In dieser Einsendeaufgabe zur Trainingslehre werden anhand der biometrischen Daten einer Testperson drei Ziele für einen Makrozyklus festgelegt: Körperfettanteil senken, Blutdrucksenkung, Verbesserung der Kraftausdauer und Körperspannung. Anschließend wird der ausgearbeitete Makrozyklus dargestellt und die Inhalte anhand der Gesundheits- und Leistungsvoraussetzungen der Testperson mit Hilfe von wissenschaftlichen Quellen argumentiert.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Krafttestung nach dem subjektiven Belastungsempfinden
2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, auf Basis einer fundierten Eingangsdiagnose einen individuellen Trainingsplan für eine 25-jährige Testperson zu erstellen, um gesundheitsorientierte Ziele wie die Senkung des Körperfettanteils und die Normalisierung des Blutdrucks zu erreichen. Dabei steht insbesondere der gesundheitsorientierte Ansatz des Krafttrainings im Fokus.
- Biometrische Datenanalyse und Ableitung gesundheitlicher Risikofaktoren
- Einsatz des subjektiven Belastungsempfindens zur Trainingssteuerung
- Erstellung eines Makro- und Mesozyklus-Trainingsplans
- Wissenschaftliche Begründung von Trainingsmethodik und Belastungsparametern
- Evaluation der Effekte von Krafttraining auf gesundheitsrelevante Parameter
Auszug aus dem Buch
Begründung der Auswahl des Testverfahrens:
Zur Krafttestung wurde das Verfahren des subjektiven Belastungsempfindens mit Hilfe der siebenstufigen Skala gewählt (Boeckh-Behrens & Buskies, 2002, S. 32). Die Testperson ist im Handlungsschwerpunkt am gesundheitsorientierten Krafttraining interessiert. Aufgrund der geringen Erfahrungen im Bereich des Krafttrainings eignet sich dieser Test für die Ermittlung der Kraft gut. Einen weiteren Grund stellt die geringere Verletzungsgefahr dar, weil keine Ausbelastung im Test stattfindet. Durch den Test des subjektiven Belastungsempfindens werden Verletzungsrisiken aufgrund fehlender Erfahrungen und fehlender Adaptationen sowohl in Knorpel, Sehnen, Bändern bei der Testperson minimiert. Ein weiterer ausschlaggebender Punkt ist der aktuelle Leistungsstand der Testperson. Sowohl intra- als auch intermuskuläre Koordination für die ungewohnten Belastungen sind nur gering ausgeprägt. Diese Störgrößen für ein aussagekräftiges Ergebnis können durch das gewählte Testverfahren relativ gut vermieden werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erhebung und Dokumentation der biometrischen Daten der Testperson sowie Durchführung einer Krafttestung zur Bestimmung des Leistungsstandes.
2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE: Festlegung konkreter gesundheitlicher und sportmotorischer Ziele basierend auf den diagnostizierten Parametern.
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Erstellung eines 32-wöchigen Gesamtplans unter Berücksichtigung von Periodisierung, Trainingszielen und Belastungssteuerung.
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Detaillierung der ersten acht Trainingswochen mit spezifischer Übungsauswahl und progressiver Anpassung.
5 LITERATURRECHERCHE: Zusammenfassung wissenschaftlicher Primärstudien zu den Effekten von Krafttraining auf Knochendichte und allgemeine Gesundheit.
Schlüsselwörter
Gesundheitsmanagement, Trainingslehre, Krafttraining, subjektives Belastungsempfinden, Trainingsplanung, Makrozyklus, Mesozyklus, Hypertonie, Körperfettreduktion, Gesundheitsorientierung, Kraftausdauer, Ganzkörpertraining, Periodisierung, Muskelhypertrophie, Prävention.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es geht um die Konzeption eines gesundheitsorientierten Krafttrainingsplans für eine Testperson, basierend auf einer fundierten biometrischen Diagnostik.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die Leistungsdiagnostik, die zielgerichtete Trainingsplanung für Anfänger sowie die wissenschaftliche Fundierung des sanften Krafttrainings.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Verbesserung der gesundheitlichen Verfassung der Testperson, insbesondere durch die Reduktion von Körperfett und die Senkung des Blutdrucks durch gezieltes Training.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Testung verwendet?
Es wird das Verfahren des subjektiven Belastungsempfindens unter Verwendung einer siebenstufigen Skala angewandt, um ein sicheres Training ohne Überlastungsrisiken zu gewährleisten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme der Testperson, die Ableitung realistischer Trainingsziele sowie die detaillierte Ausarbeitung des Makro- und Mesozyklusplans.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Gesundheitsorientiertes Krafttraining, Trainingsplanung und Periodisierung charakterisieren.
Warum wurde bei der Testperson ein Ganzkörpertraining gewählt?
Das Ganzkörpertraining ermöglicht es, alle Hauptmuskelgruppen zweimal wöchentlich anzusprechen, was für eine Korrektur der vorgebeugten Körperhaltung der Probandin ideal ist.
Welchen Stellenwert hat die Hypertonie bei der Trainingsplanung?
Da die Testperson unter Hypertonie Stufe I leidet, wurde ein sanftes Krafttraining gewählt, um das Herz-Kreislauf-System effektiv zu belasten, ohne die Risiken einer muskulären Ausbelastung einzugehen.
Warum wird im Mesozyklus die Anzahl der Wiederholungen alle zwei Wochen reduziert?
Dies dient der Sicherung einer progressiven Belastungssteuerung, um den Körper der Testperson sukzessive an höhere Trainingsgewichte zu gewöhnen.
- Arbeit zitieren
- Arno Peise (Autor:in), 2017, Trainingslehre I. Analyse und Makrozyklusplanung im Kraftsport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372466