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Fair Value Bilanzierung und Controlling. Eine kritische Analyse

Titre: Fair Value Bilanzierung und Controlling. Eine kritische Analyse

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2016 , 25 Pages

Autor:in: Niklas Buchholz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Controlle de gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Bei einer Bilanzierung nach den Regeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) steht stets die Vermittlung entscheidungsnützlicher Informationen an Abschlussadressaten im Vordergrund. Ein diesbezüglich oft diskutiertes Thema ist Fair Value Bilanzierung, durch welche die Informationsfunktion des IFRS-Abschlusses besser erfüllt werden soll. Mit Inkrafttreten des IFRS 13 für Berichtsperioden ab dem 01.01.2013 forcierte das International Accounting Standards Board (IASB) eine einheitliche und übergreifende Vorschrift zum Fair Value im Regelwerk der IFRS.

Anders als für die Bilanzierung durch das externe Rechnungswesen, ist für das Controlling die Vermittlung von entscheidungsnützlichen Informationen für die Unternehmensführung von zentraler Bedeutung. Die Ähnlichkeit in den Zwecksetzungen stellt einen Anhaltspunkt für eine Annähe-rung der Rechenwerke dar. Aufgrund zunehmender Konvergenz ist in diesem Zusammenhang davon auszugehen, dass die Vorstellungen des IASB zur Fair Value-Ermittlung Auswirkungen auf das Controlling haben. Konvergenz ist jedoch nur möglich, wenn die Erfüllung der Verhaltenssteuerungs- und Entscheidungs-funktion des Controllings durch Bilanzierungsvorschriften gewährleistet ist.

In dieser Arbeit soll kritisch analysiert werden, ob eine Bewertung nach IFRS 13 mit den Funktionen des Controllings konform ist und ob diese einen Anknüpfungspunkt für eine Konvergenz von ex- und internem Rechnungswesen darstellen kann.

Es werden zunächst die notwendigen Grundlagen zu Fair Value-Bewertung nach IFRS 13 und zum Controlling dargestellt. Zudem wird der mögliche Nutzen des IFRS 13 für das Controlling untersucht. Die Analyse erfolgt dann am Beispiel von Verrechnungspreisen, da dies die Prüfung der Erfüllung von Controlling-Funktionen unter bestimmten Bedingungen ermöglicht. Es wird untersucht, ob IFRS 13 zur Ermittlung eines marktbasierten Verrechnungspreises geeignet ist, wobei zunächst von idealtypischen Bedingungen ausgegangen wird, die dann im nächsten Analyseschritt eingeschränkt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Motivation und Zielsetzung

2 Fair Value nach IFRS 13

2.1 Definition

2.2 Relevanter Markt und Marktteilnehmer

2.3 Ermittlungsverfahren und Inputfaktoren

3 Controlling

3.1 Konzeption

3.2 Entscheidungs- und Verhaltenssteuerungsfunktion

3.3 Verrechnungspreise in Geschäftsbereichsorganisationen

4 Nutzen des IFRS 13 für das Controlling

4.1 Nutzen marktbasierter Verrechnungspreise für das Controlling

4.1.1 Bedingungen für die Anwendung

4.1.2 Fallbeispiel zur Verwendbarkeit bei idealtypischen Bedingungen

4.1.3 Auswirkungen auf Entscheidungs- und Verhaltenssteuerungsfunktion

4.2 Verwendbarkeit des IFRS 13 zur Verrechnungspreisermittlung

4.2.1 Verwendbarkeit unter idealtypischen Bedingungen

4.2.2 Fallbeispiel zur Verwendbarkeit bei Verbundeffekten

4.2.3 Auswirkungen auf Entscheidungs- und Verhaltenssteuerungsfunktion

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit untersucht kritisch, ob die Bewertungsmethodik gemäß IFRS 13 mit den Kernfunktionen des Controllings vereinbar ist und inwiefern sie einen tragfähigen Anknüpfungspunkt für die Konvergenz zwischen externem Rechnungswesen und internem Controlling bieten kann.

  • Fair Value Bilanzierung nach IFRS 13
  • Controlling-Konzeptionen und Führungsunterstützung
  • Einsatz von markt- und kostenbasierten Verrechnungspreisen
  • Analyse von Entscheidungs- und Verhaltenssteuerungsfunktionen
  • Implikationen bei idealtypischen Bedingungen und realen Verbundeffekten

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Bedingungen für die Anwendung

Der Ansatz externer Marktpreise als unternehmensinterne Verrechnungspreise bewirkt eine vollständige Projektion des Marktes auf die Unternehmung. Hierfür müssen die Bedingungen (B.) des vollkommenen Marktes erfüllt sein:

B.1: Existenz eines externen Marktes für Zwischenprodukt oder dessen vollständige Substitution.

B.2: Liefer- und Abnehmerdivision haben Zugang zu einem externen Markt für das Zwischenprodukt.

B.3: Marktpreis nicht durch Beschaffungs- und Absatzmengen der Geschäftsbereiche beeinflussbar.

B.4: Unbeschränkte Beschaffungs- und Absatzkapazitäten.

Die vollständige Erfüllung dieser Bedingungen schließt die Existenz von Verbundeffekten zwischen Geschäftsbereichen aus. Sind die Bedingungen eines vollkommenen Marktes erfüllt, führen innerbetriebliche Lieferungen zwischen den Geschäftsbereichen zu keinen Vorteilen gegenüber Beziehungen zu externen Märkten. Die Vorteile marktbasierter Verrechnungspreise in Bezug auf Verhaltenssteuerungs- und Entscheidungsfunktion werden bei Betrachtung des Beispiels in Abschnitt 4.1.2 deutlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Motivation und Zielsetzung: Einführung in die Problematik der Fair Value Bilanzierung im IFRS-Kontext und die Ableitung der Forschungsfrage hinsichtlich der Konvergenz zum Controlling.

2 Fair Value nach IFRS 13: Darstellung der theoretischen Grundlagen, Definitionen und der dreistufigen Fair Value-Hierarchie zur Preisermittlung.

3 Controlling: Definition von Controlling als interne Führungsunterstützungsfunktion mit Fokus auf Entscheidungs- und Verhaltenssteuerung sowie die Rolle von Verrechnungspreisen.

4 Nutzen des IFRS 13 für das Controlling: Untersuchung der Eignung von IFRS 13-Bewertungen für Controllingzwecke anhand von Fallbeispielen unter Annahme idealtypischer Bedingungen sowie bei Vorliegen von Verbundeffekten.

5 Fazit: Zusammenfassende Beurteilung, dass die IFRS 13-Regeln aufgrund des Ausschlusses unternehmensspezifischer Werte keinen geeigneten Ansatz für eine Konvergenz zum internen Rechnungswesen darstellen.

Schlüsselwörter

Fair Value, IFRS 13, Controlling, Verrechnungspreise, Unternehmenssteuerung, Entscheidungsfunktion, Verhaltenssteuerung, Konvergenz, Geschäftsbereiche, Verbundeffekte, Marktteilnehmer, Bilanzierung, Anreizkompatibilität, Ergebnisverantwortung, Interne Unternehmensrechnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Eignung der Fair Value-Bewertung nach IFRS 13 für die Zwecke des betriebswirtschaftlichen Controllings und die mögliche Annäherung von externem und internem Rechnungswesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der IFRS-Regulatorik (IFRS 13), verschiedenen Controlling-Konzeptionen, der Ausgestaltung von Verrechnungspreisen sowie den Anforderungen an Entscheidungs- und Verhaltenssteuerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es kritisch zu prüfen, ob die IFRS 13-Bewertungsmethode mit den Funktionen des Controllings konform ist und als Basis für eine Harmonisierung der Rechenwerke dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Analyse, gestützt durch theoretische Controlling-Modelle und eine kritische Untersuchung mittels illustrativer Fallbeispiele in Geschäftsbereichsorganisationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung von Fair Value und Controlling sowie eine detaillierte Analyse der Nutzbarkeit von IFRS 13 für Verrechnungspreise unter variierenden Marktbedingungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Fair Value, Verrechnungspreise, IFRS 13, Controlling-Konzeptionen, Verhaltenssteuerung und Konvergenz.

Warum sind Verbundeffekte für die Analyse kritisch?

Verbundeffekte verletzen die Annahme eines vollkommenen Marktes, was laut IFRS 13-Konzeption zum Ausschluss spezifischer Synergien führt und somit die optimale betriebswirtschaftliche Steuerung behindert.

Warum ist das Ergebnis für die Konvergenz zwischen internem und externem Rechnungswesen eher negativ?

Da IFRS 13 als Exit Price-Konzept unternehmensspezifische Werte explizit ausschließt, ist es unflexibel gegenüber betriebswirtschaftlichen Anforderungen an interne Verrechnungspreise, die gerade solche Effekte zur Steuerung benötigen.

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Résumé des informations

Titre
Fair Value Bilanzierung und Controlling. Eine kritische Analyse
Université
University of Münster
Auteur
Niklas Buchholz (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
25
N° de catalogue
V372485
ISBN (ebook)
9783668563322
ISBN (Livre)
9783668563339
Langue
allemand
mots-clé
Fair Value IFRS IFRS13 Accounting Fair Value Bilanzierung und Controlling Verrechnungspreise Konvergenz Wechselbeziehungen zwischen Accounting und Controlling
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GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Niklas Buchholz (Auteur), 2016, Fair Value Bilanzierung und Controlling. Eine kritische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372485
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