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Schulsozialarbeit in Deutschland. Wie kann eine Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule gelingen?

Title: Schulsozialarbeit in Deutschland. Wie kann eine Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule gelingen?

Term Paper , 2015 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Maria König (Author)

Social Work
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In dieser Arbeit werden zunächst die Institutionen Schule und Jugendhilfe getrennt betrachtet. Es folgen Begründungen für eine gemeinsame Zusammenarbeit und leiten zur Schulsozialarbeit weiter. Hier werden Begrifflichkeiten und Definitionen geliefert und generelle Aufgaben, Zielgruppen und Ziele der Schulsozialarbeit erläutert. Die theoretische Basis der Hausarbeit bilden drei Kooperationsmodelle zwischen der Schule und der Jugendhilfe. Daraus lassen sich Kooperationsschwierigkeiten ableiten und das Fazit schließt die Hausarbeit ab.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schule und Jugendhilfe als zwei getrennte Institutionen?

2.1 Funktionen der Schule

2.2 Funktionen der Jugendhilfe

2.3 Begründungen für eine Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule

3. Schulsozialarbeit

3.1 Begriffserklärung und Definitionen

3.2 Aufgaben, Ziele und Zielgruppen

4. Modelle der Kooperation von Jugendhilfe und Schule

4.1 Das Distanzmodell

4.2 Das Integrations- und Subordinationsmodell

4.3 Das Kooperationsmodell

4.4 Schwierigkeiten bei der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld und die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schule und Jugendhilfe im Kontext der Schulsozialarbeit. Ziel ist es, die theoretischen Begründungsmuster und praktischen Kooperationsmodelle zu analysieren, um ein tieferes Verständnis für die notwendige Zusammenarbeit beider Institutionen bei der Förderung junger Menschen zu entwickeln.

  • Analyse der spezifischen Funktionen von Schule und Jugendhilfe
  • Erarbeitung der Begründungsmuster für die Schulsozialarbeit
  • Definition und Aufgabenbereiche der Schulsozialarbeit
  • Vergleichende Darstellung der Kooperationsmodelle (Distanz-, Integrations-, Subordinations- und Kooperationsmodell)
  • Reflektion über Kooperationsschwierigkeiten im schulischen Alltag

Auszug aus dem Buch

4.1 Das Distanzmodell

Das erste Modell ist das sogenannte Distanzmodell. Kennzeichnend hierfür ist, dass kein Kommunikationssystem zwischen der Schule und der Sozialarbeit herrscht. Die Arbeit wird auf die damals übliche Kooperation von Schule und Jugendhilfe beschränkt. Begründung hierfür ist, dass vor der Einführung der Schulsozialarbeit die Jugendhilfe und die Schule getrennt agiert haben.

Die „nicht-Kooperation“ ist kennzeichnend für das Distanzmodell. Zwar ist die Schulsozialarbeit als zusätzliches Hilfssystem in der Schule etabliert, jedoch kooperiert diese nicht mit der Schule. Somit existiert wenig bis kein Kontakt zwischen der Schulsozialarbeit und der Schule. Als Vorteil dieses Modells nennt Drilling, dass dabei die Schulsozialarbeit und die Schule ein Höchstmaß an Autonomie besitzen. Seithe unterscheidet innerhalb des Modells zwischen zwei Sichtweisen zwischen der Schulsozialarbeitern und den Lehrkräften, daher kommt sie zu einer Splittung in das additiv-konstruktives Modell und in das additiv-destruktives Modell.

Das additiv-destruktive Modell entspricht dabei am ehesten dem Distanzmodell nach Wulfers. Drilling stellte Merkmale für das additiv-destruktive Modell auf. Er stellt heraus, dass es keine Berührpunkte zwischen den Schulsozialarbeitern und den Lehrkräften gibt und eine überwiegend distanzierte und misstrauische Haltung gegenüber den Professionen herrscht. Diese Haltung ändert sich in dem Modell nicht und bleibt eine Konstante.

Das zweite Submodell beim Distanzmodell ist das additiv-konstruktive Modell. Die Professionen haben hierbei im Gegensatz zum additiv-destruktiven Modell eine akzeptierende Haltung. Selbst hier herrschen immer noch keine Berührpunkte zwischen den Schulsozialarbeitern und Lehrkräften. Rademaker stellt im Jahr 2001 Vorteile des Submodells auf. Er sei der Meinung, dass das Modell am ehesten verwirklicht werden kann. Zudem sind die Zuständigkeiten und Abgrenzungen zwischen den Professionen klar geregelt, sodass keine institutionellen Änderungen nötig sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und dessen Anforderungen an Schulen, wobei die Schulsozialarbeit als ergänzendes Unterstützungssystem eingeführt wird.

2. Schule und Jugendhilfe als zwei getrennte Institutionen?: Dieses Kapitel analysiert die unterschiedlichen Funktionen beider Institutionen und erarbeitet theoretische sowie alltagspraktische Begründungen für ihre notwendige Zusammenarbeit.

3. Schulsozialarbeit: Hier werden Definitionen und der Ursprung der Schulsozialarbeit erörtert sowie deren zentrale Aufgaben, Ziele und Zielgruppen detailliert beschrieben.

4. Modelle der Kooperation von Jugendhilfe und Schule: Es erfolgt eine detaillierte Differenzierung verschiedener Kooperationsmodelle, von der Distanz bis zur intensiven Zusammenarbeit, inklusive einer Analyse auftretender Schwierigkeiten.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass trotz fehlender einheitlicher Definition die Kooperation beider Institutionen essenziell für die individuelle Förderung junger Menschen ist und weiterhin reflektiert werden muss.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Kooperationsmodelle, Schule, Bildungsauftrag, Sozialpädagogik, Distanzmodell, Integrationsmodell, Kooperationsmodell, Schulentwicklung, soziale Kompetenz, Erziehungsauftrag, Krisenintervention, Schulalltag, Professionen

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Schulsozialarbeit in Deutschland und der Frage, wie eine gelingende Kooperation zwischen den Institutionen Schule und Jugendhilfe ausgestaltet sein kann.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Felder sind die verschiedenen Funktionen von Schule und Jugendhilfe, die theoretische Legitimation von Schulsozialarbeit sowie die Analyse verschiedener Modelle ihrer praktischen Zusammenarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Analyse von Kooperationsmodellen und Begründungsmustern aufzuzeigen, inwiefern eine Verzahnung beider Institutionen sinnvoll ist, um Schüler in ihrer Entwicklung bestmöglich zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, um Definitionen, Begründungsmuster und Praxismodelle der Schulsozialarbeit systematisch aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die getrennten Aufgaben von Schule und Jugendhilfe beleuchtet, anschließend die Schulsozialarbeit definiert und schließlich drei spezifische Kooperationsmodelle samt deren Herausforderungen untersucht.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Schulsozialarbeit, Kooperation, Jugendhilfe, Schule, interdisziplinäre Zusammenarbeit, professionelle Unterstützung und Bildungsbenachteiligung.

Was unterscheidet das Distanzmodell von anderen Ansätzen?

Das Distanzmodell ist dadurch gekennzeichnet, dass kein aktives Kommunikationssystem zwischen Schule und Schulsozialarbeit existiert, was beiden Parteien ein hohes Maß an Autonomie, aber auch mangelnden Austausch ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Schulleitung im Kooperationsmodell?

Im Kooperationsmodell wird eine gleichberechtigte Partnerschaft angestrebt, bei der die Schulleitung und das Lehrerkollegium eng und transparent mit den Sozialarbeitern zusammenarbeiten, um gemeinsame Projekte und Maßnahmen umzusetzen.

Welche Kritik wird an einer unzureichenden Kooperation geübt?

Kritisiert wird, dass bei Modellen wie dem Distanzmodell kaum präventive Arbeit geleistet werden kann und die Schulsozialarbeiter oft als „Eindringlinge“ in das Revier der Lehrer wahrgenommen werden, was die Wirksamkeit mindert.

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Details

Title
Schulsozialarbeit in Deutschland. Wie kann eine Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule gelingen?
College
Bielefeld University
Grade
2,0
Author
Maria König (Author)
Publication Year
2015
Pages
21
Catalog Number
V370362
ISBN (eBook)
9783668477551
ISBN (Book)
9783668477568
Language
German
Tags
schulsozialarbeit deutschland kooperation jugendhilfe schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria König (Author), 2015, Schulsozialarbeit in Deutschland. Wie kann eine Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule gelingen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370362
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