Der folgende Transfer-Dokumentation-Report greift drei unterschiedliche Planungsprinzipien, Risikomanagement, Terminplanung, Ressourcenschätzung und -planung, des Projektmanagements auf und beschreibt Gegenstand und Ziel. Anschließend werden diese auf ihre Anwendung im Unternehmen und die Auswirkung auf das Tätigkeitsfeld eines dualen Studenten bezogen. Falls keines der Prinzipien auf das derzeitige Unternehmen anzuwenden ist, werden mögliche andere Anwendungsfelder definiert.
In der DIN 69901 wird Projektmanagement als „Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mittel für die Abwicklung eines Projekts”, definiert. Allgemeiner definiert das Project Management Institute (PMI) Projektmanagement als „application of knowledge, skills, tools, and techniques to project activities to meet project requirements […].”, also als Anwendung von Wissen, Fähigkeiten, Methoden und Techniken in Bezug auf die Vorgänge innerhalb eines Projekts. Projektmanagement verfolgt das Ziel einer effizienten Projektabwicklung zur Erreichung des Projektziels in geforderter Qualität, geplanter Zeit und optimalem Einsatz von Personal- und Kapitalressourcen.
„Risiken gefährden den vorgesehenen Projektablauf und damit die Ziele des Projekts (angelehnt an die DIN 69905). Genau genommen sind Risiken dabei die möglichen ungewollten Ereignisse mit ihren Folgen“. Risikomanagement beschäftigt sich mit der Identifizierung, Analyse und Beeinflussung von Risiken für die geplante Projektabwicklung. Damit eine vollständige und systematische Ermittlung der in einem Projekt auftretenden Risiken erfolgen kann, ist die Kenntnis bezüglich der Risikokategorien äußerst wichtig. Die auftretenden Risiken lassen sich in verschiedene Kategorien klassifizieren.
Inhaltsverzeichnis
1 Aufgabenstellung
2 Projektmanagement im Allgemeinen
3 Drei Planungsprinzipien des Projektmanagements
3.1 Risikomanagement
3.2 Terminplanung
3.3 Schätzung und Planung von Ressourcen
4 Anwendung der Planungsprinzipien im Unternehmen
4.1 Risikomanagement
4.1.1 Risikofaktoren für Projektbasierte Unternehmen
4.1.2 Anwendung im Immobilienunternehmen XY (dies ist nur ein Beispiel)
4.2 Terminplanung
4.3 Schätzung und Planung von Ressourcen
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die drei zentralen Planungsprinzipien des Projektmanagements – Risikomanagement, Terminplanung sowie Schätzung und Planung von Ressourcen – theoretisch zu fundieren und ihre praktische Anwendbarkeit auf ein spezifisches Immobilienunternehmen zu übertragen, um die Auswirkungen auf das Tätigkeitsfeld eines dualen Studenten zu evaluieren.
- Grundlagen des modernen Projektmanagements
- Methodik der Identifizierung und Analyse von Projektrisiken
- Techniken der zeitlichen Ablaufplanung und Ressourcenallokation
- Transfer der theoretischen Prinzipien auf ein praktisches Immobilienunternehmen
- Analyse spezifischer Risikofaktoren im Immobilienvertrieb
Auszug aus dem Buch
3.1 Risikomanagement
„Risiken gefährden den vorgesehenen Projektablauf und damit die Ziele des Projekts (angelehnt an die DIN 69905). Genau genommen sind Risiken dabei die möglichen ungewollten Ereignisse mit ihren Folgen“.2 Risikomanagement beschäftigt sich mit der Identifizierung, Analyse und Beeinflussung von Risiken für die geplante Projektabwicklung. Damit eine vollständige und systematische Ermittlung der in einem Projekt auftretenden Risiken erfolgen kann, ist die Kenntnis bezüglich der Risikokategorien äußerst wichtig. Die auftretenden Risiken lassen sich in drei verschiedene Kategorien klassifizieren:
1. Sachlich/inhaltliche Projektumfeld-Risiken: Hierzu zählen Naturrisiken (Klimafaktoren, Sturm, Bodenbeschaffenheit usw.), Technische Risiken (Transportverhältnisse, gefährliche Technologie, Technologiesprünge), Rechtliche/Politische Risiken (Enteignung, unklare Rechtsgrundlage und Behördenwillkür), Soziokulturelle Risiken/Infrastruktur (Betrug, Diebstahl, Fahrlässigkeit und Aufruhr) und Wirtschaftsrisiken (Inflation, Konjunktur, Finanzierungsrisiko, Geld- und Steuerpolitik usw.).
2. Soziale Projektumfeld-Risiken sind: Der Kunde (Bonität, Leistungssicherheit, Zusammenarbeit, Änderungswünsche, Personen oder Sachschäden), Partner (Weitergabe von Technologie, Umgang mit Dritten), Sub-Kontraktor (s. „Partner“) und das eigene Projektteam in Bezug auf: technische Planung, Kapazitätsplanung, Terminplanung, Kosten- und Finanzplanung, Projektorganisation, technische Fehler und organisatorische Fehler.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Aufgabenstellung: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die drei Planungsprinzipien des Projektmanagements auf theoretischer und praktischer Ebene zu untersuchen.
2 Projektmanagement im Allgemeinen: Hier werden Definitionen des Projektmanagements nach DIN 69901 und dem Project Management Institute (PMI) dargelegt und der Fokus auf Effizienz und Zielerreichung gesetzt.
3 Drei Planungsprinzipien des Projektmanagements: Dieses Kapitel führt in die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements, der Terminplanung sowie der Ressourcenplanung ein.
4 Anwendung der Planungsprinzipien im Unternehmen: Dieser Hauptteil überträgt die theoretischen Prinzipien auf ein Praxisbeispiel aus der Immobilienbranche und reflektiert das Aufgabenfeld eines dualen Studenten.
Schlüsselwörter
Projektmanagement, Risikomanagement, Terminplanung, Ressourcenplanung, Immobilienwirtschaft, Projektphasen, Risikoanalyse, Balkendiagramm, Netzplantechnik, Projektstrukturplan, Immobilienvertrieb, Kaltakquise, Projektinterne Risiken, Zeitrisiko, Kostenrisiko
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Anwendung grundlegender Planungsinstrumente des Projektmanagements in der Unternehmenspraxis.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Kernbereiche sind das Risikomanagement, die Terminplanung sowie die Schätzung und Planung von Ressourcen im Projektkontext.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist der Transfer theoretischer Managementprinzipien auf ein Immobilienunternehmen, um die täglichen Aufgaben eines dualen Studenten kritisch zu beleuchten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Projektmanagement-Standards sowie einer fallbezogenen Übertragung auf ein Immobilienunternehmen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen definiert und anschließend spezifische Risikofaktoren und Planungsmethoden auf die Vertriebspraxis eines Immobilienmaklers bezogen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Typische Schlüsselbegriffe sind Risikomanagement, Terminplanung, Projektstrukturplan, Immobilienvertrieb und Ressourcenallokation.
Wie werden Risiken in einem Immobilienunternehmen konkret bewertet?
In der Arbeit wird zwischen verschiedenen Kategorien unterschieden, wobei insbesondere Entwicklungs-, Zeit-, Finanz- und Genehmigungsrisiken für Bauträger und Vermittler eine zentrale Rolle spielen.
Warum ist eine strukturierte Terminplanung für Immobilienmakler wichtig?
Eine präzise Terminplanung ist essenziell, um vertragliche Fristen einzuhalten und durch eine kontinuierliche Objektakquise (Pendings) den geschäftlichen Erfolg sicherzustellen.
- Quote paper
- Felix Lohkamp (Author), 2016, Gegenstände und Ziele von Risikomangement, Terminplanung und Ressourcenschätzung innerhalb des Projektmanagements von Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370027