Mit jeder Form der Weiterbildung sind für den Betrieb Kosten beziehungsweise finanzielle Risiken verbunden. Neben den Ausgaben, die für Dozenten, Räume, Bücher usw. direkt in die Weiterbildung der Mitarbeiter fließen, müssen darüber hinaus auch die Löhne und Ausfallzeiten im Betrieb mitgetragen werden. Des Weiteren ist die Gefahr gegeben, dass der Arbeitnehmer nach der Weiterbildung das Unternehmen verlässt, da sein nun gesteigertes Humankapital ihn auch für andere Unternehmen interessant macht.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Ergebnisse des Datenreports zum Berufsbildungsbericht 2016
- 2.1. Weiterbildungsquote
- 2.2. Weiterbildungsbeteiligung
- 3. Differenzierungen
- 3.1. Personalentwicklung / Weiterbildung
- 3.2. Weiterbildungsebenen
- 3.3. Weiterbildungsformen
- 3.4. Lernort
- 4. Weiterbildungstheoretische Praxis
- 4.1. Weiterbildungscontrolling
- 4.2. Saarbrücker Formel zur Humanvermögensrechnung
- 4.3. Kosten interner/externer Weiterbildung
- 4.4. Schlussfolgerungen
- 5. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Effizienz von interner und externer Weiterbildung in Unternehmen. Dabei untersucht sie die verschiedenen Aspekte, die bei der Wahl zwischen den beiden Formen berücksichtigt werden müssen, insbesondere im Hinblick auf die Kosteneffizienz. Das Hauptaugenmerk liegt auf der betrieblichen Weiterbildung im Sinne des Adult Education Survey (AES).
- Kosten und Nutzen der Weiterbildung
- Effizienz von interner vs. externer Weiterbildung
- Wissensrelevanzzeiten in verschiedenen Branchen
- Rolle des Weiterbildungscontrollings
- Humanvermögensrechnung und ihre Bedeutung für die Weiterbildungsentscheidung
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung führt in die Thematik der Effizienz von interner und externer Weiterbildung ein und definiert den Begriff der Effizienz im Kontext der betrieblichen Weiterbildung. Es werden die finanziellen Aspekte und Risiken von Weiterbildung für Unternehmen beleuchtet sowie die Bedeutung von lebenslangem Lernen im Kontext der schnelllebigen Arbeitswelt herausgestellt. - Kapitel 2: Ergebnisse des Datenreports zum Berufsbildungsbericht 2016
Dieses Kapitel analysiert die aktuellen Daten zur Weiterbildungsquote und Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland. Dabei werden die Trends und Entwicklungen im Bereich der betrieblichen Weiterbildung aufgezeigt. - Kapitel 3: Differenzierungen
Der dritte Teil der Arbeit beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Weiterbildung, darunter die Personalentwicklung, Weiterbildungsebenen, Weiterbildungsformen und Lernorte. Es werden die jeweiligen Besonderheiten und Vorteile der verschiedenen Ansätze beleuchtet. - Kapitel 4: Weiterbildungstheoretische Praxis
Kapitel 4 befasst sich mit den praktischen Aspekten der Weiterbildung, insbesondere dem Weiterbildungscontrolling, der Saarbrücker Formel zur Humanvermögensrechnung und den Kosten von interner und externer Weiterbildung. Es wird die Bedeutung des Bildungscontrollings als Instrument für die effiziente Gestaltung von Weiterbildungsmaßnahmen herausgestellt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen der betrieblichen Weiterbildung, Effizienz, interner und externer Weiterbildung, Weiterbildungscontrolling, Humanvermögensrechnung, Kostenanalyse, Wissensrelevanzzeiten, Adult Education Survey (AES) und lebenslanges Lernen.
Häufig gestellte Fragen
Wann ist interne Weiterbildung effizienter als externe?
Interne Weiterbildung ist oft kostengünstiger, da Reisekosten entfallen und unternehmensspezifisches Wissen direkt vermittelt wird. Externe Weiterbildung ist sinnvoll, wenn spezialisiertes Fachwissen von außen benötigt wird.
Was ist die Saarbrücker Formel zur Humanvermögensrechnung?
Die Saarbrücker Formel ist ein Instrument, um den Wert des Humankapitals in einem Unternehmen zu berechnen. Sie hilft dabei, Investitionen in Bildung und deren Einfluss auf den Unternehmenswert messbar zu machen.
Welche Risiken tragen Betriebe bei der Weiterbildung?
Ein großes Risiko besteht darin, dass Mitarbeiter nach einer teuren Weiterbildung das Unternehmen verlassen, da ihr gesteigertes Humankapital sie für Wettbewerber attraktiver macht.
Was versteht man unter Weiterbildungscontrolling?
Weiterbildungscontrolling ist die Planung, Steuerung und Kontrolle von Bildungsmaßnahmen, um sicherzustellen, dass die Ziele der Personalentwicklung effizient und wirtschaftlich erreicht werden.
Was sind Wissensrelevanzzeiten?
Dieser Begriff beschreibt den Zeitraum, in dem erworbenes Wissen in einer Branche aktuell bleibt, bevor es durch neue technologische oder wissenschaftliche Entwicklungen veraltet.
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- Tom Jakobs (Author), 2016, Effizienz von interner und externer Weiterbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371411