Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Education de la famille

Welches Kind besucht die Krippe? Einflüsse auf elterliche Betreuungsentscheidungen

Titre: Welches Kind besucht die Krippe? Einflüsse auf elterliche Betreuungsentscheidungen

Thèse de Bachelor , 2016 , 34 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Hannah Jost (Auteur)

Pédagogie - Education de la famille
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Einflüsse auf die Entscheidung der Eltern für beziehungsweise gegen die Inanspruchnahme institutioneller Fremdbetreuung für unter dreijährige Kinder darzustellen. Diese Faktoren lassen sich in Strukturmerkmale und Orientierungsmerkmale gliedern. Strukturmerkmale beschreiben zum einen die familiäre Lebenssituation, welche durch die Familienkonstruktion, den Migrationshintergrund sowie den Bildungs- und Erwerbsstand der Eltern beeinflusst wird. Zum anderen werden die strukturellen und objektiven Zugangshürden zu Kindertageseinrichtungen in Deutschland beleuchtet. Unter dem Punkt „Orientierungsmerkmale“ werden zudem elterliche Bedenken und Erwartungen an die Fremdbetreuung dargestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Strukturmerkmale bezüglich der Entscheidung zur Fremdbetreuung

2.1 Familiäre Lebenssituation

2.1.1 Familienkonstruktion

2.1.2 Migrationshintergrund

2.1.3 Bildungsstand und Erwerbstätigkeit

2.2 Zugangshürden der Fremdbetreuung

2.2.1 Objektive Zugangshürden

2.2.2 Strukturelle Hürden

3. Orientierungsmerkmale bezüglich der Entscheidung zur Fremdbetreuung

3.1 Bedenken

3.1.1 Angst vor Bindungsverlust

3.1.2 Qualitätszweifel

3.1.3 Negative Bewertung durch Gesellschaft

3.2 Erwartungen

3.2.1 Gesellschaftliche Teilhabe der Eltern

3.2.2 Sozialisierung des Kindes

3.2.3 Entwicklungsförderung

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die zentralen Einflüsse auf die elterliche Entscheidung für oder gegen eine institutionelle Fremdbetreuung von Kindern unter drei Jahren systematisch darzustellen und die zugrunde liegenden Faktoren zu analysieren.

  • Strukturmerkmale der familiären Lebenssituation (Familienform, Bildung, Erwerbstätigkeit).
  • Objektive und strukturelle Zugangshürden zu Kindertageseinrichtungen.
  • Elterliche Bedenken hinsichtlich Bindung, Qualität und gesellschaftlicher Bewertung.
  • Erwartungen an die Fremdbetreuung hinsichtlich Sozialisierung, Teilhabe und Entwicklungsförderung.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Familienkonstruktion

Längst ist die traditionelle Vater-Mutter-Kind-Konstellation nicht mehr die einzige Familienkonstruktion mit Minderjährigen. Alleinerziehende, Stieffamilien, Patchwork-Familien, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften und Mehrgenerationenfamilien haben die traditionelle Struktur aufgebrochen (vgl. Gleich 2015). Die in Deutschland geläufigsten Familienformen mit Kind bleiben allerdings Partnerfamilien mit Ehe- oder Lebenspartner sowie Einelternfamilien, weshalb diese im Folgenden im Mittelpunkt stehen.

Laut dem „Mikrozensus – Bevölkerung in Familie/Lebensform am Hauptwohnsitz“ lebten im Jahr 2014 20,3 Prozent der Minderjährigen in Deutschland bei einem alleinerziehenden Elternteil (vgl. Statistisches Bundesamt 2014). Alleinerziehendenfamilien nehmen die institutionelle Kinderbetreuung für Kinder unter 3 Jahren, insbesondere bei 1- und 2-Jährigen, häufiger in Anspruch als Partnerfamilien. Die Tatsache, dass doppelt so viele Kinder aus Einelternfamilien fremdbetreut werden [Stand 2005] könnte zum einem mit bestimmten Richtlinien zur Platzvergabe zusammenhängen, zum anderen aber auch mit der Angewiesenheit auf einen Verdienst durch Erwerbstätigkeit von Alleinerziehenden einhergehen (vgl. Fuchs 2005a).

Bei Familien, die mehr als nur ein Kind großziehen, zeigen sich Unterschiede zu dem Entscheidungsverhalten von Sorgeberechtigten von Einzelkindern. Kinder, die in einem Haushalt mit Geschwistern aufwachsen, werden häufig erst in einem späteren Lebensabschnitt institutionell betreut (vgl. Geier/Riedel 2008). Denn unter Dreijährige in Mehrkindfamilien treten bereits zu Hause in Kontakt mit in etwa Gleichaltrigen und können von Geschwistern lernen, sodass die Sozialisierung innerhalb einer Kinderkrippe, die Eltern von einer Inanspruchnahme einer institutionellen Betreuung überzeugen könnte, bereits im privaten Haushalt beginnen kann und kein entscheidendes Kriterium mehr darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Krippenbegriffs und den aktuellen Rechtsrahmen in Deutschland, um das Ziel der Arbeit abzustecken.

2. Strukturmerkmale bezüglich der Entscheidung zur Fremdbetreuung: Dieses Kapitel analysiert den Einfluss sozioökonomischer Faktoren sowie objektiver und struktureller Hürden auf die Inanspruchnahme von Betreuungsangeboten.

3. Orientierungsmerkmale bezüglich der Entscheidung zur Fremdbetreuung: Hier werden die subjektiven elterlichen Einstellungen beleuchtet, unterteilt in Bedenken gegenüber der Betreuung und Erwartungen an den Nutzen für das Kind und die Eltern.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und diskutiert politische sowie institutionelle Handlungsbedarfe zur Verbesserung der Situation für Familien.

Schlüsselwörter

Krippe, Fremdbetreuung, Familienkonstruktion, Migrationshintergrund, Bildungsstand, Erwerbstätigkeit, Zugangshürden, Elternentscheidung, Bindungsverlust, Betreuungsqualität, Sozialisierung, Entwicklungsförderung, Kindeswohl, institutionelle Betreuung, Kindertageseinrichtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die vielfältigen Einflussfaktoren, die Eltern dazu bewegen, für ihre Kinder unter drei Jahren eine institutionelle Fremdbetreuung in Anspruch zu nehmen oder darauf zu verzichten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung ist in zwei Hauptbereiche gegliedert: Strukturmerkmale der Familie und der Rahmenbedingungen sowie Orientierungsmerkmale wie elterliche Bedenken und Erwartungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Faktoren, die den elterlichen Entscheidungsprozess beeinflussen, systematisch darzustellen und deren Wechselwirkungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Daten sowie aktueller Forschungsergebnisse basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst sozioökonomische Aspekte, Zugangsschranken, elterliche Ängste vor Bindungsverlust sowie Erwartungen bezüglich der Entwicklung und Sozialisierung des Kindes detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Krippe, Fremdbetreuung, Strukturmerkmale, elterliche Entscheidungsfindung und Betreuungsqualität.

Welche Rolle spielt der Migrationshintergrund bei der Betreuungsentscheidung?

Der Migrationshintergrund beeinflusst die Inanspruchnahme oft negativ, bedingt durch kulturelle Vorbehalte, Informationsdefizite und bestehende Zugangsbarrieren in Betreuungseinrichtungen.

Wie bewerten die Autoren die Rolle der Großeltern?

Großeltern dienen häufig als bevorzugte private Bezugspersonen, besonders wenn Eltern Vorbehalte gegenüber einer sehr frühen institutionellen Fremdbetreuung haben, sofern örtliche Nähe und Gesundheit dies erlauben.

Was fordert das Fachpersonal in Bezug auf die Betreuungssituation?

Ein Großteil des Fachpersonals wünscht sich eine gesetzliche Regelung zur Qualitätssicherung sowie bessere Arbeitsbedingungen, um den steigenden Anforderungen in Krippen gerecht zu werden.

Fin de l'extrait de 34 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Welches Kind besucht die Krippe? Einflüsse auf elterliche Betreuungsentscheidungen
Université
University of Bamberg
Cours
Elementar- und Familienpädagogik
Note
2,7
Auteur
Hannah Jost (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
34
N° de catalogue
V373563
ISBN (ebook)
9783668512153
ISBN (Livre)
9783668512160
Langue
allemand
mots-clé
welches kind krippe einflüsse betreuungsentscheidungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Hannah Jost (Auteur), 2016, Welches Kind besucht die Krippe? Einflüsse auf elterliche Betreuungsentscheidungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373563
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  34  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint