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Die Dorfgemeinde als Basis westeuropäischer Bauernaufstände

Titre: Die Dorfgemeinde als Basis westeuropäischer Bauernaufstände

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 1999 , 14 Pages , Note: zwei

Autor:in: Claudia Ratka (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Diese Arbeit wird sich im ersten Teil mit den allgemeinen Begebenheiten der ländlichen Bevölkerung auseinandersetzen, um das Zusammenspiel und das Verhalten der Gemeinde im Bauernkrieg besser erläutern zu können. Die ersten Kapitel beziehen sich auf die Bevölkerungsdichte und die benutzten Quellen. Im Anschluß daran soll die Bauart des Dorfes im 16. Jahrhundert anhand einer Rekonstruktion von mehreren Dörfern erschlossen werden. Der zweite Unterpunkt dieser Arbeit wird sich mit den Bewohnern des Dorfes beschäftigen, um die einzelnen „Berufe“, die einer Gemeinde zugehörig sind, vorzustellen. Im nächsten Teil dieser Hausarbeit soll das Zusammenspiel der Arbeit, der Bauern und der Gemeinde verdeutlicht werden, um die Basis des Zusammenhalts der Gemeinde zu erklären. Im besonderen soll die Institution der Dorfversammlung erläutert werden und deren Bedeutung in Bezug auf den Bauernkrieg. Der letzte Teil dieser Hausarbeit befaßt sich mit den Änderungen, die 1524/25 zum Bauernkrieg führten. Aus der Sicht der Gemeinde soll versucht werden, die Bundschuhe der Jahre und die Mißstände, die dazu führten zu erläutern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

0.0 Einleitung

1.0 Das Haus, das Land, das Dorf

1.1 Die Bewohner

2.0 Das Arbeiten und die Gemeinde

3.0 Die Basis des Bauernkrieges

4.0 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle der Dorfgemeinde als zentrales soziales und politisches Fundament westeuropäischer Bauernaufstände in der Frühen Neuzeit, insbesondere im Kontext des Bauernkrieges von 1524/25.

  • Struktureller Aufbau und soziale Hierarchien des frühneuzeitlichen Dorfes
  • Die Funktion der Dorfversammlung als politische Institution
  • Zusammenhang zwischen bäuerlicher Autonomie und gemeinschaftlichem Widerstand
  • Einfluss sozioökonomischer Faktoren und Traditionen auf die Entstehung von Bauernunruhen

Auszug aus dem Buch

0.0 Einleitung

Diese Arbeit wird sich im ersten Teil mit den allgemeinen Begebenheiten der ländlichen Bevölkerung auseinandersetzen, um das Zusammenspiel und das Verhalten der Gemeinde im Bauernkrieg besser erläutern zu können. Die ersten Kapitel beziehen sich auf die Bevölkerungsdichte und die benutzten Quellen.

Im Anschluß daran soll die Bauart des Dorfes im 16. Jahrhundert anhand einer Rekonstruktion von mehreren Dörfern erschlossen werden. Der zweite Unterpunkt dieser Arbeit wird sich mit den Bewohnern des Dorfes beschäftigen, um die einzelnen „Berufe“, die einer Gemeinde zugehörig sind, vorzustellen. Im nächsten Teil dieser Hausarbeit soll das Zusammenspiel der Arbeit, der Bauern und der Gemeinde verdeutlicht werden, um die Basis des Zusammenhalts der Gemeinde zu erklären. Im besonderen soll die Institution der Dorfversammlung erläutert werden und deren Bedeutung in Bezug auf den Bauernkrieg. Der letzte Teil dieser Hausarbeit befaßt sich mit den Änderungen, die 1524/25 zum Bauernkrieg führten. Aus der Sicht der Gemeinde soll versucht werden, die Bundschuhe der Jahre und die Mißstände, die dazu führten zu erläutern.

Zusammenfassung der Kapitel

0.0 Einleitung: Darstellung der Zielsetzung der Arbeit, die Lebensbedingungen und Strukturen der ländlichen Bevölkerung als Grundlage für das Verständnis des Bauernkrieges zu untersuchen.

1.0 Das Haus, das Land, das Dorf: Beschreibung der dörflichen Siedlungsstruktur, der landwirtschaftlichen Lebensweise sowie der sozialen Differenzierung der Bewohner.

1.1 Die Bewohner: Analyse der verschiedenen sozialen Schichten im Dorf, von den Bauern über das Gesinde bis hin zu Handwerkern und Tagelöhnern.

2.0 Das Arbeiten und die Gemeinde: Untersuchung des Zusammenspiels von Familie, Arbeit und dörflicher Gemeinschaft sowie der Funktion der Dorfversammlung.

3.0 Die Basis des Bauernkrieges: Analyse der Ursachen für die Bauernaufstände, insbesondere im Hinblick auf Herrschaftsverdichtung, Traditionen und den Wunsch nach Autonomie.

4.0 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Literatur zur Erarbeitung des Themas.

Schlüsselwörter

Dorfgemeinde, Bauernkrieg, Frühe Neuzeit, Dorfversammlung, Herrschaftsverdichtung, Bundschuh, Allmende, Landleben, soziale Struktur, bäuerliche Traditionen, Fronstreik, Autonomie, Drittes Standeswesen, Agrargeschichte, Dorfrecht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die soziale und politische Struktur des frühneuzeitlichen Dorfes und wie diese als Basis für die gemeinschaftliche Organisation von Bauernaufständen fungierte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die dörfliche Lebensweise, die politische Bedeutung der Dorfversammlung, die soziale Schichtung innerhalb der Dorfgemeinschaft und die Ursachen des Bauernkrieges 1524/25.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Verhalten und die solidarische Handlungsfähigkeit der Dorfgemeinschaft im Kontext des Bauernkrieges durch die Analyse ihrer inneren Konstitution zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historisch-analytischen Methode unter Auswertung von zeitgenössischer Fachliteratur zur Sozial- und Alltagsgeschichte der Frühen Neuzeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der räumlichen Dorfstruktur, der sozialen Bewohnerhierarchien, der Arbeitsorganisation innerhalb der Gemeinde und der Ursachen für die bäuerlichen Aufstände.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Dorfgemeinde, Bauernkrieg, Dorfversammlung, Herrschaftsverdichtung und bäuerliche Traditionen.

Wie unterschieden sich die Rechte innerhalb des Dorfes?

Nicht alle Bewohner waren politisch gleichgestellt; politische Mitspracherechte bei den Dorfversammlungen waren meist auf vollberechtigte Großbauern beschränkt, während andere Schichten von der sozialen Mitbestimmung ausgeschlossen waren.

Welche Rolle spielte die Dorfversammlung im Konflikt mit der Obrigkeit?

Die Dorfversammlung war die zentrale Institution, in der die Bauern ihr politisch-soziales Leben organisierten, Beschlüsse gegen die Obrigkeit fassten und ihre Forderungen nach traditionellen Rechten legitimierten.

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Résumé des informations

Titre
Die Dorfgemeinde als Basis westeuropäischer Bauernaufstände
Université
University of Duisburg-Essen
Cours
Bauernkriege
Note
zwei
Auteur
Claudia Ratka (Auteur)
Année de publication
1999
Pages
14
N° de catalogue
V37056
ISBN (ebook)
9783638365093
Langue
allemand
mots-clé
Dorfgemeinde Basis Bauernaufstände Bauernkriege
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claudia Ratka (Auteur), 1999, Die Dorfgemeinde als Basis westeuropäischer Bauernaufstände, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37056
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Extrait de  14  pages
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