungen (Zünfte, Handwerksbünde) durchgeführt wurde, hat seine Urform in den Reigen­oder Kettentänzen, die in ganz Europa üblich waren, wenn auch in sehr unterschiedlichen Formen.[105]

Schon Apoll erfreut sich am Reigen der Musen, auch wenn man im antiken Griechenland diese Form von Tanz noch Chorea nannte. Diese Chorea wurde von mehreren Personen getanzt - etwa zu Hochzeiten, zur Weinlese oder einfach aus Lebensfreude. Neidhart nannte diese, von Bauern im Freien getanzte Art, reie, weil sie gesprungen wurde, während auf den Höfen im Mittelalter getreten wurde. Der Tanz (lat. Ballatio) fand paarweise statt, während der Reigen (lat. Chorea) eher ein Chortanz war. Auch das provenzialische Wort balar erinnert noch an „einen Reigen tanzen".[106] gefunden. Im Mittelalter wurden Spielpläne in die Gemäuer der Kathedralen geritzt, sogar in den Kirchenstühlen von Westmister Abbey und der Kathedrale von Canterburry sollen Spielpläne in diversen Varianten vorkommen.

Die Schwerttänze selber sind vielfältig. Sie schließen mehrere Arten von Zunfttänzen mit ein. Während aber die Reigen von Männern und Frauen getanzt wurden, werden Waffentänze gewöhnlich von Männern in Sechser- oder Achtergruppen ausgeführt. Die Männer tanzen Figuren, bei denen die Waffen, in dem Fall die Schwerter, als Verbindungsglieder eingesetzt werden, um die Kette oder einen Kreis zu schließen. Neben den Figuren, den Sprüngen und Drehungen gibt es eine Spielhandlung, die das Töten und Wiedererwecken zum Inhalt hat. So kann das entweder den Jahreskreislauf symbolisieren, aber auch ein Aufnahmeritual, einen Initiationsritus, den feste Männergemeinschaften, etwa Bergwerksbruderschaften, miteinander tanzen. 1350 erhielt die Nürnberger Messerschmiede das Einverständnis, den Schwerttanz in zur Nürnberger Fasnacht zu tanzen. In der Folge wurde in mehreren Städten getanzt, auch in Österreich wurden Tänze - etwa der Ebenseer, der Laufenbacher - von Gruppen choreographiert. Tänze setzten sich auch bei den Zünften der Kürschner, Metzger, Schuhmacher, Tuchknappen und Böttcher durch, wenn auch sich der einst kriegerische Ursprung in einen friedlichen verwandelte.[107]

Eine Variante des Kettenschwerttanzes stellt der Reiftanz dar, bei dem die Verbindung von Mann zu Mann durch einen blumenumwundenen Halbreifen stattfand. Während die Salzburger einen Küfertanz (Fassbinder) erdachten, tanzten die Kärntner ihren Hüttenberger Reiftanz. Schwerttänze sind besonders auf dem Gebiet des ehemaligen Imperium Romanum beliegt. Auch im Baskenland und in Japan gibt es Schwerttänze. Im Nahen Osten sind Säbeltänze üblich. [108] [109] [110]

2.2.6 SPIELHAUSER UND VERBOTE

Bereits im 13. und 14. Jh. etablierten sich in Europa konzessionierte Spielhäuser für die Oberschicht, während das gemeine Volk sich in Gasthäusern traf, um zu spielen. Während sich in Holland und Italien lotterieähnliche Häuser entwickelten, wurden in der Schweiz und in Deutschland „Glückshäfen" und „Glückstöpfe" modern. Bereits damals war der Begriff der Spielsucht bekannt. Von Jahrmärkten und Messen wurden Spiele durch Verbote verdrängt. Es wurde seitens der Obrigkeit versucht, Verbesserungen der sozialen Situation durch Spielgewinne zu bestrafen bzw. auszunützen. Zu den Strafen gehörten Freiheitsentzug und Geldstrafen sogar Verbannung oder öffentliche Anprangerung drohte. Viele leidenschaftliche Spieler zogen sich in die Privatheit zurück, wo sie ihren Leidenschaften frönten. König Ludwig IX., verbot 1255 den Beamten das Würfeln sowie das Anfertigen derselben. Im Mittelalter trat erstmals eine Figur auf, der „Ribaldus", ein Landstreicher. Er symbolisiert eine Randfigur der Gesellschaft und zählt zu den Spielern und Spaßmachern. Er ist immer zu einem Spiel bereit, welches die Würfel in seiner Hand vermuten lassen, und: Er ist der Obrigkeit ein Dorn im Auge, denn der Verlust im Spiele führte oft auch zu leidenschaftlichen verbalen Reaktionen, Tätlichkeiten, bis hin zur Gotteslästerung. Mittelalterliche Darstellungen zeigen ihn in Gesellschaft des Teufels, dem Symbol für ein nicht gottgefälliges Leben. [111]

Quellen auch Bildquellen besagen, dass Geistliche durchaus dem dobelspiel, wie das Wüfelspiel genannt wurde, frönten, es den joden (Anm.: Juden) allerdings aber mitunter verboten war. Nicht nur diesen, denn die Obrigkeit sah gerade im Spiel der Unterschicht ein Problem: So wurden im 14. Jh. Spielverbote in Bern, Florenz, Basel, Regensburg, Brabant und Ulm erlassen. Die Geistlichkeit aber setzte das Glückspiel uneingeschränkt fort, es war Ausdruck ihres Standes. Mitunter wurde auch von den Landesfürsten Spielkartensteuer eingehoben. [112] [113]

[...]


[2] https://books.google.at/books?id=d3eVG7ZKTQoC&lpg=PP16&ots=tCc J3Vc51&dq=spiele%20der%20antike&lr &hl=de&pg=PA2#v=onepage&q=spiele%20der%20antike&f=false, 27.1.2017

[3] http://www.dhmd.de/index.php?id=650, 26.01.2017

[4] http://www.selket.de/leben-im-alten-aeevpten/senet-spiele/, 26.01.2017

[5] https://books.google.at/books?id=vWDpyT- 4UOMC&lpg=PA9&ots=5GmIbTEnss&dq=Spielekultur%20im%20antiken%20%C3%84gvpten&hl=de&pg=PA13#v=onepage& q&f=false, 26.01.2017

[6] http://www.selket.de/leben-im-alten-aegypten/iagd-und-sport/, 26.01.2017

[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Nofretete, 28.1.2017

[8] http://www.selket.de/leben-im-alten-aegypten/senet-spiele/2/, 26.01.2017

[9] http://zuspieler.de/zur-kulturgeschichte-des-spiels/. 26.01.2017

[10] https://de.wikipedia.org/wiki/Astragaloi. 26.01.2017

[11] http://www.selket.de/leben-im-alten-aegypten/senet-spiele/3/. 26.01.2017

[12] http://www.selket.de/leben-im-alten-aegypten/senet-spiele/4/. 26.01.2017

[13] http://healthy.uwaterloo.ca/museum/Archives/Brewster/KhazzaBerma.htmL 26.01.2017

[14] Im Gegensatz zum „Dame-Spiel“, das sich aus dem Schach entwickelte und mit den Spielregeln von Alquerque vermischt wurde. Es hat seinen Ursprung im 10. Oder 11. Jh. in Südfrankreich.

[15] https://de.wikipedia.org/wiki/Go (Spiel)#Geschichti, 26.01.2017

[16] http://www.brettspiel.net/die-geschichte-der-brettspiele.html. 26.01.2017

[17] https://de.wikipedia.org/wiki/Gottesurteil, Gottesurteil, Gottesgericht (ordalium lat.), Entscheidung in einem Rechtsstreit.

[18] https://books.google.at/books?id=d3eVG7ZKTQoC&lpg=PP16&ots=tCc J3Vc51&dq=spiele%20der%20antike&lr&hl=de&pg =PA14#v=onepage&q&f=false, Anm.: Aufgrund der fehlenden Seiten in der Leseprobe kann es zu Ungenauigkeiten kommen. 27.1.2017

[19] http://www.bibel-online.net/geschichte/. 27.1.2017

[20] https://books.google.at/books?id=d3eVG7ZKTQoC&lpg=PP16&ots=tCc J3Vc51&dq=spiele%20der%20antike&lr&hl=de&pg =PA20#v=onepage&a&f=false. 27.1.2017

[21] https://books.google.at/books?id=d3eVG7ZKTQoC&lpg=PP16&ots=tCc J3Vc51&dq=spiele%20der%20antike&lr&hl=de&pg =PA20#v=onepage&a&f=false· S. 23, 27.1.2017

[22] https://books.google.at/books?id=d3eVG7ZKTQoC&lpg=PP16&ots=tCc J3Vc51&dq=spiele%20der%20antike&lr&hl=de&pg =PA19#v=onepage&a&f=false. 27.1.2017

[23] https://books.google.at/books?id=d3eVG7ZKTQoC&lpg=PP16&ots=tCc J3Vc51&dq=spiele%20der%20antike&lr&hl=de&pg =PA27#v=onepage&q&f=false. S. 27, 27.1.2017

[24] https://books.google.at/books?id=d3eVG7ZKTQoC&lpg=PP16&ots=tCc J3Vc51&dq=spiele%20der%20antike&lr&hl=de&pg =PA36#v=onepage&q&f=false. S. 34ff.

[25] Wird auch für die Bezeichnung einer „Braut“ bzw. für ein Mädchen im heiratsfähigen Alter, auch ein Naturgeist in der Mythologie. Im weiteren Sinne ist eine Nymphe auch eine Pristerin. Myhologisch sind Nymphen Gottheiten niederen Ranges. (https://de.wikipedia.org/wiki/Nvmphe. 27.1.2017)

[26] https://www.klassischearchaeologie.phil.uni-erlangen.de/realia/spiele/spiele2.html#mn3. 27.1.2016

[27] https://books.google.at/books?id=d3eVG7ZKTQoC&lpg=PP16&ots=tCc J3Vc51&dq=spiele%20der%20antike&lr&hl=de&pg =PA111#v=onepage&q&f=false, S. 94, 27.01.2017

[28] Wettkämpfe

[29] https://books.google.at/books?id=d3eVG7ZKTQoC&lpg=PP16&ots=tCc J3Vc51&dq=spiele%20der%20antike&lr&hl=de&pg =PA111#v=onepage&q&f=false, S. 95, 27.1.2017

[30] https://de.wikipedia.org/wiki/Panhellenische Spiele, 26.01.2017

[31] https://de.wikipedia.org/wiki/Mechanismus von Antikythera, 26.01.2017

[32] https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische Spiele der Antike an anderen Orten, 26.01.2017

[33] https://de.wikipedia.org/wiki/Pankration, 26.01.2017

[34] https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische Spiele der Antike, 26.01.2017

[35] https://de.wikipedia.org/wiki/Nero. 26.01.2017

[36] Tacitus, Annalen, 15, 45 Nero 38, 3. „Um den Wiederaufbau Roms nach dem Brand 64 n. Chr. plünderte Nero die Tempel im ganzen Reich."

[37] https://de.wikipedia.org/wiki/Chionis (Olympionike , 26.01.2017

[38] https://de.wikipedia.org/wiki/Kvniska. 26. Jänner 2017

[39] https://de.wikipedia.org/wiki/Diagoras von Rhodos, 26. Jänner 2017 (Diagoras)

[40] https://de.wikipedia.org/wiki/Milon. 26. Jänner 2017

[41] Weitere berühmte Athleten, sportliche Legenden, sind etwa Aurelios Zopros, Dioxippos, Leonidas von Rhodos, Astylos sowie Timasitheos von Kroton, Koroibos von Elis und Theogenes von Thasos.

[42] http://www.nwzonline.de/kampfsport/antike-olympiasieger-verspotteten-die-verlierer a 3.0.4056041203.html. 26. Jänner 2017

[43] https://de.wikipedia.org/wiki/Theogenes (Sportler), 26. Jänner 2017

[44] https://books.google.at/books?id=1SxMXCcvLCAC&lpg=PA290&ots=kPxFmwlDsF&da=Koroibos%20(Qlvmpiasieger)&hl=de &pg=PA290#v=onepage&q=Koroibos%20(Olvmpiasieger)&f=false. 26. Jänner 2017

[45] https://books.google.at/books?id=U7R8DAAAQBAJ&lpg=PA63&ots=2U - wUmaiI&da=Koroibos%20(Olympiasieger)&hl=de&pg=PA78#v=onepage&a&f=false 26. Jänner 2017

[46] https://books.google.at/books?id=d3eVG7ZKTQoC&lpg=PP16&ots=tCc J3Vc51&dq=spiele%20der%20antike&lr&hl=de&pg =PA111#v=onepage&q&f=false. S. 111, 27.1.12017

[47] https://de.wikipedia.org/wiki/Tessera. 28.1.2017

[48] Lat. Marktplatz, Gerichtsplatz im alten Rom

[49] Hasard von hasard, altfrz. Würfelspiel, bzw. yasasa, arab. würfeln (https://de.wikipedia.org/wiki/Hazard. 28.1.2017)

[50] Sowohl die Hochkulturen in Indien, Persien als auch in China, geben Hinweis, Ursprungsländer des Schachspiels zu sein. Um die Erfindung ranken sich zahlreiche Legenden, darunter die ind. Weizenkornlegende (https://de.wikipedia.org/wiki/Sissa ibn Dahir, 28.1.2017).

[51] https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCcksspiel#Geschichte.2C Gl.C3.BCcksspielverbot und -monopolisierung, 28.1.2017

[52] Ludere (lat, i (mit etwas) spielen, poet. Tanzen, scherzen, im Schauspiel auftreten; t. (etwas) spielen, etwas spielend tun, (be-) treiben, verspotten, zum Besten haben, necken; poet: jemanden täuschen, hintergehen, betrügen) bzw. in-ludere (lat, verspotten, an etwas hinspielen, verhöhnen, täuschen, betrügen, aufs Spiel seten); div.

[53] „Spielschulden sind Ehrenschulden.“: Siegreiche Spieler haben (lt. ABGB §1270 in Österreich, § 762 Abs.1 BGB in Deutschland) haben keinen Rechtsanspruch auf Auszahlung des Gewinnes. Spielschulden zu begleichen, ist also eine Frage „der Ehre“, keine rechtsverbindliche. Private Wetten und privates Glückspiel sind Naturobligationen. Bei Wetten und Glückspiel bei Unternehmen, die legale Anbieter darstellen, auch Internetfirmen, ist die Rechtslage anders: Diese unterliegen dem Lotteriegesetz. Ist die Firma im Ausland, so ergeben sich erneut besondere Regelungen. Jedoch sind Spielschulden sog. Sekundärschulden, die die Lebensgrundlage nicht bedrohen dürfen, oft werden diese mittels außergerichtlicher Vergleiche geregelt. Quellen: ua. https://ratgeber.advoneo- schuldnerberatung.de/entschuldung/aussergerichtlicher-vergleich/, https://www.ris.bka.gv.at/ , jeweils 28.1.2017)

[54] https://de.wikipedia.org/wiki/Spiel. 28.1.2017

[55] https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCcksspiel#Geschichte.2C Gl.C3.BCcksspielverbot und -monopolisierung, 28.1.2017

[56] https://books.google.at/books?id=thAxNXURt-UC&lpg=PA133&ots=WVMkYL33- u&dq=Kaiser%20Justinian%20Corpus%20Iuris%20Civilis%20Gl%C3%BCcksspielverbot&hl=de&pg=PA133#v=onepage&q=Kai ser%20Justinian%20Corpus%20Iuris%20Civilis%20Gl%C3%BCcksspielverbot&f=false. S. 133, 28.1.2017

[57] 528 bis 534 n. Chr. zusammengestellt, doch es gab bereits eine lex alea(to)ria, ein Würfelgesetz (3. Jh.. v. Chr.)

[58] Huber, Dissertation; „Die Sportwette im österreichischen Recht. Ausgewählte Fragen des öffentlichen Wirtschaftsrechts", 2013; http://othes.univie.ac.at/29744/1/2013-04-02 0201766.pdf, 28.1.2017

[59] https://de.wikipedia.org/wiki/Ars amatoria, 28.1.2017

[60] https://de.wikipedia.org/wiki/Spiel. 28.1.2017

[61] https://de.wikipedia.org/wiki/Spiel. 28.1.2017

[62] https://books.google.at/books?id=0UFFHomroQYC&lpg=PA274&da=Spiel%20im%20Mittelalter&hl=de&pg=PA258#v=onepa ge&a=Spiel%20im%20Mittelalter&f=false. 28.1.2017

[63] https://de.wikipedia.org/wiki/Mvsterienspiel. 28.1.2017

[64] Gesticulatores.

[65] Von Mimus, lat. für Nachahmer.

[66] https://books.google.at/books?id=4qKKFLWR9o8C&lpg=PA34&ots=hP8pexYIJd&dq=Wandernde%20Kleriker&hl=de&pg=PA 34#v=onepage&q=Wandernde%20Kleriker&f=false. 28.1.2017

[67] https://books.google.at/books?id=0UFFHomro0YC&lpg=PA274&dq=Spiel%20im%20Mittelalter&hl=de&pg=PA273#v=onepa ge&q=Spiel%20im%20Mittelalter&f=false. 28.1.2017

[68] Neidhart, ein Ritter, der von der Herzogin und ihren Hoffräulein begrüßt wird, verspricht das erste Frühlingsveilchen zu suchen, um die Gunst der Herzogin zu erringen (und damit die Erlaubnis, ihr sinen Minnedienst widmen zu dürfen). Er versuchte allerdings, das Veilchen zu pflücken, was von der Herzogin als Beleidigung aufgefasst wird. (Anscheinend eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Spiele, bei denen das Finden und Abbrechen der Blume die Hauptsache darstellte.) Anm.: Dieses Spiel ist die einzige erhalten gebliebene Fassung eines derartigen Stoffes in Dramenform. Als Entstehungsort wird Wien oder Umgebung angenommen.

[69] https://de.wikipedia.org/wiki/Neidhartspiel. 1.2.2017

[70] https://books.google.at/books?id=0UFFHomroQYC&lpg=PA274&da=Spiel%20im%20Mittelalter&hl=de&pg=PA285#v=onepa ge&a=Neidhardspiele&f=false. 1.2.2017

[71] Sowohl die Hochkulturen in Indien, Persien als auch in China, geben Hinweis, Ursprungsländer des Schachspiels zu sein. Um die Erfindung ranken sich zahlreiche Legenden, darunter die ind. Weizenkornlegende (https://de.wikipedia.org/wiki/Sissa ibn Dahir, 28.1.2017).

[72] https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCcksspiel#Geschichte.2C Gl.C3.BCcksspielverbot und -monopolisierung, 28.1.2017

[73] Ludere (lat, i (mit etwas) spielen, poet. Tanzen, scherzen, im Schauspiel auftreten; t. (etwas) spielen, etwas spielend tun, (be-) treiben, verspotten, zum Besten haben, necken; poet: jemanden täuschen, hintergehen, betrügen) bzw. in-ludere (lat, verspotten, an etwas hinspielen, verhöhnen, täuschen, betrügen, aufs Spiel seten); div. Quellen

[74] „Spielschulden sind Ehrenschulden.“: Siegreiche Spieler haben (lt. ABGB §1270 in Österreich, § 762 Abs.1 BGB in Deutschland) haben keinen Rechtsanspruch auf Auszahlung des Gewinnes. Spielschulden zu begleichen, ist also eine Frage „der Ehre“, keine rechtsverbindliche. Private Wetten und privates Glückspiel sind Naturobligationen. Bei Wetten und Glückspiel bei Unternehmen, die legale Anbieter darstellen, auch Internetfirmen, ist die Rechtslage anders: Diese unterliegen dem Lotteriegesetz. Ist die Firma im Ausland, so ergeben sich erneut besondere Regelungen. Jedoch sind Spielschulden sog. Sekundärschulden, die die Lebensgrundlage nicht bedrohen dürfen, oft werden diese mittels außergerichtlicher Vergleiche geregelt. Quellen: ua. https://ratgeber.advoneo- schuldnerberatung.de/entschuldung/aussergerichtlicher-vergleich/, https://www.ris.bka.gv.at/ , jeweils 28.1.2017)

[75] https://de.wikipedia.org/wiki/Spiel. 28.1.2017

[76] https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCcksspiel#Geschichte.2C Gl.C3.BCcksspielverbot und -monopolisierung, 28.1.2017

[77] https://books.google.at/books?id=thAxNXURt-UC&lpg=PA133&ots=WVMkYL33-

u&dq=Kaiser%20Justinian%20Corpus%20Iuris%20Civilis%20Gl%C3%BCcksspielverbot&hl=de&pg=PA133#v=onepage&q=Kai ser%20Justinian%20Corpus%20Iuris%20Civilis%20Gl%C3%BCcksspielverbot&f=false. S. 133, 28.1.2017

[78] 528 bis 534 n. Chr. zusammengestellt, doch es gab bereits eine lex alea(to)ria, ein Würfelgesetz (3. Jh.. v. Chr.)

[79] Huber, Dissertation; „Die Sportwette im österreichischen Recht. Ausgewählte Fragen des öffentlichen Wirtschaftsrechts", 2013; http://othes.univie.ac.at/29744/1/2013-04-02 0201766.pdf, 28.1.2017

[80] https://de.wikipedia.org/wiki/Ars amatoria, 28.1.2017

[81] https://de.wikipedia.org/wiki/Spiel. 28.1.2017

[82] https://de.wikipedia.org/wiki/Spiel. 28.1.2017

[83]

https://books.google.at/books?id=0UFFHomroQYC&lpg=PA274&da=Spiel%20im%20Mittelalter&hl=de&pg=PA258#v=onepa ge&a=Spiel%20im%20Mittelalter&f=false. 28.1.2017

[84] https://de.wikipedia.org/wiki/Mvsterienspiel. 28.1.2017

[85] Gesticulatores.

[86] Von Mimus, lat. für Nachahmer.

[87] https://books.google.at/books?id=4qKKFLWR9o8C&lpg=PA34&ots=hP8pexYIJd&dq=Wandernde%20Kleriker&hl=de&pg=PA 34#v=onepage&q=Wandernde%20Kleriker&f=false. 28.1.2017

[88] https://books.google.at/books?id=0UFFHomro0YC&lpg=PA274&dq=Spiel%20im%20Mittelalter&hl=de&pg=PA273#v=onepa ge&q=Spiel%20im%20Mittelalter&f=false. 28.1.2017

[89] Neidhart, ein Ritter, der von der Herzogin und ihren Hoffräulein begrüßt wird, verspricht das erste Frühlingsveilchen zu suchen, um die Gunst der Herzogin zu erringen (und damit die Erlaubnis, ihr sinen Minnedienst widmen zu dürfen). Er versuchte allerdings, das Veilchen zu pflücken, was von der Herzogin als Beleidigung aufgefasst wird. (Anscheinend eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Spiele, bei denen das Finden und Abbrechen der Blume die Hauptsache darstellte.) Anm.: Dieses Spiel ist die einzige erhalten gebliebene Fassung eines derartigen Stoffes in Dramenform. Als Entstehungsort wird Wien oder Umgebung angenommen.

[90] https://de.wikipedia.org/wiki/Neidhartspiel. 1.2.2017

[91] https://books.google.at/books?id=0UFFHomroQYC&lpg=PA274&da=Spiel%20im%20Mittelalter&hl=de&pg=PA285#v=onepa ge&a=Neidhardspiele&f=false. 1.2.2017

[92] https://books.google.at/books?id=0UFFHomro0YC&lpg=PA274&dq=Spiel%20im%20Mittelalter&hl=de&pg=PA285#v=onepa ge&q=Neidhardspiele&f=false, 1.2.2017

[93] Weitere Werke dieser Art waren „Facetus", „Cornutus" (Johannes de Garlandia), „Antegameratus" (Frowin von Krakau).

[94] Lumen animae, mehrfach bearbeiteter Stoff von Berengar von Landorra, später gekürzt von Ulrich Putsch

[95] Spiegelliteratur, Standes und Sittenlehre, Schachbücher, Fabeln

https://books.google.at/books?id=0UFFHomro0YC&lpg=PA274&dq=Spiel%20im%20Mittelalter&hl=de&pg=PA356#v=onepa ge&q=Neidhardspiele&f=false, 1.2.2017

[96] Bild 00357 der Digitalen Bilddatenbank des Institutes für Realienkunde, 13. Jh..

[97] http://tethys.imareal.sbg.ac.at/realonline/images/7005453.JPG

[98] Zabel nannte man das Spielbrett, daneben gab es zabeln, zabelspiel, zabelwort und zabler. In Verbindung mit dem lat. tabula gebildet. (http://woerterbuchnetz.de/DWB/?lemma=zabel). 2.2.2017

[99] https://books.google.at/books?id=0UFFHomro0YC&lpg=PA274&dq=Spiel%20im%20Mittelalter&hl=de&pg=PA306#v=onepa ge&q=Neidhardspiele&f=false. 1.2.2017

[100] http://tethvs.imareal.sbg.ac.at/realonline/. 1.2.2017

[101] Übersetzt sich in etwa mit „Buch der Sitten der Menschen und der Pflichten der Vornehmen und Niederen, vom Schachspiel abgeleitet“.

[102] https://de.wikipedia.org/wiki/Jacobus de Cessolis, 2.2.2017

[103] Zabeln, zabelen: unzweifelhaft eine malende bildung, von heftigen regellosen bewegungen der glieder oder des ganzen leibes bei menschen und thieren gebraucht, bewahrt bis über das mhd. seinen kurzen stammvocal namentlich in mitteldeutscher volkssprache, wo er bis jetzt dauert und in schriftlichen aufzeichnungen durch verdoppelung des auslautenden stammhaften consonanten gekennzeichnet wird, so schon im 15. jahrh.: palpitare, zabbeln; http://woerterbuchnetz.de/DWB/?lemma=zabel. 2.2.2017 und http://www.verstecken.uni-trier.de/cgi- bin/WBNetz/genFOplus.tcl?sigle=DWB&lemid=GS36761, 2.2.2017

[104] http://www.chesshistory.com/ch/ssz04 08.pdf, 2.2.2017

[105] http://www.handschriftencensus.de/11130, 2.2.2017

[106] http://www.handschriftencensus.de/6577, 2.2.2017

[107] http://search.obvsg.at/primo library/libweb/action/search.do?pag=bak&indx=1&ct=&viewAllItemsClicked=false&selectedL ocation=&elementId=0&frbrVersion=&indx=1&fn=search&dscnt=1&viewAllItemsClicked=false&displayMode=full&renderM ode=poppedOut&vid=ONB&mode=Basic&ct=display&tab=onb hanna&pag=prv&selectedLocation=&vl(freeText0)=Schachz abelbuch&dstmp=1486037813529&doc=ONB aleph onb06000180456. 2.2.2017

[108] Anmerkung: Die Abbildung Numero 6 „Schachspiel" und die Abbildung Numero 5 „Spieler" stammen aus demselben „Schachzabelbuch", cod. 2801, fol 52r sowie fol 49 v, einer Ausgabe, die in der Wiener Nationalbibliothek verwahrt wird und aus dem Jahr 1464 stammt. Die Recherche an der ÖNB, bzw. im digitalen Katalog, bot ein Ergebnis von 10 Schachzabelbücher des Jacobus de Cessolis, sowie eines des Konrad von Ammenshausen. Im Handschriftencensus ist für Wien, ÖNB, nur der Cod. 3049 als Handschrift von Konrad von Ammenhausen, belegt. Der Cod. 2801, dem die Abbildungen entnommen sind, entstammen einem 79 Blätter umfassenden, 1465 entstandenen Werk, dessen (Bl. 1ra - 60 vb = „Schachzabelbuch") Autor nicht genannt ist. Die Bl. 62ra - 75ra werden Albertanus von Brescia zugeordnet, welcher von etwa 1195 bis 1251 gelebt hat

[109] http://www.handschriftencensus.de/6577. 2.2.2017

[110] Neben diesem Bild umfasst die Datenbank der Salzburger folgende Federzeichnungen im Cod. 3049 im Bereich des „Spielens. Jagens. Fest. Sport": „Kartenspiel". 0006763. „Würfelspiel". 006762. „Tanz". 006764. „Bogenschießen". 006765. „Musizierendes Paar". 006766. Scheibenschießen. 006765. Insgesamt konnten auf „REALonline. dem Bildserver des IMAREAL. 38 von den 41 Federzeichnungen im Cod. 3049 gefunden werden. die aus der Feder des Schreibers Gabriel Sattlers stammen dürften.

[111] http://tethys.imareal.sbg.ac.at/realonline/

[112] https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad von Ammenhausen. 2.2.2017

[113] https://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/d saec15.htm . 2.2.2017

Ende der Leseprobe aus 136 Seiten

Details

Titel
Einsatz von (Lern-)Spielen und Quiz-Creatoren in der Schule
Untertitel
Spielpädagogik
Hochschule
Pädagogische Akademie des Bundes in der Steiermark
Note
2,00
Autor
Jahr
2017
Seiten
136
Katalognummer
V369849
ISBN (eBook)
9783668481640
ISBN (Buch)
9783668481657
Dateigröße
4880 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Lehrerinnen, die sich dem Thema Spielen und Spiel im Unterricht, aber auch Spielpädagogik nähern möchten.
Schlagworte
Quiz-Creators, Quiz software, Spielen, Spielpädagogik, Spielwissenschaft, Medien, Lernen durch Spiele, Lernspiele, Lernspielpreise, Spielen im Unterricht, Denksport, Spieleapps
Arbeit zitieren
Eveline Aigner (Autor), 2017, Einsatz von (Lern-)Spielen und Quiz-Creatoren in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369849

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