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Inklusion von Blinden und Sehbehinderten in der Regelschule

Titre: Inklusion von Blinden und Sehbehinderten in der Regelschule

Dossier / Travail , 2016 , 23 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Martina Alexandra Hunkler (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Jahr 2003 wurden 6.167 Schüler mit einer visuellen Einschränkung registriert. Da diese Schüler aber häufig Regelschulen besuchen, soll der Fokus dieser Arbeit auf den besonderen Anforderungen dieser Schüler an die Institution Schule liegen. Diese Arbeit soll den Weg vom Allgemeinen über das Individuelle zum Besonderen gehen. Daher wird zunächst der Lehrplan für Schule für Blinde und Sehbehinderte zusammengefasst dargestellt. Anhand von Interviews mit zwei Individuen soll dann der Bogen zum Besonderen geschlagen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Das Allgemeine - Der Bildungsplan für die Schule für Blinde und Sehbehinderte 2011

2.1 Wahrnehmung und Lernen

2.2 Methodenkompetenz

2.3 Kommunikation

2.4 Identität und Umgang mit anderen

2.5 Lebenspraxis

2.6 Bewegung, Orientierung und Mobilität

2.7 Lebensentwürfe und Lebensplanung

3. Das Individuelle und Besondere – ein Interview

4. Interview mit Peter

4.2 Biographische Informationen

4.3 Analyse des Interviews

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die besonderen Anforderungen, die Schülerinnen und Schüler mit Einschränkungen der visuellen Funktionen an die Institution Schule stellen, und beleuchtet dabei den Übergang von theoretischen Bildungsplanvorgaben hin zu individuellen Lebenswegen durch ein Experteninterview.

  • Analyse des Bildungsplans für Blinde und Sehbehinderte (2011)
  • Die Bedeutung von Hilfsmitteln und Barrierefreiheit im Schulalltag
  • Individuelle Erfahrungen in der Sonderschul- und Regelschulbeschulung
  • Herausforderungen beim Übergang in die berufliche Ausbildung
  • Strategien zur gesellschaftlichen Teilhabe und selbstständigen Lebensführung

Auszug aus dem Buch

4. Interview mit Peter

Der Interviewpartner Peter ist Jahrgang 94 und zum Zeitpunkt des Gesprächs 22 Jahre alt. Er arbeitet in einer Firma, in der er auch seine Ausbildung absolviert hat. Peter kam als Frühchen zur Welt und musste aufgrund einer Fehlfunktion der Lungen mit Sauerstoff versorgt werden. Die Probleme mit seiner Lunge wirkten sich auf die Augen aus. Es kam zu einer Netzhautablösung, die zu einer dauerhaften Erblindung führte. Er bezeichnet sich selbst als geburtsblind (0:55 – 1:30)8.

Peter besuchte zunächst einen regulären Kindergarten. Es zeichnete sich aber im Laufe der Zeit ab, dass dies nicht funktionieren würde. Über die genauen Gründe kann Peter jedoch keine Angaben machen. Er wechselte dann in einen Kindergarten für Kinder mit Förderbedarf, der zu einer Schule für Blinde und Sehbehinderte gehört. Die Schloss-Schule beherbergt neben dem Kindergarten Grundschule, Förderschule, Hauptschule, Realschule und Schwerstmehrfachbehindertenabteilung. Der Schule ist ein Internat angegliedert, da der Einzugsbereich der Schule sehr groß ist. In diesem wohnte auch Peter, da sein Elternhaus eineinhalb Autostunden von der Schule entfernt lag. Das Pendeln erfolgte durch einen Fahrdienst. Peter wurde also von zu Hause abgeholt und bis auf den Schulparkplatz gebracht und nutzte keine öffentlichen Verkehrsmittel (1:52 – 3:45).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Ausgangssituation von Schülern mit visuellem Förderbedarf und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit, die den Weg vom Allgemeinen zum Besonderen beschreibt.

2. Das Allgemeine - Der Bildungsplan für die Schule für Blinde und Sehbehinderte 2011: Zusammenfassung der sieben zentralen Bildungsbereiche des Bildungsplans, die für die schulische Erziehung von blinden und sehbehinderten Schülern maßgeblich sind.

3. Das Individuelle und Besondere – ein Interview: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise und der Auswahl der Interviewpartner, um die theoretischen Aspekte in einen konkreten, lebensweltlichen Bezug zu setzen.

4. Interview mit Peter: Detaillierte biographische Darstellung und Analyse eines Experteninterviews, das die Schul- und Ausbildungserfahrungen eines geburtsblinden jungen Mannes reflektiert.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse mit Fokus auf der Bedeutung individueller Bildungswege und der fortbestehenden Notwendigkeit für gesellschaftliche Inklusion und Kommunikation.

Schlüsselwörter

Inklusion, Sehbehinderung, Blindheit, Bildungsplan, Sonderschule, Hilfsmittel, Braillezeile, Teilhabe, Ausbildung, Selbstständigkeit, Lebenspraxis, Barrierefreiheit, Identität, Berufsorientierung, Sonderpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Bildungsprozessen und besonderen Anforderungen von Schülern mit visuellen Einschränkungen, wobei ein Fokus auf dem Übergang von der Schule in den Beruf liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Vorgaben des Bildungsplans für Blinde und Sehbehinderte sowie die praktische Umsetzung von Bildungsbereichen wie Methodenkompetenz, Kommunikation und Lebenspraxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Weg vom theoretischen Lehrplan über individuelle Lebensgeschichten zu den Herausforderungen der Teilhabe in einer noch nicht vollständig barrierefreien Gesellschaft aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Aufarbeitung der Bildungsplan-Vorgaben mit einer qualitativen Einzelfallanalyse durch ein Experteninterview kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Bildungsbereiche für Blinde und Sehbehinderte detailliert erläutert und anschließend anhand eines Interviews mit einem Betroffenen auf deren Relevanz und Umsetzbarkeit geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Inklusion, Sonderpädagogik, Lebenspraxis, Braillezeile und selbstbestimmte Lebensführung charakterisiert.

Warum spielt die Person "Peter" in der Untersuchung eine zentrale Rolle?

Peter dient als Beispiel für einen erfolgreichen Bildungsweg an einer Sonderschule, dessen Erfahrungen als konkrete Fallstudie zur Reflexion des theoretischen Bildungsplans dienen.

Welche Rolle spielt die Ausbildungssituation für den Autor?

Der Übergang in die berufliche Ausbildung wird als kritische Hürde identifiziert, bei der sowohl die individuelle Initiative des Schülers als auch die Unterstützung durch das Umfeld entscheidend sind.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich der Inklusion?

Das Fazit betont, dass Inklusion ein individueller Prozess ist und für Betroffene oft bedeutet, aktiv auf ihr Umfeld zuzugehen, um Bedürfnisse zu kommunizieren, da gesellschaftliche Barrieren oft aus Unwissenheit bestehen.

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Résumé des informations

Titre
Inklusion von Blinden und Sehbehinderten in der Regelschule
Université
Karlsruhe University of Education
Note
2,0
Auteur
Martina Alexandra Hunkler (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
23
N° de catalogue
V372522
ISBN (ebook)
9783668502512
ISBN (Livre)
9783668502529
Langue
allemand
mots-clé
inklusion blinden sehbehinderten regelschule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martina Alexandra Hunkler (Auteur), 2016, Inklusion von Blinden und Sehbehinderten in der Regelschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372522
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Extrait de  23  pages
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