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Zur Glaubwürdigkeit der Berichterstattung über außenpolitische Ereignisse im Zeitalter des Internets

Title: Zur Glaubwürdigkeit der Berichterstattung über außenpolitische Ereignisse im Zeitalter des Internets

Bachelor Thesis , 2015 , 50 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Franziska Sander (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Der Fokus dieser Bachelorarbeit soll zum einen auf dem Vertrauen in politische Beiträge aus Rundfunk, Print- und Digitalmedien und zum anderen auf die Berichterstattung im Zeitalter des Internets, also der Digitalisierung liegen. Vor allem die außenpolitische Berichterstattung und ihre Glaubwürdigkeit stehen im Fokus. Ziel der Arbeit ist es, die folgenden Fragestellungen anhand theoretischer Ausführungen und eines Beispiels über ein politisches Ereignis zu erläutern und zu beantworten.

Inwiefern wandeln sich die klassischen Medien, wie Presse und Rundfunkanstalten vor dem Hintergrund der Digitalisierun? Verändert ein solcher Wandel auch die Berichterstattung und damit verbunden auch den Journalismus? Inwiefern wandelt sich
die Glaubwürdigkeit der Berichterstattungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung und des Online-Journalismus?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau und Methodik der Arbeit

2. Definitionen und Begriffsabgrenzungen

2.1 Journalismus als soziales System

2.2 Außenpolitik und außenpolitische Berichterstattung

2.3 Fernsehen, Rundfunk und Presse als Medien der politischen Darstellung

3. Grundlagen von Glaubwürdigkeit und Vertrauen

3.1 Glaubwürdigkeit und Vertrauen

3.2 Vertrauen in Journalismus

3.3 Veränderungen der Glaubwürdigkeit im Zeitalter des Internets

3.3.1 Klassische Medien und Journalismus vor dem Hintergrund der Digitalisierung - Das neue Medium Internet und seine politische Funktion

3.3.2 Veränderungen der Berichterstattung durch die Digitalisierung

4. Überprüfung der theoretischen Befunde am Beispiel eines aktuellen politischen Ereignisses

4.1 Ideale Berichterstattung im Spannungsfeld zwischen Verantwortung und Funktion

4.2 Aktuelles politisches Ereignis (Ukrainekonflikt)

4.2.1 Darstellung des Ereignisses

4.2.2 Bisheriger Forschungsstand in Bezug auf den Ukrainekonflikt

4.2.3 Untersuchung der Berichterstattung anhand einzelner Medien

4.2.4 Misstrauen der Rezipienten

5. Interpretation und Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel der Glaubwürdigkeit klassischer Medien und des Journalismus im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung. Anhand des Ukrainekonflikts als Fallbeispiel analysiert die Autorin, inwieweit das Vertrauen der Rezipienten in die Berichterstattung durch das Internet und veränderte Nachrichtenprozesse beeinflusst wird.

  • Systemtheoretische Grundlagen des Journalismus
  • Einfluss der Digitalisierung auf Nachrichtenvermittlung
  • Glaubwürdigkeitskriterien in der Medienwissenschaft
  • Analyse von Fallbeispielen zur Berichterstattung über den Ukrainekonflikt
  • Herausforderungen der Kriegsberichterstattung

Auszug aus dem Buch

3.3 Veränderungen der Glaubwürdigkeit im Zeitalter des Internets

Journalismus ist nur ein kurzweiliges Geschäft, denn innerhalb kurzer Zeit verlieren die Informationen, aus denen Berichterstattungen bzw. Nachrichten gemacht werden, ihren Wert und so sind die "Themen des Tages" beim ersten Mal hören bzw. sehen neu und oftmals interessant für Rezipienten. Daher kommt es schnell vor, dass diese Nachrichten beim zweiten Mal hören bei anderen Medien (z.B. Zeitungen, Rundfunkanstalten) nicht mehr die gleiche Wirkung wie zuvor haben. Der Wettbewerb zwischen den einzelnen Medien ist groß, denn innerhalb kürzester Zeit können Beiträge und gegenwartsnahe Berichte bzw. Informationen gesendet und im Internet veröffentlicht werden. Jedoch herrscht gleichzeitig die Gefahr, dass Beiträge verfälscht dargestellt und verbreitet werden und so an die Öffentlichkeit gelangen können.

Die momentan vorherrschende Digitalisierung befindet sich im Leben jedes Einzelnen und stürzt viele der klassischen Medienunternehmen in eine Krise. Auch der Journalismus ist von der Digitalisierung betroffen und hat das journalistische Arbeiten verändert. Jedoch haben die technischen Entwicklungen auch neue Formate der Kommunikation wie z.B. die ständige Aktualisierbarkeit, die Multimedialität, die Interaktivität neuer Medien, globale Verbreitung, die Selektivität und Hypertextstrukturen (durch Links werden einzelne Informationseinheiten miteinander vernetzt) möglich gemacht, die bis dato nicht realisierbar waren. Das Medium Internet eröffnet für Journalisten und Rezipienten neue Kommunikationsmöglichkeiten im Vergleich zur Presse und Rundfunkanstalten.

Also neben dem bisher bekannten deliberativen, massenmedial-gestützten Öffentlichkeitsmodell wird ein weiteres Modell sichtbar, das als Internetöffentlichkeit oder auch als digitale Öffentlichkeit klassifiziert werden kann. Diese sogenannte Internetöffentlichkeit überlagert gleichsam das bestehende Konzept diskursiver massenmedialer Öffentlichkeit und setzt politische Mandatsträger genauso unter Druck wie Verlage und Journalisten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Vertrauensverlustes gegenüber Medien ein und umreißt die methodische Herangehensweise an die Fragestellung.

2. Definitionen und Begriffsabgrenzungen: In diesem Kapitel werden grundlegende Konzepte wie Journalismus als soziales System, die Rolle der Außenpolitik und die Funktionen der klassischen Medien definiert.

3. Grundlagen von Glaubwürdigkeit und Vertrauen: Es werden theoretische Ansätze zur Glaubwürdigkeit erläutert und die spezifischen Veränderungen durch die Digitalisierung und den Online-Journalismus beleuchtet.

4. Überprüfung der theoretischen Befunde am Beispiel eines aktuellen politischen Ereignisses: Anhand des Ukrainekonflikts wird die Qualität der Berichterstattung untersucht, wobei insbesondere auf das Rezipientenmisstrauen eingegangen wird.

5. Interpretation und Schlussfolgerungen: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Vertrauen in den Journalismus.

Schlüsselwörter

Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Journalismus, Digitalisierung, Online-Journalismus, Ukrainekonflikt, Mediennutzung, Systemtheorie, Nachrichtenwerte, Öffentlichkeitsmodell, Internetöffentlichkeit, Quellenkritik, Medienkritik, politische Kommunikation, Massenmedien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Glaubwürdigkeit medialer Berichterstattung über außenpolitische Ereignisse unter Berücksichtigung der Veränderungen durch das Internet.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen von Vertrauen und Glaubwürdigkeit, die Funktion des Journalismus als soziales System sowie die Analyse aktueller politischer Berichterstattung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, inwiefern sich die Glaubwürdigkeit journalistischer Angebote durch die Digitalisierung seit den 90er Jahren gewandelt hat und wie dies das Vertrauen der Rezipienten beeinflusst.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-wissenschaftliche Arbeit, die eine Literaturanalyse mit einer fallbezogenen Analyse der Berichterstattung zum Ukrainekonflikt kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Glaubwürdigkeit und Journalismus sowie eine empirisch gestützte Untersuchung von Berichterstattungen (ARD, ZDF, Printmedien) zum Ukrainekonflikt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Glaubwürdigkeit, Digitalisierung, Journalismus als soziales System, Vertrauen und Medienkritik.

Warum wurde der Ukrainekonflikt als Fallbeispiel gewählt?

Der Konflikt dient als Beispiel, da er aufgrund seiner Komplexität und der umstrittenen Berichterstattung in den Medien besonders starkes Misstrauen bei Nutzern hervorrief.

Wie bewertet die Autorin die Rolle sozialer Medien für die Glaubwürdigkeit?

Soziale Medien werden ambivalent betrachtet; einerseits bieten sie Partizipationsmöglichkeiten, andererseits erschweren sie durch die Anonymität und mangelnde Quellentransparenz eine objektive Prüfung von Informationen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit hinsichtlich der Mediennutzung?

Trotz des Aufkommens des Internets vertraut die Bevölkerung laut den untersuchten Studien nach wie vor am meisten in klassische, professionell aufbereitete journalistische Medien.

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Details

Title
Zur Glaubwürdigkeit der Berichterstattung über außenpolitische Ereignisse im Zeitalter des Internets
College
University of Siegen
Grade
1,6
Author
Franziska Sander (Author)
Publication Year
2015
Pages
50
Catalog Number
V372002
ISBN (eBook)
9783668503687
ISBN (Book)
9783668503694
Language
German
Tags
glaubwürdigkeit berichterstattung ereignisse zeitalter internets
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Sander (Author), 2015, Zur Glaubwürdigkeit der Berichterstattung über außenpolitische Ereignisse im Zeitalter des Internets, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372002
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