Das Thema dieser Arbeit ist die internationale Vermarktung von Großveranstaltungen am Beispiel der Fußball-Europaweltmeisterschaft (EURO 2012) in Polen und in der Ukraine. Zunächst wird darauf hingewiesen, über welche Kriterien sich eine Großveranstaltung definiert. Es folgt ein kurzer Überblick über die organisatorischen Strukturen der Union of European Football Associations (UEFA).
Der Fokus der Arbeit soll auf die Vermarktung der EURO 2012 durch die UEFA und die damit verbundenen globalen, medialen Aufgaben wie dem Sponsoring, der Rechtevergabe und dem Marketing liegen. In diesem Zusammenhang werden die bedeutendsten Aufgaben und Ziele der Vermarktung erläutert und auf damit verbundene Problematiken hingewiesen. Ziel der Arbeit ist es, anhand der bevorstehenden EURO 2012 die elementaren Vermarktungsinstrumente aufzuzeigen und das Ausmaß des komplexen Konzepts zu verdeutlichen.
Inhaltsverzeichnis
1. Aufbau der Arbeit und Zielsetzung
2. Die Fußball-Europameisterschaft 2012 – ein Mega-Event
3. UEFA – Managerin der EURO 2012
3.1 Organisatorische Strukturen und Management
3.2 Die UEFA als Eigentümerin ihrer Rechte
4. Elementare Vermarktungsinstrumente
4.1 Sponsoring der EURO 2012
4.2 Vermarktung der Medien- und TV-Rechte
4.3 Merchandising, Ticketing, Hospitality und Public Viewing und Host-City
4.4 Ambush-Marketing und Sponsorenschutz
5. Fazit
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die komplexe internationale Vermarktung von sportlichen Großveranstaltungen am Beispiel der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine zu analysieren und die dabei eingesetzten elementaren Vermarktungsinstrumente aufzuzeigen.
- Strukturen und Organisation der UEFA als Veranstalter
- Die Rolle der UEFA als Rechteinhaberin
- Analyse zentraler Vermarktungskanäle (Sponsoring, Medienrechte)
- Strategien zur Verkaufsförderung und zum Schutz der eigenen Rechte
Auszug aus dem Buch
4.1 Sponsoring der EURO 12
Sponsoring und speziell Sportsponsoring hat heutzutage eine dominante Stellung eingenommen. Dies liegt in dem immer weiter steigenden Interesse der Öffentlichkeit an sportlichen Mega-Events, der breiten gesellschaftlichen Akzeptanz und an der Assoziation von Unternehmen zum Sport. Für die Unternehmen stellt das Sponsoring in erster Linie ein großartiges Kommunikationsinstrument dar, um eine breite Masse zu erreichen. Die Erhöhung des Bekanntheitsgrades, die Verbesserung des Images am Markt sowie die Umsatzerhöhung im Umfeld der EURO 2012 gehören zu den Zielen, die von den Sponsoren verfolgt werden. Unternehmen treten damit nicht nur als Förderer einer Veranstaltung auf sondern verfolgen ebenso eigennützige Ziele. Sportsponsoring folgt dem Prinzip der Leistung und Gegenleistung, dem sogenannten Reziprozitätsprinzip. Für Sponsoren ist ein Mega-Event wie die EURO 2012 mehr als attraktiv, da eine umfassende kommunikative Ansprache mit einer internationalen Reichweite realisiert werden und der Multiplikator-Effekt der Massenmedien bestens ausgenutzt werden kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Aufbau der Arbeit und Zielsetzung: Einleitung in die Thematik der internationalen Vermarktung von Großveranstaltungen mit Fokus auf die EURO 2012 und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2. Die Fußball-Europameisterschaft 2012 – ein Mega-Event: Einordnung der EURO 2012 als Mega-Event anhand von Popularitätsindikatoren, globaler Bedeutung und Zuschauerinteresse.
3. UEFA – Managerin der EURO 2012: Erläuterung der organisatorischen Strukturen der UEFA, ihrer Tochtergesellschaften sowie ihrer Rolle als Eigentümerin der Veranstaltungsrechte.
4. Elementare Vermarktungsinstrumente: Detaillierte Betrachtung der wesentlichen Vermarktungskanäle, inklusive Sponsoring, Medienrechte, Merchandising, Ticketing und rechtlicher Sponsorenschutz.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der sportökonomischen Herausforderungen und der Notwendigkeit einer professionellen Vermarktung bei steigender Medialisierung.
Schlüsselwörter
UEFA, EURO 2012, Sportmarketing, Sponsoring, Medienrechte, Merchandising, Ticketing, Hospitality, Ambush-Marketing, Mega-Event, Reziprozitätsprinzip, Rechtevergabe, Eventmanagement, Vermarktungsinstrumente, TV-Rechte
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die internationale Vermarktung von sportlichen Großveranstaltungen, illustriert am Beispiel der Fußball-Europameisterschaft 2012.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten gehören das Sponsoring, der Verkauf von Medien- und TV-Rechten, das Merchandising sowie die Abwicklung von Ticketing und Hospitality.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist es, die elementaren Vermarktungsinstrumente der UEFA im Rahmen der EURO 2012 aufzuzeigen und das Ausmaß dieses komplexen Vermarktungskonzepts zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse sowie die Auswertung von Daten zu offiziellen Vermarktungsstrukturen und ökonomischen Auswirkungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die organisatorischen Strukturen der UEFA, die Vermarktungsstrategien einzelner Bereiche sowie der Schutz geistigen Eigentums und die Problematik des Ambush-Marketings erörtert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind UEFA, EURO 2012, Sportmarketing, Sponsoring, Medienrechte und Vermarktungsstrategien.
Was zeichnet ein "Mega-Event" aus?
Laut der Definition im Text zeichnet sich ein Mega-Event durch seinen internationalen Charakter, die enorme globale Bedeutung und eine weltweit konsistente Durchführung aus.
Wie schützt die UEFA ihre kommerziellen Rechte vor Trittbrettfahrern?
Die UEFA arbeitet eng mit Behörden zusammen, lässt Wort- und Bildkombinationen markenrechtlich schützen und hat ein internationales Expertennetzwerk zum Schutz intellektueller Eigentumsrechte etabliert.
- Citation du texte
- Master of Arts Daniel Korte (Auteur), 2011, Internationale Vermarktung von Großveranstaltungen und Ambush Marketing im Fußball. Die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370220