Ziel dieser Ausarbeitung ist die Darstellung von unterschiedlichen Ursachen für den Drogenkonsum sowie die Möglichkeiten zur Bewältigung dieses Konsumproblems dass viele Menschen vor allem Jugendliche verhindert ein gesundes Leben zu führen. Ein Weg der dazu stark beitragen kann ist die Drogenberatung, welches ich ausführlich vorstellen werde.
Vor diesem Hintergrund werden in der nachfolgenden Ausarbeitung zuerst der Begriff Drogen definiert. Daran anschließend werden die Ursachen für die Konsumierung erläutert, um dann auf deren Bewältigung mit Hilfe der Drogenberatung näher einzugehen. Außerdem beschäftige ich mich in meiner Arbeit mit der Frage, wieso immer mehr Jugendliche zu Drogen greifen und in eine Sucht verfallen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Drogen
2.1. Definition Droge
2.2. Arten von Drogen/ Beispiele
2.3. Illegale Drogen
2.4. Betäubungsmittelrecht
2.5. Drogengebrauch in Jugendcliquen
2.6. Drogengebrauch in Jugendphasen
3. Drogenabhängigkeit
3.1. Definition
3.2. Kognitive Modelle zur Sucht
3.3. Ursachen und Bedingungen des Drogenkonsums
3.4. Problemaufriss zur Situation jugendlicher Drogenabhängiger
3.5. Komorbidität
3.6. Behandlung
3.7. Von der Gefährdung bis zur Abhängigkeit
4. Drogenberatung
4.1. Geschichte
4.2. Angebot der Beratungsstellen
4.3. Grundsätze der Arbeit in Beratungsstellen
4.4. Arbeitsphasen und Methoden
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Ausarbeitung untersucht die Ursachen des Drogenkonsums bei Jugendlichen sowie die Möglichkeiten der Drogenberatung, um diesen Konsumproblemen entgegenzuwirken und ein gesundes Leben zu ermöglichen.
- Definition und Klassifizierung von Drogen
- Ursachen und Einflussfaktoren des Drogenkonsums im Jugendalter
- Psychologische Modelle zur Suchtentstehung
- Struktur und Methoden der professionellen Drogenberatung
- Behandlungsansätze bei jugendlicher Drogenabhängigkeit
Auszug aus dem Buch
3.2. Kognitive Modelle zur Sucht
Das Kognitive Suchtmodell von Marlatt (1985) beschreibt vier Prozesse: -Selbstwirksamkeit; -Wirkungserwartungen;- Kausalattributionen und Entscheidungsprozesse.
Das sozial-kognitive Modell wurde vorgestellt, um das Rückfallgeschehen bei einer Abhängigkeitserkrankung zu erklären.
Selbstwirksamkeit steht für die Einschätzung der eignen Fähigkeiten, mit Risikosituationen kompetent umgehen zu können. Ein Beispiel für ein hohes Ausmaß an Selbstwirksamkeitsüberzeugung: „Ich kann den Versuchungen, wieder Suchtmittel zu nehmen, widerstehen“ oder „Ich bin ein Gefangener der Suchmittel, ich kann den Tag ohne Suchtmittel nicht überstehen“, wäre ein Beispiel für ein geringes Ausmaß an Selbstwirksamkeitsüberzeugung.
Unter Wirkungserwartung werden bestimmte Antizipationen eines Süchtigen bezüglich der Effekte einer Substanz oder Aktivität verstanden. Ein Beispiel für eine Positive Wirkungserwartung: „ Es wird ein großartiges Gefühl sein, heute Nacht einen drauf zu machen“ oder „ ich fühle mich nicht so angespannt, wenn ich was nehme“.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Thematik des Drogenkonsums als gesellschaftliche Angelegenheit und Darstellung der Relevanz für das Jugendalter.
2. Drogen: Definition von Drogen, Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Substanzen sowie Analyse des Drogengebrauchs in jugendlichen Sozialstrukturen.
3. Drogenabhängigkeit: Theoretische Auseinandersetzung mit Suchtmodellen, Ursachenforschung und der Behandlungssituation betroffener Jugendlicher.
4. Drogenberatung: Historischer Rückblick und Erläuterung der Angebote, Grundsätze sowie der methodischen Phasen in der professionellen Beratungspraxis.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Suchtproblematik und Plädoyer für einen stärkeren präventiven Ansatz, insbesondere im schulischen Kontext.
Schlüsselwörter
Drogenkonsum, Jugendalter, Drogenberatung, Suchtprävention, Abhängigkeit, Sozialwesen, Wirkungsklassen, Kognitive Modelle, Jugendcliquen, Betäubungsmittelrecht, Psychosoziale Folgen, Behandlung, Beratungsmethoden, Selbstwirksamkeit, Komorbidität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit thematisiert den Drogenkonsum von Jugendlichen, die dahinterstehenden Ursachen und die Rolle der professionellen Drogenberatung bei der Bewältigung von Suchtproblemen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Arbeit umfasst die Definition von Drogen, die Analyse von Konsummustern in Cliquen, kognitive Suchtmodelle und die methodische Vorgehensweise in Beratungsstellen.
Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?
Das Ziel ist es, Ursachen für den Drogenkonsum aufzuzeigen und Strategien zu benennen, die Jugendlichen bei der Bewältigung dieser Probleme unterstützen können.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Es handelt sich um eine schriftliche Ausarbeitung, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert, um theoretische Konzepte mit sozialpädagogischen Handlungsfeldern zu verknüpfen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine fachliche Definition von Drogen, eine Untersuchung zur Drogenabhängigkeit inklusive kognitiver Suchtmodelle sowie eine detaillierte Darstellung der Arbeit in Drogenberatungsstellen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Drogenkonsum, Jugendalter, Suchtprävention, Drogenberatung, Abhängigkeit und Sozialpädagogik.
Welche Rolle spielt die "Clique" bei jugendlichem Drogenkonsum?
Die Clique dient als wichtiger Sozialisationsraum, in dem Drogenkonsum oft eine identitätsstiftende Funktion einnimmt, um sich abzugrenzen oder Anerkennung zu finden.
Wie unterscheidet sich die Kontaktphase von der Diagnosephase in der Drogenberatung?
Während in der Kontaktphase der Aufbau von Vertrauen und Motivation im Vordergrund steht, dient die Diagnosephase der Überprüfung von Hypothesen und der Festlegung konkreter Behandlungsziele.
- Citar trabajo
- Solmaz Saligheh (Autor), 2016, Drogen, Drogenabhängigkeit und Drogenberatung. Wieso immer mehr Jugendliche zu Drogen greifen und in eine Sucht verfallen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370691