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Integration neuer Operationstische und eines Laminar Air Flow im laufenden OP-Betrieb

Titel: Integration neuer Operationstische und eines Laminar Air Flow im laufenden OP-Betrieb

Projektarbeit , 2017 , 33 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Peggy Böhm (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das hier vorgestellte Projekt zeigt, wie eine Klinik mit der rasanten Entwicklung der Medizin, mittels eines Umbaus in zwei Operationssälen, Schritt hält. Die moderne Patientenversorgung bedingt die Weiterentwicklung medizinischer Geräte und Anlagen, sodass sich die Geschäftsführung entschloss, diverse technische Anlagen und medizinische Geräte im OP-Bereich zu sanieren bzw. zu erneuern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Externe und interne Anforderungen an den OP-Prozessablauf

2.1 Prozessorganisation – Prozessanpassung

2.2 Der OP als Kostenfaktor

2.3 Dokumentation und Definition relevanter Zeitpunkte

3 Entstehung und Anstoß des Projekts

3.1 Probleme und Ursachen zur Projektauslösung

3.2 Ableitung der Ziele

3.3 Projektauftrag

4 Planung und Organisation

4.1 Situationsanalyse und Standortbestimmung

4.2 Zusammenstellung des Projektteams

4.3 Projektorganisation

4.4 Projektziele

4.5 Projektstrukturplan

4.6 Ablaufdauer und Terminplanung

4.7 Kostenplanung

5.8 Berichtwesen und Projektdokumentation

5 Ein- und Umbauphase

6 Begleitung in der frühen Echt-Betriebsphase

7 Projektcontrolling

8 Projektabschluss – Rückblick und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit befasst sich mit der methodischen Planung und operativen Umsetzung der Modernisierung eines Operationsbereichs. Das Hauptziel besteht darin, durch die Integration neuer Operationstische und eines Laminar Air Flow-Systems die Prozessqualität zu steigern, hygienische Standards zu optimieren und die wirtschaftliche Situation des Krankenhauses, insbesondere im Bereich des ambulanten Operierens, zu verbessern.

  • Analyse externer und interner Anforderungen an moderne OP-Prozesse.
  • Strukturierte Projektplanung unter Berücksichtigung von Zeitmanagement und Budgetierung.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Pflege, Ärzten und Technik.
  • Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Implementierung technischer Neuerungen im laufenden Klinikbetrieb.
  • Qualitätssicherung durch Standardisierung der Lagerungsabläufe.

Auszug aus dem Buch

1 Einführung

Die Lagerung von Patienten auf dem OP-Tisch ist eine von vielen anspruchsvollen Anforderungen, die an das Funktionsteam in einem OP gestellt werden. Die korrekte Patientenlagerung setzt umfangreiche Kenntnisse über die OP-Tische, die geplante Operation, die Lagerungshilfsmittel und die funktionelle Anatomie voraus. Damit ist die Lagerung die Basis für den Erfolg des operativen Eingriffs, ermöglicht dem Operateur den Zugang zum Operationsgebiet und kann helfen, die Operationszeit zu verkürzen (vgl. KELLNHAUSER u.a. 10. Auflage, 953 f.).

Eine weitere Voraussetzung für die korrekte Patientenlagerung ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Pflegekräften, Chirurgen und Anästhesisten. Unter rechtlichen Aspekten steht die Durchführung der Lagerung prinzipiell in der Verantwortung des Chirurgen. Pflegekräfte lagern nach seiner Anweisung und die Anästhesie ist angehalten Sicherungsmaßnahmen zu treffen, so dass die Aufrechterhaltung von Vitalfunktionen während der gesamten Operation gewährleistet ist (vgl. ASCHEMANN 2009, 26).

Der Operationstisch bildet die Basis einer jeden Lagerung im OP. „Durch die Weiterentwicklung von Operationstechniken wurden die Eingriffe spezifischer und größer und deshalb die Anforderungen an Operationstischverstellungen und Lagerungsmöglichkeiten wesentlich erweitert“ (ASCHEMANN 2009, 52). Mit dem Entstehen neuer Spezialdisziplinen stellen sich auch immer neue Anforderungen an die Operationstische. „Aus dem multifunktionellen Universaloperationstisch wurden Spezialoperationstische entwickelt, die den spezifischen Anforderungen der jeweiligen chirurgischen Disziplinen bei der Lagerung des Patienten entsprechen“ (ebd., 59).

Auf dem Operationstisch müssen Patienten anatomisch korrekt gelagert werden, dem Chirurgen der Zugang zum Operationsgebiet erleichtert sein und der Anästhesie jederzeit die Möglichkeiten offen stehen, die Vitalfunktionen zu überwachen und ggf. korrigierend zu beeinflussen (vgl. ASCHEMANN 2009, 52).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die medizinische und organisatorische Relevanz der korrekten Patientenlagerung sowie die Notwendigkeit von Projektteams bei komplexen technischen Neuerungen im Klinikalltag.

2 Externe und interne Anforderungen an den OP-Prozessablauf: Dieses Kapitel thematisiert den ökonomischen Druck im Krankenhauswesen und die Notwendigkeit, durch effiziente Prozessorganisation und Dokumentation die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

3 Entstehung und Anstoß des Projekts: Hier werden die Identifikation von Problemen im Operationsbereich, die Ableitung operativer Ziele und der offizielle Projektauftrag dargelegt.

4 Planung und Organisation: Dieser Abschnitt beschreibt die Situationsanalyse, die Bildung des Projektteams, die gewählte Matrix-Projektorganisation sowie die operative Projektplanung und Kostenkalkulation.

5 Ein- und Umbauphase: Das Kapitel schildert die praktische Umsetzung des Umbaus bei laufendem Betrieb, inklusive der Patientenplanung und der logistischen Herausforderungen.

6 Begleitung in der frühen Echt-Betriebsphase: Hier wird die Inbetriebnahme der neuen Technik sowie die begleitende Schulung des Personals und die Etablierung neuer Arbeitsroutinen behandelt.

7 Projektcontrolling: Dieser Teil befasst sich mit der Überwachung des Projektfortschritts und der Anpassung bei Abweichungen, um den geplanten Zeitplan und das Budget einzuhalten.

8 Projektabschluss – Rückblick und Fazit: Das abschließende Kapitel reflektiert den Projektverlauf kritisch, hebt Erfolge bei der Prozessstandardisierung hervor und bewertet die Zusammenarbeit im Team.

Schlüsselwörter

Pflegemanagement, OP-Prozess, Projektplanung, Patientenlagerung, Laminar Air Flow, Prozessorganisation, OP-Tisch, Krankenhausbetrieb, Ambulantes Operieren, Projektcontrolling, Qualitätsmanagement, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, OP-Management, Prozessoptimierung, Projektstrukturplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Projekt zur Integration neuer Operationstische und eines Laminar Air Flow-Systems in einem Krankenhaus, um OP-Prozesse zu optimieren und die hygienischen Standards zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentral sind die Aspekte Projektmanagement im Gesundheitswesen, Prozessorganisation im Operationsbereich, Arbeitssicherheit und Patientenlagerung sowie die ökonomischen Herausforderungen durch das DRG-System.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die erfolgreiche Implementierung moderner OP-Ausstattung während des laufenden Betriebs unter Einhaltung von Zeit- und Budgetvorgaben bei gleichzeitiger Prozessoptimierung.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin dokumentiert ein Praxisprojekt mittels einer deskriptiven Projektanalyse, gestützt durch Literaturrecherche zu Projektmanagement-Methoden und der eigenen Erfahrung als Projektmitglied.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Projektphasen von der Situationsanalyse und Planung über die konkrete Umbauphase bis hin zur Nachbereitung und dem Projektcontrolling.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Pflegemanagement, Projektmanagement, Prozessoptimierung im OP und Medizintechnik-Integration beschreiben.

Wie wurde der laufende OP-Betrieb während der Umbaumaßnahmen aufrechterhalten?

Durch eine detaillierte Zeitplanung, die Nutzung von Ausweichkapazitäten in der Ambulanz und eine enge Abstimmung mit Partnerkliniken wurde der laufende Betrieb trotz der baulichen Maßnahmen gewährleistet.

Welche Rolle spielte die "Matrix-Projektorganisation" bei der Durchführung?

Die Matrix-Projektorganisation war notwendig, da die Projektbeteiligten ihre Projektaufgaben parallel zu ihrer normalen Linienfunktion im OP-Alltag erfüllen mussten.

Wie wurde mit unvorhergesehenen Problemen, wie dem vergessenen Laden der Fernbedienungen, umgegangen?

Solche Probleme wurden durch das Projektcontrolling erfasst und führten zu direkten prozessualen Anpassungen, wie dem Anbringen von Hinweisschildern an den Ladestationen.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Integration neuer Operationstische und eines Laminar Air Flow im laufenden OP-Betrieb
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,7
Autor
Peggy Böhm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
33
Katalognummer
V370732
ISBN (eBook)
9783668479722
ISBN (Buch)
9783668479739
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prozessorganisation Projektorganisation Projektziele Projektstrukturplan Projektcontrolling
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peggy Böhm (Autor:in), 2017, Integration neuer Operationstische und eines Laminar Air Flow im laufenden OP-Betrieb, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370732
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Leseprobe aus  33  Seiten
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